Beiträge von Castor

    Ich muss ihn nächste Woche mal anfangen und fragen, was da los war- mir lässt es nämlich auch keine Ruhe :mute:

    Ich hatte gestern eine Zustellbenachrichtigung von DHL im Briefkasten:" 1 Großbrief unter Ihrem Carport/fragt nicht, wie ich das gemacht habe ;-)"


    Und tatsächlich frage ich mich die ganze Zeit nichts anderes :ops:

    Man muss dazu sagen: zur Straße hin ist unser Grundstück abgegrenzt durch ein Tor und eine Mauer, beides 2 Meter hoch. Dahinter sind Brennesseln (ja, die Gartenarbeit |)) - dann kommt die Einfahrt, der Hof und daneben ist der Carport.

    Also muss er ja irgendwie über die Mauer geklettert sein, in die Brennesseln gefallen (?) und dann über den Hof gelaufen - obwohl draußen dran steht, dass da ein großer Hund frei rumläuft.

    Ich finde das ja irgendwie bemerkenswert- da scheint er ja viel Vertrauen zu haben - vom Hund mal abgesehen, sind die Brennesseln so hoch, dass sie über die Mauer ragen.


    ...und ganz abgesehen davon, finde ich es zwar sehr lieb, dass er solche Mühen auf sich genommen hat, fühle mich jetzt aber nicht mehr so wahnsinnig sicher, wenn ich selbst auf meinen abgeschlossenen Grundstück mit Besuch rechnen muss - egal, wie nett der ist :emoticons_look:

    Wir sind gestern von unserem ersten Campingurlaub mit Hund und Kind zurück gekommen. Ich bin sehr froh, wie gut alles geklappt hat und würde es, obwohl der Erholungseffekt nicht ganz so stark ausfiel, wie erhofft xD , wieder so machen.

    Ich habe extra ein größeres Zelt angeschafft gehabt, damit wir uns auch im Vorzelt stehenderweise aufhalten können, falls es draußen wetterbedingt gar nicht möglich ist- mussten wir in 1,5 Wochen nur 1x testen, war aber erfreulich zu sehen, dass man im Notfall dort auch das Kind Runden rennen lassen kann. Für den Hund konnte ich durch die bessere Platzsituation die Box mitnehmen, was ein mega Zugewinn war - sonst tat sie sich abends sehr schwer, zur Ruhe zu kommen.

    Wir waren an der Bleilochtalsperre, Zelt 10 m vom Wasser entfernt, das war für den Labbi wirklich ideal :nicken: Kind hat sich auch für outdoorbaden begeistern lassen.

    An was man sich gewöhnen muss- wenn das Kind mal einen Wutanfall hat, dann wissen es gleich alle |) Aber ich muss sagen - anfangs fürchtete ich ständig, dass einer kommt und mich auf Ruhezeiten usw hinweist- tatsächlich kam nur ab und an jemand, um uns Mut zuzusprechen (die Phase geht auch vorbei :ugly:).

    Das Einschlafen war anfangs echt ein Problem- letztendlich habe ich sie dann in die Rückentrage gepackt und bin abwaschen gegangen oder lesend über den Zeltplatz spaziert. Würde man Zuhause vielleicht nicht machen - aber man muss es sich ja im Urlaub nicht schwieriger machen als notwendig :pfeif:

    Ich bin gerade wirklich erstaunt, was sich die Leute bei euch zum Teil so erfrechen :lepra: Da muss ich wirklich feststellen, wie gut hier Hunde anscheinend gelitten sind- weder in der Familie noch im Freundes- oder Bekanntenkreis kam jemand auf so eine Idee wie Abgabe oder Einschläferung :emoticons_look:

    Tatsächlich habe ich eher die Info bekommen, wenn es mir mal zu viel ist, soll ich den Hund ruhig mal vorbei bringen.


    Wir bekommen meistens auch sehr positives Feedback. Überhaupt finde ich das sehr interessant- wir wohnen ja hier auf dem tiefsten Dorf und ich treffe nur so viele Menschen, dass ich auch genug Gelegenheit zum Beobachten habe: entweder gibt eine positive Reaktion auf den Hund, das Kind oder die Kombi. Dass keiner reagiert, kommt so gut wie gar nicht vor xD


    Allerdings kam am Anfang öfter die Frage, ob Merle nicht furchtbar eifersüchtig wäre. Da habe ich mich manchmal gefragt, was sie dann denken, ob ich das einfach laufen lassen würde :ugly:

    Also ich bin immer total die Glucke, wenn es ums Thema Sonne geht :pfeif: Ich bin allerdings immer eher dafür, Schatten und lange dünne Kleidung vorzuziehen gegenüber Sonne und UV-Schutzkleidung. Wenn es keinen Schatten gibt, dann kann man es sicher mal probieren. Ansonsten würde ich es nicht unbedingt als zwingend notwendig betrachten.

