Beiträge von Linchen7

    Unser Malteser hatte einen Nickhautdrüsenvorfall am linken Auge, das sah so ähnlich aus. Wir haben es letztes Jahr operieren lassen. Der Tierarzt hatte es empfohlen und seitdem tränt das Auge viel weniger. Ich denke, in einer Tierklinik wirst du da sicher vernünftig beraten.

    Wir haben 2 "gebrauchte" Hunde, die wir erwachsen aus dem Tierheim übernommen haben. Einer davon hat auch die Neigung, sich übergriffige Menschen mit Beißen vom Leib zu halten.


    Situationen wie Festhalten am Geschirr, Einpacken in die Autobox, versehentliches Treten, weil er einfach zu dicht bei einem stand, Hochheben, Abtrocknen, Augen säubern, Impfen beim Tierarzt, haben alle zu Bissen oder Schnappen geführt.

    Es wird besser, wenn das Vertrauen wächst. Er ist jetzt 10 Monate bei uns und lässt viele der o.g. Dinge nun über sich ergehen, es wird allenfalls mal gebrummt bzw. geknurrt.


    Kürzlich hing er aber wieder einer Freundin, die er sehr gern mag, am Hosenbein, weil die ihn beim Aufstehen übersehen hatte und ihm auf die Pfote getreten ist...


    Er ist wirklich ein goldiger, lieber Hund, aber diese Angewohnheit wird er wohl nicht mehr komplett ablegen, fürchte ich.


    Es ist ok für uns, der Hund ist wie er ist und wir akzeptieren, so gut es geht, seine Grenzen. Aber ganz ehrlich, zwischendurch habe ich schon mal gezweifelt, ob ich das möchte...


    Ich finde es toll, wie offen und lernwillig Du mit der Situation und dem Hund umgehst und hoffe sehr, dass Ihr das schafft.


    Frohes Neues!

    Habt Ihr schon in Richtung Insulinom nachgefragt? Unsere leider verstorbene Hündin hatte auch diese Symptome, extrem hungrig, extrem durstig, dazu kamen dann schnell Schwächeanfälle, hervorgerufen durch die Unterzuckerung.

    Beim Ultraschall zeigten sich kleine Veränderungen an der Leber.

    Der schlechte Glukosewert muss aber tatsächlich aufwendig bestimmt werden, da dieser stark schwanken kann.

    Unsere Hündin war auch immer altersentsprechend fit, einen Tag vor ihrem Tod ist sie noch eine große Runde mitgelaufen, da können die Tierchen schon viel wegstecken...

    Alles Gute für Euch!

    Ich kann dich so gut verstehen.

    Meine wunderbare Kira ist im Juli auch zuhause mit 12,5 Jahren gestorben und es tut immer noch weh ?

    Der Schmerz wird leiser und die Akzeptanz kommt, aber gib dir Zeit und trauere; einen jahrelangen, treuen Begleiter zu verlieren, steckt man nicht so einfach weg.

    Ganz viel Kraft wünsche ich dir.

    Nein, ist kein Welpe. Der wurde natürlich schon mehrmals geimpft. Ja, ich fürchte auch , dass die Schweizer Probleme machen. Für Italien mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Na dann, probieren wir es einfach mal aus, mal schauen, was kommt. Schweiz ist ja kein Muss, sondern wäre nur ne nette Zugabe.

    Hallo Ihr Schweizer und Schweiz-Kenner,


    wir haben ab Samstag ein Ferienhaus in Italien gebucht und würden gerne auf dem Weg eine Nacht am Lago Maggiore verbringen. Dazu müssen wir durch bzw in die Schweiz. Nun habe ich festgestellt, dass bei unserem Kleinen die Tollwut-Impfung im März fällig gewesen wäre und habe für diesen Donnerstag einen Impf-Termin ausgemacht. Asche auf mein Haupt...


    Wie sieht es aus in der Schweiz? Wie streng sind die mit mind. 21 Tage vorher? Können wir die Durchreise vergessen?

