Hund hat totale Panik bei Gewitter

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    Hallo zusammen, nach einer nahezu schlaflosen Nacht brauche ich mal ein paar Erfahrungswerte.


    Unser Dobby (Malteser) hat extreme Angst bei Gewittern.

    Er hechelt und zittert wie verrückt, drückt sich hilfesuchend ganz eng an uns ran, findet aber keine Ruhe, steht wieder auf, läuft durchs Haus, weckt quasi alle…

    Das hört erst auf, wenn es zu regnen aufhört loudly-crying-dog-face Es könnte ja wieder ein Donner/ Blitz kommen…

    Natürlich tut er mir furchtbar leid und ich will ihn in dieser Situation nicht allein lassen, aber wir können halt nicht wie er den verpassten Schlaf am nächsten Tag einfach nachholen.


    Kennt das jemand? Gibt es Tipps um es dem Kleinen (und uns) erträglicher zu machen?


    Den Auslöser kennen wir nicht, er kam als erwachsener Hund mit dieser Angst zu uns. Ansonsten ist er ein eher unerschrockener kleiner Mann und hat keine Probleme mit Umweltreizen.

  • Unser hat auch Gewitterangst. Wir lassen ihm grundsätzlich die Badezimmertür offen stehen (keine Fenster), wo er sich bei Bedarf zurückzieht. Dort scheint er sich relativ sicher zu fühlen.

  • Was macht Ihr denn, wenn er bei Euch Schutz sucht?



    Einer meiner Shelties macht dies auch. Kommt also zu mir und schmiegt sich ganz nah an mich heran.

    Sie bekommt dann halt auch den "Schutz", sprich, sie darf dort verweilen.

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  • Diego hatte auch Angst vor Gewitter und Sturm. :verzweifelt:

    Er kam dann an zitterte und hechelte und kletterte einem auf den Schoß, oder schmiegte sich an einen, und das mit seinen 30 kg. :nicken:

    Die Angst wurde bei ihm aber mit zunehmendem Alter weniger. :nicken:

  • Naja, er wird 10 dieses Jahr (ist seit Februar 2020) bei uns, da hat sich das doch schon sehr verfestigt… letztes Jahr gab es kaum Gewitter und Silvester fiel auch aus, deshalb zeigen sich diese Ängste leider erst jetzt so enorm.


    Natürlich wird er auf den Schoß, in den Arm genommen, wenn er schutzsuchend kommt.


    Aber wie letzte Nacht 2 Stunden hecheln und zittern ist natürlich schon heftig. Einen sicheren Raum scheint er bei uns auch nicht zu finden. Unsere verstorbene Hündin ging dann in die Waschküche… auch die völlig unbeeindruckte Art unseres zweiten Hundes hilft ihm leider kein bisschen.


    Jetzt haben wir gerade wieder ein Gewitter über uns und er sitzt hier neben mir, hechelt und schlottert der Arme.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Eine Tonaufnahme vom Gewitter machen und in leiser Lautstärke als "Hintergrundmusik" laufen lassen, damit er sich an das Geräusch gewöhnt?

  • Unser Toto hatte das auch. Extremst. Er war durch nichts zur Ruhe zu bringen. Am besten hat er sich noch beruhigt, wenn er mit uns in einem kleineren Raum an kurzer Hausleine war, alle Rollläden blickdicht verschlossen waren und das Radio lief. Erst, als er im Alter taub wurde, wurde es besser.


    Auf Gewitter vom Band oder im Fernsehen hat er im übrigen null reagiert.



    Viele Grüße


    Ingo

  • Eine Tonaufnahme vom Gewitter machen und in leiser Lautstärke als "Hintergrundmusik" laufen lassen, damit er sich an das Geräusch gewöhnt?

    Das hat bei Diego auch nicht geholfen.

    Es sind ja nicht nur die Geräusche die ein Gewitter mit sich bringt, sondern auch der Geruch und die elektische Spannung die ein Hund durchaus spürt. :nicken:

  • ich würde mehrere Methoden empfehlen


    Konditionierte Entspannung

    Einen sicheren Raum schaffen

    Ein Ritual entwickeln



    Problem ist das ein Hund in einer solchen Situation

    Vor lauter Panik nicht mehr lernen kann

    Darum ist es gut sehr früh gegen zu steuern

    Also rechtzeitig Fenster zu etc


    Und der Mensch muss lernen "Fels in der Brandung" zu sein

    Es kann nur besser werden wenn der Mensch "nicht versagt"


    Wenn es sehr schlimm ist Einen guten Tierarzt für verhaltenstherapie befragen

    Und nicht durch "irgendwas" die Situation verschlimmbessern

  • Vielleicht würde es ihm helfen wenn ihr ihm eine Höhle macht zum Verstecken? Zum Beispiel Decke über einen Stuhl so legen dass er von fast allen Seiten abgeschirmt ist. Rollladen runter, Fenster zu, und Nähe geben wenn der Hund Nähe will. Sichere Höhle mag derjenige Hund den ich kenne der Gewitterangst hat am liebsten.

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