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    Wir haben eigentlich jedes Jahr ein paar Kuckuckskinder beim Milchvieh, vor allem bei den Färsen, die "eigentlich" noch zu jung zum Belegen sind und ohne Bulle auf der Weide stehen.


    Und da hier immer mal wieder Bullen unterwegs sind, wundern wir uns über manches schwarz- oder rotbunte Mädel, das dann plötzlich verdächtig rund wird.


    Und über ziemlich wuschelige, kleine und stämmige Kälber. Einmal hatten wir offensichtlich einen Highland-Mix.


    Nun haben wir unser erstes Kuckuckskind bei den Galloways: ein kleines Red-Belted-Bullchen! Konnte man die ersten Tage im Gegenlicht noch von rötlicher Unterwolle, wie sie schwarze Tiere manchmal haben, ausgehen, ist nun offensichtlich, dass die Grundfarbe rot ist.


    Dazu muss man wissen, dass die Herde bisher nur aus schwarzen, weißen und black belted-Tieren einschließlich der Kreuzungstiere besteht.


    Die Mutter ist eine schwarze, reinrassige Erstkalbende, deren Mutter und Großmutter, auch kohlpechrabenschwarz, ebenfalls auf der Weide stehen. Als "Täter" vermuten wir einen Ausbrecher von einem anderen Galloway-Halter, dessen Tiere Spockie schon öfter von der Straße gejagt hat. Also nix mit rotem Erbgut aus Milchviehvorfahren.


    Caterina

  • Hauptsache die Süssen und die Mamas sind gesund.


    Mischehen werden beim Menschen ja auch bejubelt. :lol:

    Manchmal bist du in unseren Träumen

    oft in unseren Gedanken

    und immer in unserem Herzen



    Chihuahua-Bub Kiro

    14.03.2003 - 07.09.2018

  • Ich bin jetzt natürlich nur so hier reingestolpert, aber neben der Gesundheit sind natürlich Bilder das Wichtigste. Alle Rinder gedeihen viel besser, wenn man sie regelmäßig fotografiert und die Fotos in ein Hundeforum einstellt, das hat mir ein alter Indianer mal erklärt.

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  • katzenpfote: Der Erklärung des alten Indianers ist nichts hinzuzufügen; stimmt 150%ig :ugly:


    Das Problem dürfte nur sein, das Tier vor die Handykamera zu bekommen, denn die Herde hat mit 40 ha ein halbes Reservat (busch- und baumbestanden und mit zwei, drei Teichen) zur Verfügung, und gerade die Kleinen der - ja, "halbwilden" Mütter trifft es am besten - sind sehr scheu und werden von ihren Müttern auch sehr von Menschen abgeschirmt, weil ihr erster Kontakt mit Menschen ja der ohrmarkeneinzwickende Bauer in Begleitung von Spockie-Koolie ist, der bei Bedarf der Mutter in die Hacken geht, um Herrchen zu beschützen.


    Ich traue mich nicht auf die Koppel, auch nicht mit Hund(en).


    Außerdem sind Gallowaykälber wirklich klein in den ersten Tagen, man sieht sie kaum im hohen Gras.


    Dieses Kalb ist in 3. Generation draußen geboren, und das merkt man. Zutraulicher sind nur die Zukauftiere, mit denen die Herde begründet wurde, die in kleinen Herden am Haus aufgewachsen und häufiges Handling durch Menschen gewöhnt sind, also Umtreiben auf eine neue Weide oder Aufstallen.


    Oder die Tiere, die aus irgendeinem Grund hier aufgestallt wurden, z. B. nach Schwergeburten.


    Aber bald wird der Rotschopf in den Kindergarten gehen, und dann wird er mutiger und entfernt sich auch von seiner Mama.


    Will sagen: Die Kälber bilden Spielgruppen, die allerliebst anzusehen sind, vor allem jetzt, wo die offenen Teile der Weide in voller Blüte stehen, vor allem mit Margeriten, und sie zwischen den weißen und rosa Blumen hin- und herhüpfen.


    Einer der Teiche, eigentlich inzwischen eine Jauchegrube, liegt an einer kleinen Straße, und die Kleinen trauen sich erst nicht rein, weil die Ränder relativ glitschig und steil sind.


    Ab und an plumpst aber doch ein Vorwitziges hinein und quakt dann ganz erbärmlich nach Mama. Tief ist es ja am Rand nicht, passieren kann nix.


    Ich gucke mal, ob ich ihn in den nächsten Tagen vor die Linse bekomme.


    Caterina

  • Danke für die ausführliche Antwort! Dieses Problem hatte ich nicht erwartet loudly-crying-dog-face

    Jedenfalls klingt es paradiesisch.


    Ist das dann reine Hobbyhaltung, oder Landschaftspflege oder warum hält man Rinder halbwild? Ich hoffe, ich darf hier spammen, von Rindern versteh ich überhaupt nichts.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Wuschelrinder sind klasse und ich freu mich über Fotos von allen Tieren, gern auch den Kälbern. Die Haltung klingt jedenfalls paradiesisch.

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

  • Gibt es zu diese Kuckuckskindern auch Bilder?:D

    Liebe Grüße von den Langohren


    English Cocker Spaniel - Bailey + Benny *20.07.2014
    English Springer Spaniel - Fay *17.10.2016
    Collie Dasty - *02.05.2001 - +30.08.2014


    Spaziergänge mit dem Hund sind Balsam für die Seele.


    Langohren rocken die Welt!

  • Caterina, du brauchst definitiv eine Drohne

    Genau das wollte ich auch grad einwerfen!


    Hier in der Nähe ist ein Hof mit Mutterkuh-Haltung, da muss ich immer höllisch aufpassen, dass ich keinen Unfall baue, weil ich völlig fasziniert die Kühe mit ihren Kleinen beobachte. Leider ist es eine Schnellstrasse ohne Möglichkeiten, mal anzuhalten, um zu beobachten.


    Die Kindergärten finde ich auch allerliebst... da liegen die Kleinen schön gemeinsam beisammen und schlafen oder hopsen umher, nur bewacht von einer meist jungen Kuh (Färse?), während die Mütter endlich mal Zeit für sich selber haben.

    Jaaaaa, bitte zeig mal Photo von diesem Kuckuckskind, bzw. von Eurer "Wild"Herde. Ich kann verstehen, dass Du Dich nicht reintraust, ich würde das auch schön bleiben lassen...

    Smilla, KH Chihuahua, geb. ca. 2009, seit Weihnachten 2017 bei mir

    Bongo, LH Chihuahua, geb. 18.4.2011, am 12.5.2020 eingezogen


    Und im Herzen... Morelka, KH Chihuahua, geb. ca. 2006, gest. 19.6.2018

    Vicky, "katalanisches Windspiel", geb. ca. 2010, gest. 17.4.2020

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