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Alleine (als Frau) unterwegs - habt ihr Angst?

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    Hallo ihr Lieben!


    Ich komme gerade mit meinen Mädels vom letzten Pipi-machen wieder. Während die beiden gerade dabei waren, habe ich einen schrillen, panischen Frauenschrei gehört, der bestimmt 30 Sekunden andauerte :| Ich bin sofort rein und habe die Polizei angerufen, die haben jetzt zwei Streifenwagen rausgeschickt. Ich hoffe, dass sie helfen können...


    Ich muss ja zugeben, dass ich früher auch immer relativ ängstlich war. Durch die Hunde hat sich das aber wirklich gelegt. Wir laufen stundenlang durch unseren waldähnlichen Park, nehmen Trampelpfade und sehen manchmal den gesamten Spaziergang über keine Menschenseele. Zwischendurch dann immer mal wieder Vorfälle wie dieser, die einer den eigenen Mut als möglicherweise bloße Naivität erscheinen lassen... :sad2:


    Ich weiß zB, dass in unserer Gegend öfter schon ein Exhibitionist sein Unwesen getrieben hat. Klar, hier findet er die besten potentiellen Opfer - es sind fast immer Frauen (sehr oft junge), die mit ihren Hunden laufen und meistens sind sie allein unterwegs. Vor den Hunden scheint dieser Mensch zumindest keine Angst zu haben, obwohl die Hunde der bisherigen Opfer nicht gerade in die Kategorie Chihuahua gehört haben :|


    Hier im Forum sieht man fast nur Frauen, genauso ist es (zumindest bei uns) da draußen. Es muss also zahlreiche unter Euch geben, die ebenfalls täglich dieses Risiko auf sich nehmen. Wie fühlt ihr Euch dabei? Habt ihr Angst? Seid ihr vielleicht sogar leicht bewaffnet (Pfefferspray o.ä.)? Habt ihr mal einen Kampfsport gelernt? Was gibt Euch Sicherheit?


    Ich weiß, dass ich die nächsten Tage nur mit einem sehr mulmigen Gefühl in den Park gehen werde... Habt ihr ähnliches erlebt? Ist Euch selbst schonmal was passiert? Freunden? Gassibekannten? Denkt ihr Euer Hund würde Euch im Falle eines Falles beschützen? Vermittelt er Euch Sicherheit?


    Mir geht gerade so viel durch den Kopf... Ich werde aufjedenfall bald endlich mit einem Selbstverteidigungssport anfangen und an Tagen wie diesem denke ich auch ernsthaft darüber nach, mit Maja doch VPG zu probieren :/

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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    "Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen alles im Leben lebenswert."

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  • VPG nützt ja nun nichts, das ist nur Sport.
    Ob ein Hund im Zweifelsfalle schützt, das hängt vom Hund ab, nicht vom ausgeübten Hundesport.


    Ich gehe völlig locker mit Hund.
    Durch meinen eigenen Riesen zum 8. Geburtstag hatte ich seit frühester Jugend Freiheiten, die andere Mädchen nicht hatten. Ich musste nur den Hund mitnehmen. :D
    Daher fühle ich mich mit Hund sicher. Ich bin einfach so aufgewachsen.


    Mittlerweile hatte ich Hunde, die schützten und Hunde die es nicht taten. Für mich kein Unterschied, ich bewege mich gleich. Ich setze da ganz auf die abschreckende Wirkung eines großen Hundes, ich erwarte nicht, dass er schützt, selbst wenn ich sicher weiß, dass er es tut.


    Und ein Exhibitionist?
    Warum sollte der Angst vor Hunden haben?
    Ich meine der geht irgendwo her oder steht irgendwo und entblößt sich. Was soll ihm da passieren? Die wenigsten Hunde harmloser Gassigänger kann man auf Befehl schicken, was in diesem Fall auch reichlich übertrieben und mit üblen Folgen für Hund und Halter versehen wäre. Wenn ich plötzlich irgendwo schreie, dann wird selbst ein Hund, der schützt, nicht wissen, wen er jetzt fressen sollte. Auslachen hilft recht gut. :smile:


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Das ist ja schlimm!Ich hoffe,dass geholfen werden konnte!Super,dass du da nicht drüber hinweg hörst!Das ist ja immer ein Schock... ist man ja gleich ganz verunsichert...solche Schreie vergisst man selten.Vor kurzem wurde bei uns in der Nachbarschaft ja ein kleiner Junge von seinem Vater umgebracht.Diese Schreie von dem Kind kann man nicht vergessen.
    Ich hoffe,dass bleibt dir erspart...und es ist kein Drama passiert...



