Aussie, 23 Wochen, reagiert auf fremde Menschen nicht wirklich freundlich

  • Manus Hundewelt: Bin ein wenig verwirrt... habe ich geschrieben, dass ich mit meiner Mutter zusammenlebe?


    Mehrhund: Die Zeile "Du beschreibst einen Hund, der sehr ambivalent ist...Oma? Hilfe.......und dann.....?" verstehe ich nicht wirklich


    Übrigends habe ich gerade


    Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben

    von Patricia B. McConnell


    gelesen.


    Die Autorin empfiehlt darin explizit, dass Fremde dem Hund Leckerli geben sollen....

  • Nur, dass es sich hier nicht um aus Angst resultierendem Verhalten handelt, sondern um die Unsicherheit eines Junghundes, der gerade seine Anlagen entdeckt.

  • Schoen, wenn sie das empfiehlt. Ich hatte einen echten Angsthund. Der waer lieber gestorben, als von einem fremden Menschen Kekse zu nehmen! Selbst voellig verhungert, haette er das nicht gemacht!

    Der hat Kontakt aufgenommen. Irgendwann. Als ER dazu im Stande war.


    Du hast aber sicher keinen Angsthund. Zumindest deiner Beschreibung nach ist dein Hund max. unsicher und das ist etwas voellig anderes!

  • na was passiert dann?

    Ich Zweifel an, dass der Hund sich freut. Ich denke dein Hund wendet eine der 4 Strategien an. Er fiddelt.

  • Bin ein wenig verwirrt... habe ich geschrieben, dass ich mit meiner Mutter zusammenlebe?

    Nein, entschuldige, das war ein anderer User, da habe ich was verwechselt :tropf:


    Zum Buch. Es gibt unterschiedliche Traimingsansätze und Erfahrungen. Das Problem bei Büchern ist das einseitige. Natürlich sind viele davon auch echt gut, aber sie sind eben allgemein gehalten.

    Edit. Ach so, es geht da um Angsthunde, na den hast du ganz sicher nicht. Und ob die Strategie sich von anderen füttern lassen sinnvoll ist bei einem Angsthund... nun ja, ist hier nicht das Thema.


    Hier im Forum hast du, wie Mehrhund so schön schreibt

    die mit solchen Aussies als Trainer arbeiten oder eben grad selbst den steinigen Weg mit „so einem“Hund gehen.

    viele Menschen mit ihren Erfahrungen, unter anderem eine hervorragende Trainerin hier.


    Diese sind alle nett gemeint und natürlich wird dir hier kein Unwissen unterstellt. Wenn man selber die Schattenseiten einer solchen Erziehung kennt, warnt man davor. Erst recht bei Rassen bei denen das böse nach hinten losgehen kann. Schönfüttern ist eben immer so eine Sache...

    Eigentlich wird das auf Abstand gemacht. Also der Hund geht am Mensch vorbei ohne zu bellen -> Leckerli. Es wird eine richtige Verhaltensweise bestätigt und das macht nur der Halter.

    Genauso bei unbekanntem, unheimlichen kann das helfen. Bei Kühen z.B. Da stehen und jede Umorientierung, Entspannung oder erstmals auch nur das ruhig bleiben belohnen.


    Wenn der Hund aber gezwungen wird mit anderen zu interagieren, um an Futter zu kommen ist das ein Zwang und keine Belohnung.

  • Mein erster Hund ( Kimdheitsmitlaufhunde mal außen vor) war ein Mudi, mit der Tenden, Leute weghaben zu wollen...und Hunde...

    Ansicht die einigermaßen auf Reihe hatte, kam der nächste komplizierte Hund....und dann kam ein schwieriger Hund, der gelernt hatte, dass „in Waden beißen“ ordentlich Respekt macht...


    Und nie wusste ich, sofort, wie ich damit umgehen kann. Erst diese vielen Hunde und viele Trainer, die mir zur Seite standen, haben mich langsam verstehen lassen.
    Aussis fand ich immer toll. Find ich immer noch!

    Es sind wundervolle Hunde. Und ich bin immer beeindruckt, wenn ich ein gutes Aussieht/ Mensch /Team treffe. Denn ich weiß, dass das nicht immer nur einfach ist.

    Ich komme übrigens mit jedem Aussie bisher super klar, auf einer Ebene, weitab von Erziehung. Ich mag sie einfach, die etwas anderen.....sie sind so klar, wenn man sie versteht einen Umgang mit ihnen findet.

  • Ergänzend zu meinem gestrigen Post:


    Lillebo ist kein Angsthund. Meine Trainerin hat 2 davon und sagt ganz klar, daß er einfach unsicher ist. Je besser ich ihm zeigen/beibringen kann, wie er sich verhalten/ reagieren soll/ darf, umso besser kommt er ruhig durch den Alltag.


    Es ist auch nicht so, daß er komplett alle Fremden scheixe findet . Es kommt durchaus vor, daß er manche Personen sympatisch findet und dann sucht er den Kontakt von sich aus. Da sitzt er dann schon nach 10 Minuten neben dem Besuch , legt den Kopf aufs Bein und lässt sich kraulen. Das war dann aber seine eigene Entscheidung. Er hat im Haus immer seinen Rückzugsort, den alle akzeptieren.

  • Ich hab das Buch leider nicht gelesen, aber hoffe doch, dass sie vor den möglichen Konsequenzen warnt.

    Das ist keine Methode, die man einfach mal gefahrlos ausprobieren kann, um zu sehen ob es klappt. Man provoziert damit, dass der Hund irgendwann beißt.

  • Übrigends habe ich gerade


    Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben

    von Patricia B. McConnell


    gelesen.


    Die Autorin empfiehlt darin explizit, dass Fremde dem Hund Leckerli geben sollen....

    Zum einen ist Dein Hund kein Angsthund und zum zweiten kenne ich eine Trainerin, die rät auch bei Angsthunden davon ab durch Fremde füttern zu lassen.


    Und nu?


    Letztendlich ist es egal. Du wirst Euren Weg schon gehen. Dein Hund wird Dir zeigen, was geht und was nicht. Einzige Gefahr: Dass Dein Hund jemanden verletzt und/oder es zu einer Anzeige kommt und Dein Hund dann ab sofort im Prozedere eines "Anlagenhundes" steckt. Das bleibt dann auch so. Dann bitte den Hund nicht abschieben, sondern sich drum kümmern. Wer sich die Suppe einbrockt, sollte sie auch auslöffeln.


    Viel Glück!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!