Beiträge von Jackyfan

    Mein Balou (Dackel-Mix) hat ein solches Verhalten auch - für mich - ohne erkennbaren Anlass gezeigt. Er hat mich jahrelang in Restaurants begleitet und irgendwann war er der Meinung, dass er die Bedienung von unserem Tisch fernhalten muss. Er hat mich jahrelang zum shoppen begleitet und plötzlich hat er Menschen mit knurren und abschnappen attackiert. Es gab nie ein Muster. Führ deinen Hund enger, nimm ihm die Entscheidung ab wer sich in der Nähe des Hundes bewegen darf.


    Und freunde dich mit einem Maulkorb an. Irgendwann brauchst du ihn vielleicht mal bei einer schmerzhaften Behandlung beim Tierarzt oder in den Öffis. Und versetz dich mal in die Lage der Personen, die von deinem Hund aus heiterem Himmel attackiert werden. Irgendwann ist mal einer dabei der nicht mit "passt schon" abwinkt.


    Mein Balou zeigt dieses Verhalten seit einigen Jahren nicht mehr. Ich weiß aber, dass er nie ein easy Mitläuferhund sein wird.

    Sehr unangenehm für alle Beteiligten!

    Ich verstehe nicht warum du nichts änderst wenn du selber erkennst, dass das Verhalten deines Hundes für alle Beteiligten sehr unangenehm ist. Jedes Mal wenn dein Hund wieder Erfolg hat weil du die Radfahrer nicht rechtzeitig siehst wirft dich das im Training zurück. Im Moment hast du keinen Hund mit dem du in Gedanken versunken Gassi gehen kannst.


    Ich kann mir aber tatsächlich vorstellen, dass der Hund an einer Führleine ist denn mich hat beim überholen mal ein Fahrradfahrer am Arm gestreift weil der Platz nicht für mehr Abstand gereicht hat. Und ich stand am Rand des Feldwegs und meine Hunde direkt neben mir. Ein Überholen in gefühlt 30 cm Abstand ist absolut üblich. Aber zum Glück ignorieren meine Hunde Radfahrer völlig und ich möchte keine Diskussion über gegenseitige Rücksichtnahme lostreten.


    Mein Balou hat irgendwann von jetzt auf gleich Autos gejagt. Dabei hat er mich beim ersten Mal so überrascht, dass ich die Leine losgelassen habe (peinlich bei einem 8 Kilo Hund) so dass er vor dem Auto die Straße überquert hat. Ich hatte im Grunde Glück, dass er diese Aktion überlebt hat. Ich habe bei meinem Hund an dem Problem mit Gegenkonditionierung gearbeitet. Der Vorteil bei Autos ist natürlich, dass man sie hören kann und nicht von ihnen überrascht wird. Bei E-Autos ist es etwas schwieriger aber auch die sind nicht lautlos.


    Lies dich dazu mal ein oder such dir einen Trainer und meide solange Orte auf denen viele Fahrradfahrer unterwegs sind. Fahr mit dem Hund zu langweiligen, schlecht befahrbaren Feldwegen oder geh auf schmalen Waldwegen Gassi. Auch dort können dir Fahrradfahrer begegnen aber deutlich weniger als auf gut ausgebauten Feldwegen in beliebten Ausflugsgebieten oder in der Nähe von Ortschaften.

    Meinen Balou (Dackel-Mix mit Jack Russell und/oder Beagle) würde ich als führerhart bezeichnen:


    Er hat kein Interesse daran mit mir zusammen zu arbeiten wenn es gerade etwas, aus seiner Sicht, wichtigeres gibt. Weder Strafe noch Leckerchen können ihn dann überzeugen.


    Er ist durch nichts zu beeindrucken. Eine Trainerin meinte mal eine Strafe müsste bei Balou tierschutzrelevant sein um eine Wirkung zu zeigen und das ist für mich natürlich ein No-Go.


    Er ist futterorientiert, würde aber nie für Futter etwas tun was gerade nicht in seine Pläne passt. Eher würde er auf Futter verzichten und das Klauen anfangen.


    Er braucht absolut klare Regeln, die ich immer konsequent durchsetze und trotzdem kann es sein, dass er eine Regel hinterfragt.


