Welche guten Voraussetzungen um einen DSH zu halten?

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    Hallo,


    ich überlege immer wieder ob ich mir erneut einen DSH kaufe oder es doch besser lassen soll.


    Ich bin fast 53 Jahre und lebe mit meiner Tochter, fast 14 Jahre, zusammen.

    Bisher hatte ich als junger Mann einen LZ DSH und vor einigen Zeit einen Mali, als ich im Ausland gelebt habe.

    Wir haben momentan einen Pflegehund der schon eher richtung Dogsheering geht.

    Ich habe den ganzen Tag Zeit für den Hund, gehe 3 bis 5 Stunden am Tag raus in die Natur, wir Trainieren täglich was ich halt so kann, Sitz, Platz, Bleib usw oder mit Futterbeutel.

    Ich würde sehr gerne mit dem DSH auf einen SV Platz gehen aber nicht mit dem hintergedanke auf Meisterschaften zu gehen.

    Hunde sind meine große Leidenschaft, ich würde sehr gerne täglich dazu Lernen.


    Welche voraussetzungen sollte eurer Meinung nach ein HH haben, um einen DSH zu Halten?

    Was ich nicht bieten kann, ist ein Haus mit Garten, es wird bei einer Wohnung bleiben.


    Ich würde gerne einen aus den TS nehmen oder aussotierte vom seriösen Züchter.

    Ich möchte dem Hund alles bieten können was er braucht, wenn ich das nicht kann, dann lass ich es lieber oder schwenke zu einer anderen Rasse um z.B. Broholmer, wobei die wohl noch eher einen Garten brauchen.

    Den DSH habe ich schon von klein auf in meinem Herzen, er ist für mich der Hund der Hunde :headbash:


    Die kosten sind auch nicht zu vergessen, die da in etwa wären:

    Steuer?

    Haftpflicht?

    OP Versicherung?

    SV Verein?

    Tierarzt Budget, monatlich im Schnitt?


    Danke für alle hilfreichen Antworten!

  • Ich kann nicht viel zum SH sagen. Ich kann nur von den wenigen berichten, die in der Umgebung leben/gelebt haben.

    Die leben alle in Wohnungen. 2-3 SH sind noch da und bellen permanent (wenn sie was hören oder aus dem Fenster gucken und was sehen), die anderen 3 wurden mittlerweile abgegeben.

  • Ich sehe das Problem nicht; warum sollte ein DSH nicht passen?


    Gut erzogen paßt er genausogut wie jeder andere Hund.

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  • Mit passender Auslastung geht Wohnungshaltung ohne Weiteres,

    Mailo ist in einer Wohnung groß geworden, aber ehrlich gesagt muss ich zugeben, er liebt den Garten für tagsüber abgöttisch.


    Was die Kosten angeht: viel liegt daran, was DU willst und brauchst.

    Steuer und Haftpflicht sind soweit ich weiß recht einheitlich, also keine SoKa-Sätze (zumindest hier und in MV nicht), OP Versicherung kommt wohl auf das Alter und Vorerkrankungen an, Verein kostet wohl je nach Wohnort oder Organisationsform, „mein“ Trainer rechnet anders als der örtliche Hundesportverein ab



    You wake up every morning to fight the same demons that left you so tired the night before, and that my love is braveyou stand up every You wake up every morning to fight the same demons that left you so tired the night before. And that my love is bravery


    An meiner Seite: Mailo, LZ DSH, *29.07.17

    In meinem Herzen: Barry, Aron, Cimba, Dragon

  • Hallo @Biras


    Für mich spielen folgende Faktoren eine Rolle :

    • Passen Persönlichkeit des Hundehalters, seine Vorlieben und Erwartungen an einen Hund zur Rasse des Hundes?
    • Zieht das direkte soziale Umfeld mit an einem Strang?
    • Passen die örtlichen Gegebenheiten?
    • Ist genügend Zeit vorhanden, um sich ausreichend zu kümmern und sich mit dem Hund zu beschäftigen?
    • Lässt die finanzielle Situation eine Hundehaltung zu?

    Dies sind nur Anhaltspunkte, vielleicht möchtest du sie in deine Entscheidung mit einbeziehen.

    Viele Grüße,


    Doro mit Riesenschnauzerhündin Bertha, pfeffer-salz (Calluna von der Eilenriede, geboren am 31.03.2010, gestorben am 14.10.2021, für ewig im Herzen) und Riesenschnauzerhündin Martha, pfeffer-Salz (Celine vom Hammersteiner Land, geboren am 03.03.2021)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich versteh dein "Problem" auch nicht ganz da du ja schon einen DSH und einen Mali hattest.

    Geht es dir nur darum ob ein DSH in der Wohnung gehalten werden kann?

  • Ich schreibe nur was zu diesem Punkt, zu den anderen rund um DSH gibt's hier Profis im forum.

    Steuer musst du bei deiner Gemeinde nachfragen, das fällt ganz unterschiedlich aus, ca 50-150 Euro/Jahr


    Hundehalter-Haftpflicht ist ein absolutes Muss, ca 50-80Euro/Jahr rechnen


    SV Verein: in der Regel macht man erst einmal als Gast mit und kauft sich eine 10er Karte. Wenn man sicher ist, Vereinsmitglied werden zu wollen, bezahlt man eine geringe einmalige Aufnahmegebühr und wird dann Mitglied mit Jahresbeitrag. Schau auf der SV Seite, wie viel das ist, in der Regel was zwischen 50 und 80 Euro bei Vereinen. Du musst aber damit rechnen, dass da noch andere Dinge oben drauf kommen, insbesondere Arbeitsstunden.


