Anfängerin mit tausenden Fragen und Gedanken :D

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    Hallöchen blushing-dog-face


    Schon lange wünsche ich mir einen Hund und jetzt ist es wahrscheinlich bald soweit, dass einer bei mir einzieht.

    Ich bin 26, aber wegen psychischer Erkrankungen berentet, daher habe ich schonmal die Zeit für einen Hund.

    Momentan wohne ich eher ländlich auf 45m² im EG eines Mehrfamilienhauses. Ich habe eine große Terrasse (eigene)

    mit einer angrenzenden Grünfläche (gehört allen im Haus). Hunde sind hier definitiv erlaubt, das wurde mir bereits vom

    Vermieter bestätigt und auch leben bereits 4 andere Hunde im Haus. (2 weibliche Goldies (1 und 12 Jahre alt), ein männlicher

    Yorkshire (Alter unbekannt) und ein anderer kleinerer Hund, den ich kaum bis gar nicht sehe und dessen Alter/Geschlecht ich auch nich weiß.)


    Der Welpe, der (vermutlich, ich sehe ihn mir die nächsten Tage an) bei mir einziehen wird, wird ein männlicher Shih Tzu Welpe im Alter von 12 Wochen sein.

    Damit komme ich gleich zur ersten Frage: Wie führe ich den Welpen an die Hunde im gleichen Haus heran und ab wann?


    Ich plane für den Anfang eine Box in der der Hund schlafen soll. Sie wird direkt neben meinem Bett stehen. Wie gewöhne ich den Hund

    am Besten an diese Box? Und wie kann ich ihm die erste Nacht vereinfachen? Was ist in der 1. Nacht zu beachten? Muss die Box auch dann

    noch geschlossen bleiben, wenn der Hund später älter ist oder nur im Welpen-/Junghundalter?


    Wie handhabe ich die ersten Tage/Wochen mit dem Kleinen? Wenn ich zB zu einem Termin muss, soll ich ihn mitnehmen oder solang bei meinen

    Eltern/einer Freundin lassen? Das Gleiche, wenn ich einkaufen gehe? Und wie handhabt ihr das mit euren Hunden, wenn ihr mal irgendwo hingeht,

    wo keine Hunde erlaubt sind? Lasst ihr ihn auch mal daheim oder kommt er trotzdem mit und ihr geht nur dahin, wo Hunde erlaubt sind? Sind

    kleine Hunde in Transporttaschen eigentlich erlaubt, auch, wenn draußen ein Hundeverbotsschild dran is?


    Wann soll ich mit dem Trainieren anfangen? (Stubenreinheit wird direkt angefangen, i know)stuck-out-tongue-and-winking-eye-dog-face Soll ich ihn dann eigentlich anleinen oder erstmal

    nur so das draußen erleichtern üben? Ab wann sollte man ihn an Leine und Geschirr gewöhnen? Und wie lange soll ich "nur" vor der Terrasse Gassi

    gehen? Also wann kann ich kleinere Strecken versuchen?


    Und ab wann kann man das Alleinsein üben? Da ich berentet bin wird der Hund zwar nie extrem lang allein sein. Höchstens mal 4h, wenn ich viele Termine habe,

    wo er nicht mitkann oder ich für 30min einkaufen muss oder oder oder. , aber trotzdem soll er es können, auch, falls ich zB doch irgendwann mal einen Minijob

    anfangen sollte.


    Inwieweit findet ihr eine Hundehaftpflicht sinnvoll? Und sollte ich eine Hundekrankenversicherung abschließen?


    So, das sind echt viele Fragen geworden, aber ich möchte einfach alles loswerden und mich so genau, wie möglich informieren, bevor das Projekt "Ersthund" startet.grinning-dog-face-w-smiling-eyes


    Liebe Grüße

    BullyFanatic

  • Puuuh, ich würd mich von dem Gedanken verabschieden, dass du alles so kleinschrittig planen kannst, weil letztlich hat dein Kleiner einen eigenen Willen und wenns blöd läuft, funktionieren genau die Ansätze, die du dir vorgenommen hast, gerade bei deinem überhaupt nicht.


    Hinzu kommt, dass du hier zu jeder Frage vermutlich mindestens drei Meinungen bekommen wirst, weil jeder Welpe eben auch verschieden ist und bei jedem was anderes geklappt hat.


    Ich würd dir empfehlen, im Welpen-Austausch-Thread zu lesen, da werden so viele klassische "Probleme" besprochen, dass du zumindest eine Vorstellung bekommst, was auf dich zukommen kann.


    Und dann lässt du deinen Kleinen ankommen und wenn sich konkrete Fragen ergeben, dann kann man bei diesem speziellen Problem ansetzen :smile:

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  • Puuuhhh, hast du dich denn bisher so gar nicht informiert? Ein guter Welpenratgeber, Gespräche mit Züchtern der Rasse, eigenständige Recherche im Internet? Das ganze Basiswissen solltest du dir meiner Meinung nach schon selbst aneignen und nicht erwarten, dass du sie von völlig fremden Menschen im Forum mundgerecht serviert bekommst...


    Bei der Fülle an Fragen, habe ich mir mal zwei Fragen raus gepickt...

    Wie führe ich den Welpen an die Hunde im gleichen Haus heran und ab wann?

    Wie stellst du dir bzw. wie stellt ihr euch das zukünftige Zusammenleben der Hunde vor? Grundsätzlich sollte erstmal Jeder seinen Hund bei sich behalten. Zum Gassi gehen und zum gemeinsamen Spiel im Garten kann man sich ja dann, falls von beiden Seiten gewünscht, gezielt verabreden.

    Inwieweit findet ihr eine Hundehaftpflicht sinnvoll? Und sollte ich eine Hundekrankenversicherung abschließen?