    Er nutzt alle Lücken die er findet.


    Er zeigt keine Schmerzen und hat sich schon mit Hunden angelegt die 30 Kilo mehr wiegen und er würde in solchen Auseinandersetzungen nicht von selber aufgeben.


    Er hat sich bis jetzt erst einmal bei mir versteckt und in der Situation hat einen Maulkorb getragen und dumm ist er ja nicht und er weiß, dass er den meisten Hunden ohne Einsatz seiner Zähne körperlich unterlegen ist (er wiegt 8 Kilo).


    Balou ist mein erster Hund. Ich mag ihn sehr weil ich durch ihn so viel über Hundeverhalten lernen kann aber es ist nicht immer einfach mit ihm. Ich bin froh, dass er ein kleiner Hund ist denn mit einem großen Hund wären einige Situationen schwieriger.

    Wir waren am Wochenende auf einem Stellplatz am Steinhuder Meer (Nordseite, Maardorf) und es war sehr voll. Auf dem Foto ist unser WoMo gar nicht drauf


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    Gesichert waren die Hunde mit einem Erdharken. Die Hunde sind bis jetzt nur einmal in die Leine gesprungen und das weil jemand seine Katze mit im Wohnwagen hatte und die Katze einen Ausflug auf dem Campingplatz unternommen hat. Die Katze weiß angeblich genau, dass sie die Parzelle nicht verlassen darf. Ja, ist klar. :face_with_rolling_eyes:

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    Wir halten uns aber wenig auf dem Stell-/Campingplätzen auf und sind die meiste Zeit unterwegs.


    Wir hatten erst überlegt in die Lüneburger Heide zu fahren. Das wäre scheinbar die bessere Wahl gewesen.


    Auf dem Stellplatz hat morgens um 7 Uhr schon der erste Hund gebellt und es liefen auch Hunde frei rum obwohl natürlich Leinenpflicht war. Und die blieben auch nicht bei ihrem Menschen. Es waren zum Glück eine Hündin und ein Kastrat und mit beidem sind meine Jungs verträglich.

    Nun haben mein Mann und ich überlegt ob wir ihn einfach etwas "überrumpeln" und ihm einen kleinen, etwas älteren Hund schenken. Er liebt Hunde und ich weiß einfach, dass er auch einen kleinen Hund schnell lieb gewinnen würde.


    Andere Familienmitglieder halten das für eine Schnapsidee. Was denkt ihr? Wir dachten in Richtung Malteser/Havaneser etc.

    Ich liebe auch alle Hunde, wäre aber trotzdem gar nicht begeistert wenn mir jemand einen Leonberger schenken würde weil ich kleine Hunde bevorzuge. Der Hund würde bei mir bleiben aber ich hätte immer das Gefühl, dass kleine Hunde besser in mein Leben passen und dass ich mir einen so großen Hund nicht bewusst ausgesucht hätte.


    So würde ich daher eindeutig nicht vorgehen.


    Der Einzug eines Welpen kann funktionieren wenn es einen absolut zuverlässigen Plan B gibt der den Hund aufnimmt wenn der Opa sich nicht mehr um den Hund kümmern kann.


    Bei mir im Dorf hatte jemand immer Galgos aus dem Tierschutz und im höheren Alter ist ein Galgo-Junghund eingezogen. Der ältere Mann konnte aber kurze Zeit nach Einzug des Hundes gesundheitsbedingt nicht mehr mit dem Hund Gassi gehen und man sieht nur noch die Kinder mit dem Hund. So kann es auch mit einem Welpen bzw. in diesem Fall Junghund aus dem Tierschutz funktionieren.

    Die Menschen mit den Leonbergern sind mein absoluter Ablptraum. Ich wäre nicht so ruhig geblieben wenn zwei Hunde in der Größe in meine Hunde reinlaufen weil das auch meine Hunde überhaupt nicht gut finden.Mit Hündinnen in der Größe kommen die Drei klar, mit Rüden geht das gar nicht.


    Und ich weiß warum meine Hunde kurzhaarig sind denn Fellpflege muss für mich selten stattfinden und schnell gehen.

