Zweithund - was hat sich verändert?

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    Hey ihr Lieben :)


    Hier soll in +/- zwei Jahren ein Zweithund einziehen. Bisher wohnt hier ein brauner Labrador (Charlie, 19 Monate alt) aus der Standardlinie aber aus einer jagdlichen Leistungszucht, einziehen soll eine Labradorhündin aus der Arbeitslinie.


    Mich würde ganz allgemein interessieren, was sich bei euch verändert hat, als ein zweiter Hund eingezogen ist. Wie alt war der erste Hund, gleiche Rasse oder eine andere (warum?) und wieso habt ihr euch für einen zweiten Hund entschieden? Wie hat sich euer Alltag verändert, vor allem im Bezug aufs Gassi gehen, Hundesport etc.?


    Gedanken mache ich mir momentan vor allem ums Gassi gehen - bei uns in der direkten Umgebung herrscht ganzjährig für alle Hunde Leinen- oder Maulkorb Pflicht. Der Plan ist, einmal täglich rauszufahren für den großen Spaziergang, wo beide frei laufen können, den restlichen Tag gibt's nur kleinere Spaziergänge/Löserunden eben an der Leine. Gab's da bei euch schon Probleme alleine zwei große Hunde (25-35kg) an der Leine (für längere Zeit) zu führen? Charlie ist grundsätzlich super leinenführig, aber es gibt schon ab und an Situationen wo er Mal zieht (vorwiegend wenn er was fressbares in der Nase hat). Ich stell mir das irgendwie ein bisschen schwierig vor mit zwei Hunden, vor allem wenn die Zweithündin in die Pubertät kommt und ich weiß nicht was anstellen will :tropf:.


    Ich würde mich einfach freuen über Erfahrungsberichte zum Thema Zweithund (am besten wo der Zweithund ein Welpe war), auch gerne die negativen Seiten die das ganze mit sich bringt :nicken:

  • Meine Hündin ist schon 9, und diesen Herbst sind hier gleich der Zweit- und der Dritthund eingezogen. Beide Junghunde wiegen schon um die 20 kg, die Große 32 kg. Gehalten bekomme ich sie im Notfall auch alle drei an der Leine, aber schön ist das nicht, wenn sie mal wirklich ziehen. Deswegen dürfen sie eben nicht ziehen. Momentan wird viel einzeln oder zu zweit geübt und trainiert. War aber auch von Anfang an so gedacht und wird auch so fortgeführt. Weil ein solches Trio, wenn es immer aufeinander hockt, schneller dazu neigen könnte, andere Hunde zu mobben - sie werden, wenn die Jungs erwachsen sind, nun mal den meisten hier anzutreffenden Hunden physisch überlegen sein, auch im Alleingang. Sowas kann zu Kopf steigen. Als Trio Terrible, das die Nachbarschaft terrorisiert, möchte ich sie nicht erleben ;) Deswegen dürfen sie auch einzeln unterwegs sein und mit Hunden anderer HH Freundschaften schließen usw.


    Ich würde das auch wieder von Anfang an so machen, jedem Hund auch einzeln Aufmerksamkeit widmen. Zusätzlich würde ich aber auch immer wieder gemeinsame Spiel- und Gassizeiten ermöglichen.


    Kompliziert finde ich es mit der Fütterung - meine Hündin hat, gerade in der Zeit, als die Beiden sehr klein waren, ständig Essen für sie hochgewürgt. Es hat erst aufgehört, als ich angefangen habe, die Welpen zuerst zu füttern und vor ihren Augen. Und dabei hatte ich mir soviel dazu angelesen, dass man die Hunde getrennt füttern sollte... Sie wollte eben sichergehen, dass ihr Adoptivwurf gut ernährt ist ? Ich weiß natürlich nicht ob es nur Wolfhund- oder Husky-typisch ist, oder ob ein Labbi sich da ähnlich verhält. Ich hatte zwar einen Labbi vor langer Zeit, durfte ihn aber nie mit einem Welpen als Zweithund im Haushalt erleben.

