Will mein Hund mich dominieren?

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    Hallo zusammen,

    unser 9 Monate alter Golden Retriever ist eigentlich ein bescheidener, zurückhaltender, Neuem gegenüber zunächst oft etwas verunsicherter Hund. Seit der Pubertät ist er natürlich wilder und mutiger geworden. Trotzdem fordert er eigentlich nicht viel Aufmerksamkeit ein.
    Wenn er merkt, dass wir keine Zeit haben, mit ihm zu spielen, legt er sich irgendwo hin und guckt uns zu oder geht weg und beschäftigt sich selbst oder döst. Er bettelt auch nie oder zeigt anderes forderndes Verhalten.
    Wir achten darauf, dass wir ihn körperlich und geistig ausreichend auslasten.

    Seit Kurzem ist es so, wenn ich mich zu ihm auf den Boden setzte und wir wild toben, fängt er irgendwann an, intensiv mein Gesicht zu lecken und mich zu rammeln. Dann schiebe ich ihn immer weg und beende das Spiel. Ist das Dominanzverhalten/Grenzen testen in der Pubertät (aber warum dann das intensive ablecken??) oder einfach eine Übersprungshandlung?
    Das ist die einzige Situation, in der er es bei meinem Lebensgefährten und mir versucht. Sonst nie.

    Seit einigen Tagen fängt er an, andere Hunde zu rammeln (Rüden und Hündinnen), nachdem ich mich mit ihnen beschäftige. Folgende Situation: Ich fahre mit meinem Hund zu Freunden, dessen Hund er seit Welpentagen kennt. Die beiden Hunde spielen ganz normal, alles gut. Sobald ich anfange, mich mit dem anderen Hund zu beschäftigen, drängelt sich unser Hund dazwischen und rammelt den anderen. Ich nehme unseren Hund weg und sage "nein". Ab da ist kein normales Spielen mehr möglich.
    Ist unser Hund eifersüchtig oder besitzergreifend? Und vor allem, wie löse ich das Problem?


    Ich weiß natürlich, dass es hormonell bedingt ist, aber die Intention würde mich interessieren um meinen Hund besser verstehen und ggf. besser entgegenwirken zu können.

    Oder denke ich zu viel und zu kompliziert?


    Für hilfreiche Antworten sind wir sehr dankbar.


    PS. Ich weiß, dass viele hier gegen die Anschaffung von Coronawelpen sind. Das bin ich auch und ist bei uns definitiv nicht der Fall. Wir hätten auch nie im Leben so einen Coronapreis für einen Hund bezahlt. Der Zeitpunkt war nur passend, weil wir endlich unser Eigenheim fertiggestellt haben. Außerdem arbeiten wir beide in "systemrelevanten" Berufen. Wir haben uns auch vorab ausreichend informiert. Aber über Junghunde findet man leider nur wenig Fachliteratur. Also bitte keine blöden Kommentare in die Richtung. Danke.

  • Hi,


    willkommen.


    Ich denke einige werden es noch besser erklären als ich.


    Ich denke euer Hund macht das weil er Stress hat und mit der Situation nicht umgehen kann.

    Du auf dem Boden, ihr tobt, er wird wild und hat dann Stress (kann auch positiver Stress sein) um den abzubauen knabbert er und dann rammelt er. Beides hilft den Stress abzubauen. Früher das wilde Spiel abbrechen und dem Jungspund was zu knabbern geben.


    Bei dem Hund deiner Freundin ähnlich, er ist eifersüchtig (will Ressource- dich- verteidigen) kann/darf den anderen nicht verprügeln und um dem zu zeigen wer der „Herr“ ist, Stress abzubauen- wird der andere Hund gerammelt. Auch hier, wenn du den anderen streicheln willst, brich ab bevor deiner dazwischen geht und du ihn wegschieben musst.

    Bring deinem bei dann auf einer Decke zu warten und belohne dieses Verhalten (nur wenn kein Futterneid entsteht). Ansonsten einfach ein Fein oder so.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

  • Vergiss das Dominanzzeug erstmal, das ist zu großen Teilen Unsinn und bringt dich vor allem nicht weiter. Dein Hund rammelt, weil er überfordert mit der Situation ist und sich nicht anders zu helfen weiß. Es ist nun deine/eure Aufgabe, ihn diesen Situationen möglichst nicht auszusetzen und ihm außerdem am besten andere Lösungen (wie die Situation zu verlassen) beizubringen.

