Zum Züchter oder zu Privatmenschen

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    Hallo Zusammen!


    Ich plane seit Längerem die Anschaffung eines Hundes. Meine Situation ist so, dass ich beruflich den Tag über viel auf Achse im psychiatrischen Bereich sein werde und dann mit verschiedenen Menschen zusammen bin. Den Hund möchte ich gerne nach Möglichkeit grösstenteils mitnehmen.

    Nach langer Recherche habe ich jetzt ein paar Züchter der Rasse der Papillon angeschrieben. Hier wurde mir signalisiert, dass dies in eine passende Wahl ist.


    Nun bekomme ich aus meinem privaten Umfeld jedoch sehr viel Gegenwind in Hinblick auf die Zucht. Immer wieder kriege ich zu hören ich soll doch nach einem Mischling schauen der sozusagen aus Versehen entstanden ist oder im mich im Tierheim umschauen.


    Da es mein erster Hund sein wird und er eben auch viel mit fremden Menschen in Kontakt kommen würde, ist mein Eindruck eher, dass hier ein Hund von einem Züchter eher passen würde, da ich hier sicherer sein kann, dass er entsprechend sozialisiert wurde. Mir ist bewusst, dass es keine Garantie gibt aber ich denke, wenn jetzt jemand unverhofft zu Welpen kommt, werden die Zeitressourcen oft nicht so gross sein, um sich umfangreich um die Welpen zu kümmern.


    Falls doch ein „privater Mischling“ in Frage kommen würde, gibt es ein Forum oder eine Seite, die für die private Hundevermittlung seriös ist?


    Ich freue mich über eure Einschätzung!

    Vielen Dank! dog-face-w-one-eye-open-blowing-heart

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Einem Anfänger empfehle ich persönlich immer den Gang zum Züchter weil es mit einem Welpen von dort i.d.R die wenigsten Probleme gibt.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Falls doch ein „privater Mischling“ in Frage kommen würde, gibt es ein Forum oder eine Seite, die für die private Hundevermittlung seriös ist?

    Nein, hier sind keine Tiervermittlungen erlaubt!



    Auf der sicheren Seite ist man tatsächlich eher bei einem eingetragenen Züchter, der Mitglied in einem Rassezuchtverein (unterm Dachverband VDH) ist.


    Es gibt zwar auch "reinrassige" Hunde aus dem Tierschutz, oder Mischlinge, die man für Dein Vorhaben nutzen könnte.

    Erziehen wirst Du den Hund ohnehin müssen.

    Bei einem Welpen (richtig ausgesucht) kannst Du die Weichen selbst stellen.



    Wegen der Rasse: es gibt in der Tat so manche Rassen, die dafür irgendwie "geeigneter" erscheinen, als andere Rasse.

    Der Rest ist noch zusätzlich vom Hundecharakter abhängig.

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

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  • Vielen Dank euch für die schnelle Antwort!

    Dann lag ich doch etwa richtig. Werde weiter an den Züchtern dran bleiben.


    Meine Fragen zur Welpenaufzucht stelle ich dann sobald ich meine Bücher dazu gelesen habe.


    Schönen Tag euch! dog-face-with-floating-hearts-around-headface

  • Richtige Züchter sind übrigens auch Privatmenschen :D

    Die meisten züchten einfach mit deutlich mehr Verstand als Leute die einen Mischlingswurf machen, weil "die Hündin 1x in ihrem Leben Welpen haben soll". Trotzdem wachsen die Hunde in der Familie auf, meistens jedenfalls.


    Wenn du schon eine Rasse weißt, ist das doch super. Würde dir den Gang zum Züchter empfehlen und am besten die Hunde persönlich kennen lernen, dann bekommst du auch einen besseren EInblick wie das Verhältnis zu den Hunden ist.

    Als Ersthundebesitzerin finde ich es schon empfehlenswert einen gut sozialisierten Hund zu holen. Mit dem wird es auch genug Herausforderungen geben, aber man hat es meist doch etwas einfacher, als mit einem Hund der sein Päckchen zu tragen hat.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Eine grundsätzliche Frage vielleicht doch noch: Verstehe ich es richtig, dass Mischlinge IMMER privat entstehen (von klassischen Rasse-Mischungen abgesehen)?

    Das ist mir noch völlig unklar ...

  • Meiner Meinung nach gibt es für den Kauf eines Welpen nur zwei seriöse Anlaufstellen:

    Den seriösen Züchter oder den seriösen Tierschutzverein, alles andere sollte man einfach nicht unterstützen.


