Granne- wie schützt ihr euch?

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    So, nun ist es wieder passiert..

    Nachdem wir letztes Jahr ganz plötzlich unseren 2 Jährigen Rüden verloren, weil er eine Herzbeutelentzündung durch eine Granne bekam, so mussten wir diese Nacht wieder in die Tierklinik.

    Wir achten so penibel darauf, aus Angst und Panik, die Hunde könnten wieder irgendwo eine Granne aufnehmen. Ins hohe Gras? No way. An den Straßenrand wo welche wachsen? Wird ein großer Bogen gemacht.

    Und dann passierte es gestern doch, Aki schnüffelte und musste im Sekundentakt Niesen. So doll, dass er immer wieder mit dem Kopf auf dem Boden schlag.

    Wir hatten schon die schlimmste Befurchtung und fuhren direkt in die Tierklinik, wo der Kleine direkt in Narkose gelegt wurde. Und tatsächlich fand man zwei Grannen im rechten Nasenloch.

    Rational gedacht, weiß ich, dass nicht jeder Hund direkt daran stirbt. Emotional betrachtet, hatte ich gestern Todesangst und dachte, wir müssten diese Klinik wieder ohne Hund verlassen..

    Jetzt natürlich die Frage, unfassbares Pech, Zufall oder machen wir etwas falsch?


    Wie schützt ihr eure Hunde davor?

  • Zunächst einmal von Herzen gute Besserung! 🍀


    Wir hatten hier in 20ig Jahren Hundehaltung ein einziges Mal

    eine Granne zwischen den Zehen beim Pudel.

    Geschützt habe ich meine Hunde, indem ich sie möglichst in die Wiesen und Felder nicht hinein gehen lasse, bei denen Grannen zu sehen sind. Sobald ich im Fell eine entdecke, pule ich sie heraus. Nach dem Spaziergang wird der Hund abgesucht und kurz durch gebürstet.

    Aber man sieht nicht immer alles, vor allen Dingen im langen Fell mit Unterwolle.


    Und Grannen in der Nase und in den Ohren sind richtig fies :( ...

    Und wie weit war denn die Granne drin, dass dein Rüde eine Herzbeutelentzündung bekam? :(

    Flory, Sheltie / 1975 bis 1982

    DJ Bobo, Bordercollie-Spitzmix/ 2001 - 2013

    Leo, Kleinpudel/ 2003 - 2018

    Donna, Bordercollie/ bereichert seit Juni 2019 unser Leben

    Pfotothread: Donna, die fröhliche Wundertüte

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  • Ich bekomme immer Angst, wenn ich sowas lese.


    Aktuell sind die Grannen bei uns alle noch "fest" an den Gräsern, wird sich wahrscheinlich die nächsten zwei Wochen ändern. Ich hab Panik, meide das Zeug so gut es geht und bete, dass nix passiert.

  • Und Grannen in der Nase und in den Ohren sind richtig fies :( ...

    Und wie weit war denn die Granne drin, dass dein Rüde eine Herzbeutelentzündung bekam? :(

    Danke :herzen1:


    Die ist tatsächlich ins Herz wohl gewandert.

    Er hatte leider nie Anzeichen, dass er durch die Ohren, den Mund oder die Nase eine Granne aufgenommen hatte, leider können diese Dinger ja auch durch die bloße Haut wandern.

    Er hatte einfach unfassbare "Pech", dass man es erst gemerkt hat, als es schon zu spät war..



    Wir haben hier eher das Problem, dass alles am Straßenrand wächst, alle Wiesen um das Haus drum herum, so dass die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wo anders unsere Gassirunden zu gehen.

    Wir haben tatsächlich heute Nacht schon mit dem Gedanken gespielt, hier alles drum herum selbst abzumähen :fear:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Abmähen ist leider nicht die Lösung des Problems. Da müsste man schon gleich drauf pennibelst alles Mähgut einsammeln.

    Wir haben hier ein sehr ähnliches Problem. Ich unterstelle mal, es ist gewollt, weil hier überall das „Gras“ an den öffentlichen Wegen so lang stehen gelassen wird, bis die Ähren beginnen, anzutrocknen und dann bleibt alles liegen. Ein leichter Wind reicht dann, dass auch auf den Wegen die zerfallenden Ähren rumfliegen. Die TÄ rundherum jammern seit Jahren über diese Praxis, sie sind dann viele Wochen im Jahr beschäftigt, die Grannen aus Ohren, Nasen, Pfoten, etc. zu holen.

