Welcher Hund passt.

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    Hallo ich bin Thomas bin 25 Jahre alt.

    Gerne möchte ich mir mal den Traum vom Hund erfüllen deswegen habe ich hier einige Fragen.


    Da ich mit 25 Jahre natürlich Vollzeit Arbeite bin ich Tagsüber nicht zu Hause.( ca. 7 - 17:3o Uhr ) Ich liebe zwar Hunde aber ich möchte mir nur einen holen, wenn ich Ihm auch gerecht werden kann. Ich wohne auf dem Land habe ca. 180qm Wohnraum und lebe mit meiner Freundin zusammen. Wir haben auch ein relativ großes Grundstück somit wäre es keine Problem ein großes „ Gehege“ zu bauen mit Beschäftigungsmöglichkeiten, Hütte etc.

    Grundsätzlich würde es mir nichts ausmachen in der Früh um ca. 6 Uhr ne halbe Stunde mit Ihm zu gehen. Nur wie sieht es Tagsüber aus? Ist es für einen Hund schlimm wenn er Tagsüber alleine im Gehege ist? bzw. schadet es seiner Persönlichkeit/Psyche? Ich habe schon verschiedene Sachen im Internet gelesen, manche sagen es ist kein Problem den Hund tagsüber alleine zu lassen andere sagen dass es schon schlecht ist.

    Meine Eltern würden zwar manchmal mit ihm Tagsüber eine Stück gehen jedoch ist das auch aufgrund der Selbstständigkeit immer eine Frage der Zeit. Meine Freundin würde ihn auch oft zum reiten mitnehmen ( 2 Pferde und reitet jeden Tag )


    Nun zum Hund: ich habe natürlich so meine Lieblingsrassen ( Labrador, Golden Retrievers auch Mini Dackel finde ich sehr schön ) aber ich möchte unbedingt einen Hund aus dem Tierheim, deswegen ist mir die Rasse nicht so wichtig es müsste einfach die “Chemie“ und die Persönlichkeit stimmen. Natürlich ist mir klar dass ich mit den oben beschriebenen Gegebenheiten keinen Husky oder so halten kann.


    Was sagt ihr ist es überhaupt möglich mit der Zeit die ich habe und den wohnlichen Gegebenheiten einen Hund gerecht zu halten? Was müsste ich beachten? Welche Rassen wären dafür geeignet? Ist es sinnvoll sich als Anfänger einen Hund aus dem Tierheim zu holen bzgl. Erziehung? Wie groß sollte so ein Gehege sein?


    Frühestens werde ich mir einen Hund 2021 holen da ich erstmal mein Berufsbegleitendes Studium abschließen möchte.


    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

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    Hallo,


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    • Heyho,

      Also wenn du dir alleine einen Hund holst, ist meine Antwort klar: nein. 10 Stunden alleine am Tag sind viel zu lange. Das kann mal so sein, im Ausnahmefall, aber nicht täglich. Vorallem hast du dann ja selbst gar nix von dem Tier.

      Wenn deine Eltern und Freundin aber fester Bestandteil im TÄGLICHEN Leben des Hundes wären, würde es vielleicht anders aussehen. Aber das müsste dann wirklich was dauerhaftes und verlässliches sein. Nicht "Och, heute kann ich mal nach dem Hund gucken, morgen regnet es, da hab ich keinen Bock und übermorgen stecke ich mal 5 Minuten den Kopf die Tür rein." Wenn Eltern und Freundin per se aber eh nicht so viel Lust hätten, dauerhaft bei der Betreuung zu unterstützen, würde ich es lassen :|.

    • Ich persönlich habe da auch Schwierigkeiten mit. Einfach weil wir doch alle wissen, dass es bei den täglichen Arbeitszeiten nicht bleibt. Da hat der Zug Verspätung, man steht im Stau, was zum Essen einkaufen muss man auch irgendwann. Und spätestens ab Ende September sieht man den Hund dann nur noch im Dunklen.