    OP Kosten Versicherung: find ich persönlich super wichtig, mein Hund hat mich gerade im letzten halben Jahr nen mittleren 4-stelligen Betrag gekostet und die OP Versicherung hat ohne Komplikationen über die Hälfte bezahlt.


    Tierarzt budget ist schwierig. Es kann quasi nix sein und der Hund sieht den Tierarzt fürs Impfen, es kann sein, dass du locker ein paar Tausend Euros sofort parat haben musst. Zusätzlich gibt es Krankheiten, die chronisch sind und wo es viel kostet, zB 1x die Woche Physio kostet auch im Schnitt 200Euro pro Monat. Medikamente, regelmäßige Blutbilder oder sonstige Kontrollen, Spezialfutter etc.... Ein Hund kann sehr schnell sehr teuer werden. Deswegen wäre es gut, ein Polster zu haben oder anderswie auf Geld schnell zugreifen zu können.


    Das sind aber nun mal Dinge, die generell zur Hundehaltung gehören, ob nun Chihuahua oder DSH.

  • Hier kostet die Steuer 20€ im Jahr, Haftpflicht 80€, andere Versicherung hab ich nicht.

    SV sind aktuell 61€ im Jahr, zusätzlich der OG-Beitrag von 20€ im Jahr bei meiner OG.

    TA-Kosten hatten wir mal mehr, mal weniger heftig. Bei der letzten DSHündin waren sie die letzten 3 Jahre seeeeeehr heftig.

  • Das wichtigste ist, dss man sich im Klaren darüber ist, dass man einen Gebrauchshund hat.

    Das ist schon mal eine gute Vorraussetzung.

    Ich würde sehr gerne mit dem DSH auf einen SV Platz gehen


    Das ist zwar ganz nett:

    Ich habe den ganzen Tag Zeit für den Hund, gehe 3 bis 5 Stunden am Tag raus in die Natur, wir Trainieren täglich was ich halt so kann, Sitz, Platz, Bleib usw oder mit Futterbeutel.

    geht aber ohne Anleitung schnell nach hinten los, weil man durch unstrukturiertes Training gern dazu tendiert, den Hund eher zu überdrehen. Beim DSH gilt der Spruch Qualität vor Quantität ganz besonders.


    Ein erzogener und naständig ausgelasteter DSH ist auch in einer Wohnung kein Thema. Allerdings muss man sich eben von Anfang an klar sein, dass man einen territorialen Hund hat, der dazu tendiert von der Rasse her laut zu sein. Sprich legt man da nicht vom ersten Tag an den Grundstein in Sachen Kontrolle der Lautäußerungen, wird man sehr schnell sehr großen Ärger mit den Nachbarn bekommen.


    Wovon ich persönlich kein großer Freund bin, ist der DSH aus dem Tierheim, wenn man nicht eine Menge Erfahrung mit diesem Typ Hund hat. Ja, viele befürworten es, weil man da den Charakter schon sehen kann, etc pp, aber in der Regel bekommt man da in erster Linie eines, halbstarke unerzogene Arschkrampen, die dem letzten Besitzer über den Kopf gewachsen sind. Es ist in der Regel alles andere als unmöglich daraus wieder einen normalen Hund zu machen. Aber wenn einem da das Rüstzeug fehlt, ist es für beide Parteien (und die Umwelt) schrecklich frustrierend und kräftezehrend und gibt selten ein richtiges Happy End für beide Beteiligten. Man arrangiert sich irgendwie, aber sehr häufig kommen da dann die "nie wieder DSH" Geschichten raus. Auch hat man mit diesen Hunden in der Ausbildung oft wenig Spaß. Auch wenn du keine Meisterschaften laufen willst, ist es bisweilen wirklich zum Kotzen, wenn man einen theorteisch gut veranlagten Hund hätte, aber schon der Weg zur OG BH dank dem Pfusch der Vorbesitzer eine Syssiphusarbeit ist.


    Die laufenden Kosten sind recht individuell.

    Steuer und Haftpflicht unterscheiden sich nicht von anderen Hunden.

    OP Versicherung ist in erster Linie eine Frage des Anbieters. Wobei man mit dem DSH bei der ein oder anderen Gesellschaft gar nicht erst vorstellig werden braucht, vor allem nicht, wenn man einen bereits erwachsenen Hund übernimmt.

    SV und OG Beitrag dürfte im Bereich der Hundeausbildung so ziemlich das günstigste sein, was es auf dem Markt gibt.

    TA Kosten sind so ein Ding. Was für mich beim DSH einfach dazu gehört sind die Röntgenuntersuchungen, die schlagen im Schnitt mit 300€ zu buche. Der Rest ist eine Glückssache. Man kann einen Hund haben, der alle drei Jahre zum Impfen geht und gut, man kann aber auch einen erwischen, der ein Abo im CT hat. Das lässt sich schlecht sagen.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

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