Hundekontakte aufbauen - wie weiter?

  • Einen Hund zu finden der sich nicht triggern lässt durch ihre Unsicherheit wäre das Ziel.

    Moro wäre das völlig egal, was sie da treibt...... such mal einen anderen Vorsteher, meist passt das am besten

  • Ich würde auch noch andere Hunde suchen, vielleicht, die etwas geduldiger sind und eher ignorieren. Ist aber nur meine persönliche Ansicht, aufgrund meiner Hunde. Mein Sheltie hätte so eine Massregelung sehr verunsichert. Ihr haben gerade die Kontakte geholfen, die sie weitestgehend ignoriert haben.

  • Du suchst quasi einen regelmäßigen Gassipartner? Dann würde ich es mit dem RS durchaus nochmal öfter versuchen, regelmäßigeres Treffen + Kennenlernen bringt möglicherweise auch Ruhe rein. Und die ersten Male würde ich dann wenn immer nur einen frei laufen lassen, so daß blöde Situationen gar nicht erst entstehen können.

    Wenn ihre Angst bleibt, dann passt es nicht, aber eine Chance würde ich dem schon geben.

  • Ich kann mir vorstellen dass es Hunde gibt die da besser passen könnten als ein RS.

    Ich find es immer gut wenn die Hunde von der Art und Größenordnung her recht ähnlich sind, also zumindest ähnliche Größe oder Gewicht und ähnliches Alter.

    Bei der Kombi Schnauz und Vizsla kann ich mir gut vorstellen dass das von der Art her evtl nicht so passt. Also das Sensible vom Viszla und das grobe und direkte vom Riesenschnauzer.

    Klingt so als müsste es zwar klar verständlich sein, aber vielleicht auf ne andere Weise.

    Trotzdem würde ich da erstmal nochmal schauen ob es doch noch klappt mit den Beiden, wenn nicht ist er eben ein Trainingspartner für nebenher Gassi und weniger fürs Zocken.

  • Ich denke, der gemeinsame Freilauf war zu früh. Nach paar Minuten nebeneinander herschlappen, kennen die sich noch nicht wirklich und auch wenn es gut aussieht, muss es noch nicht gut sein.

    Vor allem wenn eh bekannt ist, dass der Hund da so seine Probleme hat.

    Ich würde da mindestens fünf Leinenspaziergänge ohne Kontakt machen, eh ich mir überlege, ob ein gemeinsamer Freilauf klappen könnte.


    Bei meiner Bekannten, die sich auch unsicher war, ob gemeinsamer Freilauf klappen könnte oder nicht, habe ich dann erst einmal nur meine Aussi-Hündin frei gelassen, meine Zwerge und ihre beiden blieben an der Leine. Allerdings kann ich meine Aussine auf offline gut steuern und verbal dran hindern, sich den angeleinten Hunden zu nähern.

    Und als das geklappt hat, hat sie ihre Musterschülerin auch losgelassen.

    Später ich noch einen meiner Zwerge.

    Ihr zweiter Hund und einer meiner Zwerge bleiben bei gemeinsamen Spaziergängen immer an der Leine, weil die beide gerne mal jagen und wir nicht wollen, dass sie sich gegenseitig hochspulen. Auch wenn die an der Leine noch so mustergültig sind, da lassen wir uns nicht erweichen, da jede von uns ihren Hund kennt.


    Kurz und gut, ich würde den Hunden mehr Zeit geben, wenn alles klappt, könnt ihr doch noch jahrelang gemeinsam gehen, da kommt es doch auf die ersten paarmal nicht an.


    Viel Spaß weiterhin.

  • woher kommst du denn? Falls aus der Schweiz, Region Zürich stelle ich mich mit meinem Leo gerne zur Verfügung. Er kann gut mit ängstlichen Hunden 😊

  • Die Althunde, von denen Kaya viel gelernt hat, waren unter anderem auch die zwei Ridgebacks einer guten Freundin.

    Die hat Ahnung von Hunden und ich kannte die beiden schon, ehe ich Kaya hatte. Hab sie auch sechs Wochen lang als Gassigeherin betreut nach der schweren Geburt ihrer Tochter. Ich wusste also, dass das Top Hunde sind. Trotzdem muss man das erstmal aushalten, wenn ein 50 Kilo Ridgeback deine kleine Flatprinzessin anföhnt, weil sie in seinen Augen überdreht und respektlos ist.

    Man neigt da auch schon zum Überbehüten.

    Ich stelle mir das schwer vor, wenn man die Hunde nicht gut kennt und in deren Sozialkompetenz vertraut. Kennst du echt keine geeigneten Hunde besser, von denen du weißt, dass auch die Halter wissen, was sie tun?

    Ne - echt nicht! Die Halter die ich für super halte, haben eher ungeeignete Hunde und sonst kenn ich nicht so viele. Es ist erstaunlich schwierig hier, hätte ich nie gedacht. Ich hab 2-3 Kontakte die gehen, aber nicht ideal sind. Najira mit den Welshs wäre gut als Halter, aber sie hat eben drei Hunde. Die Oma ignoriert Vespa gut, Splash und Vespa laufen gut nebenher, scheinen aber wenig Interesse aneinander zu haben. Und der Kleine ist sicher nicht ideal weil juhu. Und eine andere Kollegin von mir hat einen BC - das ist sicher ausbaufähig, aber auch das ist kein Lehrmeister.

  • Ich sehe da durchaus Potential. Sie war eingeschüchtert, aber möglicherweise wird sie dann beim nächsten Mal nicht so überdrehen, wenn sie mit ihm frei läuft. Maßregeln habe ich jetzt nicht als Verhauen mit Verletzungsabsicht verstanden, war das richtig? Ich kenne so etwas - also komplett Verletzungs- und schmerzfreie, ritualisierte „Maßregelung“, die gruselig aussieht aber höchstens Speichelspuren hinterlässt - unter Hunden als normales Verhalten, das meist nicht zu einem Kontaktabbruch auf Dauer führt sondern durchaus auch bei befreundeten Hunden vorkommt. Oder kennst du sie eher so, dass sie mit Maßregeln nicht klarkommt und den RS lieber nicht wieder treffen würde?

    Bisher kam Vespa mit etwas Massregeln klar - wenns allerdings zu imposant war, hat Vespa eher mit aufdrehen als runterfahren reagiert. Ist glaub ein schmaler Grat. Es gibt Hunde, die kommunizieren recht fein und klar, dass sie das da scheisse finden und dann kann es Vespa lesen. Andere Male seh ich das aus 100m Distanz und Vespa scheint es nicht zu verstehen. Oder findet keine andere Lösung.


    Ich denke, ich werde es in einiger Zeit nochmal versuchen.

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