Hilfe für beratungsresistente Huschu-Kollegin
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Das kommt mir bekannt vor. Den Hund immer schimpfen und anmotzen, aber nicht in der Lage sein, Lob und Belohnung richtig einzusetzen, die ganze Argumentation "Aber der soll nicht"... kein einsehen, wie der Hund tickt, warum er sich so verhält. Ganz typisch, erlebt man doch oft.
Das sind mmn HH, die den Hund haben, um ganz bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen. IHRE Bedürfnisse - die des Hundes sind zweitrangig. Das können ganz liebe nette Menschen sein! Sie sehen den Hund halt nur nicht als eigenständiges Wesen, das sie kennenlernen und verstehen wollen. Er soll ihre Wünsche und Sehnsüchte erfüllen und als Ventil für Unzufriedenheit dienen. Nichts weiter.
Und solange man den Hund nicht als Individuum und Persönlichkeit sieht und schätzt, kann man eben auch nicht die nötige Empathie aufbringen, um ihn verstehen zu lernen.Es klappt immer schlechter, es wird immer mehr gemotzt und gemeckert, das ganze wird zur Spirale. Und egal wie oft man zeigt, dass es ganz einfach auch anders geht, die Person fällt immer wieder in ihr Muster zurück. Sowas ändert man nicht auf der Ebene der Symptome.
Ich finds löblich, dass du es versuchst...
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Naja, ich finde das jetzt schon etwas extrem, die TE jetzt als nervtötende und arrogante Möchtegern Helferin hinzustellen... ich bin sicher, dass die Lea die Hilfe gerne annehmen würde, es aber durch ihre eigene innere Blockkade nicht kann, WEIL sie hat ja schon alles probiert.
Also die Hilfe finde ich schon angebracht, vor allem WEIL Lea ja auch fragt.
Aus welchem Grund sie fragt, ist reine Spekulation. Ob sie nur im Mittelpunkt sein will oder weil sie wirklich gerne Hilfe haben will.... Fakt ist, die TE sieht sich in der Pflicht zu helfen. Und das würde ich auch an ihrer Stelle, wenn mir das jemand so deutlich machen würde.Andererseits kann man es natürlich auch so sehen, dass Lea ein "Opfer" ist, das nun vorgeführt wird. Klar. Ich persönlich würde es wohl so empfinden, wenn jemand mich nicht wirklich ernst nimmt (mit so aussagen "bei mir hat Sammy aber gespielt usw" tut man das halt, auch wenn man es nicht will). Aber! Sie führt es wie gesagt auch selbst herbei.
Also ich hab schon gesagt, wie ich es machen würde( genauso wie die TE) und danach würde es einfach darauf beruhen lassen.Gesendet von meinem LG-E975T mit Tapatalk
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Erstmal finde ich es jetzt auch unangemessen, das ICH jetzt plötzlich beschimpft werde!
Ich habe es versucht, ihr zu helfen, weil sie ja immer auf uns zu kommt und sagt, sie würde ihren gern so haben wie meinen oder jenen Hund, sie frägt ja immer danach!! ich habe ihr nicht ungefragt Ratschläge aufgedrückt, so bin ich nicht, das mag ich selber nicht, aber sie frägt ja immer und lässt in jedem Satz wörtlich anklingen, es ist ihr größter Wunsch, dass er frei läuft, nicht MEIN größter Wunsch, sondern Leas! Mein HUnd lief mit einem Jahr bestimmt 8 Monate mal an der Schleppe, aber um mich geht es nicht.....vonmir aus bleibt er halt an der Leine, abersie kommt immer wieder damit an und ich dachte, als normaler Mitmensch versucht man halt auch mal anderen ganz ohne eigenen Vorteil zu helfen, aber das scheint ja aus der Mode gekommen zu sein.
Ich habe auch nicht vorgeführt, dass ich es besser kann, das würde ich mir nie anmaßen, meine Hunde sind weit entfernt von Perfektion!!
Die Situation war so, dass LEA SELBST gejammert hat, ach ich möchte deine Luzie und aus Scherz wurde dann halt eine Spaßübung und dabei hat nicht nur Lea mir den Hund gegeben und ich bin vor allen gelaufen, sondern alle waren zerstreut auf dem Platz und haben sich einen Partner gesucht, mit dem sie mal für 10 Minuten den Hund getauscht haben, also ich habe hier niemanden vorgeführt, das fände ich auch gemein, aber so war es ja nicht.
Sie ist ja damit auf mich zugekommen, nicht ICH habe gesagt " gib mal deinen Hund, ich zeig dir wie das geht"Auch habe ich das im Zwiegespräch zu ihr gesagt, dass ihr Hund doch spielt, weil sie jedes Mal betont, dass er nicht spielt und ich wollte ihr damit nur sagen,dass er eben doch spielt, aber nicht aus böser Absicht oder um sie vorzuführen, in dem Gespräch habe ich ihr auch gesagt, dass er toll Fußläuft und das ja auch bei LEA selbst, das macht er dort auch gut und ich habe ihr gesagt, sie hat einen tollen Hund, und dass ich glaube, dass er bestimmt mal frei laufen könnte, wenn man dies oder das verändert...aber das sagte ich ihr, nachdem sie um Rat erbeten hat.
