Beiträge von Kamille

    Ich habe das Gefühl, dass die Bemühungen nicht erfolgreich sein werden, wenn nicht gleichermaßen die Halterin trainiert wird. Denn sie kennt sich nicht mit Lernverhalten, Belohnung/Strafe, Timing, Körpersprache etc. aus und wird (wie jeder andere Hundehalter auch) Fehler machen. Fehlendes Einfühlungsvermögen tut sein Übriges (nur aus den Texten herausgelesen, mag eine Fehleinschätzung von mir sein), So ein Hund, der wirklich Probleme hat, kann Erziehungsfehler und Beziehungsdefizite einfach nicht so verzeihen und wegstecken, wie ein wesensfester Hund vom guten Züchter.

    Also frag' die Trainerin, was DU lernen musst, damit der Mops lernen kann.

    Hallo Sylentia,


    beim Training hast du verschiedene Dinge, die beachtet werden sollten: Distanz, (Grad der) Ablenkung, Dauer (bei einigen Übungen.

    Es haben einige bereits gesagt: fang im Nahbereich an: Distanz: 2m Leine, Ablenkung: keine. Kommt er zu dir, wenn du rufst?

    Dann kannst du die Ablenkung laaaaangsam steigern: mit einem Ball oder Futter, das auf dem Boden liegt, mit einem fliegenden Ball. Viele Futterbröckchen, die du erst freigibst, ihn dann aber davon abrufst usw. Und nicht zu oft hintereinander üben, es soll ja Spaß machen!


    Zum Abruf kann man eine Geste und/oder ein Pfeifensignal und/oder ein Hörzeichen nutzen. Wie handhabst du das? Besprich das mit deiner Trainerin und sage ihr dein absolutes Traumziel: Rückruf aus einer Spielsituation (meines wäre Rückruf von einem flüchtenden Reh oder Kaninchen).


    Und dann könnt ihr am Rückruf und vor allem an anderen wichtigen damit in Verbindung stehenden Themen arbeiten wie Frustrationstoleranz, Impulskontrolle und genereller Orientierung am Menschen. Ich sehe das als ganzheitliches Paket, auch wenn viel über Konditionierung funktionieren kann.


    Dynamik und besonders andere spielende Hunde sind gerade für deinen jungen Hund noch zu schwierig, gib' ihm die Möglichkeit, in einfacheren Situationen einem Rückruf überhaupt Folge leisten zu können.


    Viel Spaß weiterhin!

    Ich antworte dir mal, weil wir uns selbst gerade irgendwo Giardien eingefangen haben. Meine Tierärzte-Praxis stellt Kotproben-Behältnisse zur Verfügung. Einfach mal bei deinem Tierarzt fragen. Auch in einer Apotheke bekommst du Behälter (für Urinproben). Ich habe unsere Kotprobe (hatte kein Profiequipment zur Hand) einfach in einen Pappbecher getan, Frischhaltefolie drüber, und in eine kleine Plastiktüte gepackt. Kühl halten bis zum Tierarzttermin.


    Ich würde den Kot zügig untersuchen lassen, das schützt deinen Hund und andere Hunde. Bis dahin, prophylaktisch alles immer gut einsammeln und entsorgen. Gute Besserung!

    Dein Herz zieht dich zum Labrador Retriever? Dann her mit einem hellen Exemplar aus Showlinie(ohne eine Show mitmachen zu müssen 😉). Was du brauchst: Handtücher zum Abrubbeln nach dem Regenspaziergang! Und auch viel Konsequenz, wenn der „Köter“ zu anderen Hunden oder Menschen hin will. Gute, ruhige Dummy Beschäftigung, was für die Nase und Sofa 🛋 Abonnement. (Nicht fett füttern, sonst kriege ich die Krise!!!)

    Hört sich sehr gut an!

    Schreibt doch bitte noch einmal, was ihr euch unter „nett“ vorstellt.


    Und was heißt ruhige Beschäftigung für dich? Mantrailing? Zielobjektsuche? Tricks? Wollt ihr stetig mit dem Hund trainieren oder nur ab und zu?


    Womit könnt ihr Leben, womit gar nicht?

    Jagdtrieb, will-to-please erwünscht oder nicht…

    https://www.facebook.com/photo…a.1996512680497895&type=3


    Wer Facebook hat, kann sich gerne einmal Bart und Spinne meiner pfeffersalz Riesenschnauzerin anschauen. Ich finde, sehr moderat, eher der spärliche Typ von Behaarung, mir gefällt es, sportlich knackig eben.


    Ich schere den Po-Bereich bei Bedarf mit 3mm in einem schönen Hufeisen Richtung Innenseite Oberschenkel und schnippel mit einer Effilierschere die Kanten zum übrigen Fell, sodass es natürlich wirkt.

    Hallo @Nala01,


    da prasseln ganz schön viele Dinge auf dich ein. Ich hoffe, du liest noch mit. Du hast um Hilfe gebeten, deshalb antworte ich dir und möchte versuchen, ein wenig Ordnung ins Gedanken-Chaos zu bringen. Dein Eingangspost liest sich müde und gleichzeitig sehr kühl und von den Formulierungen auch ein wenig unfair gegenüber dem Lebewesen, für das du nun Verantwortung trägst.


    Du musst dich entscheiden: 1. Willst du den Hund behalten oder 2. willst du ihn wieder abgeben?


    zu 1. sind dir schon viele gute Ratschläge gegeben worden:

    Mache eine kleine Liste an Dinge, die dir wirklich wichtig sind: Z.B. Stubenreinheit, Alleinbleiben können, Ruhe lernen, (damit er auch irgendwann lernen kann) etc. Dann kontaktierst du eine:n Trainer:in der/die zu dir nach Hause kommt und sich das Ganze einmal ansieht. Sei ehrlich zu dir selbst, nicht der Hund muss "die einfachsten Dinge checken", sondern Du!


    Vergiss' nicht, mit deinem Arbeitgeber zu sprechen: Leg die Karten auf den Tisch und vielleicht bekommst du noch Homeoffice-Verlängerung oder du kannst (un-) bezahlten Urlaub nehmen oder deine Arbeitszeiten verkürzen oder oder oder. Dann hättest du Zeit, dich um viele Dinge zu kümmern wie beispielsweise eine Betreuungsmöglichkeit.


    Zu 2. sind dir ebenfalls Adressen genannt worden. Du hast mit der Anschaffung eines viel zu jungen Hundes aus schlechter Herkunft echt Mist gebaut. Aber es ist ist keine Schande, zuzugeben, wenn man sich damit übernommen hat und den Hund wieder (in kompetentere Hände) abgibt. Daraus wirst du lernen und hoffentlich daran reifen. Und das kleine Schnappmonster hat vielleicht dann eine Chance auf Leute, die ein Leben mit Hund besser vereinbaren können.