    Gerade als Anfänger sind die Fallen in die man da im Privatverkauf tappen kann groß und massenhaft. Viele der angeblichen Ups Würfe, die angeboten werden, sind eben genau das nicht, sondern sehr geplante Vermehrung, teilweise sogar sehr gut organisiert und teils auch mit illegalem Hintergrund. Das als Anfänger zu erkennen, ist einfach nicht möglich.

    Auch der Großteil der netten Mischlinge in den Kleinanzeigen ist mit Gewinnerzielungsabsicht produziert worden und das ohne die Prüfung auf Charakter und Gesundheit der Elterntiere, die du beim seriösen Züchter hast.


    Wenn du einen Welpen möchtest, such dir einen im VDH (oder im europäischen Ausland den entpsrechendem landestypischen FCI Verband) organisierten Züchter oder nimm Kontakt zum örtlichen Tierschutz auf und erkundige dich dort.


    Eine grundsätzliche Frage vielleicht doch noch: Verstehe ich es richtig, dass Mischlinge IMMER privat entstehen

    Auch seriöse Zucht ist privat und nicht geschäftlich.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Ja, ich würde auch zum eingetragenen (VDH) Züchter gehen. Ich glaube, gerade als Anfänger ist es sehr schwierig, Vermehrer von Ups-Würfen zu unterscheiden, den Stress würde ich mir nicht geben wollen.


    Und ja, Mischlinge gibt es nie vom seriösen Züchter. Seriöse Züchter sind aber auch Privatmenschen, es ist alles genau so privat und persönlich und familiär, es ist einfach nur mehr Ahnung von Genetik und Hundeaufzucht da.

  • Was meinst du denn mit "privat"? Im Gegensatz zu was?


    Es gibt ein paar gewerbliche Hundehändler, die verticken aber nicht nur Rassehunde. Es gibt auch Züchter, die gewerblich züchten - man muss einfach ab einer bestimmten Größe, Anzahl Hunde, ein Gewerbe anmelden. Das heisst aber nicht, dass die Hunde in Zwingeranlagen leben, oder zu 100ten produziert werden.


    Du meinst vermutlich Züchter, die in eingetragenen Vereinen unter einem Dachverband (normalerweise der VDH) züchten. Und das können Leute sein, die eine Hündin haben, oder 5, oder 10. Die machen das auch als privatleute, es ist ihr (aufwändiges) Hobby und allenfalls ein Nebenverdienst.


    Wenn man einen Rassehund möchte, schaut man sich also an, unter welchem Verein der Züchter züchtet, und ob das seriös ist. Oder ob's nur jemand ist, der sich Züchter nennt und halt irgendwie Hunde produziert - solche Leute sparen eine Menge Geld, weil sie nicht die strengen Auflagen der Vereine befolgen müssen, aber die Welpen trotzdem teuer verkaufen - das ist also einfach Geschäftemacherei!


    "Privatverkäufe" von Welpen können eben alles mögliche sein - absichtliche Vermehrung oder unbeabsichtigte Würfe (wobei das oft nur behauptet wird). Du solltest aber überlegen, ob die Hunde dann auch für dich passen - welche Rassen drin stecken usw.

    Es gibt sogar Leute, die Welpen aus miesester "Produktion" aus dem Ausland importieren und hier teuer als "liebevolle Privatzucht" anbieten. Da ist also Vorsicht geboten.


    Ansonsten kannst du einen Hund aus dem Tierschutz nehmen. Das bringt wieder eigene Risiken und Chancen mit. Auch da gibts seriöse und unseriöse.


    Wenn dein Umfeld gerne mitreden möchte, dann frag doch bitte genau nach, woher die Leute ihre Informationen haben. Daherreden kann man vieles.


    Für einen Rassehund ist der Rassezuchtverein im VDH in der Regel das beste.


    Bei der Rassewahl würde ich für den angedachten Einsatz des Hundes vielleicht noch mal überlegen bzw. Rassekenner fragen. Mir scheint der Papillon etwas zart dafür, aber das ist jetzt nur ein Gedanke, nichts weiter (siehe daherreden kann man vieles =))

  • seriöse Zucht oder seriöser Tierschutz


    Irgendwelche geldgeilen Vermehrer die sich nur an ihren Tieren bereichern (auch die die Rassen erfinden und oder Papiere selber drucken unterstütze ich nicht)


    Und die uppswürfe sond eh zu 90% einfach gelogen

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

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