Unterschied zwischen Personen

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    Hallo an Alle,


    ich hab mal wieder eine Frage bezüglich Erziehung vom Hund.


    Diesmal geht es um den Unterschied zwischen verschiedenen Menschen.

    Praktisches Beispiel von unserer Seite:

    Wir haben einen Appenzeller Sennenhund und diese sind sehr springfreudig.

    Dies wollen wir natürlich bei Besuch oder Treffen mit Familie und Freunde unterbinden.


    Wir treffen uns auch regelmäßig mit unserer Tierärztin und da wollen wir natürlich, dass sich unser Hund eigentlich freut dort hinzugehen.

    Falls im Fall der Fälle tatsächlich, wirklich mal etwas sein sollte, er keine Angst hat und nicht zusätzlich Stress bekommt.


    Die Tierärztin meint, dass der Hund ruhig bei Ihr raufspringen darf, weil sie es erlaubt usw.


    Nun meine Frage, kann ein Hund tatsächlich unterscheiden, bei diesem einem Menschen, darf ich quasi "alles" und sonst nicht?

    Da der kleine auch noch ein Welpe ist (14 Wochen) und natürlich in seiner Lernphase, wollen wir uns hier nichts kaputt machen.


    Vielen lieben Dank im Voraus.


    LG
    Michael

  • Hunde lernen uA Personenbezogene, also ja, er kann es differenzieren lernen.



    Allerdings befürchte ich dass der Plan auf lange Sicht nicht funktionieren wird.

    Stell dir zB vor du gehst immer gerne zum Zahnarzt weil du immer gesunde Zähne hattest. Bis du irgendwann trotzdem warum auch immer eine Wurzelbehandlung oä brauchst. Allerdings weißt du nicht was das ist, nur dass dir ein Zahn weh tut und du eben dort hin gehst. Es wird an einem schmerzhaften Bereich herumgedocktort und es wird Schmerzhaft und alles ist allgemein doof.

    Du verknüpfst dann automatisch den Zahnarzt mit dieser unangenehmen Erfahrung, und genau das selbe kann Dir mit dem Tierarzt liebendsten Hund der Welt passieren, wenn eine blöde Erfahrung stärker ist als die vorige positive Verknüpfung.

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  • Nun meine Frage, kann ein Hund tatsächlich unterscheiden, bei diesem einem Menschen, darf ich quasi "alles" und sonst nicht?

    Also meine Hündin kann das sehr gut unterscheiden beim wen sie was darf und und was nicht.


    Bei mir bettelt sie nicht, ich kann einen Teller Pizza/Wurstbrot neben ihr auf die Couch stellen und den Raum verlassen und sie interessiert sich nicht weiter dafür.

    Bei meinem Papa beginnt sie schon zu sabbern wenn er den Kuchenteller nur auf den Tisch stellt, auch leckt sie Richtung Teller in die Luft - bis sie irgendwann mal aus Versehen an den Kuchen kommt.

    Ist bei mir alles nicht erlaubt - mein Papa lacht immer nur und MIR ist das inzwischen egal, solange sie es bei mir nicht macht und auch bei anderen Leuten.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das ewige Streitthema in unserer Familie :flucht:

    Alle meine bzw unsere Hunde reagieren bei mir völlig anders als bei meinen Eltern und besonders meinem Vater. Bei mir wagen sie sich diverse Sachen ganz einfach nicht.


    Kleines Beispiel: Mein Vater kann praktisch kein einziges Mal mit Leni und Lucca zum Auto gehen ohne Gekläffe. Katze hier, Nachbar am Fenster da. Und Lucca schreit am Stall teilweise so laut das höre ich Luftlinie 2km entfernt (Wir haben es nicht geglaubt aber es stimmt. Ist aber von "Berg zu Berg"). Bei mir?? N I C H T S. Kein Wort. Das führt regelmäßig zu "DEIN Hund schon wieder - ja was kann ich denn dafür wenn Du ihn lässt" Diskussionen :skeptisch2:

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

  • Hier habe ich sogar den fast gleichen Fall, bei mir springt der Hund in den allermeisten Fällen nicht mehr hoch, ich sehe richtig wie er das will, aber nur noch mit den Vorderpfoten so ein paar cm hüpft und sich zusammenreisst. Mein Freund wird wie wild angesprungen, er fördert das aber auch selbst, wenn er z. B. nach Hause kommt ist grosses Begrüssungstrara, auch von ihm aus, aber solange der Hund das bei mir nicht macht und mein Freund sich da so verhält :hust:

  • Ich finde es tatsächlich sau schwer, das Anspringen von fremden Leuten abzugewöhnen. Viele bestätigen sie, wenn sie hochspringt, die meisten, die es nicht wollen, reagieren falsch. Die wenigsten machen es richtig und obwohl ich jedes Mal schon versuche, im Ansatz zu korrigieren, machen wir da kaum Fortschritte. :ka:

  • Wir haben einen Appenzeller Sennenhund und diese sind sehr springfreudig.

    (fast) jeder junge Hund ist "springfreudig".

    Das Problem, was ich hier sehe ist, dass :

    Die Tierärztin meint, dass der Hund ruhig bei Ihr raufspringen darf, weil sie es erlaubt usw.

    an der Stelle ist dein Bauchgefühl: ÄH möchte ich nicht, und genau, das wäre auch mein Bauchgefühl.


    Hunde "begrüssen" nicht unbedingt, weil sie sich so freuen, sondern es kann auch eine Mischung sein (erlebe ich viel häufiger) aus eigener Unsicherheit, verknüpft (je nach Hunderasse) mit: Guckst du? Was willst du?

    Eher im Sinne einer Umlenkungsstrategie, eigentlich habe einige Hunde eher Angst oder sind sich unsicher.


    So, nun hast du einen Appenzeller Sennenhund. Und wenn ich nicht ganz falsch liege, bringen die ein bisschen Schutz/Wachmotivation mit und sind Fremden gegenüber reserviert bis ablehnend oder neutral.


    Zum Tierarzttraining würde ich dir/euch raten, das nicht Personengebunden zu üben, sondern "Medical Training" zu machen. (das kannst googlen, da findest du ganz viel drüber).


    Aus meiner langjährigen Hundehaltererfahrung ist es nämlich so, dass meine Hunde wirklich toll beim TA sind, bis auf die ersten schmerzhaften Behandlungen.

    Und da freut sich kein Hund mehr zum TA zu gehen, so schön wie das immer mit den jungen Hunden geklappt hat und auch die ersten Blutentnahmen und Impfungen super verliefen.

    Wenn die Angst haben weil die Behandlungen immer und immer nur weh tun, dann hilft nur, dass sie früher mal gelernt haben, das zu erdulden und ihren Menschen bei haben.

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

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