Hund in der Silvesternacht absichtlich draußen gelassen
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Hallo,
Mein Nachbar hat seinen 5 Monate alten Australian Shepherdin der Nacht vom 31.12.15 zum 1.1.16 (also in der Silvesternacht) absichtlichaus dem Haus raus, in den Garten gesperrt.
In diesem Garten gab es keinerlei Unterschlupfmöglichkeitenb.z.w. Versteckmöglichkeiten. Meine anderen Nachbarn und ich waren schon amüberlegen, ob wir den Hund fangen und ihn Derweil in eines unserer Häuserbringen.
Als ich den Besitzer am nächsten Tag zur Rede stellte,meinte er nur, dass er den Hund absichtlich raus gesperrt hat, weil erAbhärtung braucht und war sich nicht der geringsten Schuld bewusst.
An andere Stelle tat er des Öfteren so, als wenn er jedeMenge Ahnung von Hunden hätte wie kein anderer. Darum würde mich jetzt vorallem von ganz erfahrenen Hundeerziehern interessieren, ob so eine Maßnahmewirklich zur Abhärtung beiträgt oder eher das Gegenteil?
LG
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Hi,
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Ich würde mich nicht als erfahrenen Hundeerzieher bezeichnen.
Das brauchts in dem Fall aber auch nicht.
Da brauchts nur ein bisschen gesunden Menschenverstand und Einfühlungsvermögen. Was du offensichtlich hast! Glückwunsch!
Ganz einfach: Seinen Welpen (Ein Baby!) an Silvester allein Draußen zu lassen ist eine riesen große Schweinerei und bewirkt mit großer Wahrscheinlichkeit genau das Gegenteil.
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Ich sag mal so: Das Prinzip kann ich noch nachvollziehen, aber die Umsetzung nicht.
Möchte meinen Spaniel gern sicherheitshalber schussfest haben, auch wenn der nicht zwingend mit zur Jagd muss. Also Silvester alle Fenster auf, Lampen aus und dem Hund ein Schweineohr gegeben. Der Plan: Peng-Bumm = Lecker Essen. Dabei aber natürlich den Hund beobachtet, ob die Angst bekommt. Nach 20 Minuten war das Ohr auf und wir sind zum Nachbarn rüber und haben die Hunde unter Raketengeknalle im Garten spielen lassen (Peng-Bumm = jede Menge Spaß!). Hat alles prima funktioniert.
Mit der Methode deines Nachbarn - den Hund einfach so mit der beängstigenden Situation allein zu lassen ohne sicheren Rückhalt, hätte wir jetzt hundertprozentig ein großes Vertrauensproblem und sie einen Schock für's Leben. Abhärtung an sich ist ja keine schlechte Idee, aber doch nicht so.

Irgendwie denke ich immer wieder, dass Leute erstmal auf grundlegende Charaktereigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Mitgefühl etc. getestet werden sollten, bevor sie soziale Lebewesen "besitzen" dürfen. Vom Kinderkriegen will ich mal gar nicht erst anfangen.

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Rassen, die ursprünglich für die Jagd verwendet wurden, sollten schussfest sein. Das muss man nicht auftrainieren.
Nun ja, zumindest wenn sie vom seriösen Züchter stammen.
Warum ein Aussie schussfest sein muss, verstehe ich nicht.
Zum Thema: Nun ist es rum ums Eck. Entweder direkt handeln oder eben nicht.
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Jetzt ist zu spät, wir haben den 4. heute...
Ich hätte genau das getan, Hund da weg holen! nicht mit Nachbarn rumstehn und diskutieren. -
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Hallo...ich kann da auch nur mit dem Kopf schütteln!!

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Empathieloser Mistkerl.
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Rassen, die ursprünglich für die Jagd verwendet wurden, sollten schussfest sein. Das muss man nicht auftrainieren.
Nun ja, zumindest wenn sie vom seriösen Züchter stammen.
Wie bitte? Hast du dafür mal ne Quelle?
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Wie bitte? Hast du dafür mal ne Quelle?
Wofür sollte ich hier eine Quelle brauchen?!
Ein wesensfester Labrador (zum Beispiel) ist schussfest. Ist er das nicht, besteht er den Wesenstest nicht und ist damit raus aus der Zucht.
Natürlich kommt es in seltenen Fällen mal vor, dass auch ein Labrador, der aus einer seriösen Zucht stammt, nicht wesensfest ist. Aber meiner Meinung nach spielt da auch die weitere Aufzucht im neuen Zuhause eine Rolle.
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Wie bitte? Hast du dafür mal ne Quelle?
Das würde ja im Umkehrschluß heißen, daß alle Hunde, die einer Rasse angehören, die ursprünglich zur Jagd verwendet wurde und nicht schussfest sind, von einem unseriösen Züchter kommen.
Da wird sich so mancher Züchter aber dagegen wehren...mit Recht!Was den geschilderten Fall angeht, kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie ein Mensch seinem Hund sowas antun kann.
Mir tut der Hund leid und ich befürchte, er wird mit seinem Menschen noch mehr Situationen erleben, in denen er auf sich allein gestellt ist. Fehlt einmal der gesunde Menschenverstand, dann wird er wohl leider auch noch öfter nicht vorhanden sein.
Nun ist es zu spät...aber dem Hund hätte man die Möglichkeit bieten müssen, bei (s)einem Menschen Rückhalt zu bekommen. - Vor einem Moment
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