Junghund mag Barf-Zusätze nicht fressen

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen,


    ich bin brauche eure Hilfe, weil ich grade etwas ratlos bin. Unser Goldie-Mädchen ist jetzt 5 Monate alt und wiegt ca 18 Kilo. Sie bekommt Barf mit den Zusätzen von Pernatura (Komplement Junior, Perna Junior und Knochenmehl). Unser Problem: Sie mag die Zusätze leider gar nicht, das ist immer eine ganz schön große Menge und ich teile dir schon auf alle Mahlzeiten auf, damit es weniger danach schmeckt, aber das hilft nicht... Sie frisst es nur sehr ungern, frisst nicht auf und sie kommt auch nicht gleich angelaufen, wenn es Futter gibt, sondern sie bleibt erstmal liegen und kommt dann irgendwann sehr gemächlich. Nun braucht sie ja aber die Zusätze und laut Tabelle ist sie auch eher an der Untergrenze, was ihr Gewicht angeht. Deswegen mache ich mir Sorgen, wenn sie ihr Futter nicht auffrisst. Ich denke im Schnitt lässt sie so ein Viertel bis ein Drittel von jeder Mahlzeit stehen. Und sie hat eh schon einen abgespeckten Futterplan :no: Habt ihr irgendwelche Ideen, was ich tun kann?


    Vielen Dank euch!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
    ANZEIGE
  • Wie fütterst du sonst, dass du die ganzen Zusätze brauchst?

    Knochenmehl als Ersatz für Knochen leuchtet mir ein, aber wofür soll der Rest gut sein?

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • ANZEIGE
  • Definiere doch mal "Barf". Nach Futterplan vom Profi, selbst zusammen gestellt, Fertigbarf ( welches ?).

    Normalerweise braucht man solche Zusätze nicht. Gut, Knochenmehl schon, wenn du keine RFK fütterst

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Bei einer ausgewogenen Mahlzeit braucht es keine Zusätze. Ist Dein Hund krank?

  • Danke für die Antworten!

    Wir haben den Plan von der Züchterin bekommen. Sie bekommt jeden Tag unter der Woche 570g Muskelfleisch, 120g Gemüse/Obst, 100g Innereien und 8ml Öl. Am Wochenende 435g Pansen/Blättermagen, 240g Gemüse/Obst, 100g Innereien und 8ml Öl und eben die Zusätze. Die sollten wir (bis auf Knochenmehl natürlich) nur geben bis sie ein Jahr alt ist. Die bestehen vor allem aus Grünlippigen Südseemuschel, Sonnenblumen-Lecithin, Spirulina, Bierhefe, gemahlenen Blütenpollen und Seealgenmehl. Das soll für die Gelenke und Knochen im Wachstum sein. Und ab und zu bekommt sie auch noch 5g getrocknete Kräuter ins Futter.


    Und da kommt die Tabelle her: https://tierpal.de/golden-retriever-wachstum/

    18 Kilo ist dort als Minimum für 5 Monate angegeben.


    Vielen Dank euch!

  • Dein Hund tut richtig daran den Kram nicht fressen zu wollen. Da sind ja die Schilddrüsenprobleme quasi vorprogrammiert. Wenn ich das alles lese, denke ich an einen schwer kranken, alten Hund.


    Ich würde nicht so viel Muskelfleisch füttern und mal ne ordentliche Kohlenhydratquelle dazu geben. Der arme Hunde muss ja mit so einer Diät die ganze Energie aus dem Fleisch holen. Das wäre mir für die Nieren zu heikel.


    Innereien würde ich höchstens alle zwei Wochen füttern.

  • Und da kommt die Tabelle her: https://tierpal.de/golden-retriever-wachstum/

    18 Kilo ist dort als Minimum für 5 Monate angegeben.

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass 36kg kein gesundes Gewicht für eine 56cm große Golden Hündin sind.

    Vielleicht erfragst du bei deinem Züchter das Gewicht der Mutter. Bei napfcheck gibt es Wachstumskurven, wenn du dort bei einem Endgewicht von 28kg, dann sind 18kg mit 5 Monaten sogar eher zu viel.

  • Diese Tabellen sind nur Richtwerte.

    Mein bald sechsjähriger Golden Retriever Rüde ist 60 cm hoch und wiegt 30 kg.

    Er ist nicht zu dünn, mit acht Wochen hatte er ebenfalls nur 4,5 kg, mit 6 Monaten hatte er 20 kg und mit einem Jahr 27 kg.

    Laut Tabelle wäre er zu leicht.


    Meine Golden Retriever Hündin ist 8 Monate alt, 50 cm hoch und wiegt 23 kg. Da kommt natürlich noch was, aber sie wird deutlich unter 30 kg bleiben.


    Gut ist das Gewicht immer, wenn man die Rippen ohne großen Druck spüren kann.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!