VDH oder Dissidenz?

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    Huhu. Was sind so eure Erfahrungen mit VDH und Dissidenz Züchtern?

    Was hat welche Vorteile?

    Und wo habt ihr eure Hunde her?

    Unser Parson soll vom PJRTCG kommen. Hat da zufällig auch jemand Erfahrungen?

  • Ich hatte 4 DSH vom VDH und jetzt den 2. Dackel von einem Dissidenzverein.

    Ich habe mit keinem der Züchter schlechte Erfahrungen gemacht. Gute und auch schlechte Züchter gibt es überall.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Unsere Westie Omi kommt aus der Dissident, meine Schnauzer Hündin vom VDH.

    Westie ist gesundheitlich ne Vollkatastrophe, Schnauz ne unsichere Kandidatin. Wobei ich hinzufügend sagen muss dass ersteres beim Westie nicht besonders selten ist, und es beim Pfeffer Salz Schnauz eh bissl tricky ist ne Wesensfeste und im Genpol Breite Linie zu finden, und ich in beiden Fällen nicht weiß wie sich die Geschwister entwickelt haben.


    Ich finde auch es kommt so ein bisschen auf die Rasse an.

    Manche Rassen würde ich bspw allgemein nicht ( oder evtl nicht zwingend nochmal) in DE kaufen, weil die Anforderungen teils im Ausland ganz unterschiedlich sind. Allerdings, wenn ich jemals im Ausland schauen sollte, denn definitiv ausschließlich innerhalb der FCI.

    Miniatur Bullterrier gefallen mir bspw viel besser wenn das Downface und die Körpermasse nicht so extrem ist. Hier würde ich also möglicherweise eher in der Dissident als km VDH schauen.

    Beim West Highland Terrier dagegen wäre es empfehlenswerter im VDH zu schauen. Auch einen Airedale würde ich definitiv aus VDH Zucht nehmen.

    Sollte ich allerdings Interesse an einer Rasse haben die außerhalb VDH Zucht besser dastehen könnte ( zB die ein oder anderen eher kürzeren Nasen, oder Rassen mit viel Körpermasse), würde ich hier wieder eher in der Dissidenz schauen.


    Beides hat vor und Nachteile, bzw gibt es überall schwarze Schafe. Allerdings hat der VDH finde ich den Vorteil dass man besser weiß wo man dran ist. Da gibt's gewisse Standards, die werden eingehalten und kontrolliert ( in der Dissi is das find ich einfach undurchsichtiger). Nur, gibt's auch Tendenzen und Richtungen im VDH die mir nicht gefallen.

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  • Bei mir waren 7 Welpen bislang


    Mein erster Welpe (Aicha) aus Ups-Wurf (da war ich aber erst 11 Jahre alt und meine Muter ist mittlerweile auf Tierschutz umgeschwenkt), das waren 80DM damals. Dann mein erster eigener Hund war Lucy, da war ich 21, Bauernhof-Mix, hätten wir geschenkt bekommen, waren 50€ letztlich (wenn ich mich recht erinnere), da wir zumindest Unkosten zahlen wollten.


    Da träumt man heute von :ugly:. Also Ups-Wurf scheint heutzutage eher, yipieh, erfolgreich gedeckt, hauen wir mal mindestens 1000€ raus. Aicha so als Pudel-Mix (hatte damals noch keinen hippen doodle-Namen) und Lucy als Berner-Collie-Mix... das waren damals einfach Unfallwürfe mit "gut, wenn man die Kosten deckt". Ich rede da von 90iger und Anfang 2000-Jahre...


    Ich steh da zur Zeit regelmäßig fassungslos vor, was da mittlerweile für Mix-Welpen verlangt wird :ugly:. Für nichts, außer Rasse XY ist halt beteiligt, ich komm da aus dem Kopfschütteln nicht raus...


    Und vor allem schießen nun die Preise für (fast) reinrassige Welpen ohne Papiere gerade Corona-bedingt durch die Decke. Bei mir sind dieses Jahr 2 Welpen mit FCI Papieren eingezogen, einer 850€ (Border), einer 1200€ (Sheltie). Wenn man sich die papierlosen Welpen in der Richtung oder auch Mixe in der Richtung in den Kleinanzeigen anschaut, kann man eher bei 2000€ anfangen :ugly:. Lebendige Gelddruckmaschinen...


