Wie sind Deutsch Drahthaar so?

  • Hi Foris,


    ein befreundeter Jäger hat einen kleinen DD Welpen und ich frage mich so manches Mal ob sein Verhalten rassetypisch ist? Eigentlich weiß ich so gut wie nichts über das Wesen von DDs. Ich hab ein paar kennen gelernt, aber nie näher.

    Da mir der DD auch sehr gut gefällt, würde ich mich gern etwas mehr informieren.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit DDs? Besonders interessieren würden mich natürlich Kenntnisse die etwas fundierter sind als einmalige Treffen. Ich weiß jetzt aber gerade niemanden hier im Forum der nen Deutsch Drahthaar hat. Ihr?


    Themen wären für mich Erziehbarkeit, also will-to-please oder eher stur, Familientauglichkeit und Artgenossenverträglichkeit.


    Würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet :smile:

  • Ziemlich schwer zu beeindrucken, hartnäckig, "stur" und wie ne kleine Schnappschildkröte :hust:

    Ich denke bis auf letzteres ist das durchaus erwünscht, aber ich hab eben keinen Vergleich.

  • Also das sind schon toughe Hunde, aber mit ihrem Menschen finde ich sie wahnsinnig toll, und durchaus auch sensibel. Wenn der Umgang halt passt.

    Es gibt aber schon extreme Büffel, und das was gerne als "sehr dominant" bezeichnet wird, grade bei den Rüden. Schwer zu beeindrucken halt, aber das soll so.

    Wie alt ist der Kleine denn?

  • Ich kenn nur ne handvoll, teils bei Jägern , teils nicht aber alle bei HF die wissen was sie da haben.

    Erlebe sie alle als recht griffig, egal ob Mensch oder Hund wenn die Situation es verlangt (und wenn das nur in ihren Augen ist).

    Stur..hm ich erlebe sie eher als sehr gefangen in ihrer Genetik, ihrem Willen dem nachzukommen .

    Auch durchaus diskutierfreudig aber vor allem halt s.o.

    Hartnäckig bei ihren Aufgaben , ja.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Meiner Erfahrung nach macht es einen großen Unterschied, ob man von echten DDs aus jagdlich geführten Eltern redet oder von den "Jagdhund für die Familie" aus den Kleinanzeigen.

    Die aus jagdlicher Zucht waren alle toughe kleine Biester, die sich als Welpe wie Piranhas gebärdeten, schon mal dem sprichwörtlichen Esel Konkurrenz machten mit ihrer Sturheit und auch teilweise durchaus recht unfreundlich zu Mensch und Tier sein konnten. In der eigenen Familie aber problemlos waren.

  • Also das sind schon toughe Hunde, aber mit ihrem Menschen finde ich sie wahnsinnig toll, und durchaus auch sensibel. Wenn der Umgang halt passt.

    Es gibt aber schon extreme Büffel, und das was gerne als "sehr dominant" bezeichnet wird, grade bei den Rüden. Schwer zu beeindrucken halt, aber das soll so.

    Wie alt ist der Kleine denn?

    14 Wochen ist er alt.


    Welchen Umgang hältst du für passend?



    Ich kenn nur ne handvoll, teils bei Jägern , teils nicht aber alle bei HF die wissen was sie da haben.

    Erlebe sie alle als recht griffig, egal ob Mensch oder Hund wenn die Situation es verlangt (und wenn das nur in ihren Augen ist).

    Stur..hm ich erlebe sie eher als sehr gefangen in ihrer Genetik, ihrem Willen dem nachzukommen .

    Auch durchaus diskutierfreudig aber vor allem halt s.o.

    Hartnäckig bei ihren Aufgaben , ja.

    Also Schutz- bzw. Wachtrieb gut ausgeprägt? Meinst du das mit griffig?



    Meiner Erfahrung nach macht es einen großen Unterschied, ob man von echten DDs aus jagdlich geführten Eltern redet oder von den "Jagdhund für die Familie" aus den Kleinanzeigen.

    Die aus jagdlicher Zucht waren alle toughe kleine Biester, die sich als Welpe wie Piranhas gebärdeten, schon mal dem sprichwörtlichen Esel Konkurrenz machten mit ihrer Sturheit und auch teilweise durchaus recht unfreundlich zu Mensch und Tier sein konnten. In der eigenen Familie aber problemlos waren.

    Mir gehts nur um Hunde aus jagdlicher Zucht.

    Kannst du unfreundlich zu Mensch und Tier genauer beschreiben? Also beim Menschen Schutz- und/oder Wachtrieb, der nicht entsprechend unter Kontrolle ist?

  • Ich kenne eine Handvoll, 2x Vollgebrauch, 3x Sauen.


    Kurz und knapp: Die Hunde sind allesamt kernig und scharf. WTP sehe ich nicht, eher WTW. Nervös würde mir auch noch einfallen, aber da haben die Züchter in den letzten Jahren einfach Mist gebaut.


    Die Hunde steigen ihren Besitzern auch gerne mal unvermutet aufs Dach. Reizschwelle eher niedrig als hoch, und ein Rüde ist auch mit allem was kleiner als 1,50 Meter ist absolut unverträglich. Dackel, Terrier, Katzen, geht alles nicht (und es wurde versucht zu sozialisieren).

    Mit Konsequenz geht das alles, aber die angewölften Eigenschaften sind nunmal da.


    Wenn du darüber nachdenkst dir einen zu holen, dann rate ich dazu sich bei polnischen oder tschechischen Züchtern zu schauen.

  • Kannst du unfreundlich zu Mensch und Tier genauer beschreiben? Also beim Menschen Schutz- und/oder Wachtrieb, der nicht entsprechend unter Kontrolle ist?

    Alles was kleiner ist oder sich schnell bewegt, lief prinzipiell Gefahr, als potentielle Beute angesehen zu werden, und gleich große Hunde waren auch eher Konkurrenz als potentieller Freund.

    Ansonsten würde ich sie als durchaus territorial zuhause verordnen und gewillt, im Konflikt Aggression als Lösung zu wählen. Hat weniger mit mangelnder Kontrolle sondern einer prinzipiellen Bereitschaft, einen Konflikt wirklich auszutragen zu tun.

  • Was ich mich frage: die sollen doch auch bei Gesellschaftsjagden mitlaufen. Wie geht das bei mehr oder weniger ausgeprägter Artgenossenunverträglichkeit?

    Nervös und niedrige Reizschwelle kann man nicht brauchen. Und die in Polen/Tschechien sind da anders?

    Was mir nur aufgefallen ist, dass sie teils sehr riesig sind, also über 70cm Stockmaß. Finde ich auch viel zu viel. So 60-65 für nen Rüden fände ich ok, aber da kommt es natürlich auf die jeweilige Zucht an.


    Für mich kommt er aktuell (noch) nicht in Frage, aber mir gefallen sie schon sehr lange und je nach Einsatzgebiet und den anderen Lebensumständen, könnte ich mir schon einen vorstellen. Allerdings habe ich eigentlich keine Lust ein Leben lang mit dem Hund zu diskutieren und ich mag es, wenn der Hund sich gut erziehen lässt, schnell lernt und wenn was sitzt, das dann auch befolgt.

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