    Warum meine Unterstellung „gewollt“? Weil wir an einer beliebten Gassistrecke wohnen, und viele (die meisten) „ihre“ Haufen nicht wegputzen (der Gestank ist oft unerträglich), und es wo anders gar nie soweit kommt, dass dieses Gras zum Ährenmachen kommt.


    Was wir machen, wir gehen in diesen Bereichen mit den Hunden auf der (schwach befahrenen) Straße und lassen sie erst wieder dort in die Wiese, wo nur mehr maximal kleine Fleckerln mit diesen „Schliafhansln“ wachsen.

    Der erste stärkere Regen nach der Mahd ist für uns immer Aufatmen, weil sich dann die Grannen am Boden festkleben und nicht mehr soooo stark in den Ohren festhaken.


    Bei uns hatten übrigens beide Hunde mit 2 und 1 Jahr Grannen in Gehörgang, unsere Amy ließ sie sich brav so entfernen, die war aber schon blutig, Faye musste dazu in Narkose gelegt werden.

    Liebe Grüße,

    Irene


    Merlin Sheltie *3.9.21

    Amy CKCS (Blenheim) *6.3.11 - 15.3.2021

    Faye [CKCS (Ruby) *11.5.2013] und Loki [Swiss Berger Blanc *03.05.2021], Gasthunde

  • Wir haben hier eher das Problem, dass alles am Straßenrand wächst, alle Wiesen um das Haus drum herum, so dass die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wo anders unsere Gassirunden zu gehen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass im Wald nix ist. Also falls ihr einen Wald in der Nähe habt - wär das ne Option?


    Am schlimmsten sind tatsächlich Bürgersteige und Feldwege, zumindest bei uns.

  • Das Gras erkennen und sich die Stellen merken :( mir fällt leider nichts besseres ein.


    Wir haben direkt am Haus ein Fleckchen von dem Mulder schon Grannen im Trommelfell hatte — das ging in Minutenschnelle:

    Dort rein, zurück zu mir, ich such ihn ab aber die Biester waren schon zu tief.

    Direkt zum Tierarzt und musste dort in Narkose.


    Wir mähen jetzt diese Stelle selbst.


    Zum Glück noch die auf welche getroffen, die der Hund einatmen kann — was für ein Alptraum!


    Danke für die Warnung und das Teilen! — Wo wohnt ihr denn und welchen Boden habt ihr, dass dieses spezielle Gras so häufig ist?

    Sina &
    Border Collie "Mulder", *Mai 2015

  • Ich hab die Erfahrung gemacht, dass im Wald nix ist. Also falls ihr einen Wald in der Nähe habt - wär das ne Option?

    Ja zum Glück ist dieser nur ein 15Minuten zu Fuß entfernt, da gehen wir auch sehr oft hin, gerade wenn es auch so warm ist und tatsächlich sind dort kaum Grannen.

    Nur eben für unsere Lösegänge ist es hier wirklich doof.


    Danke für die Warnung und das Teilen! — Wo wohnt ihr denn und welchen Boden habt ihr, dass dieses spezielle Gras so häufig ist?

    Wir wohnen in RLP.

    Was dass speziell für ein Boden ist, weiß ich leider nicht, aber die Gemeinde lässt sich wirklich total lange Zeit, bis mal gemäht wird.

    Vielleicht wirklich auch eine Art "Protest" wie Amy-Mama schon sagt, ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass die Gemeinde nicht wirklich daran denkt, welche Gefahrenpotenziale diese Gräser und Grannen mit sich bringen.

  • Nur eben für unsere Lösegänge ist es hier wirklich doof.

    Kann ich mir vorstellen. Wir können zum Glück auch zum Lösen in den Wald (3 Minuten) bzw. in den eigenen Garten.

    ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass die Gemeinde nicht wirklich daran denkt, welche Gefahrenpotenziale diese Gräser und Grannen mit sich bringen

    Ich denke, dass es den allermeisten Leuten einfach nicht bewusst ist. Ich hatte bis vor 1 Jahr auch nie gehört, dass die Dinger gefährlich sein können. Und gerade bei uns wächst das Zeug viel an Hauswänden in Ritzen. Welcher Hausbesitzer kommt denn auf die Idee, dass das eine riesige Gefahr darstellt?

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