    Mit ein bisschen Stolz kann ich auch behaupten, nun seit knapp 17 Monaten ohne Sonnenbrand ausgekommen zu sein =)

    Aber ich versuch mich mit den Erziehungsvergleichen zurückzuhalten, wenn ich im Gespräch mit anderen Eltern bin. Wird doch häufig missverstanden…

    In der Tat :pfeif: Als ich neulich in der Krabbelgruppe bei den allen sehr am fremden Nuckel interessierten Kindern zu mir sagte, dass man besser keine Ressourcen ins Spiel bringt, wurde auch recht verdutzt geschaut xD

    Achso. Ich verwende die Trage für schnelle Runden (max.30 min), wenn ich mal schnell mit Kind in die Stadt muss (ist ja schnell ins Auto geworfen) und Zuhause, wenn ich noch Haushalt machen muss, Mausi aber schon kuschelig und ningelig ist, auf dem Rücken.

    Die Kraxe nehmen wir für Gassigänge und Wanderungen, wo der Kinderwagen nicht mit kann und andere sich auch anbieten, das Tragen zu übernehmen.

    Daher würde ich mal sagen, das wäre auch was für euch =)


    Edit:Kind liebt die Kraxe auch deswegen, weil man deutlich besser sieht als aus der Trage :D

    Zurück zu den Tragen:

    Eine Kraxe würdet ihr mir eher nicht empfehlen?

    Wenn ich jemanden habe, der mir den Wagen schiebt und die Wege passend sind, fährt Karli ja ganz gern für ne Zeit im KiWa mit. Aber für mich allein mit 2 Hunden ist das nur Geraffel und ich mache so maximal ne Pipirunde.

    Warum meinst du, dass du keine Kraxe empfohlen bekämst? Mit der Trage ist man schneller, flexibler und wendiger, aber wir haben hier auch beides im Einsatz.

    Wichtig zu bedenken finde ich, dass die Trage die Anhock-Spreizhaltung fördert, was die Kraxe nicht tut. Daher haben wie sie erst verwendet, als unsere Tochter alleine saß.

    Mittlerweile genießt er die wache Zeit beim tragen - er guckt sich die Welt an und schläft irgendwann ein - und wenn er aufwacht, guckt er weiter, ab und zu guckt er "nach oben", entdeckt mein Gesicht und freut sich :beaming_face_with_smiling_eyes: (ein Kurzzeitgedächtnis ist schon was ulkiges ,)

    Das freut mich so für euch, so soll es sein :herzen1:


    Wir haben die LIMAS Halfbuckle nach morgen 16 Monaten :D immer noch in Gebrauch und ich liebe sie sehr. Das war damals eine Empfehlung der Hebamme, mit der Manduca kam ich nämlich auch nicht zurecht.

    Manfred007 Zunächst erstmal tut es mir leid, dass du so gefrustet bist, du bist immer so motiviert und machst alles so toll in deiner besonderen Situation.


    Zu den möglichen Übungen und so wurden ja jetzt schon viele Tipps gegeben.

    Meine Tochter ist jetzt 15 Monate alt. Wir haben mit 8 Monaten das Pekip angefangen und wurden eigentlich immer nur kritisiert. Warum sitzt sie schon, warum krabbelt sie nicht ... und ich hatte so ein schlechtes Gewissen, dachte, ich mache bestimmt alles falsch. Bauchlage hat sie gehasst - sie hat sich genau einmal selbst dahin gedreht, alles abgecheckt und danach nie wieder, egal, was man gemacht hat. Und es gab ein übelstes Gebrüll.

    Und jetzt denke ich mir - Warum war ich nicht einfach entspannter und habe dir Zeit einfach genossen? Ich habe sie manchmal in den Garten auf dir Decke gesetzt und habe gelesen - und sie hat einfach ne Stunde gespielt und rumgeguckt. Habe ich mich gar nicht getraut zu erzählen. Da saß das Kind ja schon wieder unerlaubterweise.

    Jetzt mit 15 Monaten läuft sie wie ne eins - und der Witz ist- motorisch ist sie zum Teil geschickter inzwischen als die Kinder aus dem Kurs (wir sehen uns noch manchmal beim Familienfrühstück.)


    Beim zweiten werde ich mir nie wieder so einen Stress machen lassen. Und wünschte mir, auch beim ersten hätte ich mehr auf mein Gefühl vertraut.

    Und du hast ansonsten doch wirklich ein prima Gefühl dafür, was geht.

    Irgendwann lernen sie es tatsächlich alle - das ist so ein blöder Spruch, aber mit 20 Jahren fragt dich keiner mehr - hast du dich mit 5 Monaten oder mit 9 Monaten freiwillig auf den Bauch gedreht? :smile: