ANZEIGE

Beiträge von Castor

    na sicher, aber ein Kind wird aber ja nicht weniger fordernd wenn es älter wird. Bezweifle einfach dass das so gut läuft..

    Finds vor allem für den Hund nicht so pralle ihn aus der Rudelhaltung rauszuziehen auf unbestimmte Zeit.

    Ich glaube, das ist eher so in die Richtung gedacht, dass man kurz nach der Geburt im schlechtesten Fall nicht so schnell wieder auf den Beinen ist und tatsächlich laufen kann. - Vielleicht haben die anderen Hunde kein Problem mit Gartenprogramm, die Hündin aber schon.

    Zumindest finde ich es ganz nett, dass sie sich Gedanken macht, bevor der Hund anfängt, freizudrehen und wegen des Kindes dann unbedingt abgegeben werden muss. - Auch wenn es vielleicht nicht die optimale Lösung ist.

    Aber er hat Bedenken, weil wir eben auch andere Interessen haben, die gerade wegen Corona nicht stattfinden, wobei man den Hund zu den meisten Gelegenheiten schon mitnehmen könnte.

    Ehrlich gesagt, ist das für mich eher der Knackpunkt.

    Bis Anfang des Jahres hatte ich nämlich einen ganz ähnlichen Tagesablauf:

    05.30 Uhr aufstehen, 30 min mit Hund raus, danach fertig machen und frühstücken.

    07.00 Uhr Abfahrt zur Arbeit, Ankunft 08.00 Uhr (Berufsverkehr kostet echt Zeit :/)

    16.30 Uhr theoretisch Feierabend, praktisch Abfahrt eher gegen 17.15 Uhr

    18.00 Uhr Zuhause - 30 min schwatzen mit meinem Freund, Kaffeepause

    18.30 Uhr los mit dem Hund bis ca. 20 Uhr

    Danach habe ich dann je nach Schicht von meinem Freund entweder noch Zeit mit ihm oder eben nicht.

    (Hund war in der Zwischenzeit natürlich betreut, das waren jetzt nur meine Zeiten.)


    Das ist zwar anstrengend, aber da mein Hund einfach DAS Hobby von mir ist, hat es auch gepasst. Meine Freunde wissen, dass sie, bei einem Treffen mir nicht um eine Hunderunde herum kommen :D


    Wenn ich mir aber vorstelle, ich soll dann noch zwei Mal die Woche zum Sport, einmal zum Kochabend etc. - das halte ich auch nicht für schaffbar :flucht:


    Insofern, deine letzte Antwort klingt ja schon eher nach Entscheidung gegen den Hund, ist das wohl das Vernünftigste. Und ich habe in allen Städten, wo ich bisher gewohnt habe, einen Gassihund gefunden - schau mal rum, vielleicht freut sich jemand über Hilfe :nicken:

    ... wenn das dann aber in beiderseitigem Einverständnis geschehen würde, wäre das doch prima?

    Bei uns geht es langsam auf den Countdown zu und ich hoffe sehr, dass wir irgendwie ein bisschen Glück haben mit den Corona-Regeln.

    ET ist der 18.12. und meine intakte Hündin macht mich zugegebenermaßen etwas nachdenklich.

    Ich dachte neulich schon (vielleicht vor ein, zwei Monaten?), dass ich ihre Zitzen relativ auffällig finde. Kamen mir irgendwie größer vor, die Leisten aber nicht.

    Habe die anderen aus der Familie gefragt, ob ihnen das auch auffällt, haben aber alle verneint.

    Inzwischen hat sie vor allem bei den hinteren Zitzen fast ein richtiges Gesäuge ausgebildet.

    Nun frage ich mich - ist das, weil ihr quasi klar ist, wie nah wir am Termin sind und ihr Körper einfach auf meinen reagiert?

    Oder ist das eine Entzündung, die ich behandeln lassen sollte?

    Klar, eigentlich sollte es direkt ab zum TA gehen, allerdings könnte das zeitmäßig nur ich machen - ich mag sie aber (knapp 22 kg) nicht mehr alleine hoch heben und die letzten Besuche beim TA waren leider ziemlich traumatisch für sie. Und wegen Corona und den ganzen Einschränkungen im KH versuche ich eigentlich, komplett Menschen zu meiden, drum wäre jetzt so ein TA-Termin ziemlich furchtbar für mich - und für Merle sowieso.


    Läufig sie zum letzten Mal im August. Sie scheint zu den Hündinnen zu gehören, die nur eine Läufigkeit pro Jahr haben - es war auch ziemlich genau Jahr nach der ersten bei uns. Oder könnte das auch eine Scheinträchtigkeit sein?


    Lange Rede, kurzer Sinn - hat das jemand von euch schon so erlebt und oder kann mich beruhigen?

    Ich habe halt echt Angst, dass sie da jetzt irgendwas ausbrütet und ich interpretiere das falsch...

    Bei uns war mein Freund auch nur zu einer Ultraschall-Untersuchung mit - im Sommer war es ja noch ein kleines bisschen entspannter mit den Regelungen, aber meistens hat es bei ihm von den Schichten her eh nicht gepasst.

    Er musste vor der Praxis warten, durfte aber zum CT auch schon mit rein, da man da eh in einem extra Raum liegt und dann eben zum Ultraschall.