    Das Toben mit ihm würde ich komplett lassen, solange er in so ein Verhalten kippt. Es kann übrigens durchaus sein, dass ihr ihn dabei aus versehen ärgert und er das selbst gar nicht so lustig findet. Oder er ist eigentlich schon müde und es ist einfach alles zu viel des Guten, er kann das aber nicht signalisieren. Dass die Sicherungen durchbrennen, passiert, wenn das Hormonchaos losgeht, auch einfach schneller.


    Explizit zur Situation mit anderen Hunden kann ich nichts sagen, aber auch da kommt euer Hund einfach nicht mit der Situation klar. Warum genau das so ist, finde ich aus der Entfernung schwierig zu mutmaßen.


    Achja, Info am Rande: Golden Retriever sehen oft so aus, als würden sie spielen/sich freuen, wenn es eigentlich nicht so ist. Behaltet das mal im Hinterkopf. (Edit: Das gilt nicht nur für Goldies, gibts bei vielen Hunden)

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  • Wenn man den Titel schon liest...


    Es gibt diese alte Vorstellung von Dominanz mit einem Alphachef nicht, das ist schon lange widerlegt.

    Ein Rudel ist eher ein Familienverbund der durch Respekt und Regeln bestimmt wird und keine feste Rangfolge hat.


    Wie du auch schreibst ist das situationsbedingtes Verhalten.

    Da es erst auftritt, wenn du als Ressource dabei bist, spricht das schon für ein Ressourcen/Schutzverhalten.


    Ohne es zu sehen finde ich diese Situation aber ziemlich schwer einzuschätzen und könnte nicht sagen das liegt 99% genau an xy.


    Generell kannst du natürlich dafür sorgen, dass der Hund nichts selber regelt, sondern du alles bestimmst und erst freigibst.

    Kann genauso respektloses Rüpelverhalten sein oder fehlende Sozialisierung.

    Sollte es hormonell/sexuell sein, wird das genannte aber nicht soo viel helfen.


    Da würde dann konsequentes unterbinden und verbieten helfen. Ein anderer Hund (auch männlich?) würde sich das im Idealfall nicht gefallen lassen, ist ja schon ziemlich respektlos.

    Im Idealfall macht dann ein anderer Hund mal eine Ansage, dass das garnicht geht.


    Insofern Hundebegegnungen nur mit erwachsenen und klaren Hunden, die auch eindeutig kommunizieren.

    Zudem solltest du sie genau überwachen und auf die Körpersprache des Hundes achten.


    Ist von der Ferne jetzt alles schwer einzuschätzen, da du evtl. auch nicht alles korrekt einschätzen kannst.


    Ein Video wär hilfreich.

  • Um es deutlich zu sagen: Rammeln ist zu 90% NICHT sexuell gemeint.

    Wie die anderen schon geschrieben haben, es ist sehr häufig ein Zeichen für Überforderung.

    Zudem sind Golden Retriever so "gestrickt", dass sie eeeeeeewig nett sind, niiiiemals böse tun, wenn sie nicht so richtig wissen, was sie tun sollen, weil für sie die Situation nicht ok ist. Eurer scheint ja auch eher zurückhaltend zu sein, also vom Naturell her würde das schon passen. Andere Hunde würden in diesen Situationen vielleicht grob werden (Raufen) oder schonmal eine Lefze hochziehen und grummeln (Streicheln). Beim Retriever sind diese Reaktionen überhaupt nicht erwünscht, sodass sie im Stress eher fiddeln (rumhampeln, "spielen") oder sich zurückziehen.

    Grüßle

    Silvia

    für pillepalle bin ich nicht zuständig

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  • Kann man jetzt aber auch nicht so pauschalisieren.

    Es gibt genug Retriever die auch drohen, bellen und beschwichtigen.

    Zumal wissen wir nicht, woher er ist und wie stark die Rasseeigenschaften vertreten sind.

    Golden können ja doch sehr unterschiedlich sein, je nach Einfluss von Arbeitslinie, Züchtung, Vermehrung o.ä.