    Ich bin eine von den ganz ängstlichen....ob mit oder ohne Hund im Dunkeln..ich habe immer meinen Schlüssel in der Hand...Pfefferspray dabei und meistens auch das Handy am Ohr...(wenigstens so tun,als ob man telefoniert..)
    Generell vermeide ich aber Begegnungen im Dunkeln,wechsel die Strassenseite und geh immer nur dort,wo Licht ist.


    Unsere alte Maus hatte früher "Pass auf" beherrscht...da wurden Zähne gefletscht und böse geknurrt...gemacht hätte sie nie was...aber gewirkt auf Fremde,mit Sicherheit!!!


    Es gibt zu viele kranke Leute.... :sad2:

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  • Meien Angie ist ja ein Spitz Mix. Ich wollte ihr schonmal das kleffen abgewöhnen indem ich ihr auf Befehl Kleffen beibringe.


    Das abgewöhnen hat garnicht geklappt, aber wenn ich sage "Pass auf" Bellt und Knurrt sie.
    Egal in welcher Situation.


    Als mich son Mann angepöbelt hatte, Angie schon leicht am Knurren. Da sagte ich "Pass auf" da ging die richtig nach vorn und mein Rüde der Nachmacher auch.


    Ehrlich gesagt ich fands toll. Beide Hunde standen Kleffend und Knurrend vor mir und dieseer Typ konnte nicht näher kommen.


    Ja vor dem Mann hatte ich Angst und war froh das beide Hunde so vor mir standen.


    Angie hatte das nach 3 Tagen schon wieder verarbeitet, Jack erst nach 3 Wochen. Der hat 3 Woche noch jeden Menschen gemeldet den er Nachts gesehen hatte.

  • Ich gehe Nachts nicht mit den Hunden raus :ops:
    Und wenn dann nur kurz vor die Haustür ;)
    Hat aber was mit meiner Dunkelheitsphobie zu tun.
    Im Dunkeln krieg ich Atemnot.


    Ich fühl mich relativ sicher mit meinen Hunden,
    da ich aus Erfahrung weiß,dass Hexe zubeissen würde,aber richtig...
    Sie ist mein gutmütigster Hund,aber wenn es ernst wird versteht sie kein Spaß...
    Also hab ich einen ernsten Hund an der Leine,der ruhig aber die Zähne sehr gut zeigen kann,und auch vorwärts geht wenn diese Person nur ein Schritt näher kommt.
    Und einen Hund der schon auf Meterweiter Distanz ordentlich Radau macht,aber nur blufft (zumindest glaub ich das)



    VPG wird dir da nicht viel helfen,da dies nichts mit Personenschutz zu tun hat,
    ohne den Ärmel den der Mann in der Regel Nachts nicht an hat :hust:
    geht rein gar nichts.


    Man hat das mal getestet,als der Ärmel weg war,packte keiner mehr zu,verbellen Fehlanzeige.


    Besser wäre ein Selbstverteidigungskurs,oder den Hund beizubringen auf Kommando zu knurren und zu fletschen,was ich seit Jahren vergeblich versuche...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • na ja, auch wenn ich es in nem anderen thread als "Macke" bezeichnet hab, geht meine Madame nach vorn und bellt die Leute an, also kann sich mir zumindest sicher sein, daß sich keiner unbemerkt anschleicht.
    Is zwar eigentlich blöd, aber ich arbeite dran, daß sie sich zumindest dann abrufen läßt



    und sie wirkt, wie ich bereits selbst von Bekannten HH zuhören bekommen hab, sehr abschreckend.


    zusätzlich mitnehmen tu ich nix, da dies strafbar sein kann oder auch gegen einen selber verwendet werden kann.


    Aber ich meide zu dunklen uhrzeiten auch komische Wege etc, da muss sie halt mit zurecht kommen, daß es dann nur ne kurze runde im hellen gibt und gut is

  • Also prinzipiell habe ich keine Angst im dunkeln. Der Hund gibt mir Sicherheit, auch wenn ich ihn im Notfall beschützen muss.