    Geri (Deutscher Schäferhund/Tschechoslowakischer Wolfhund, * 22.7.20); Garmr (Kangal, * 24.7.20); gegangen, doch weiter geliebt: Freki (Siberian Husky/Tschechoslowakischer Wolfhund) und Hootch (Labrador)


    Bilderthread mit Garmr und Geri

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  • Am Anfang sind wir immer zu zweit losgezogen, weil wir uns auch nicht so richtig vorstellen konnten, wie das mit 2 Hunden und 2 Leinen geht. 2 Wochen später haben wir drüber gelacht. Gehe ich nur kurz zum Wald, oder ins Feld und kann dort die Hunde ableinen, nehme ich gerne eine 3 m Leine mit 2 Karabinern. Also eine Leine für 2 Hunde. Ansonsten nehme ich lieber 2 Leinen. Mein Rüde war 7 Jahre alt, als meine Hündin dazu kam. Er und ich waren da ein eingespieltes Team, so dass ich mich voll auf meine neue Hündin konzentrieren konnte. Wobei ich schon drauf geachtet habe, dass er nicht zu kurz kommt und ich auch extra Zeit nur mit ihm alleine verbringe.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wie alt war der erste Hund, gleiche Rasse oder eine andere (warum?)

    Der Ersthund war 2 als der zweite einzog. Leni kam aus dem Tierschutz, weil wir einem Tierschutzhund ein Zuhause geben wollten. (und ich diesen Ohren einfach nicht widerstehen konnte :lol:). Eigentlich war die erste Idee einen zweiten Entli dazu zu nehmen. Aber das hat dann nicht so geklappt und dann dachten wir, so ein Quatsch. Es gibt so viele tolle Hunde, die ein Zuhause brauchen...:nicken:


    Gassi gehen wir fast immer zusammen. Höchstens wenn wir neue Leute mit Hunden kennen lernen (hier aus dem Forum z.B.) nehme ich meistens nur Oliv mit. Leni braucht keine anderen Hunde und reagiert da manchmal ein bisschen über. Das muss ich nicht haben. Leni habe ich am Bauchgurt und Olivs Leine in der Hand, wobei die fast immer frei läuft. Leni ist noch mehr an der Leine, aber mittlerweile auch viel frei, weil sie gute Fortschritte gemacht hat.


    Zwei Hunde machen mehr Arbeit als einer, logisch. Beide haben ihren Sport, das ist ein höherer Zeitaufwand. Und es wird sich auch mal negatives abgeschaut (z.B. pöbeln), das ist manchmal auch ein bisschen knifflig. Kostenmäßig schlagen 2 Hunde natürlich auch entsprechend zu Buche (Steuer, Versicherung, Futter, Urlaub usw.)


    Aber ich finde es sehr bereichernd für alle. Die Hunde haben sich richtig gern und spielen gern miteinander. Die profitieren da auf jeden Fall voneinander. Gerade Leni, die ja sehr ängstlich war und teilweise immer noch ist, hat unheimlich von Olivs furchtloser Art profitiert. Das hätte ich allein wahrscheinlich in dem Maß nicht hinbekommen.


    Es halt einfach schön mit zwei Hunden, ich kann das gar nicht so im Detail begründen, ist einfach mehr ein Gefühl. Manchmal anstrengend, aber hauptsächlich harmonisch und toll. :herzen1:

  • Ich hatte zehn Jahre lang zwei Hunde, eine Border-Spitz-Mixhundin und dazu einen Kleinpudel.


    Meine Hündin war not amused, als der Pudel einzog. Sie war 2 Jahre alt und er 16 Wochen, ihr Blick war total entsetzt, als ich Leo anschleppte.

    Er hat als Baby immer versucht sich an sie anzukuscheln, und sie tat, als ob er eine eklige Spinne wäre.


