Hund geht an alles dran

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    Hallo zusammen,


    unser Leo (7 Monate alt) geht aktuell an alles dran.

    Wir haben uns von jeglicher Deko verabschiedet, aber mittlerweile springt er - wenn wir nicht mit in dem Raum sind - auch an unsere Arbeitsplatte und klaut von dort irgendwas.

    Wenn wir das mitbekommen und hingehen haben wir es schon mit einem lauten Geräusch zum erschrecken probiert und auch schon mit einem dunklen Ton und: Leo, lass das sein.

    Hilft aber alles nichts, er macht es immer wieder.


    Habt ihr Tipps/Ideen?

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Dazu muss man aber wirklich mehr wissen!


    Wie sieht die Auslastung von dem Hund aus?

    Was ist er für eine Rasse oder Mix?


    Für mich klingt es auch so, als würde das Abbruchkommando nicht sitzen.

    Er ignoriert es ja scheinbar.


    Seit wann macht er das?

    Macht er das zu bestimmten Zeiten am Tag?


    Bisschen mehr Infos über Euch wären da hilfreich, um sich ein Gesamtbild zu machen.

  • Ich gehe vor der Arbeit ca. 45-60 Minuten mit ihm raus. Erst 30 Minuten spazieren, dann kann er noch 15-30 Minuten im Garten toben - da lasse ich ihn machen, worauf er Lust hat: Ball spielen, mit mir und einem Tau "kämpfen" oder oder. Mittags mind. 60 Minuten spazieren gehen und spätnachmittags/abends fahren wir oft in die Bauernschaft, dort läuft er ohne Leine flitzt rum, holt Stöcken oder spielt auch mit anderen Hunden. - je nach Wetter sind wir dort 1-1,5 Stunden oder wir gehen halt nochmal eine große Runde und im Anschluss in den Park, wo er dann spielt (mal mit anderen Hunden und mal mit uns).

    Am Wochenende ist das natürlich alles etwas anders, da wir da zeitlich flexibler sind.

    Ansonsten spielen wir auch drinnen oft mit ihm wie z. B. Ball auffangen oder er muss etwas suchen oder oder.


    Wir haben ihn nicht vom Züchter, daher wissen wir nicht, ob er wirklich reinrassig ist.


    Am Anfang ist er immer nur an die Deko die auf dem Boden steht gegangen, mittlerweile wie gesagt auch an die Arbeitsplatte - das mit der Arbeitsplatte macht er jetzt seit gut 2 Wochen. Aber er macht es nie zu bestimmten Zeiten und auch nicht nur, wenn wir weg sind.

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  • Warum hat er überhaupt Zugang zu einer Arbeitsplatte und was bedeutet "drangehen" genau?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das ist viel zu viel. Viel zu viel!

    Der Hund ist überdreht wie nur was.

    Bitte einen (oder mehrere) Gänge runterschalten- der Hund ist erst 7 Monate alt!


    Ich gehe davon aus, dass der Hund einfach kein "Ruhen" kennt.

    Somit sucht er sich sofort etwas anderes, was er tun kann.


    Wie viel schläft der Hund wirklich, am ganzen Tag?

    Kannst Du das abschätzen?

  • Puh. Da ist wohl einer mächtig drüber. Ich gehe mit denen im dem Alter zwei Mal am Tag eine ruhige Runde. Eine von höchstens einer halben Stunde, dann noch mal viertel Stunde, zwanzig Minuten. Wenn ich merke, dass der Tag vorher anstrengenden war, sogar noch kürzer. Ich mache meine Hunde nicht mit Aktion-Kram gaga. So was wie Ball hetzen gibt es gar nicht. Keine Beschäftigung, keine Auslastung. Normal leben. In der Wohnung mache ich gar nichts mit denen. Ich habe übrigens Border Collies aus Hüteleistungszucht.


    Wenn ich so mit denen umgehen würde, würden die mir auch übelst um die Ohren fliegen und vermutlich aus Stress die Bude umbauen ...

  • Seit wir gemerkt haben, dass ihm das, was wir vorher gemacht haben, nicht mehr ausgereicht hat.

    Wir haben vorher weniger gemacht, aber er kam dann im Haus immer wieder an und wollte mit dem kleinen Ball oder Tau spielen oder hat sich vor die Tür gesetzt - wir sind raus zum Pipi machen und er wollte dann aus dem Garten auf die Straße.


    Es ist ja auch nicht immer voller Aktion. Wir schauen immer, dass er seine Ruhephasen hat und auch, dass er nicht zu viel macht.
    Aber vor einigen Wochen (ca. 4 Wochen) kam er laut Hundetrainerin eher nicht ausgelastet genug rüber, weshalb wir das "Programm" angepasst haben.

    Es variiert aber auch immer. Wir sind immer so lang draußen, wie es halt in dem Moment passt, dass oben sind pauschale Werte. An manchen Tagen gehen wir auch nicht so oft oder lang raus. Man kann es nie genau sagen. Aber so in etwa.

  • Wenn Du den Hund mehrere Tage mit so viel "ausgelastet" hast, dann braucht der gut vier Wochen (!!!) Ruhe um hormonell wieder ins Gleichgewicht zu kommen.


    Unregelmäßigkeit ist für die meisten Hunde auch Gift. Mal so, mal so ... das können viele gar nicht verknusen.

  • Ich glaube, es ist auch ein Problem, WAS ihr mit ihm macht.

    Bällchenspielen z.B. putscht furchtbar (ganz abgesehen davon, dass es großer Mist für die Gelenke ist) und bestimmte Hundetypen neigen dazu, regelrechte Junkies zu werden.

    Dazu noch täglich Hundewiese, wenn ich das richtig verstanden habe...

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