    Da gibts Unterschiede wie Tag und Nacht.


    Überforderung kann zudem alles heißen. Schlechte Sozialisierung, fehlendes Alternativverhalten, zu wenig Sicherheit durch den Besitzer, Kontrollverhalten, Ressourcenverteidigung, nur immer „Stress und Überforderung“ zu sagen ist sehr schwammig. Liest man hier oft.


    Stress oder Aufregung gibt es immer, wenn es kein entspannter Zustand ist. Für die Lösung ist aber der Grund relevant und nicht das Symptom.

  • Ätzend dass man nur 10 min editieren kann.


    silvi-p Jap. Zudem ist rammeln ja auch nicht DIE ultra typische Übersprungshandlung. Da ist hampeln, hüpfen und drehen wie du auch schon meintest häufiger.

    Kann natürlich auch Wunsch nach Aufmerksamkeit sein. Alles möglich.


    Insofern sehr uneindeutig und mit den Infos schwer irgendwas festzumachen :)

  • So viele Antworten in so kurzer Zeit und das zu dieser Uhrzeit. Wirklich toll. Danke schon mal.


    Dass er mich als Ressource sieht, wenn ich einen anderen Hund streichel, habe ich auch schon überlegt, dann aber wieder verworfen, weil 1. Es ist nicht so, dass er mich auf Schritt und Tritt verfolgt und permanent beobachtet oder Leinenpöbeleien zeigt. Zu Hause hält er sich häufiger Mal in einem anderen Raum auf und alleine lassen ist absolut kein Problem. Er schläft zwar hin und wieder vorm Bett ein, geht aber weg, sobald er wach wird. Das Abbruchsignal z. B. klappt immer top, also scheint er mich ja auch zu respektieren. Aber vielleicht muss das nicht zwangsläufig sein und kann mich trotzdem als sein "Besitz" sehen, weil er sich im Haus ja in der Regel sicher sein kann, dass nicht plötzlich ein anderer Hund im Wohnzimmer steht?

    Und 2. Wenn der andere Hund neben mir steht oder vor mir sitzt, ist es unserem Hund anscheinend egal. Erst wenn ich anfange, dem anderen Hund aktiv Aufmerksamkeit zu schenken, findet unser es nicht mehr so lustig. Konkretes Beispiel. Mein Bruder hat einen 10-jährigen Labrador. Poldi und Marley kennen und lieben sich seitdem Poldi als Welpe zu uns kam. Marley zeigt aber auch deutlich an, wenn er keine Lust auf Spielen hat und Poldi respektiert das. Wir waren Samstag da, die Hunde spielen ganz normal, dann gehen wir ne Runde spazieren, Poldi verhält sich unauffällig, läuft mal ein Stückchen vor, bleibt mal zum Schnüffeln stehen, beobachtet mich nicht permanent. Ich ihn dafür um so mehr. Auch wenn Marley in meiner Nähe gelaufen ist, war es Poldi egal. Wieder bei meinem Bruder angekommen, normales Spielen, Marley setzt sich neben mich, alles gut. Ich streichel ihn, Poldi fäng an mit der Rammelei. Natürlich zeigt Marley ihm, dass er es nicht gut findet. Danach war es vorbei mit Spielen und jeder ist seinen Weg gegangen.

    Was wäre ein Lösungsweg? Poldi absitzen lassen, Marley streicheln und Poldi fürs Sitzen bleiben belohnen? Ihn mit Spielen belohnen würde ihn wahrscheinlich mehr aufpuschen, oder?


    Bei Toben zu Hause (was ich dann ja jetzt erst mal sein lasse bis ich einen Lösungsansatz habe). Platz machen lassen und beruhigen? Einen Kauartikel von mir wegwerfen, mit dem er sich verdrücken kann? (Spielzeug aportiert er immer und würde ihn dann ja auch nicht aus der Situation bringen) Auf seinen Platz schicken und hochwertig belohnen? (Würde er es als "Strafe" sehen, dass ich ihn von mir wegschicke?) Oder wie bringe ich ihm bei die Situation zu verlassen? Was wäre sinnvoll und warum/warum nicht?


    Danke schonmal. Schön, dass man hier so gute Hilfe bekommen kann. Und entschuldigt die langen Texte, aber ich versuche, euch ein möglichst genaues Bild zu geben.