    Heute Abend ist es mir passiert, dass eine schwarze Gestalt stetig auf mich zu gelaufen kam. Da es ja dunkel war, habe ich dementsprechend nichts gesehen, auch keine Hunde. Als der ca. 5m vor mir war (ok, da wurde mir dann doch etwas mulmig!), flitzten seine beiden Jackies kläffend an ihm vorbei auf uns zu...zum Glück war es ein Hundebekannter... :D


    Wenn es nicht anders geht, laufe ich auch durch einen unbeleuchteten Park. Da hier bei Nacht eh wenig Leute unterwegs sind (die meisten nur mit Hund und dann auch noch bekannt) ist das kein Problem.
    Mit Pfefferspray etc. bin ich nicht bewaffnet, ich denke dass würde mich nur verunsichern.


    Zum Glück habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, sonst würde ich bestimmt nicht so sorglos sein.

    Fellnase Dina, eine Bardina (Mix) *01.05.2009 & Doro

  • Also im Dunkeln gehe ich auch nie richtig in den Park, höchsten mal noch den Rückweg, aber das ist dann auch immer gegen 18 Uhr und es sind noch genug Leute unterwegs. Nachts gehe ich nur nochmal auf die andere Straßenseite, nur grenzt die leider an einen großen Parkplatz der widerum an den Park grenzt. Am Anfang des Parks sind nämlich ein Tagungsgebäude und ein paar Firmen (Callcenter in erster Linie), dafür ist auch der Parkplatz. Nachts ist es da schon etwas unheimlich, deswegen verdonnere ich immer meinen Bruder dazu, mitzukommen :hust:


    Ich habe mir als Zweithund auch bewusst einen Hund ausgesucht, der groß wird und dunkel ist. Ich hatte ja vorher nur mein kleines, blondes Cleo-Prinzesschen, die nun wirklich nicht gerade respekteinflößend ist :roll: Und ich muss auch sagen, dass ich mich zu der Zeit viel unsicherer gefühlt habe. Damals habe ich mir auch meist Begleitung für die Spaziergänge gesucht und bin ausschließlich auf den Hauptwegen gegangen.
    Das Problem ist nur; Maja ist die größte Schisserin unter der Sonne. Schäferhundtypisch schlägt sie zwar an, sobald sie etwas bemerkt - aber sobald es näher kommt, nimmt sie reißaus. Das wäre in einer solchen Situation wirklich fatal :/ Kann ich ihr das irgendwie abgewöhnen?


    Wie habt ihr es denn geschafft, Euren Hunden beizubringen, dass sie nach vorne gehen? Also alleine knurren/ bellen/ blöffen würde mir ja schon reichen. Wenn zwei Hunde darein einstimmen wirkt das bestimmt schon irgendwie abschreckend.


    Echt, vom VPG kann man gar keinen wirklichen Gebrauch machen? Lernen das denn die Diensthunde bei Polizei und Co nicht auch?

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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  • [quote="rather_ripped"]?


    Wie habt ihr es denn geschafft, Euren Hunden beizubringen, dass sie nach vorne gehen? Also alleine knurren/ bellen/ blöffen würde mir ja schon reichen. Wenn zwei Hunde darein einstimmen wirkt das bestimmt schon irgendwie abschreckend.
    quote]


    musste es meiner nich beibringen, daß hat sie von anfang an von allein gemacht
    :ka:

  • Also wenn ich ein Spielzeug oder einen Stock in die Luft hebe, dreht meine Maja automatisch hoch und fängt an zu kläffen (deshalb mache ich das eigentlich nicht mehr). Könnte ich das dann einfach als Ausgangslage nehmen? Objekt hochhalten und sobald sie bellte "Pass auf!" sagen und ihr ein Leckerlie zustecken? Parallel zu dem "Pass auf!" oder erst "Pass auf!", dann "Feeiiin!" und parallel zu dem "Feeiiin!" ein Leckerlie? Sollte ich dann auch direkt das Kommando "Still!" mit einführen? Wenn ja, wie? Ich glaube das probiere ich morgen direkt mal aus...

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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    "Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen alles im Leben lebenswert."

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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