    Eine Krankenversicherung würde ich nicht abschließen. Eine OP-Versicherung kann sinnvoll sein; da würde ich aber genau auf die Konditionen schauen.


    Eine Haftpflicht ist ein Muss, meiner Meinung nach. Stell dir vor, dein Hund läuft auf eine Landstraße und verursacht dort einen Unfall mit einer größeren Schadenslage... Da sind wir in Millionenhöhe schlimmstenfalls. So ein Ereignis würde dich finanziell ruinieren.


    (Ich kenne eine einzige Halterin, die keine Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen hat... So nach dem Motto, "Bei mir gibt es eh nichts zu holen. Ich bin finanziell schon ruiniert.")

    So, das sind echt viele Fragen geworden, aber ich möchte einfach alles loswerden und mich so genau, wie möglich informieren, bevor das Projekt "Ersthund" startet. grinning-dog-face-w-smiling-eyes

    Ja, in der Tat! Wie gesagt: Für die grundlegenden Fragen halte ich andere Informationsquellen für sinnvoller...

  • Doch, ich habe mich informiert, seit Tagen lese ich fast nichts anderes mehr, als Erziehungsseiten. Allein gestern 2 oder 3h am Stück frowning-dog-face

    Aber entweder steht überall was anderes oder ich finde nichts zu dem Thema, was ich im Kopf habe oder die Sachen sind veraltet etc., daher

    dachte ich, dass ich die Fragen einfach mal direkt stelle. War anscheinend auch wieder falsch... weary-dog-face

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Doch, ich habe mich informiert, seit Tagen lese ich fast nichts anderes mehr, als Erziehungsseiten. Allein gestern 2 oder 3h am Stück frowning-dog-face

    Aber entweder steht überall was anderes oder ich finde nichts zu dem Thema, was ich im Kopf habe oder die Sachen sind veraltet etc., daher

    dachte ich, dass ich die Fragen einfach mal direkt stelle. War anscheinend auch wieder falsch... weary-dog-face

    Leider ja. Es gilt definitiv nicht "Viel hilft viel." Konzentriere dich auf wenige, aber gut ausgewählte Quellen! Hast du ein Buch zur Rasse? Das ist immer mein erster Schritt gewesen. Wenn ich mich auf eine Rasse (vorläufig) festgelegt hatte, habe ich mir erstmal ein Buch darüber gekauft.


    Hier im Forum wirst du doch wieder dasselbe Problem haben: Eine Frage, tausend unterschiedliche Antworten.

  • Lies doch einfach im Forum in der Welpenrubrik. Da gibt es wohl keine Frage, die nicht schon gestellt und beantwortet wurde. :smile:


    So habe ich das seinerzeit gemacht (einfach nur gelesen, gelesen, gelesen und das für uns passende mitgenommen). Da brauchst Du auch keinen Welpenratgeber o.ä., hier ist wirklich geballtes Wissen schriftlich niedergelegt, man muss es quasi nur abrufen.


    Ansonsten mach Dich nicht verrückt. Du kannst soviel planen wie Du willst, am Ende kommt es sowieso anders. Lass den Hund erst mal ankommen, alles weitere ergibt sich dann im Zusammenleben.


    Ich würde Dir allerdings empfehlen schon mal nach einer guten (!) Hundeschule zu schauen und die vorab mal anzusehen. Das finde ich für Anfänger ganz nützlich. Wie Du die Guten erkennst? Auch dazu gibt es zahlreiche Threads. :smile:

  • Hundehalterhaftpflichtversicherung ist ein absolutes Muß!


    Was Krankenversicherung/ OP Versicherung angeht, würde ich mich heute beim Kauf eines Welpen dafür entscheiden.


    Du hast dich für eine brachyzephale, also sehr kurznasige Rasse entschieden, bitte informiere dich genau, was das im Hinblick auf die Gesundheit heißt. Google "Brachyzephalie", "brachyzephales Syndrom", damit du weißt, was das für den Hund bedeutet. Es kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit höhere OP-Kosten auf dich zu, um dem Hund auf Dauer das Atmen zu erleichtern. Da gelten auch bei Versicherern spezielle Konditionen bzw Ausschlüsse aufgrund der Rasse.

    Züchter und Vermehrer pflegen dem Käufer zu versichern, daß die eigenen Hunde alle freiatmend und gesund sind und nur die Hunde ander Leute unter dem brachyzephalen Syndrom leiden. Das stimmt aber nicht. Kurze Nase bleibt kurze Nase mit allen Folgen, die sich logisch daraus ergeben.


    Eine Box braucht man nicht für die Aufzucht eines Welpen. Für die allerersten Nächte tut es eine oben offene Pappschachtel, die gut ausgepolstert ist und direkt neben dem Bett steht, so daß man eine Hand reinhängen kann. Der Sinn der Schachtel ist lediglich, daß man nächtliche Unruhe des Welpen sofort hört und dann fix mit ihm rausgehen kann.


    Dagmar & Cara


  • Naa, nicht unbedingt falsch, aber halt auch nicht eindeutig zu beantworten, und unmöglich zu beantworten, solange du nicht weißt, was für ein Typ dein Kleiner ist (eher ruhig, aufgedreht, nervös, neugierig...).


    Und dass du überall was anderes liest, wird dir hier auch passieren. Erziehung ist halt auch Stilsache, wie bei kleinen Kindern ;)

  • Lies doch einfach im Forum in der Welpenrubrik.

    Wenn jemand einen Link setzen würde, wäre es vermutlich für einen Forenneuling einfacher. Selbst gestandene Foristen haben Probleme mit der Suche. =):drgreen:

    "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
    Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
    - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -

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