    Das ist auch okay für ihn, Zuhause gibt es ja eh immer eine Zusammenfassung der FA-Termine (ich muss da auch immer relativ lange warten, unter 1,5h bin ich selten wieder raus.)


    Vor der Entbindung fürchte ich mich nun aber schon ein bisschen - ist ja mein erstes Kind und du weißt eben nur in der Theorie, was kommt. Einen Geburtsvorbereitungskurs hatte ich noch (letzte Stunde am Dienstag) in kleiner Gruppe und dauerhaft mit MNS.

    Da sich die Regeln für unser Wunschkrankenhaus auch wöchentlich ändern, bleibt uns nur, abzuwarten.


    Merle scheint auch zu merken, dass sich irgendwas ändert - aber ich glaube, sie weiß noch nicht, was. Leider zieht sie sich eher ein bisschen zurück und beobachtet mehr. Andererseits ist sie aber auch mauliger und fiept häufiger rum.

    In der alten Familie wurde sie ja angeschafft, da war das jüngste Kind ein knappes Jahr alt - eigentlich kann sie also keine "Babyerfahrung" oder "Ahnung" haben. Ich hoffe, sie merkt dann, dass wir sie trotz Änderung nicht ausschließen.

    Natürlich sind auch viele verständnisvolle dabei – aber der Grundtenor war schon, man muss da durch. Bei mir sind jetzt aber verschiedene Punkte zusammengekommen, die zu der traurigen Entscheidung geführt haben und ich möchte das mit euch teilen. Es gibt bestimmt Menschen da draußen, die mit der gleichen Entscheidung ringen und für die ein „Reiß dich zusammen“ so viel leichter gesagt ist als getan.

    Ich denke auch eher, zu euch passt (noch) kein Hund. Für den Hund geht in diesem Fall noch alles glimpflich aus - aber ganz grundsätzlich finde ich, der Hund hat da was ausgebadet, wofür er im Grund nichts konnte. Und so wie es sich liest, war er nicht mal ein besonders auffälliger Welpe.

    Deswegen habe ich dich oben nochmal zitiert, weil ich eben finde, dass passt eben in diesem Fall genau nicht.


    Jobproblematik ist immer vielfältig, ich habe deswegen auch schon heulend Zuhause gesessen.

    Aber Welpenblues im eigentlichen Sinne war das nicht.


    Von daher - ich drücke die Daumen, dass sich das im Job bald wieder einrenkt. Vielleicht gibt's da noch andere Kollegen, die helfen könnten :nicken:

    Mit dem Thema Hund würde ich aber ehrlich gesagt auch noch warten ... Wer weiß, ob nicht im nächsten Fall andere Probleme auftreten, sodass der Platz für den Hund wieder besetzt ist.

    Obwohl mein Hund weder aufs Sofa noch ins Bett darf, war mein erster Gedanke in deinem Fall auch: "Wie gemein!"


    Du scheinst ein diskussions- und kompromissbereiter Mensch zu sein, das ist toll, lass' dich aber bitte nicht ausnutzen bzw. bequatschen.


    Du hast das richtige Gefühl in dem Fall, darin möchte ich dich auch nochmal bestätigen. Entweder er bietet einen annehmbaren Platz in seiner Wohnung an oder ihr schlaft nur noch bei dir.

    Am Hund gibt es in diesem Fall überhaupt nichts zu bekriteln.

    (OT: Höchstens am Partner - perspektivisch gesehen, kann es sein, dass du mit dieser Person immer und ständig erbitterte Diskussionen führen musst um alle möglichen Themen. Das wäre mir persönlich nichts und entscheidet sich doch am leichtesten noch am Anfang. Aber - wie schon geschrieben wurde - das gehört dann eher in ein Beziehungsforum.)

    Mein Hund gibt mir auf alle Fälle Sicherheit, obwohl sie ja meistens der Grund dafür ist, dass ich zu bestimmten Zeiten alleine im Dunkeln herumlaufe :ugly:

    Tatsächlich nach vorne würde sie wohl eher nicht gehen, sie hat aber eine derart tiefe Stimme, dass sie, solange sie nicht sichtbar ist, von den meisten für einen Schäferhund gehalten wird.

    Außerdem zeigt sie auch im Dunkeln sehr ordentlich an - wird sie nur steif und fixiert, dann ist es ein Tier. Bellt sie, kommt dort ein Mensch. Da, muss ich sagen, lasse ich sie auch bellen, bis ich die Situation selber besser beurteilen kann, einfach zur Abschreckung. Wir wohnen aber auch relativ abgelegen, in den 1,5 Jahren sind uns bisher 2 Menschen abends auf dem Feld begegnet - und die waren auch komisch |) (Vor allem frag ich mich immer, was machen die wohl abends allein auf dem Feld - als Nichtjäger und ohne Hund?)

    In der Stadt verhält sie sich auch anders, da ist sie zwar aufmerksamer, fängt aber im Zweifelsfall eher zu Knurren an als zu Bellen.

    Sie lässt sich in beiden Situationen aber auch immer abbrechen, deswegen bin ich da auch relativ entspannt.

    Ich mag es, so einen aufmerksamen Begleiter zu haben.


    Ausschließlich zum "Schützen" würde ich mir jetzt keinen Hund zulegen - aber so hatte ich die Intention des Threads aber auch nicht verstanden? Mehr so, dass das ein netter Nebeneffekt sein sollte?

ANZEIGE