Ist ein Hund wirklich eine gute Idee?

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    Hallo erstmal,

    Bitte lest euch den Text wirklich komplett durch bevor ihr antwortet☺️

    Zu mir: ich bin 18 Jahre alt und lebe bei meinem Lebenspartner und meiner Schwiegermutter in einem großen Haus mit Garten. Ich selbst bin Schülerin, die anderen beiden berufstätig. Ich mache gerade Abitur und studiere danach Lehramt. Ich bin mit Hunden und Katzen aufgewachsen. Wir haben 2 kleine Katzen vor einer Weile bekommen, da diese mit 2 Wochen halb tot auf einem Bauernhof gefunden wurden, und weil ich Erfahrung mit soetwas habe zu uns gegeben. Dann haben wir schließlich entschieden diese zu behalten. Ich liebe Tiere über alles. Ich bin in therapeutischer Behandlung, schon seit längerem. Jetzt habe ich mir überlegt wieder einen Hund zu holen. Zuerst an einen Assistenzhund gedacht, jedoch sind diese so teuer dass ich mir keinen leisten kann und vermutlich nie werde. Weil mir ein Hund auch in therapeutischer Sicht sehr helfen würde. Nun hätte ich mir überlegt einen Hund so zu kaufen. Ich würde nach der Schule (meist 6 Stunden) sofort anfangen mit ihm Zeit zu verbringen weil ich nichts lieber tue als das, weshalb ich mir schon überlegte Hunde Trainer zu werden, jedoch klappt das nicht mit meinen Zukunftsplänen. Weil ich auch Lehrerin werden möchte bin ich halbtags später einmal auch zuhause, daher fand ich es eine gute Idee. Doch ich bin nun al 6 Stunden am Tag weg, da ist der Hund dann mit den Katzen allein. (Katzen kennen bereits Hunde). Kann das überhaupt funktionieren? Wenn ja welche Rasse würdet ihr empfehlen bzw Mischlinge aus bestimmten Rassen? Ich hätte an einen labrador gedacht.

  • Mischlinge würde ich Dir jetzt erst einmal nicht empfehlen, nicht, weil ich etwas gegen Mischlinge habe, sondern weil es in Deiner Situatuon sicher besser wäre zu wissen, wie der Hund voraussichtlich einmal werden wird.

    Ich würde mich daher bei Labrador-Züchter umsehen.

    Mischlinge können u.U. Überraschungspakete sein.


    Was sagen die anderen Beiden zu Deinen Plänen?

    Finanziell gesehen kannst Du höhere Tierarztkosten stemmen?


    6 Stunden alleine bleiben finde ich vollkommen in Ordnung.

    Überlege Dir nur, ob das auch so bleibt, wenn Du mit der Schule fertig bist.

  • Wir sind mit Tierärzten befreundet und da haben wir kaum Kosten, auch nicht bei unseren Katzen. Ich bin mir einfach sehr unsicher ob ich einfach nur so sehe süchtig nach einem Hund bin oder ob es wirklich realistisch ist. Auch in Zukunft wird der Hund 6 Stunden am Tag allein bleiben, ich mache ein Fernstudium somit bin ich hauptsächlich zuhause, außerdem bin ich als Lehrerin auch 6 Stunden in der Schule und darf in Sport (was ich unterrichten möchte) den Hund auch mitnehmen von der Schule aus, da ich schon eine Stelle an einer Schule (durch meine Oma) habe.

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  • Ich bin Lehrerin und die Zeiten, in denen man nachmittags zu Hause ist, sind schon lang, lang vorbei.

    Ich arbeite Teilzeit und direkt an meinem Wohnort, habe einen Mann und einen erwachsenen Sohn.

    Trotzdem müssen immer wieder mal meine Eltern einspringen, weil ich mittags nicht heim kann.


    Ich würde an deiner Stelle erst mal das Abi machen und mit dem Studium anfangen.

    Da ist nämlich auch nix mit „nachmittags daheim“.

    Ich will dir deinen Traum vom Hund nicht ausreden. Aber deine Vorstellungen vom Studium und auch von der Arbeit als Lehrerin stimmen so einfach nicht.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Grundsätzlich kenne ich das gesundheitliche Plus dank Hund. (Routinen und frische Luft)


    Mein Einwand bei dir wäre tatsächlich das Studium. Mein aktuelles pädagogisches Studium (hab schon ein paar andere) wäre im Präsenzstudium nicht mit Hund machbar. Neben den Seminaren verbringt man viel Zeit in der Bibliothek usw. ohne private Unternehmungen. (Wenn du deine Wunschuni kennst, mal nachfragen wieviel Zeit in Präsenz stattfinden bei ehemaligen Studenten)

    Da würde ich vorher recherchieren welche Optionen für potentielle Fremdbetreuung möglich sind. Wenn das finanziell mit drin ist, ist mit ausreichend persönlichen Einsatz alles möglich.

  • ich mache ein Fernstudium somit bin ich hauptsächlich zuhause, außerdem bin ich als Lehrerin auch 6 Stunden in der Schule und darf in Sport (was ich unterrichten möchte) den Hund auch mitnehmen von der Schule aus, da ich schon eine Stelle an einer Schule (durch meine Oma) habe.

    :???:


    Du hast doch vorher geschrieben, du musst noch dein Abi machen.


    :ka:

  • Welches Fernstudium machst du denn für Lehramt? Frage weil ich selbst an der Fernuni studiere und Anerkennung für staatliche Schulen dort eher selten unkompliziert verläuft.


    Studierst du? Oder machst du Abi?

  • Wenn es in deiner Situation ein Hund werden soll, würde ich auf einen kleinen Begleithund setzen. Für die findet man, wenn die Arbeitszeiten doch anders sind als gedacht, deutlich leichter eine Betreuung als zum Beispiel einen Labrador.


    Ich weiß natürlich nicht welche Art von Erkrankung du hast, möchte aber betonen dass gerade ein Welpe verdammt harte Arbeit sein kann. Dazu kommt, dass nicht jeder Hund sehr empathisch reagiert, wenn es seinem Besitzer schlecht geht. Mein Hund merkt es ganz genau, wenn ich nicht auf der Höhe bin. Das verunsichert ihn, er zieht sich in der Wohnung eher zurück und testet draußen aktiv Grenzen. Dafür das Auszuhalten braucht man auch Kraft, die einem in der rosaroten Seifenblasenwelt der Hund hätte geben sollen. Da eine weitere Person, die sich kümmern kann, zu haben ist meiner Meinung nach existenziell.

  • Willst du denn einen Welpen oder einen erwachsenen Hund?

    Bei einem Welpen sehe ich ein Problem mit dem 6 Stunden alleine bleiben. Als Schülerin hast du ja nur 6 Wochen Sommerferien. So schnell lernt das ein Welpe ganz bestimmt nicht.

    Bei einem erwachsenen Hund, der schonwirklich gut alleine bleiben kann, wären 6 Stunden möglich.


    Was den späteren Beruf angeht: Wie schon erwähnt wurde bist du als Lehrerin nicht halbtags zuhause. Da müsstest du also ziemlich sicher an einigen Tagen für eine andere Betreuung sorgen. Das ist ja noch ziemlich lange hin bei dir, deswegen nur als Anmerkung.

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