      Also einen Welpen sehe ich hier definitiv nicht. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte: Man liest immer wieder Mal von Tierheimhunden, die von einer Außenhaltung etc kommen. Dort haben sie das Gelände bewacht und sind eine solche Haltung dann gewöhnt

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    • Ich frage mal andersherum - wenn du quasi von morgens bis abends weg bist, Fahrtzeit ist oben schon eingerechnet?, wann möchtest du was mit dem Hund machen? Nur die halbe Stunde morgens?


      Meiner ist tgl zB 7h alleine. Für viele wäre das sicher auch zu viel. Geht aber nur, da ich Gleitzeit habe und somit versetzt zu meinem Freund arbeiten kann. Ich bin also im Normalfall zwischen 15:30 bis 16:00 zuhause. Da hat man selbst im Winter noch genug Zeit ehe es unangenehm wird.


      Zweite Frage - was möchtest du mit dem Hund machen? Nur Gassi und kuscheln? Dann würde og Retrievern langweilig werden. Dummy, Suche oä brauchen die. Dafür muss man auch bereit sein.


      Ich will dir deinen Traum definitiv nicht ausreden. Aber 10h, da kommt Einkauf, Arzt und so ja auch noch hinzu, sind einfach zu lang.

    • Moin Thomas,


      kurz und knapp. In Anbetracht Deines Tagesablaufes würde ich auf einen Hund verzichten.


      Dein Alltag hört ja nicht nach 10Std. arbeitsbedingter Abwesenheit auf. Willst Du nicht auch mal Freunde treffen? Einkaufen? Me-Time haben? Nicht zeitlich komplett durchgetaktet sein? Willst Du nach Deinem berufsbegleitenden Studium nicht erstmal das ein oder andere Nachholen, was aufgrund des Studiums gerade nicht möglich ist? Möchtest Du Dir gleich die nächste Verbindlichkeit (ja und das ist ein Hund nunmal) ans Bein binden?


      Und die Interessen Deiner Partnerin in alle Ehren, aber bis ein Hund ein Reitbegleithund ist, steckt viel Arbeit und Training dahinter. Kann und will Deine Freundin das leisten? Diese Arbeit bleibt an IHR hängen. Ich hatte über 20Jahre eigene Hunde und war parallel dazu auch Reiterin mit eigenem Pferd und RB. Trotz vorhandener Hundehaltererfahrung, war keiner meiner Hunde als Reitbegleithund geeignet. Das Training das dazu nötig gewesen wäre, war zeitlich nicht mit der mir zur Verfügung stehenden Privatzeit vereinbar gewesen. Und so ging es sehr vielen aus dem Stall. Hund mit in den Stall nehmen ging oftmals noch, auf Ausritten mitnehmen - nein. Es braucht nicht nur den passenden Hund, sondern auch das passende Pferd - und die Zeit beide entsprechend auszubilden. Es ist egal wie gut ein Hund im Gehorsam steht. Leinenpflicht ist Leinenpflicht, gerade in der Brut- und Setzzeit. Und vom Pferd einen Hund an der Leine zu führen, dahin zu kommen, das ist wirklich harte Arbeit.


      Es gibt gute und weniger gute Zeiten einem Hund ein Zuhause zu geben. Du steckst meines Erachtens in einer weniger guten Zeit.

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      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


      Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


      Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    • Ich möchte auch Folgendes zu bedenken geben: Wenn du auch im Tierheim einen oder zwei Hunde findest, die es gewohnt sind, draußen zu leben (eventuell, weil sie nichts anderes kennen), sind das mit großer Wahrscheinlich keine Hunde, die man mal so mit zum Reiten nimmt oder die die Eltern dann - wenn sie mal zufällig Lust haben - einfach aus dem Zwinger/Gehege holen können.


      Und auch, wenn man auf dem Land wohnt, kann ein Hund, der draußen eventuell den ganzen Tag bellt, den Nachbarn ziemlich auf den Keks gehen... und was machst du dann?


      Du schreibst, du würdest vor der Arbeit 30 Minuten mit dem Hund gehen. Und... nach der Arbeit?


      Ich bin nicht generell gegen Vollzeit-Arbeitnehmer & Hund, aber es bedarf einer ganz besonderen Hingabe und Organisation, um das hinzubekommen.