    Aber mal zur eigentlichen Frage: die letzten 5 Welpen, die hier einzogen, sind FCI (4x VDH, 1x FCI Ausland). Wenn man überlegt, nicht FCI/VDH-Züchter, sollte man sich sehr genau die Zuchtordnung und Anforderungen durchlesen und den Züchter fragen, warum er gerade in Zuchtverband XY züchtet. Ein wenig mehr als "Farbe ist toll aber nicht erlaubt" oder "Größe ist halt was anders" sollte da schon kommen. In einem VDH-Zuchtverband zu züchten ist nun kein Hexenwerk, wenn der Hund gesundheitlich und vom Wesen her und optisch dem Standard entspricht. Da würde ich schon sehr hinterfragen, warum ein Züchter das nicht tut.


    Also, es ist nicht alles toll im VDH/FCI, aber man hat zumindest Mindestanforderungen und bei einem Züchter außerhalb würde ich schon fragen, warum er die nicht will.

    Es gibt gerade im Bereich der Arbeitslinien bei bestimmten Rassen alternative Zuchtverbände, die gerade bei diesem Bereich (ich will mit dem Hund arbeiten) hilfreicher sind als FCI/VDH. Also Border Collies z.B. oder spezielle Jagdhunde. Aber da geht es um Gebrauchshundeeigenschaften



    Und wenn du außerhalb des VDH/FCI schaust, frag nach Zuchtziel, Gesundheit (über die Elterntiere hinaus, also nicht, mein Wald- und Wiesen-TA hat aber gesagt, der schaut gesund aus), Anlagen der Vorfahren/bisheriger Nachkommen, Inzuchtkeffizzient, Auswertung rassetypischer Krankheiten, die genetisch nachgewiesen werden können oder auf Grund der Vorfahren (nicht nur der Elterntiere!).


    Auf jeden Fall Zuchtziel erfragen und was bringen die Hunde da mit, Gesundheit (auch der Vorfahren, außerhalb der FCI gibt es da ja kaum Datenbanken) sind ebenso wichtig.

  • Das war sehr hilfreich. ?

    Also was ich bisher gefunden habe, werden die gleichen Untersuchungen wie von den VDH Züchtern gemacht. Und auch z.B. Partella (ein bekanntes Russell Problem) wird auch nur Grad 0 erlaubt. Das habe ich in anderen Vereinen teils anders gefunden.


    Es wird halt nach englischen Standard gezüchtet. Das Zuchtziel sind sportliche, gesunde Hunde.

    Ich habe jetzt auch nochmal die Zuchtordnungen verglichen. Beim VDH finde ich irgendwie nichts konkretes zur Aufzucht. Beim Dissidenz steht ganz klar wie die Welpen aufgezogen werden müssen. ? Einen Zuchtwart gibt es auch.

    Gut fand ich auch, dass nicht mehr als 12 Hunde aus der selben Verpaarung entstehen dürfen. Somit verhindert man doch auch Inzucht, oder?

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Also, es ist nicht alles toll im VDH/FCI, aber man hat zumindest Mindestanforderungen und bei einem Züchter außerhalb würde ich schon fragen, warum er die nicht will.

    Damit, dass im VDH/FCI Mindestanforderungen erfüllt werden, stimme ich voll und ganz überein. Dass ist das, wofür der VDH auch steht. Die Dissidenz sollte meiner Meinung nach über diesen Mindestanforderungen liegen, eben das Quentchen mehr bringen, das der Rasse und den Tieren zugute kommt, es also besser machen wollen. Klar, geht das auch innerhalb des VDH, seine Standards höher zu setzen, aber es geht eben besser in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.


    Auch ein Grund, nicht im VDH zu züchten ist, wenn man mit dem Zuchtstandard nicht übereinstimmt. Meist orientiert man sich dann aber an einem anderen offiziellen Standard, entweder historischer Art oder im AKC oder anderen Verbänden. Da muss man dann sehen, welchen Hund man möchte und ob die Dissidenz den Gebrauch des Hundes dann irgendwie einschränkt, wie flying-paws richtig bemerkt.

    Die Windspiele Indy (2014) und Panda (2015) mit ihren Langhaarwhippets Nelly (2008), Hope (2015), Rosie (2019) und Aili (2019).

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