    Meine Hündin hat vor Leos Einzug 2 Jahre lang neben meinem Bett geschlafen, aber als der Pudel sich dazu legen wollte, ist zu aus Protest ausgezogen und hat dann fast ein Jahr lang in dem Zimmer meiner Tochter geschlafen.


    Später mochte sie ihn dann doch ganz gern, es gab auch nie einen Kampf bei uns oder ähnliches.

    Sie hat ihm nie etwas getan, hat ihn mit erzogen und mir Arbeit mit ihm abgenommen.

    Als beide Hunde alt waren, durfte er dann sogar seinen Kopf beim Schlafen auf ihrem Hintern ablegen.


    Die Zeit mit meinen beiden Hunden war wunderschön, so schön, dass ich es mir nicht vorstellen könnte, jetzt nochmal einen Hund dazu zu nehmen.

    Ich hab das Gefühl, so vollkommen wie damals könnte es nie mehr sein.

    Flory, Sheltie / 1975 bis 1982

    DJ Bobo, Bordercollie-Spitzmix/ 2001 - 2013

    Leo, Kleinpudel/ 2003 - 2018

    Donna, Bordercollie/ bereichert seit Juni 2019 unser Leben

    Pfotothread: Donna, die fröhliche Wundertüte

  • Ja denn =)

    Ich will nicht wieder soweit ausholen, deshalb antworte ich auf deine Fragen.


    Mich würde ganz allgemein interessieren, was sich bei euch verändert hat, als ein zweiter Hund eingezogen ist.

    Die erste Zeit war ein bisschen rumpelig, bis sich alle Beteiligten an die neue Situation gewöhnt hatten, bis sich "die Neue" eingelebt und an die Hausregeln gewöhnt hatte, bis sich Schlaf- und Essgewohnheiten eingependelt hatten, bis man auch seine eigenen Emotionen, dass da jetzt eben zum ersten Mal für uns alle ein zweiter Hund im Haus ist, einsortiert hatte.


    Ging alles recht zügig, da die beiden sich von Tag 1 an toll verstehen, die Kleine ziemlich unkompliziert und der Große ihr gegenüber einfach nett und supertolerant ist.


    Nach dieser Zeit hatten wir weitgehendst unseren normalen Alltag wieder.


    Im Haus schlafen die beiden sehr viel, wir sind insgesamt aber auch ein sehr ruhiger Haushalt.

    Wir drehen meist wie gehabt eine große Runde am Tag. Beide hatten separat Training in bzw mit der Hundeschule.

    Beide können gut zusammen alleine bleiben, sodass sich auch in dieser Hinsicht für uns nichts gross geändert hat.

    Wie alt war der erste Hund, gleiche Rasse oder eine andere (warum?)

    Der Ersthund war 2.5 Jahre alt, Französische Bulldogge, unser Welpe ein Chihuahuamix-Mädchen. Sie ist mit ca 11 Wochen bei uns eingezogen.

    Ein Welpe der gleichen Rasse ist es aufgrund der gesundheitlichen Probleme der FB nicht geworden. Einen passenden erwachsenen Hund haben wir nicht gefunden.

    und wieso habt ihr euch für einen zweiten Hund entschieden?

    Leni ist als Partner für Rocky eingezogen und ebenso als gewollter zweiter Hund für uns.

    Grundintention war, dass Rocky nicht gut mit 'fremden' (dazu zählt alles außerhalb unseres Haushaltes) zurechtkommt - nicht aggressiv, aber gestresst und tw arg durch die Hecke - und wir gehofft haben, dass ein konstanter Sozialpartner ihm gut tun würde.

    Wie hat sich euer Alltag verändert, vor allem im Bezug aufs Gassi gehen, Hundesport etc.?

    Gassi an der Leine war anfangs für mich echt eine Herausforderung. Unser Bully ist nur bedingt leinenführig und das Welpi musste das erst noch lernen. Ich hätte manchmal verzweifeln können, weil sich ständig die Leinen verheddert hatten, der eine vor, der andere zurück wollte oder grad gar nicht weiter.

    Nach einer Weile hatten wir aber auch das raus und das geht richtig gut inzwischen.


