Plötzlich Probleme in der Nacht mit Junghund

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    Hallo zusammen,


    Aufgrund genau diesen Anliegens habe ich mich hier angemeldet:

    Seit Dezember haben wir einen kleinen Rüden (Havaneser, 6Monate alt). Balu schläft nachts in einer Box, was bislang eigentlich auch immer problemlos war. Die erste Woche bei uns war natürlich ungewohnt und aufregend für ihn, aber eigentlich hat er an der Seite unseres Bettes gut geschlafen (Familienbett, 2jährige Tochter schläft auch mit).

    Vor knapp vier Wochen fing es an, dass Balu sich mindestens einmal die Nacht gemeldet hat. Manchmal hat er sein kleines und großes Geschäft verrichtet, sich manchmal aber auch dann aber auch nur in den Garten gesetzt und uns angeschaut. Ein paar Tage später hatte er seinen ersten kleinen MagenDarm Infekt. Als er wieder gesund war haben wir ihn in die Küche zum schlafen samt Box gepackt, um wieder ruhig schlafen zu können und vor allem unserer Tochter Ruhe zu bieten.

    Das schlafen in der Küche (in diesem Raum ist er auch, wenn er tagsüber mal allein ist, was kein Problem für ihn ist. Tagsüber ist die Box auf, nachts zu) hat auch ganz gut geklappt dann 1-2 Wochen, seit Samstag nun nicht mehr. Sobald er in seiner Box ist und ich den Raum verlasse bellt und jault er. Bislang in einer Lautstärke, die unsere Tochter noch nicht geweckt hat, er durch ignorieren leise geworden ist und auch bis morgens durchgeschlafen hat. Gestern war er wirklich so extrem laut, dass nichts geholfen hat und er auch unsere Tochter geweckt hat. Ich habe alles mögliche ausprobiert, Wohnzimmer, Schlafzimmer, wieder Wohnzimmer.. zwischendurch war ich mit ihm draußen, er hat einen Riesen Haufen, Tendenz flüssig (sorry für die Info, aber Vll ist es wichtig 😋) gemacht, danach geschlafen in seiner Box, ich neben ihm auf der Couch.

    Ich hätte gerne wieder ruhige Nächte, eigentlich kann er das ja. Aktuell bin ich alleine, mein Partner ist für ein paar Wochen noch weg und ich bin schwanger, ich brauche ein wenig mehr Schlaf als drei Stunden.

    Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen für mich? Ich bin mehr als ratlos.

    Danke! loudly-crying-dog-face

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ihr sperrt einen 6 Monate alten Hund seit 4 Monaten jede Nacht in eine Box, seit kurzem steht diese auch noch ganz woanders als vorher und jetzt fragst du dich, warum der Hund jammert und bellt.

    Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Alle meine Welpen waren nur so lange nachts in der Box eingesperrt bis sie nicht mehr nach draußen mussten.

    Stress kann solche "Kackprobleme" verursachen.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

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  • Ich weiß auch nicht so richtig, warum er weiter in der Box schlafen musste, als er eigentlich schon stubenrein war.


    Spätestens da hätte ich ihn bei euch am Bett schlafen lassen in der offenen Box oder im Körbchen oder mich noch eine Weile mit zum ihm ins Wohnzimmer gelegt, wenn er auf Dauer nicht bei euch im Schlafzimmer bleiben soll.

  • Hallo @Puppymuddi :winken:


    Wie hier schon „subtil" angedeutet wurde, ist es echt nicht in Ordnung Balu nachts in diese Box zu sperren.

    Er möchte nachts auch mal was trinken können, sich umlegen etc.


    Dazu kommt, dass es massiv Stress für ihn bedeutet, wenn die Box dann auch einfach noch umgestellt wird.

    Ich kann mir vorstellen, dass er immer noch Magen Probleme hat und nicht auf seinen Schlafplatz machen will.


    Was spricht denn dagegen ihm ein Körbchen etc. ins Schlafzimmer zu stellen? Er muss ja nicht gleich ins Bett.


    Ich glaube dir, dass der Schlafmangel für dich echt anstrengend ist, aber ich versichere dir Balu wird es mit der Situation auch arg beschissen gehen, nur liegt es nicht in seiner Hand das zu ändern :(

    》auch wenn sie sagen wie verrückt du bist, wichtig ist nur, dass du glücklich bist.《


    Kiddo *11.09.2019 - Eurasier

    • Neu

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  • Dieses hin und her ist sicher nicht förderlich. Richte ihm seine Box (offen!) und ein Körbchen in dem Raum ein, in dem du schläfst. Schau dir an, was er lieber nutzt, um nachts zu schlafen (vielleicht hat die Box jetzt einen negativen Beigeschmack und ist unbeliebt geworden).


    Hunde reagieren oft auf Schwangerschaft. Somit könnte die nächtliche Trennung noch mehr verunsichern. Ihr braucht da jetzt dringend Routine und Ruhe im Nachtsystem ohne Eingesperrtheit.

