Neue Umgebung für alten Hund unbedenklich?

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    Hallo zusammen,


    meine Hündin ist 12 Jahre alt und lebt derzeit noch in meinem Elternhaus, in welchem sie auch aufgewachsen ist. Da ich für mein Studium vor 4 Jahren weggezogen bin und sie auch nicht den ganzen Tag alleine in meiner Wohnung lassen wollte, blieb sie bei meiner Familie. Ich habe sie dennoch sehr häufig gesehen und ein sehr gutes Verhältnis zu ihr. Mittlerweile haben sich meine Eltern getrennt und meine Geschwister sind aus- oder zu unserer Mutter gezogen. Mein Vater und mein Hund leben also zu zweit im Elternhaus.


    Nun zum Problem. Mein Vater hat mehrere Suchterkrankungen, die vor der Trennung meiner Eltern noch keinen Einfluss auf den Hund hatten. Da er jetzt aber alleine ist, merke ich, dass er sich nicht richtig um meinen Hund kümmert. Sie wird immer nur wenn er rauchen geht kurz in den Garten gelassen und er vergisst manchmal, den Futter- oder Wassernapf aufzufüllen bzw. lässt sehr hart gewordenes Trockenfutter weiterhin im Napf, obwohl sie es nicht mehr kauen kann und deswegen nicht frisst. Seit kurzem kommt noch dazu, dass er für sehr viele Stunden nicht Zuhause ist. Mein Hund ist also den ganzen Tag alleine und heult viel.


    Wegen der Futtersache habe ich schon einen zweiten Napf in mein Zimmer gestellt, aber gegen die Einsamkeit kann ich nichts machen. Deswegen habe ich jetzt überlegt, sie zu mir zu holen. Inzwischen bin ich viel häufiger als früher in meiner Wohnung und wenn ich mal weg muss, ist mein Partner (den mein Hund auch kennt) Zuhause. Meine Befürchtung ist jetzt nur, dass ich sie aus ihrem vertrauten Umfeld hole und sie sich bei mir nicht wohlfühlt.


    Hat jemand Erfahrungen damit gemacht, einen älteren Hund an einen neuen Ort zu gewöhnen? Zumal mein Hund meinen Vater trotz allem sehr gerne hat und den Garten sicher vermissen würde.

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ein Hund, der in dem Alter aus dem Tierheim adoptiert wird, muss sich ja auch umgewöhnen und schafft das.

    Deine Hündin bleibt doch letztendlich bei den Leuten, die sie liebt, das wird am wichtigsten sein.

    Ich denke, ihr schafft das :applaus:

    Es grüßt Anne mit Merle (* 04/2016 - Labbimix) und Pflegling Summer (* 03/2012 - Golden Retriever).


    Unvergessen

    Castor vom Hörselberg (DSH)

    Idefix (JRT-Mix)

  • Nimm deine Hündin unbedingt zu dir.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wohnst Du sehr unterschiedlich zu dem, wie der Hund sein bisheriges Leben gelebt ha?

    Also zb 10 Hochhausstock in der Innenstadt, wohingegen Hund nur plattes Land kennt?


    Ein krasser Umfeldwechsel kann erst mal kontraproduktiv sein bzw für Hunde sehr schwer, für manche gar nicht, zu verkraften

    Wieder andere packen das recht locker, weshalb man es ausprobieren könnte/sollte, aber bei einem etwaigen Wechsel von Land in die Stadt wär ein Plan B im Bereich des gewohnten Lebensraumes sicher sinnvoll. Für Euch und die Hündin.

    Der Haflingerkarljunior - Galgo Español. Das Galgöchen - Galgöchen Español. Die Rakete - Whippet


    Die Prägehunde: Chow Chow - Schäfer, der AmStaff mit der Prise GoldenRetriever, der GalgoXPodenco, die Yorkshireterriers, der Bodeguero Andaluz, die Whippets und der PragerRattlerDackelChihuahua.

  • Hol den Hund ab....

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • Hunde können einen Wechsel sehr gut verkraften. Besonders, wenn es ihnen mindestens gleich gut geht.

    Und es liest sich, als ob es deine Hündin bei Dir viel besser hätte.

    Zumal die Hündin Dich ihr Leben lang kennt.

    Wenn sie immer bei Dir gewesen wäre und Du jetzt umziehen müsstest, würde sich die Frage auch nicht stellen.


    Eine andere Frage wäre, ob deinem Vater geholfen werden kann. Aber das gehört nicht in ein öffentliches Forum.

    Viele Grüße
    Cindy

  • Hat jemand Erfahrungen damit gemacht, einen älteren Hund an einen neuen Ort zu gewöhnen?

    Ja. Mehrmals. Nicht dauerhaft, aber für 1-2 Urlaubswochen ( was die ja nicht wussten ):. Für alle Hunde galt - und gilt : Hauptsache dabei. Die fühlen sich überall wo wir sind wohl. Voraussetzung vor Allem für den Opi : Möglichst wenig Treppen.

    Soll heißen : Hol sie zu dir - wenn die Örtlichkeit passt.

  • Also dass der Hund dem Umzug verkraften wird, daran habe ich keinen Zweifel...


    Allerdings muss ich sagen, fände ich es schon harten Tobak, wenn dem Vater nun auch noch der Hund weg genommen wird. Frau weg, Kinder weg, Hund weg.

    Ich (aber das bin ich) würde gucken, dass mein Vater wieder auf die Beine kommt... Klar, während eines vmtl nötigen Klinikaufenthalts wäre der Hund dann bei mir. Aber danach würde ich ihn wieder zum Vater geben.

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