Durchdrehen am Wasser

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    Huhu,


    die Terrierine macht sich gut, die zweite Läufigkeit, die wir gerade hinter uns haben, hat nochmal einen großen Hirnwachstumsschub nach sich gezogen. An was wir aber immer noch zu knabbern haben, ist ihr Verhalten am Wasser.

    Fließendes Wasser, auch Gießen / Schlauch geht inzwischen. Aber es hakt völlig aus, wenn wir an einem großen Gewässer sind, es gehen Wellen, es schwimmen Enten oder (ENDGEGNER) es befinden sich Leute im Wasser (schwimmend, stehend, am schlimmsten natürlich reinspringend). Edit: Manchmal reicht auch nur das Geräusch, plätscherndes, spitzendes Wasser, und sie dreht durch.

    Sie knurrt, winselt, fiept, bellt, stellt den Kamm auf, geht nach vorne.


    Ich steige einfach nicht dahinter, was ihr Problem ist.

    Fehlgeleiteter Jagdtrieb? Unsicherheit / Unbekanntes ist gruselig? Kann sie das Wasser nicht einordnen?

    Ich konnte sie letztens (neben uns sind Kinder ins Wasser gesprungen) nur durch Hochnehmen und Wegtragen vom Wasser wegbekommen.


    Selbst geht sie in Wasser rein, wir versuchen es manchmal, wenn sonst keiner da ist, das Gewässer ruhig.

    Sie schwimmt noch recht unsicher und hektisch, hat auch ständig die Schnute offen, schnappt ins Wasser und schluckt richtig viel, was die Sache auch etwas gefährlich macht (Wasservergiftung).


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen, Tipps für uns?

    Wir würden natürlich im Sommer sehr gern öfter mal an den See gehen, aber der Hund hat dabei so viel Stress, dass es unangenehm für alle Beteiligten wird.

  • Hm hat denn keiner eine Idee oder Erfahrungen? :ka:

  • Wird sie denn gerne nass?


    Ich tippe auf Unsicherheit gepaart mit Übersprungshandlungen.

    Mein Hovi hat lange gebraucht bis ihm Wasser geheuer war.

    Wurde er unvermittelt nass, Beispiel: überflutete Wiese, dann ist er auch herumgehüpft, hat sich gewälzt, um wieder trocken zu werden und dabei auch nicht Hosenbeine verschmäht, ist an mir hoch gesprungen...

    Mit Ruhe und Gelassenheit meinerseits hat sich das dann bald erledigt.




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  • Huhu und danke für deine Antwort.

    Ein Problem mit dem nass werden hat sie nicht. Ich tippe auch auf Unsicherheit und habe deshalb versucht sie ruhig heranzuführen aber auch eigene Erfahrungen machen zu lassen. Kann ihr ja schlecht erklären, was es mit dem Wasser auf sich hat. Ruhe am Wasser wird natürlich belohnt Nur ist sie dann meistens nicht mehr in der Lage Leckerlis anzunehmen.

    Das Problem ist aber, dass sie, wenn sie einmal am Wasser ist, eben durchdreht und dann auch kaum noch wegzukriegen ist :ka:

  • Wie nah kommt ihr denn ans Wasser ran damit sie noch Leckerlis nimmt? Würde an der Stelle ansetzen und langsam Schönfüttern. Aber gehen bevor sie drüber ist.


    Für mich klingt das nach starke Unsicherheit, vor allem die Aliens im Wasser.


    Durchdrehen im Wasser muss nicht positives Gaga sein sein. Klingt nach Übersprung und Überforderung, weil sie ja nicht ohne euch sein will.

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  • Wie nah kommt ihr denn ans Wasser ran damit sie noch Leckerlis nimmt? Würde an der Stelle ansetzen und langsam Schönfüttern. Aber gehen bevor sie drüber ist.


    Für mich klingt das nach starke Unsicherheit, vor allem die Aliens im Wasser.


    Durchdrehen im Wasser muss nicht positives Gaga sein sein. Klingt nach Übersprung und Überforderung, weil sie ja nicht ohne euch sein will.

    An nem Bach oder auch Teich vorbeizulaufen ist eigentlich gar nicht das Problem. Wenn sie hinzieht reicht meist ein Abbruch oder ein weiter und das Ding ist erledigt.

    Da belohne ich ja auch immer.


    Also eher schönfüttern und sie erstmal gar nicht mehr ins Wasser lassen?

  • Kommt drauf an, wie stark schätzt du ihren Stress ein?

    Hier werden auch große Unterschiede zwischen flachen Gewässern (Bach etc.) und Seen gemacht.

    Hab es so gelesen als wäre See eher euer Problem?

  • Ja Seen sind definitiv schlimmer als flache Gewässer. Stresslevel extremst hoch: fietschendes Knurren, gähnen und wenn der Ort nicht verlassen wird, wirds auch nicht mehr besser. Das ist der Extremzustand, wenn zbsp Leute im Wasser waren und sich bewegt haben etc. Je mehr Bewegung und Plätschern umso schlimmer.

  • Wenn ihr am See irgendwann mal entspannen wollt, würde ich das tatsächlich wie bei Unsicherheit trainieren. Je nachdem wie weit ihr rankommt ans Wasser in Ruhe und niedrigen Schritten ranfüttern.

    Wenn ihr etwas wie eine Entspannungsdecke trainiert haben, die mitnehmen.

    Vielleicht, falls sie sich im Auto wohlfühlt, mal mit dem Auto nah ans Wasser fahren und von dort gucken lassen. Da kann man dann auch sehen, ob ihr Sicherheit am Wasser gut tut.


    Bei so einer großen Anspannung und Stress würde ich sie nicht mit ins Wasser nehmen. Wenn Bäche oder sowas funktioniert, dann könnt ihr da ruhig rein. Aber wenn sie dort wild rumspringt und kreischt, hat sie wahrscheinlich keinen Spaß. Hab ich auch eine Version hier sitzen. Dauert länger bis da der Durchbruch kommen kann.


    Gemeinsamen Hundekumpel zum Abgucken mitnehmen wäre auch eine Option.

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