    Anderes Problem ist die Leinenpöbelei unseres Rüden. Da das aber bei dir ja nicht gegeben ist (und wir die meiste Zeit in der Pampa unterwegs sind), lasse ich das an dieser Stelle aus.


    Freilauf geht hier prima. Um den Bully brauche ich mir dabei wenig Kopf machen. Er gat einen guten Radius, ist aufmerksam mir gegenüber, ignoriert Menschen, rennt nicht zu Hunden hin, hat einen funktionierenden Rückruf und ist insgesamt in der Hinsicht total unkompliziert.

    Was mir viel Aufmerksamkeit für die Kleine geboten hat. Sie läuft von Anfang an 95% unserer Runden im Freilauf mit (wurde natürlich ihres Alters entsprechend streckenweise getragen) und hat sich dabei schon mal viel Gutes vom Großen abgeguckt. Das hat mir Dinge wie 'warten', 'hinter' (mir) laufen, Radius und Rückruf um einiges erleichtert hat.


    Die beiden agieren im Freilauf vor allem nebeneinander. Das heisst, dass sie zwar gemeinsam mal rennen oder Schnüffeln, aber nicht die ganze Zeit aneinander hängen, toben etc, wie man es so von Hundewiesen kennt. Das macht gemeinsame Spaziergänge sehr entspannt.


    Anfangs dachte ich, ich müsste mit jedem viel einzeln laufen, aber das hat sich eigentlich eher wieder zerlaufen. Das mache ich für Leni's Leinenfphrigkeit und gegen Rocky's Leinenpöbelei, aber generell bin ich mit beiden zusammen unterwegs.


    Hundesport betreiben wir nicht. Hundeschule wie gesagt besuchen wir getrennt, aktuell wg Corona natürlich nicht, aber für irgendwann später, wenn wieder möglich, ist das geplant. Hundeschule heisst bei uns aber nicht Exorcieren auf dem Hundeplatz, sondern Alltagstraining in Alltagssituationen.

    Gab's da bei euch schon Probleme alleine zwei große Hunde (25-35kg) an der Leine (für längere Zeit) zu führen?

    Die müssen nicht gross sein, um deine Beine zu umwickeln und dich zu Fall zu bringen. :D

    Nein, im Ernst, bei insgesamt 23 Kilo kann ich da nicht mitreden. Ich hätte jetzt nicht so das Problem, die beiden zu halten. :hust::lol:

    Ich stell mir das irgendwie ein bisschen schwierig vor mit zwei Hunden, vor allem wenn die Zweithündin in die Pubertät kommt und ich weiß nicht was anstellen will

    Tja, das steht mir wohl jetzt demnächst bevor. Die kleine ist jetzt gut 8 Monate alt und ich harre der Dinge, die da kommen mögen. :roll:

    LG Ann

    Rocky 12/2017 - Französischer Bulldozer

    Leni 04/2020 - Teacup-DSH (ChiSpiRassMo) ;-)

    Unser Pfotothread: 8 little Paws

  • Hi, mit „Zweithund zog als Welpe ein“ kann ich nicht dienen, aber mit ein paar Tipps zur Leinenführigkeit. Ich habs da allerdings auch leicht, weil meine Althündin (nach 3-4 enervierenden Jahren) sehr verlässlich war, was auch immer als Zweites und ggf. Drittes dazu kam.


    Erstmal gibts die Möglichkeit, mit Bauchgurt zu arbeiten. Ich selbst mag das nicht, aber guck zum Beispiel mal im Swifferthread vorbei.


    Ich selbst hab immer darauf geachtet, Leinen mit unterschiedlicher Haptik zu haben, so dass ich quasi schon in den Fingern fühle, wer wo hängt. Meine alte Dame kennt es, beim Laufen an der Leine Positionen zugewiesen zu bekommen und läuft rechts oder links und vorne oder hinten gleichermaßen locker. Das war sehr praktisch, wenn ich die Hunde koordinieren wollte. Der Neuzugang hat erstmal die Position, die ihm am Meisten gelegen haben (oder die, die ich gerne von ihm gesehen habe), die alte Dame hat sich angepasst. So gab das kein Kuddelmuddel. Und ich arbeite gerne mit Leinenkorrekturen, da ist es auch sinnvoll, verschiedene Leinen zu haben (für mich jedenfalls).


