Beiträge von Quarus

    Die Box ist gegen Kälte von unten mit einer Gummimatte isoliert, darüber kommen dann Decken zum Einbuddeln. Meine Boxer bekommen bei leichten Frostgraden bloss einen Bademantel als Decke an, im Extremfall einen Hurrtta. Wichtig finde ich, den Luftaustausch zu sichern, sonst wird mit steigender Feuchtigkeit aus der Atemluft alles klamm. Dann hilft die Eigenwärme weniger, als bei trockener Kälte im Auto.

    Ich find das nicht so schlimm. Wenige Wochen nach Einzug bin ich mit Canto in ein Ferienhaus an die Ostsee. War überhaupt kein Problem, nach 2 Tagen wusste er, wie der Hase läuft und war völlig entspannt. Zurück ging es genauso fix mit der Anpassung.


    Einem Welpen ist das Wichtigste doch die sichere Bindung und die Anwesenheit seines/seiner Menschen.

    Selbst dann gäbe es aber keinen Grund, vom Mischling abzuraten.


    Studien zeigen immer wieder, dass Mischlinge im Durchschnitt länger leben, als gleich große Rassenhunde. Der Grund steht hier im Threat.

    Die Lebenserwartung gilt, zumindest beim Menschen, als wichtigster Parameter der Gesundheit, weil hier alle“Schäden“ zusammen laufen.

    Dabei sage ich ja nicht, niemand darf einen Rassenhund nehmen. Aber für die moralische Abwertung „Du hast einen Vermehrer unterstützt!!!“ gibt es keine Evidenz.

    Darauf bezog ich mich z.B. Bei der Lebenserwartung von Mischlingen sind nur die "Überlebenden" erfasst. Alle vorher Gestorbenen und Gestorbenwordenden sind weitgehend unsichtbar. Gestorben wegen Krankheit, Unbrauchbarkeit, Überflüssigkeit. Da dürfte die durchschnittliche Lebenserwartung eines beliebigen Mischlinges in einem beliebigen Land dieser Welt in den Keller rauschen.

    Was bei der Befürwortung der Mischlingszucht immer gern vergessen wird, ist der hohe Anteil von nicht den Ansprüchen genügenden Hunden. Sei es körperliche oder charakterliche Eignung. Da diese Hunde ohne grosses Federlesen beseitigt wurden, heute noch in vielen Ländern den Pool der oft übel behandelten Strassenhunde auffüllen, wars egal. Ohne grossen Aufwand ins Leben gesetzt und wieder ersäuft, erschlagen oder erschossen, konnte durchprobiert werden, bis was passendes gefunden war.


    Hier werden solche dysfunktionalen Hunde in Tierheimen, Gnadenhöfen und bei Spezialtrainern verwahrt.


    Die Anpassungsforderungen an Hunde ist in der heutigen Zivilisation extrem hoch und die Fehlertoleranz niedrig. Ein niedlicher Begleithund, der mit Kindern überfordert ist, wird weitergegeben. Angstaggressive Hunde, früher die typischen Kettenhunde, finden keinerlei Nische mehr. Glück, wenn ein Besitzer es auf sich nimmt, sie ein Hundelebenlang verantwortungsvoll zu managen.


    Wenn durch nur per Zufall gesteuerte Mischlingszucht ohne Selektion unerwünschter Typen wieder Massen solcher Hunde entstehen, wohin mit ihnen heute? Wieder töten? Oder nicht lieber doch die Wahrscheinlichkeit passender Fähigkeiten durch Rassehundezucht erhöhen?

    Ich hatte heute eine Wolfssichtung, 10 m vor dem Auto kreuzte ein Wolf die Strasse. Gottseidank fuhr ich wegen des Wetters und der kurvigen Abfahrt vom Mittelebirgskamm sehr langsam. War ein silbergraues Tier ohne die geringsten Rottöne, im dicken Winterpelz.


    Ich war auf dem Weg zur "Herdenschutztagung" des Kompetenzzentrums Wolf, Biber, Luchs Thüringen...

    Es hat ja auch keine entzündungshemmende Komponente, kann also auch sein, das das Problem sich dann in den Bereich verschiebt.

    Das ist der Punkt, über den ich auch bereits nachgedacht habe. Librela blockiert zwar die Schmerzentstehung, aber eben nicht den Fortgang der Entzündung. Ich gebe zur Eindämmung der Entzündung Lachsöl, aber auch eine halbe Previcox. Ich habe gemerkt, daß ohne Previcox doch noch Beschwerden da sind, und tröste mich mit dem Gedanken, daß neben der Schmerzbekämpfung zusammen mit Librela dadurch das Fortschreiten der Arthritis etwas verlangsamt wird.