Hündin attackiert Zweithund nach einem Monat

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    Hallo!


    Ich hoffe ihr könnte mir helfen weil ich im Moment total am verzweifeln bin.


    Meine Hündin ist jetzt 11 Monate alt. Vor ca 1 Monat ist bei uns ein 8 Wochen alter Welpe eingezogen. Geplant war ihn nur so lange aufzunehmen bis wir eine Familie für ihn finden.


    Das erste Monat verlief SO gut das wir beschlossen hatten ihn zu behalten.

    Er und meine Hündin verstanden sich super.

    Gekuschelt gespielt als wären sie die besten Freunde.

    Sie hat ihn am Freiwillig ihre Spielsachen gebracht und ihn zum spielen aufgefordert. Hat sich zu ihm gekuschelt & er zu ihr.


    Seit ein paar Tagen hat sich jedoch alles komplett verändert.

    sie ist auf ihn losgegangen und hat ihn gebissen. Er hat hysterisch geschrien und die Welt nicht mehr verstanden.

    Habe sie natürlich zurecht gewiesen.

    Sie hat gezittert und ist zu ihm hin und hat die Wunde geleckt. Ich dachte ok war einmalig und fertig.

    Nach ca einer Stunde ist es wieder passiert.

    ich musste sie von ihm wegziehen sonst hätte sie glaub ich nicht aufgehört.


    Ich weiß leider nicht was der Grund sein könnte. Die beiden waren bei beiden Vorfällen am Boden und er hat sie weder genervt noch sonst was. Sie ist einfach auf ihn los.


    Am nächsten Tag in der Früh wollte sie es wieder tun aber ich konnte sie zum Glück bevor sie etwas tun konnte halten und auf ihren Platz bringen.


    Seit dem hat er deutlich Angst vor ihr und meidet sie so gut es geht. Sie lässt ihn nicht mehr aus den Augen. Hat heute nicht mal ihr essen fertig gegessen weil sie ihn Nicht aus den Augen lassen konnte. (Sie essen in, Durch ein Kinder-Gitter, getrennten Räumen)


    Ich bin total nervös was die zwei sixher auch spüren.

    Beide schlafen jetzt auf getrennten Plätzen. Er in einer Box mit geschlossener Türe (was ihn nicht stört) und sie in ihrem Bett, mit einer Leine gesichert)

    Ich möchte sie morgen am tag mit einem Maulkorb sichern. Ich weiß das ist kein Dauerzustand aber ich hab wirklich Angst das sie wieder auf ihn losgeht.


    Ich hab schon einen Trainer kontaktiert, aber vielleicht hat hier jemand Erfahrung oder Tipps ?

    Bin für jede Hilfe dankbar !


    Lg Ivana

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  • "Was mir aber leider Sorgen macht ist, dass sie mit jüngeren Hunden garnicht zurecht kommt. Da sie jetzt schon bald 5 Monate alt ist, ist sie nicht mehr immer die jüngste. Wenn sie mit einem jüngeren Hund spielt will sie den sofort dominieren. Mit allen Mitteln, sie knurrt, schnappt wenn’s sein muss beißt sie auch mal.

    Auch wenn der andere Hund „nachgibt“ lässt sie nicht locker und springt weiter auf den Hund und knurrt ihn an.

    Ich beende das Spiel (denke nicht das es dann noch ein Spiel ist) dann sofort mit einem energischen „nein“ (was sie eig schon kennt und versteht) und nehme sie raus. Sie kann sich dann garnicht beruhigen und will unbedingt wieder zu dem Hund. Erst wenn der Hund dann aus Sichtweite ist, ist sie wieder „normal“. Wenn sie den Hund doch sehen sollte rennt sie sofort auf ihn zu und das ganze geht weiter. Meist sogar dann noch schlimmer. "


    Das hast Du am 29. Juni 2020 hier im Forum geschrieben...

  • Auf die Gefahr hin mir hier keine Freunde zu machen...


    War das nicht vorprogrammiert? Bei einer Hündin einer solchen Rasse, die nicht unbedingt für ihre Liebe zu Artgenossen bekannt sind, noch dazu mit nicht ausgereiftem Charakter einen Welpen dazu zu setzen, wenn man selbst scheinbar nicht wahnsinnig viel Hundeerfahrung hat (was prinzipiell ja überhaupt nicht schlimm ist)...


    Puhhh... du bringst den Welpen in absolute Lebensgefahr und ganz ehrlich? Ich sehe da nichts anderes als den Drops abzugeben :fear:


    Alles Gute!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Er und meine Hündin verstanden sich super.

    Gekuschelt gespielt als wären sie die besten Freunde.

    Sie hat ihn am Freiwillig ihre Spielsachen gebracht und ihn zum spielen aufgefordert. Hat sich zu ihm gekuschelt & er zu ihr.

    Das ist oft der Einstieg zu einer innigen Feindschaft.


    Der dafür viel zu junge Hund soll einen Welpen erziehen und kann das logischerweise nicht. So langsam dämmert dem Junghund das und das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, denn man kann den ja nicht zu einem vierjährigen, ausgereiftem Adulten schnippsen. Wobei auch hier angesichts der Vorgeschichte und Rasse ein gewisses Risiko bleibt, dass auch das Alter nicht helfen würde.


    Ich würde die beiden trennen bis sich für den Welpen ein neuer Besitzer gefunden hat.

  • Mein Tipp auch: gib den Welpen ab und lass die Hündin Einzelhündin bleiben.


    So ähnlich ging es bei unserer ehem. Staff Hündin los. Sie war da einen Ticken jünger und sie war die Zweithündin die zur vorhandenen nur paar Monate älteren Staff Hündin dazu geholt wurde. Es fing ca mit 6 Monaten an. Mit knapp einem Jahr wurde sie dann abgegeben nachdem die andere Hündin zum wiederholten Male in der TK zusammengeflickt werden musste. Die Besitzer hatten Glück dass die andere Hündin ein ganz anderer Typ war und ihr schon allein körperlich nicht unterlegen war. Bei so einer Kombi wie bei euch kann das aber ganz anders enden.


    Der Welpe ist noch jung. Verhindere jeden weiteren Vorfall. Trenne sie 24/7 und finde dem Welpen bitte ein neues Zuhause.

  • Nein läufig war sie vor 2 Monaten ca..


    Sie soll den kleinen ja nicht erziehen das mache ja ich :)


    Zu meinem Beitrag von damals, das war wo sie selbst ein Welpe war das Problem haben wir schon lange nicht mehr. Sie hat gelernt wie sie mit anderen Hunden umzugehen hat.

    Auch ich habe viel gelernt und vorprogrammiert? Sie kann mittlerweile gut mit Hunden, hat kein Problem mit Artgenossen. Und nur weil sie selbst jung ist heißt das ja nichts.

    Lebensgefahr sorry aber das kann ich so nicht unterschreiben. Wäre das am Anfang so gewesen hätte ich ihn nicht einen Tag behalten.

    Aber es ging lange Zeit gut.


    Also hilfreiche Tipps waren das ja nicht danke :)

  • Sie war bei Einzug des Welpen noch im Hormonrausch von der Läufigkeit. Der klingt jetzt langsam ab und sie wird wieder "normal".

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