    Wer weiß was oder wo kann ich das erfragen?


    Danke schon mal + ganz liebe Grüße

    Das kommt mir bekannt vor :) nur ist es bei uns umgekehrt. Unser (neuer) Hund (seit Februar bei uns) klebt an Herrchen und ich bin nur die zweitbeste Lösung...


    Bei unserer ersten (leider im Juli verstorbenen) Hündin war es umgekehrt, dadurch hat er sich vermutlich "umorientiert", Herrchen war quasi frei...


    Gib der Sache Zeit.


    Unser Kleiner geht super gerne mit mir Gassi und auch sonst überall hin, kommt zum Schmusen und schläft am liebsten auf meiner Bettseite. Das Hinterherlaufen bei Herrchen wird auch immer weniger, nachdem er die Abläufe bei uns nun gut kennt und einfach sicherer geworden ist.


    Ich denke auch, dass euer Neuer einfach verunsichert ist und sich deshalb einen Menschen ausgesucht hat, um Orientierung zu haben. Da ändert sich bestimmt noch etwas über die kommenden Monate.

    Ganz so einfach ist es tatsächlich nicht, liebe BieBoss, und die Nerven muss man haben.


    Wir hatten die nicht und haben unsere Wohnungen letztendlich verkauft, da uns unsere seelische Gesundheit einfach wichtiger war.


    Es ging zwar hier nicht um den Hund, deshalb habe ich auch noch nicht mitgeschrieben, aber unsere Nachbarn haben jeden möglichen Anlass gefunden, uns zu maßregeln, zu beleidigen, unser Sozialleben zu stören und waren für normale Gespräche völlig unzugänglich, da sie sich natürlich immer im Recht fühlten.


    So etwas zermürbt und zerstört das Sicherheitsgefühl, das man mit Zuhause verbindet.


    Man muss das erleben, vorstellen kann man sich das (als normal empathischer und sozialer Mensch) gar nicht...

    Unsere Kira ist zwar ohne Hilfe gestorben, aber auch sie hatte Krebs und wir wissen nicht wirklich wie lange schon. In ärztlicher Behandlung war sie nur noch die letzten 3 Monate, davor eigentlich immer ein kerngesunder Hund...


    Das Ganze passierte von einem Tag auf den anderen... Am Tag davor noch fröhlich und altersentsprechend (sie wurde 12,5 Jahre alt) mit mir unterwegs, am nächsten Tag auf einmal schwach, wenig Appetit (und das gab es bei ihr in den ganzen Jahren nie, niemals!), hat sich im Garten verkrochen, die ganze Nacht letztendlich gespuckt und ist am nächsten Morgen relativ friedlich in meinen Armen gestorben. Zum Tierarzt fahren habe ich gar nicht mehr geschafft, so schnell und unverhofft kam das Ende.


    Ich bin auf der einen Seite froh, ihr und uns ein längeres Leiden erspart zu haben, auf der anderen Seite war ich doch sehr geschockt, wie schnell dieser propere, fröhliche, stürmische, liebevolle, wunderbare Hund gegangen ist und ich bin auch nach 5 Wochen immer noch sehr, sehr traurig...


    Schlimm war auch die Entscheidung, was jetzt? Wir hatten uns darauf noch gar nicht richtig vorbereitet. Nun hatten wir am Samstag Morgen bei sommerlichen Temperaturen einen toten 20 kg Hund im Haus, den man nicht einfach so mal im Garten vergraben kann. Ich kann jedem nur empfehlen, sich hierzu rechtzeitig Gedanken zu machen.


    Wir haben zum Glück einen Tierfriedhof um die Ecke, die auch Einäscherungen anbieten und das ist es dann auch geworden. Die Asche werde ich irgendwann mal irgendwo verstreuen, wo sie gerne unterwegs war.


    Ich wünsche Euch allen viel Kraft beim letzten Weg mit Euren Hunden.