    Was die Dynamik zweier lossprintender Hunde angeht: Da wirst Du anfangs beobachten müssen, was wen zum Sprint veranlasst und wie die sich beeinflussen. Und solche Situationen dann einzeln trainieren.


    Mehraufwand ist es schon. Hier hält der sich allerdings in Grenzen. Bzw. wird jetzt erst richtig spürbar, da die Seniorin doch ganz andere Bedürfnisse hat als die zweite Hündin.


    Hier herrscht keine dicke Freundschaft - war auch nicht erwartet - sondern wohlwollende Akzeptanz. Ich bin kein Freund von „die klären Konflikte unter sich“. Dafür ein großer Freund davon, das drinnen meistens Ruhe herrscht. Jetzt mit einer wirklich alten Hündin umso mehr.


    Sprich, ich hab schon immer im Blick, wer da wen scheel anguckt, den Weg versperrt, blicklich bedrängt,versucht, abzusplitten oder zu drängeln, wer nach wessen Leckerchen geiert etc. Da gibts erstmal den „ich sehe, was Du da tust“-Blick und der reicht mehrheitlich schon, Anpfiffe muss ich selten verteilen.

  • Bei mir war die Ersthündin (großer Mix) 6,5, als das Kleinpudelwelpi eingezogen ist. Vom Typ her sind sie sehr unterschiedliche Hunde und das aus gutem Grund. Maja hätte wohl nicht so einfach eine zweite Königin neben sich geduldet und ich wollte es allen Beteiligten nicht unnötig schwer machen.

    Einen zweiten Hund wollte ich, weil ich Nachwuchs für den Hundesport wollte.


    Was Gassi und Leinenführigkeit der Großen angeht, hat sich gar nichts geändert. Wobei man dazusagen muss, dass die Kleine praktisch von Anfang an leinenführig war und nie wirklich pubertiert hat. Was allerdings nach kurzer Zeit kam: Maja, die andere Hunde ganz allgemein überflüssig findet, war plötzlich der Meinung, andere Hunde anpöbeln/angehen zu müssen, wenn die das Kleinteil angeschaut haben.


    Im Alltag profitieren beide Hunde voneinander. Die unverträgliche Maja hat jetzt quasi immer Hundekontakt, wodurch sich ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessert haben (allerdings nur mit bekannten Hunden, Fremdhundekontakt hat sie keinen). Und Rasta, die ein sehr geselliges Rudeltier ist, kann ich mir als Einzelhund gar nicht vorstellen.


    Mittlerweile habe ich drei Hunde. Dazu kam wieder ein komplett anderer Hundetyp (Australian Kelpie). Da war es dann schon schwieriger beim Gassi, weil die Kleine nicht viel von Leinenführigkeit hält, einen ziemlich explosiven Charakter hat und damit Maja gerne mal mitreißt.

    Ansonsten interagieren die zwei Kleinen viel miteinander, kuscheln und spielen. Maja ist etwas außen vor, was sie aber genau richtig so findet - sie ist froh, wenn das junge Gemüse sie in Ruhe lässt.


    Inzwischen gehe ich aber aufgrund von Majas Gebrechlichkeit meistens getrennt spazieren, nur die Pipirunden sind mit allen gemeinsam. Getrennte Spaziergänge würde ich aber vor allem in der Welpenzeit auf jeden Fall einplanen.

    Viele Grüße von mir mit den schwarzen Mädels:

    Rasta (Kleinpudel) *15.01.2013

    Tessia (Australian Kelpie) *11.04.2019


    In Gedanken immer dabei: Maja (Mix) *18.07.2006 - 26.03.2021

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