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Da ist der Leidensdruck wohl einfach noch nicht groß genug. Und so wie es sich anhört wird er das wohl auch nie werden. Blöd für Sammy.
Aber effektiv kannst du gar nichts machen. So traurig das auch sein mag.
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Hallo Luziefer,
ich verstehe, dass du helfen willst. Aber ich empfinde bei deinen Schilderungen auch einen seltsamen Beigeschmack. Wenn man einen jungen Hund hat, der gerade sichtlich erzogen wird, hat irgendwie jeder ungefragt was beizusteuern. Und man hat in den meisten Fällen wirklich schon viel probiert.
Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum ihr Lea überreden musstet, den Hund abzuleinen. Sie kennt ja sich und ihren Hund. Sie hat vorausgesagt, dass er fortläuft. Warum bringt ihr die zwei in eine solche Situation? Warum glaubst du Lea nicht einfach so, dass wirklich ein Problem zwischen der Kommunikation zwischen ihr und dem Hund besteht?
Man bekommt ungefragt so viel Tipps und einige davon muss man nicht ausprobieren, um zu erkennen, dass sie für den eigenen Hund nicht passen. Mein Klassiker ist immer "Wenn der Hund nicht hört, versteck dich oder renn in die Gegenrichtung davon". Klappt eben nicht bei Hunden, die unabhängig sind.
Ich denke, dass man Lea am besten helfen könnte, wenn man ihr zeigt, wie sie ihre Ziele erreicht und ihr deutlich macht, dass auch sie das Können hat, den Hund zu erziehen. Du hast ihr gezeigt, dass du toll bist und auf Hunde eingehen kannst. An ihrer Stelle würde ich mich nur noch unfähiger fühlen und wahrscheinlich auch vorgeführt.
Wie alt ist Lea denn eigentlich?Beste Grüße
Geckolina -
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Lea ist ende 30 , Anfang 40...genau weiß ich es nicht.
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Ähm... Leute? Ihr kennt Lea nicht, aber urteilt über sie. Auch die TE kennen wohl die wenigsten persönlich. Trotzdem wird in diesem Thread munter drauf los psychologisiert, dass die Schwarte kracht :/
Ich bin sicher, dass sich solche Probleme in der Mensch-Hund-Beziehung auch einfach verselbständigen. Das muss durchbrochen werden, damit wieder neue, nicht ausgetretene Pfade beschritten werden können. Ich finde die Idee von Luzifer gut. Probier es aus. Ich wünsche dir von Herzen das beste dabei, sei aber gewiss, dass das, was über zwei Jahre blöd gelaufen ist, unter Umständen Zeit und Arbeit braucht, um sich grundlegend zu ändern. -
Zitat
Das kommt mir bekannt vor. Den Hund immer schimpfen und anmotzen, aber nicht in der Lage sein, Lob und Belohnung richtig einzusetzen, die ganze Argumentation "Aber der soll nicht"... kein einsehen, wie der Hund tickt, warum er sich so verhält. Ganz typisch, erlebt man doch oft.
Das sind mmn HH, die den Hund haben, um ganz bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen. IHRE Bedürfnisse - die des Hundes sind zweitrangig. Das können ganz liebe nette Menschen sein! Sie sehen den Hund halt nur nicht als eigenständiges Wesen, das sie kennenlernen und verstehen wollen. Er soll ihre Wünsche und Sehnsüchte erfüllen und als Ventil für Unzufriedenheit dienen. Nichts weiter.
Und solange man den Hund nicht als Individuum und Persönlichkeit sieht und schätzt, kann man eben auch nicht die nötige Empathie aufbringen, um ihn verstehen zu lernen.Es klappt immer schlechter, es wird immer mehr gemotzt und gemeckert, das ganze wird zur Spirale. Und egal wie oft man zeigt, dass es ganz einfach auch anders geht, die Person fällt immer wieder in ihr Muster zurück. Sowas ändert man nicht auf der Ebene der Symptome.
Ich finds löblich, dass du es versuchst...
So jemanden kenne ich auch.
Mir tuts einfach für den Hund Leid :/ -
Vllt sollte man diesen Thread besser schließen. Es wird über Dritte geredet, die nicht im Forum sind und sich nicht äußern können. Andere Threads wurden aus diesen Gründen schon geschlossen...
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Zitat
Warum ists denn nur so schlimm, dass der 2jährige Hund an der Schleppe läuft.
Wenn du das in dem speziellen Fall nicht siehst, dann hast du das Problem nicht begriffen. Zu dem eine Krücke wie die Schleppleine immer weiter beitragen wird. Und als solche wird sie hier benutzt, nicht als temporäre Trainingshilfe. Der Hund wird auch in 2, 4, x Jahren noch dran hängen.Krücken können abhängig machen, in erster Linie den HH. Aber soll Leute geben, die ein eingeknastetes Hundeleben nicht schlimm finden. :/
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