  • Mich würde es auch stressen, in einem Gitterbett eingesperrt liegen zu müssen. Erst Recht, wenn ich die Erfahrung gemacht hätte, manchmal nachts Magenprobleme zu haben und auf Toilette zu müssen. Deswegen stimme ich den anderen zu: Lasst ihn bei euch im Zimmer schlafen. Wenn er muss, dann muss er. Und dann sollte er auch die Möglichkeit haben, sich zu melden und rausgebracht zu werden. Für einen größeren Schlafbereich, mit Wasser und der Möglichkeit sich anderswo hinzulegen, würde ich auch plädieren.


    Ich verstehe natürlich auch deinen Wunsch nach mehr Schlaf. Aber so ist das nicht tragbar, das macht euer Hund sehr deutlich. Wenn er sich nachts meldet, geht kurz raus. Macht aber keine Action, nach ein paar Minuten geht's wieder rein. Ich denke nicht, dass er sich noch lange weiter "umsonst" melden wird, nur um 3 Minuten an der Leine am Löseplatz zu stehen und dann wieder reinzugehen.

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)

  • Bei den vorigen Antworten schließe ich mich vollinhaltlich an! Da gibt's nicht mehr viel zu sagen.


    Was mich dennoch interessieren würde: wie hast du das in der Box bleiben aufgebaut?


    Hast du das alleine bleiben schon geübt mit ihm? Wenn ja wie?


    Ist das dein erster Hund? Kann dir dein Partner in der Nacht den Hund "abnehmen" und dich weiterschlafen lassen?


    Sorry, wenn ich das sage (ich hab meinen Welpen damals selbst im siebenten Monat + Kleinkind + größeres Kind bekommen, deshalb trau ich mich)...

    Ob du schwanger oder müde bist oder nicht, ist dem Welpen/Junghund egal, wenn er Magen-Darm-Probleme hat und dringend muss. Da wäre es mir doch lieber, er meldet sich, als dass ich stattdessen die ganze Bude putzen darf mitten in der Nacht.


    Es wird sich auch nichts dran ändern, wenn du das Baby hast und der Hund mitten in der Pubertät ist. Da musst du jetzt durch und deinen Alltag so hinbekommen (evtl. mit Partner, Familie, Freunden...), dass du das für alle (auch für deinen Hund!) gut geregelt bekommst. Falls nicht, legst du damit den Nährboden für weitere und größere Probleme, als dass der Hund in der Nacht Mal raus muss. Sorry für meine deutlichen Worte.

  • Havaneser sind sehr menschenbezogene Hunde, die ungern alleine sind. Wusstest du das? Deiner ist doch noch dazu ein Baby. Nimm ihn mit in euer Zimmer würde ich auch vorschlagen.

    Wir haben auch eine 6 Monate alte Havaneserhündin, sie schläft mit uns im Schlafzimmer auf einem Kissen. Die letzten 2 Nächte musste ich auch raus mit ihr obwohl das lange vorher nicht war. Du gehst ja vielleicht auch mal während der Nacht auf Toilette. Ein Hund ist auch keine Maschine und gerade wenn’s ihm nicht so gut geht braucht er euch doch noch mehr.

    Sie kommt auch manchmal nachts ins Bett um zu schauen dass alle noch da sind und geht dann wieder. Die Kleinen lernen noch dass wir verlässliche Partner für sie sind.

  • Hallo zusammen,


    Danke für die freundlichen Antworten und für die anderen auch!

    Ja, das ist mein erster „eigener“ Hund und ich habe mich im Vorfeld auch über das in der Box schlafen informiert bei meiner Züchterin, Tierärztin und unserer Hundetrainerin.

    Balu ist leider noch nicht stubenrein, wenn er nachts laufen kann kotet und uriniert er in die Wohnung.

    Wenn er Magen Darm Probleme hat ist mir das auch bewusst, dass er die Möglichkeit haben MUSS rauszugehen, das hat er ja auch und darum geht es mir nicht. Vielleicht habe ich das nicht deutlich formuliert, es geht schon zu Beginn der Nacht plötzlich los, was vorher kein Problem war. Und nicht jede Nacht in der er sich meldet muss er auch. Deswegen war meine Frage an andere, Hundeerfahrenere Leute, ob sie Ähnliches mitgemacht haben und ob das gerade ein Zeichen von verfrühter Pubertät, Unsicherheit, plötzlicher Trennungsangst oder ähnlichem ist. Da sind wir uns gerade einfach nicht sicher.

    Das Alleinsein haben wir relativ spät im Vergleich zu den anderen Welpen angefangen zu üben, da es bei uns nicht notwendig war, da ich immer zu Hause bin. Sind das Thema behutsam angegangen und hatten da auch keinerlei Probleme. Es sind jetzt plötzlich die Nächte.


    Danke

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