Hund von einem auf den anderen Tag aggressiv

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    Hund ist von einem auf den anderen Tag aggressiv bei Hundekontakt.


    Unsere Ridgeback Hündin ist fast zwei Jahre alt und wohnt mit drei anderen Hunden zusammen. Das spaziergehen verlief immer ruhig, sie versteht und setzt die Kommandos um. Im Kontakt zu fremden Hunden war sie immer sehr zurückhaltend aber nie bösartig hierbei war es immer möglich sie durch Kommandos Fuß gehen zu lassen um so an fremde Hunde vorbei zu gehen. Seid ca zwei Wochen gab es den ersten „Vorfall“ das sie einen fremden Hund anbellte und zog in die Richtung und war nicht mehr ansprechbar, reagierte nicht auf Kommandos. Wir haben gedacht „ ok vielleicht mochte sie den Hund nicht.“ und haben es vorerst nicht ernst genommen, da wie schon beschrieben sie eigentlich souverän im Hundekontakt war. Allerdings passierte dieses Verhalten nächsten Tag erneut und sie zeigte aggressives Verhalten einem fremden Hund gegenüber. Wir sind anschließend zum Tierarzt und haben unserer Hundetrainerin Bescheid gegeben. Beim Tierarzt konnte bei der Untersuchung ( Blut und abtasten) nichts auffälliges gefunden werden. Die Tipps der Hundetrainerin klappten super, ca 1 Woche war sie dank des neuen Verhaltens von uns im Hundekontakt ( schnelleres Vorbeigehen und ein „hey“ wenn sie ihn anvisiert ) die alte. Nun allerdings seit zwei Tagen verfällt sie wieder in diese Aggressive Verhalten und wir können uns nicht erklären woran es liegt, diese Veränderung von einem auf dem anderen Tag. Sie hatte nie schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden noch hat sich in Ihrem Umfeld was verändert. Ich hoffe auf Ratschläge und vielleicht ja sogar eine Idee woran das liegen könnte crying-dog-face

  • Bei einem 2-jaehrigen Hund, der im Vorfeld zurueckhaltend war (was fuer mich nicht souveraen bedeutet) und der einer Rasse angehoert, die mWn als adulte Hunde nicht grad Fans von fremden Artgenossen sind, kommt sowas mEn niemals ueber Nachts/aus dem nichts. Da gibt es mEn immer Anzeichen und seien sie noch so klein..

  • Unsere Ridgeback Hündin ist fast zwei Jahre alt

    Das ist der Kernsatz Deines Problems...


    Die Hündin wird jetzt erwachsen und packt erst jetzt ihr ganzes Verhaltens-Repertoire aus.

    Was Ihr unternehmen müsst, kann ich leider nicht sagen, ich habe keine Erfahrung mit Ridgebacks (die ja durchaus eine "kernige" Rasse sind).


    Ihr habt Euch ja bereits an eine Hundetrainerin gewandt, da müsst Ihr dranbleiben und daran arbeiten, dass Ihr die Hündin nicht nur als Junghund (wie bisher), sondern auch als selbstbewusste, erwachsene Hündin in den Griff kriegt.

    Alles Gute!

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  • Risgebacks sind spätreife Hunde. Geistig und körperlich völlig ausgereift sind sie mit ca. 4 Jahren. Was du bisher an der Leine hattest, war, salopp gesprochen, noch ein Kind. Jetzt hast du einen Jugendlichen im vollen Saft.

    Ich kenne recht souveräne Ridgis, die nicht gleich alles schreddern wollen, aber die lassen sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Selbst wenn die gar nicht worklich ernst machen schaut das echt eindrucksvoll aus.

    Kontakt wird da sorgfältig gemanagt, spielen wollen die eh nur mit bekannten Hunden und am besten auch mit Ridgis, weil die sehr kernig und körperlich spielen.

    Das sind m. E. keine Hunde für die Hundewiese. Sie können lernen, andere Hunde zu tolerieren, aber brauchen tun sie die meiner Erfahrung nach nicht unbedingt. Ich kenne 3 Rüden und eine Hündin näher und meine Hündin mag Ridgis, weil sie von zweien sozusagen "sozialisiert" wurde.

    Mit meiner Hündin ist entspannter Freilauf mit den Hunden möglich, aber Interaktion beschränkt sich auf mal gemeinsames Schnüffeln oder mal gemeinsam 200m rennen. Und die kennt sie von Welpe an. (Leider ist der ältere der beiden mittlerweile verstorben). Die hält bei denen aber immer die Bälle flach.

    Ich finde Ridgebacks sind tolle Hunde, aber anspruchsvoll, wenn man sie kontrolliert führen will (weil 3- 4 Jahre Arbeit, bis sie halbwegs "fertig" sind).

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Guten Abend :winken:


    Ich habe auch eine Ridgeback Hündin, die nun fast drei Jahre alt ist und kann den anderen nur zustimmen, dass die Rasse wirklich lang braucht um richtig zu reifen.


    Meine Hündin war im ersten Jahr ein absoluter Engel und danach kamen dann nach und nach die typischen Rasseeigenschaften durch.

    Auch wir hatten mit etwas über einem Jahr eine Pöbelphase...


    Was mir bei deiner Schilderung aufgefallen ist, ist das hier:

    Im Kontakt zu fremden Hunden war sie immer sehr zurückhaltend aber nie bösartig hierbei war es immer möglich sie durch Kommandos Fuß gehen zu lassen um so an fremde Hunde vorbei zu gehen.

    Für mich klingt das so als ob ihr das vorbeigehen an anderen Hunden immer gemanaged habt und dem ganzen dadurch vielleicht etwas zu viel Beachtung geschenkt habt. Aber kann auch sein, dass ich das vielleicht falsch verstanden habe :smile:


    Kannst du denn ein Schema erkennen, was sie an Fremdhunden nicht leiden kann?


    Bei uns gab/gibt es Hundetypen, die Jumi „nicht mag“ wobei ich dort vermute, dass sie Probleme mit der Körpersprache hat und deshalb angespannter reagiert, wobei das bei uns nichts mit Aggression zu tun hat.


    Was hat die Trainerin denn gesagt wie sie das Verhalten bewertet? Hat sie Erfahrung mit der Rasse?

  • Was hat der TA denn alles getestet?

    Schilddrüse?

    Dass ein Hund einer spätreifen Rasse mit zwei, drei Jahren allmählich ernsthafter wird, auch bei Hundekontakten, ist nicht so ungewöhnlich.

    Kann der Hundetrainer denn was zur Intention des Pöbelns sagen?

    Macht sie das, wenn sie mit den anderen Hunden des Haushalts unterwegs ist, oder auch alleine?

    Ich weiß nicht so recht, wie ich dir da helfen kann oder was ich dir da raten soll.

    Ganz ohne Anzeichen passiert normalerweise gar nichts, vielleicht hat sich das unbemerkt eingeschlichen.

    Du hast ja geschrieben, dass sie bei Hundekontakten vorher sehr zurückhaltend war. Möglicherweise war sie da eher unsicher und hat daher mit dem Erwachsenwerden auf eine andere Strategie umgeschwenkt.

    Das ist aber reines Glaskugellesen…

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