Avatar

Imitation hündischen Ausdrucksverhaltens

  • ANZEIGE

    Hallo! :smile:


    Man hört/erlebt es ja immer wieder:
    Hundehalter berichten begeistert von der gelungenen Kommunikation zwischen sich und ihrem Hund mittels der Imitation hündischen Ausdrucksverhaltens.
    Es wird geknurrt, sich über den Mund geleckt, der Blick abgewandt, Vorderkörpertiefstellung nachgeahmt usw...die ganze Palette körpersprachlicher Elemente wird genutzt, um sich seinem Hund verständlich zu machen, ihn einzugrenzen, zu beschwichtigen oder abzustrafen.


    Bleibt die Frage, ob es überhaupt möglich ist, auf diese Weise artübergreifend zu kommunizieren?


    Versteht ein Hund es, wenn sein Mensch versucht sich hündisch zu verhalten?
    Oder macht man sich damit zum Affen? ;)


    Wie sind eure Erfahrungen/Meinungen?

  • ANZEIGE
  • Ich denke man macht sich zum Affen :D
    ich denke Hunde sind intelligent genug unsere "normalen" Ausdrucksweisen zu interpretieren. Bin ich wütend, habe ich eine ganz andere Körperhaltung/Gesichtsmimik als wenn ich fröhlich bin.


    ich denke man verwirrt den Hund im ersten Moment, aber vermutlich wird er auch die nachgeahmten Mimiken irgendwann verstehen, aber nicht weil sie "hündisch" sind, sondern weil Hunde schlaue Tiere sind :-)

    Mit Rider, Aussie, * 28.01.09


    Und Roonie für immer im Herzen. 10.01.09-23.11.17

    "
    Du bist nicht da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind."


    -> Fotothread

  • Versteht ein Hund es, wenn sein Mensch versucht sich hündisch zu verhalten?
    Oder macht man sich damit zum Affen?


    Schon mal "Do as I do" probiert? ;)

  • ANZEIGE
  • ...Nachahmung menschlichen Verhaltens hat ja erstmal nichts mit der Imitation von hündischem Verhalten zu tun. ;)
    Es ging explizit um hündisches Ausdrucksverhalten, welches versucht wird zu kopieren, nicht um die Fähigkeit, die beim "Do as I do" gefordert ist.
    Meiner Ansicht nach hat das nichts miteinander zu tun.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Hm, meine Hündin kommt mir oftmals nicht sonderlich sensibel vor oder es ist ihr schlichtweg egal, ob ich wütend oder genervt bin :D
    Ich muss gestehen, dass ich auch schon mal knurre, wenn ich mich zB auf die Couch setze und sie mein Essen wahnsinnig interessant findet. Einfach aus Faulheit. Sie reagiert prompt mit Ohren anlegen, Blickkontakt vermeiden und Essen ignorieren.
    Das würde aber bestimmt auch mit Kommando gehen. Draußen knurre ich generell nicht, da hab ich aber nicht gerade abgebissen.


    Ansonsten ist es eher so, dass man halt auf die Körpersprache des Hundes reagiert. Einem beschwichtigenden Hund schaue ich nicht unbedingt so in die Augen wie einem fröhlich ausgelassenen. Genauso gehe ich nicht so frontal auf so einen Hund zu. Das ist im Grunde auch hündische Kommunikation. Wenn Hunde Menschen komplett als Menschen ansehen würden, würde sich meine Hündin nicht bedroht fühlen, wenn ein Kind sie anstarrt. Ich denke schon, dass Hunde auch Menschen versuchen, hündisch zu interpretieren.
    Obwohl das bestimmt mit entsprechender Sozialisierung und Erziehung abgeschwächt wird, zB Beugen über einen Hund zum Streicheln.

  • Ich denke es gibt artübergreifende Signale wie zB das sich Abwenden oder den Blick senken und es gibt arteigene Signale wie das Knurren, bei dem man sich noch so viel Mühe geben kann, man wird es nie verständlich zustande bekommen, wenn man das Signal vorher nicht konditioniert hat.


  • Versteht ein Hund es, wenn sein Mensch versucht sich hündisch zu verhalten?
    Oder macht man sich damit zum Affen? ;)


    Beides. Ein paar Basics sind meiner Meinung nach artübergreifend gültig, wie z.B. "Blick abwenden". Bei vielen Dingen lernt der Hund aber auch, was ein Zweibeiner üblicherweise ausdrücken will. Dass ein hockender Mensch eine Spielaufforderung macht, zum Beispiel. Oder dass ein winkender Mensch möchte, dass der Hund herankommt.


    Hunde reagieren ja auch gut auf Handgesten. Ist überhaupt kein hündisches Verhalten, klappt aber trotzdem prima bei der Kommunikation ohne Worte. Da wundert es nicht, dass man prinzipiell mit einem Gähnen auch Entspannung konditionieren kann. Aber das Gleiche würde sicher auch mit einem Kussmund gehen.


    "Do as I do" ist dann die ganz große Schule für das Abstraktionsvermögen des Hundes. Das komplette Prinzip dahinter muss der Hund erstmal lernen. Der Tag, an dem mein Hund mit der Pfote auf ein Objekt zeigt, dass ich ihm holen soll, ist jedenfalls noch fern ;-)

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

  • Es ist dann nur seltsam, dass anscheinend einige Verhaltensweisen in der Mensch-Hund Koommunikation funktionieren - und andere nicht.
    Abwenden, frontale Stellungen und Bewegungen vermeiden beispielsweise - da habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es anscheinend verstanden wird.
    Ist halt die Frage, ob Hund es als hündisch einstuft oder ob es eine Art universelle Kommunikation ist.
    Nur: Wenn abwenden und ähnliche deeskalierende Verhaltensweisen anscheinend funktionieren - warum dann nicht auch knurren oder Zähne fletschen (zB) ?

  • Ich denke es gibt artübergreifende Signale wie zB das sich Abwenden oder den Blick senken und es gibt arteigene Signale wie das Knurren, bei dem man sich noch so viel Mühe geben kann, man wird es nie verständlich zustande bekommen, wenn man das Signal vorher nicht konditioniert hat.


    Vielleicht kommt es dann auch noch auf das Individuum an. Bei meiner Neufundländerin habe ich das knurren nicht konditioniert, wenn sie mir das essen vom Teller gucken wollte.
    Ich habs einfach mal gemacht.
    Trotzdem ist sie dann IMMER und SOFORT weggegangen. Alles, was ich zuvor mit menschlicher Kommunikation versucht hatte, brachte nur mäßigen Erfolg.
    Wenn ich dagegen heute meine Bouviers anknurre, legen die den Kopf schief, spitzen die Ohren und fragen sich scheint's, was ich da für lustige Geräusche mache. :lol:


    Und... wenn ich denn versuche zu imitieren, sollte es wohl auch authentisch sein. Ich habe mal im Tierheim eine Ehrenamtliche gesehen, die einen kleinen wütenden Spitz mit gähnen beruhigen wollte. Das war aber derart aufgesetzt, daß es eher wie ein Löwenbrüllen rüberkam und dementsprechend hat das Hündchen auch sehr aufgebracht reagiert.

    Grüßle Kirsten

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!