    • Hallo :winken:


      Wir sind auch beide Vollzeit berufstätig. Aber bei 10 Stunden pro Tag rate ich dir von einem Hund ab. Mir wäre das viel zu lange. Hunde sind gerne bei ihren Menschen. Und bedenke, dass ne halbi Stunde Gassi länger dauert. Ich zieh morgens die „Hundeklamotten“ an, Hund an die Leine, 10 Minuten Fahrt zur Gassi-Strecke, 45-60 min Gassi, 10 Minuten zurück, ggf. Hund abduschen, Hund füttern, umziehen. DANN kann ich ins Büro.


      Kann bei dir auch schneller gehn, aber rechne lieber mit Minmum 1 Stunde Zeit für den Hund jeden Morgen und jeden Abend. Und überlege dann noch, wie du es schaffst, dass er maximal 8 Stunden alleine ist.


      Und dann kannst du darüber nachdenken, was wo wie und wann einziehen soll.


      Ist echt nicht bös gemeint. Ich gab mich vor der Anschaffung sehr gut informiert und bin trotzdem ner an manchen Tagen erstaunt, wie viel Zeit so ein Hund braucht - auch der Putzaufwand, ggf. Fellpflege, Verein oder Hundeschule, Treffen mit befreundeten Hunden... kommt schon noch was dazu. Die Zeit muss man haben.


      Viel Erfolg beim Studium!


      PS: zum Pferd haben andere schon geschrieben und was Retriver und Dummy angeht bin ich bei lxbradormicky_

    • Deinen Hundewunsch kann ich natürlich absolut nachvollziehen. Ich denke allerdings, dass momentan noch kein Hund zu deiner Situation passt. Retriever wollen beschäftigt werden und auch Dackel sind nicht zu unterschätzen. Ein bisschen Gassi gehen wird da nicht ganz reichen und ich sehe es auch sehr kritisch, den Hund solange alleine zu lassen.


      Wenn deine Eltern täglich eine Mittagsrunde mit dem Hund machen würden (oder jemand anderes), wäre das schon wieder was anderes. Aber nur manchmal funktioniert da nicht. Ein Hund möchte auch nicht 10 Stunden lang allein drin hocken, dafür braucht man sich auch keinen Hund anschaffen. :)

    • Zum Pferd vielleicht noch - ging hier relativ problemlos, der Stinker ist von Tag 1 mit im Stall gewesen. Aber ganz ehrlich, es ist echt stressig wenn man auf Pferd und Hund aufpassen muss, gerade anfangs. Ich brauchte immer eine Freundin die mir mit dem einen oder anderen helfen musste. Gewöhnung ist easy, aber das Drumherum brauche ich echt nicht mehr. Mittlerweile gehe ich lieber erst 2h Gassi und danach zum Pferd.

    • Hallo, vielen Dank für die schnellen und ehrlichen Antworten.

      Das habe ich mir fast gedacht dass der Faktor Zeit das wesentliche Problem ist.

      Ich hoffe ich bekomme in den nächsten Jahren eine Arbeitsstelle mit Gleitzeit o.ä. wie gesagt erst in den nächsten 1 - 2 Jahren wäre mein Plan gewesen aber falls es noch länger dauert ist das auch kein Problem.


      Auf meine Frage mit den Tierheim Hunden ist keiner wirklich eingegangen. :) Ist es sinnvoll als „Anfänger“ sich einen Hund aus dem Tierheim zu holen? Ist es schwerer solch einen zu Erziehen? :) dog-face-w-monocle

      Du schreibst, du würdest vor der Arbeit 30 Minuten mit dem Hund gehen. Und... nach der Arbeit?

      Natürlich auch nach der Arbeit, habe ich vergessen zu schreiben. :)

      Das bringt mich zur nächsten Frage: was sind so die optimalen Zeiten für einen Hund? Im Internet steht da ja auch viel verschiedenes.. es gibt ja Rassen die nicht soviel Auslauf brauchen und manche können nicht genug kriegen. :D


      Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Tag.


      Thomas

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      Hallo,


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