  • Für mich klingt es so, als wäre er schnell gefrustet und kann damit nicht umgehen. Das ist in diesem Alter nicht ungewöhnlich.

    Meine Hündin hat auch in etwa diesem Alter dazu geneigt zu rammen wenn sie zu aufgedreht oder gefrustet war. Sie hat bspw meinen Bruder begrüßt und gerne mit ihm gespielt, allerdings hat er sie immer weiter hoch gepusht und die Grenze zum "jetzt brauchts ne Pause sonst wird die frech" nicht gesehen. Bei mir hat sie das kaum gemacht, aber in Folge von Missinterpretation bei meiner Mutter und meinem Bruder recht häufig ( sie dachten sie würde das zum Spaß tun und haben auf mich nicht gehört - mittlerweile geht es bei meiner Mutter, mein Bruder lebt nicht mehr).

    Ich hab ihr das bei mir klipp und klar verboten und ging aus der Situation raus. Warum ist mir da ehrlich gesagt latte - ich will das nicht, und deshalb hat sie das zu unterlassen. Gleichzeitig hab ich versucht Situationen die dazu führen könnten zu meiden - also abgebrochen bevor es zu viel wurde, und an ihrer Frustrations Toleranz und Impulskontrolle gearbeitet.


    Und ich denke dass das euch bestimmt helfen wird - lernen zu erkennen wann etwas zu viel wird, unterbrechen, und immer wieder an der Impulskontrolle und Frustrations Toleranz üben.



    Übungen könnten zB sein :


    - Du wirfst Kekse in den Raum, er darf sie sich aber nicht nehmen. Erst auf dein Okay darf er sich einen nehmen. Am Anfang ist es einer, dann werden es mehrere. Das kannst du immer weiter steigern - zB indem du ihm sagst welchen er nehmen darf, indem. die Kekse irgendwann um ihn herum liegen, oder auf ihm drauf,....


    - Auch Dinge wie das auslassen eines Spielzeuges erfordern Eigendisziplin. Wenn etwas wahnsinnig toll ist, ist es erst einmal eine Überwindung es abzudrücken. Vor allem wenn man dazu noch in hoher Erregungslage ist und damit gern spielen oder es unbedingt fressen mag.


    - Hunde sehen und nicht hin dürfen obwohl man hin möchte, nicht sofort bekommen was man haben mag, Selbstbeherrschung wenn etwas aufregend ist, auf dem Platz liegen bleiben obwohl man darauf keine Lust hat.... Das sind alles Dinge die frustrierend können.


    - oder ihr trefft euren Spielkumpel und es passiert wirklich mal garnix außer dass ihr nebenher latscht...



    Dinge die doof sind aushalten lernen, die Toleranz dafür Steigern,...

    Das sind wichtige Dinge die ein Hund lernen muss. Vielleicht muss er nicht alles können was ich jetzt genannt hab, aber du kannst das ganz gut mit einem Kind vergleichen das unbedingt die teure Schokolade im Supermarkt haben mag :


    Es wird sich erstmal aufregen, motzen, aufdrehen, schreien, weinen,...

    Dass das nicht zielführend ist, und man nicht alles haben kann was man will ( zB dass Herrchen den anderen Hund in Frieden lässt, bzw das Kind nicht das gesamte Süßigkeiten Regal haben darf), muss erst gelernt und toleriert werden.

    Mit Dominanz hat das alles also garnix zu tun.



    Hinzu kommt, dass man in der Pubertät ( Hund wie auch Mensch) einfach keine lange Leitung hat. Man ist mit seinen Emotionen überfordert und strotzt vor Hormonen, entsprechend ist "der Grad" schnell mal sehr dünn.

    Hat ein bisschen was von "Hirn wegen Umbauarbeiten grade geschlossen". Schau dass er nicht in Situationen kommt die ihn überfordern, und tastet euch in Ruhe an potenziell frustrierende Dinge heran.

    Zwischen den Hunden würde ich da auch erstmal nix provozieren wollen. Tätschel den anderen Hund ruhig gelegentlich, aber achte drauf dass seitens deines Hundes kein Stress aufkommt. Das ist ein Thema, daran könnt ihr langsam und Stück für Stück arbeiten.

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