Macht ihr euch manchmal Gedanken WEN ihr verfüttert?

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    Hallo,


    Ein Streitbares Thema, mich würde es interessieren wie die Mitmenschen darüber denken.


    Liest man über Hundefutterthemen liest man selten über Massentierhaltung. Mehr Fleisch immer mehr Fleisch soll in die Dose. Muss es sein? Hat der Hunde def mehr von seinem Leben? Lebt er länger, besser oder gesünder mit einem ev Überangebot?

    Auf Kosten der Nutztiere ? Nutztiere hasse dieses Wort, wer bestimmt deren Wert?


    Achtet ihr beim Einkauf von HF auf Herkunft der Tiere ? Lebensbedingungen derer? Ich mein es wird unzählige Zeit in Recherche von gutem Futter fürs Schatzi gesteckt , zig tausende Threads darüber geschrieben und gelesen. Darüber gestritten ob und wieviel Fleisch? Ob gekocht oder roh? Zeit wäre wohl nicht das Thema.


    Beste Grüße

  • Ich als Studentin und Ersthundehalterin, Flexiveganerin und und und, habe mir schon Gedanken darüber gemacht, wen ich verfüttere. (Allerdings nur Trockenfutter, auch einfach aus Platzgründen und finanzieller „Not“)

    Anfänglich gab es Lupovet, da ist Schweizer Poullet drin und relativ gut gehalten, es hat mir aber nicht gereicht. Dann vertrug mein Hund das Futter nicht mehr gut und es gab einfach anderes Kaltgepresstes. Als sie das nicht mehr vertrug habe ich (um die restlichen 4kg zu verfüttern) anteilig Veggie und Insectdog verfüttert. Damit war ich wieder ein Preissegment höher gerutscht, hatte aber ein besseres Gewissen.

    Da ich selber quasi nur bei Alnatura einkaufe gibt es für meinen Hund nun das Defu (es ist bestellt und kommt nächste Woche an). Ein Futter mit Demeter Qualität, das meinen Ansprüchen an Inhalt und Tierwohl gerecht wird.

    Ich hoffe, sie verträgt es auch, dann werde ich veggie dog und das Defu ca. 50/50 füttern. Gut fürs Klima, den Hund und die geschlachteten Tiere.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo erstmal...


    Nein ich denke nicht an jedes Tier...ständig.

    Aber grundsätzlich finde ich eine gute Haltung und gutes Futter für die Tiere wichtig.

    So wie für uns versuche ich ordentliche verträgliches Futter auch den Hunden zu geben.


    Ich füttere stark gemischt.

    Ich finde es gut wenn der Hund es verträgt weniger Fleisch zu füttern.

    Da es hier einige Unvertäglichkeiten gibt ist nicht alles möglich.

    Es gibt immer mal wieder TF von Real Nature.

    Dann bekommen meine 2 meistens unser Essen hundegeignet dagereicht.

    Und es werden ab und an Hundwürste von Real Nature zu Gemüse und Kohlenhydrate dazugemischt.

    Wir essen viel Bio aber nicht alles...in Bio.

    Weil wir in absehbarer Zeit umziehen werde ich schauen wie es dort im nächsten Supermakt mit dem Angebot ausschaut.

    Auch selbst Schlachten kommt für mich in Frage wenn ich es richtig kann.

    Es ist für mich wichtig sich bewust zu machen das es ein Tier ist.. nicht nur Fleisch in Verpackung.

  • Ich kenne mein Fleisch bzw. das Hundefutter oft sogar mit Namen, habe es oft von der Geburt bis zur Schlachtung begleitet.


    Das habe ich auf dem Bauernhof meiner Großeltern als Kind schon so miterlebt.

  • Als Mensch habe ich die Wahl, vegetarisch und/oder vegan zu leben und tue das auch.



    Meine Tiere unterliegen meiner Verantwortung und ihr Wohlergehen ist von meiner Haltung abhängig. Deswegen wird Futter ausschließlich nach hochwertiger Zusammensetzung gekauft. Tiere sterben dafür, ja.

    Wäre das ein Problem, darf man solchen Tiere nicht halten.


    Meine Tiere und auch ich nehmen Medikamente, wenn es notwendig ist oder werden operiert - insofern lässt sich nicht einmal sagen, ich sei gegen Tierversuche, denn auch damit sind/waren Tierversuche verbunden.


    Bewusstsein für das Wohl aller Tiere, schließt die Nutzung von Vernunft nicht aus.

  • Ich möchte keine Massentierhaltung unterstützen und füttere daher Defu. Es ist irgendwie traurig, dass man sein Haustier verhätschelt ohne Ende und dann Futter kauft, für das andere Tiere leiden müssen. Insofern ist es für mich das Mindeste, beim Futter auf eine vernünftige Herkunft zu achten.

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