    Es gibt Hunde die anfälliger für Zahnstein sind als andere. Meine Hunde sind alle klein und wiegen zwischen 5 und 8 Kilo. Der 5 Kilo Hund hatte im Mai eine Zahnsanierung bei der ihm 14 Zähne gezogen wurden. Ich putze seitdem jeden Abend bei allen drei Hunden die Zähne. Mein 8 Kilo Hund ist 11 Jahre und meine Tierärztin lobt bei Untersuchungen seine tollen Zähne. Die drei werden gleich mit Nass- und Trockenfutter, Leckerchen und Kauartikeln ernährt.


    Wenn es stimmen würde, dass Trockenfutter gegen Zahnstein hilft dann müsste mein 5 Kilo Hund die besten Zähne haben denn er kaut große Trofu-Brocken, der Hund mit den besten Zähnen schlingt möglichst alles und kaut nur sehr große Leckerchen und Trockenfutter nie.

    Ich habe mein Smartphone immer dabei. Zum einen damit ich erreichbar bin und es ist mir schon passiert, dass Wege bei einer Komootrunde im Sommer so von Brennnesseln zugewuchert waren, dass wir einen Umweg gehen mussten und ich hatte daher kurz vor dem Dunkelwerden noch 5 Kilometer vor mir und habe mich von meinem Mann abholen lassen.


    Ich plane gern mit Komoot Gassirunden und lasse mich dabei mit dem Smartphone navigieren. Außerdem werden bei PokemonGo Eier ausgebrütet und ich mache Fotos von den Hunden oder von der Landschaft.


    Ich werde aber sehr selten angerufen, allgemein nutze ich mein Smartphone wenig zum telefonieren.

    Frustrationstoleranz ist bei einem Jack Russell keine herausragende Eigenschaft. :winking_face: Jackys sind durchsetzungsstark und das müssen sie auch sein wenn sie der Aufgabe nachkommen sind wofür sie gezüchtet wurden: Dachs und Fuchs aus dem Bau treiben. Dabei darf man als Hund nicht aufgeben.


    Ich würde die Hündin auch in einen Welpenauslauf setzen wenn du z.B. duschen gehst.


    Ansonsten ist das nicht allein sein können und das Kuschelbedürfnis normales Welpenverhalten. Andere Welpen jammern oder bellen dann und geben auf wenn sie ignoriert werden, deiner zerstört die Einrichtung und kratzt an deinem Bein weil sie ein Terrier ist. Das am Bein kratzen hat mein Jack Russell auch gemacht als er jünger war und Aufmerksamkeit wollte.

    Dein Hund steckt mitten in der Pubertät und in der Zeit haben meine Rüden im Ferienhaus in den Flur gepinkelt oder einem Hund, bei dem wir zu Besuch waren, ins Körbchen. :see_no_evil_monkey: Das ist auch das Alter in dem die Trainer/innen bei Ausflügen von Hundeschulen in Tierbedarfsläden sagen "Passt auf eure Rüden auf" und trotzdem muss immer jemand das Verkaufspersonal dort nach Küchenrolle fragen weil ein Rüde markiert hat.


    Meine Rüden haben dadurch, dass sie auch unterwegs nicht überall markieren durften gelernt, dass im Haus nicht markiert wird.


    Das zwischen den Beinen schnüffeln würde ich nicht zulassen. Dein Hund erkennt dich schon wenn er mehrere Meter von dir entfernt ist. Sollte das mal ein Hund bei mir versuchen (meine sind dafür zu klein) würde es Ärger von mir geben. Ich gehe zum Mantrailing mit meinen Hunden und unsichere Hunde bleiben ein bis zwei Meter vor mir stehen und haben mich trotzdem als die Person, die sie suchen sollen erkannt.


    Ich würde deine Sache einfach konsequent wegräumen und die Badezimmertür zumachen. Dann sollte sich das nach meiner Erfahrung recht schnell erledigt haben.


    Mit Dominanz hat das aber nichts zu tun und Einzelhunde markieren ihr Zuhause eigentlich auch nicht. Zumindest hat meiner das nicht gemacht als er Einzelhund war.