Mittelgroßer Hund gesucht, den man auch wirklich kaufen kann :-)

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    Hallo allerseits,


    wir sind schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Hund. Nach unseren Vorstellungen (dazu unten gleich mehr) haben wir uns für einen Lagotto oder Schnauzer entschieden. Leider haben wir bei allen Züchtern bisher nur sinngemäß gehört: "Wir haben so viele Leute auf der Warteliste, dass wir schon Wartelisten für die Warteliste führen!" Die Züchter, die wenigstens auch mal mit uns geredet haben und nicht gleich abwinken reden von locker 100 Anfragen pro Wurf. Kurz gesagt, wir wissen nicht mal, ob wir überhaupt bei irgendeinem der Züchter auf irgendeiner Liste gelandet sind.


    Haben wir uns ausgerechnet für zwei Rassen entschieden, bei denen ein extremes Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot besteht, oder ist das alles normal? Wir hatten bisher keinen Hund, kennen uns damit also überhaupt nicht aus.


    Was mich dann gleich zu meiner nächsten Frage bringt. Gibt es für unsere Ansprüche außer den obigen Rassen noch andere, die vielleicht mit höherer Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich "erwerbbar" sind?


    Die wichtigsten Ansprüche aus unserer Sicht:


    - 2 Erwachsen und ein Kind (12 Jahre) in Haushalt

    - 600m² Garten, Stadtrand (10 Minuten Spazierweg zu Hundestrand und einsamen Wiesen, Teichen etc.)

    - mittelgroßer Hund (max. 14-20 kg, höchstens 50cm)

    - lauffreudig (wir wandern in gemütlichem Tempo viel und lange im Flachland und Mittelgebirge, nicht alpin)

    - intelligent (geplant ist vor allem Beschäftigung über Nasenarbeit, Suchspiel und Apportiertätigkeit)

    - geringer Jagdtrieb

    - aufgrund unserer Umgebung wäre eine gewisse Wasseraffinität nicht schädlich

    - geeignet für Neuhundebesitzer

    - Begleithundeprüfung im Sportverein wollen wir auf jeden Fall machen

    - wenig Haare im Haus wären schön, Fellpflege kann aber ruhig etwas Zeit kosten (weniger wäre trotzdem besser ;-) )

    - beide Erwachsene sind jeweils im Wechsel im Homeoffice und ich kann zusätzlich den Hund mit auf Arbeit nehmen. Der Hund wäre also faktisch nie allein. Eine Rasse, die auch mal alleine sein kann (Training vorausgesetzt) würde natürlich nicht schaden


    Braucht ihr noch mehr Angaben zu uns? Was habt für Ideen/Gedanken?


    Beste Grüße

    Kati

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  • Erstmal lesen sich eure Voraussetzungen und generell deine Beschreibung sehr schön für einen Hund :nicken:


    Wäre für euch nur ein Welpe eine Option?

    Habt ihr euch evtl schon mal im Tierheim, oder auf Notseiten umgesehen? Mit Notseiten meine ich Hunde, die schon hier in Deutschland auf Pflegestellen sind.

    Vllt wäre da etwas passendes dabei, jaa man muss länger schauen aber manchmal hat man auch Glück:smile:

  • Bei allen Züchtern sind im Moment, Corona sei Dank, die Wartelisten voll.


    Kommt für euch auch ein Tierheimhund infrage? Bei den Tierheimen in meiner Nähe wo ich regelmäßig nachgucke bleibt die Anzahl der Hunde konstant. Nicht alle Hunde im Tierheim sind für Anfänger geeignet aber einige sind immer dabei. Ein Blick auf die Seite der Tierheime in deiner Nähe kann sich lohnen.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Leider haben wir bei allen Züchtern bisher nur sinngemäß gehört: "Wir haben so viele Leute auf der Warteliste, dass wir schon Wartelisten für die Warteliste führen!" Die Züchter, die wenigstens auch mal mit uns geredet haben und nicht gleich abwinken reden von locker 100 Anfragen pro Wurf. Kurz gesagt, wir wissen nicht mal, ob wir überhaupt bei irgendeinem der Züchter auf irgendeiner Liste gelandet sind.

    Das finde ich schon seltsam. Ich hatte im Frühsommer Kontakt zu einigen Lagotto- und FL-Züchtern (also ja auch beides seltene und beliebte Rassen) aber ob ich auf der Liste stehe konnte man mir schon in eigentlich allen Fällen sagen. Da würde ich mal energischer nachhaken!

  • Hallo,


    die Tierheime in der Umgebung haben wir im Blick, da sind aber aktuell nur Problemfälle, wo direkt steht "erfahrene Halter" oder "Sachkundenachweis nötig".


    LG

    Kati

  • Je nach dem, wo Du wohnst, kann tatsächlich auch bei einem "harmloseren" Hund ein Sachkundenachweis nötig sein.

    In NRW gelten ja die 20/40 Regel.

    In Niedersachsen braucht man eh einen "Schein".




    Ich glaube, es liegt jetzt einfach daran, daß durch Corona viele Leute auf einmal Lust dazu haben, sich ein Tier anzuschaffen, weil auch genug Zeit dafür da ist.

    Möglich, daß sich das noch ändern wird, wenn das Leben irgendwann wieder "normal" ablaufen wird.


    Ich würde, wenn es ein Zuchthund werden soll, weiterhin bei den Züchter "meiner" Rassen probieren.

    Nur, weil es eine ellenlange Warteliste gibt, heißt es ja nicht automatisch, daß die 100 Leute vor einem auch einen Hund bekommen.

    Da entscheidet am Ende immer noch die Sympathie, die Vorstellungen vom Leben mit dem Hund, und wie man selbst umgebungstechnisch lebt, wer dann tatsächlich einen Hund bekommt.

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

  • Schreibt oder ruft die an! Oft sind die netten Hunde sofort vermittelt und kommen gar nicht auf die Websites!

    Sasa, Chihuahua, geb. Mai 2019, bei uns seit August 2020

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