Beiträge von acidsmile

    Leinenführigkeit muss den Hunden auch richtig in Fleisch und Blut übergehen. Das ist eben etwas Langwieriges und nicht damit getan ein paar mal Methode x anzuwenden.
    Im Grunde ist die Leine ja auch nur ein Hilfsmittel. Alle Übungen zur Leinenführigkeit, sollen dem Hund ja auch darin sensibilisieren auf den Halter mehr zu achten und ihm mit kleinem Radius zu Folgen.
    Ab einem gewissen Punkt wird es dann immer mehr egal, ob eine Leine dran ist oder nicht.

    Außer der Hund hat gelernt, dass Geschirr bedeutet zu ziehen. Dann zieht der Hund halt mit Geschirr dran. Soll ja auch oft so :smile: .

    Durch Lernen?


    Du lässt ein Kind doch auch nicht vor ein Auto rennen, damit es die Regeln im Straßenverkehr lernt.

    Das wird mitunter aber schon als Schützende Gewalt bezeichnet.
    Und das man darauf kein Echo zurück bekommt, hat für mich schon etwas mit einer Autoritären Beziehung zu tun. Nicht mit einer Kooperativen.

    Genauso wie ich mein Kind an Bordsteinen mitunter festhalte, weil er auf Grund Schwerbehinderung keine Gefahreneinschätzung besitzt. Packe ich auch meine Hund mitunter Unsanft an der Schnauze oder am Kragen, wenn die irgendwas vom Boden Fressen will.
    Und ich glaube nicht, das dann ein Lernen durch Kooperation Stattfindet. Sondern zuerst mal ein Lernen, durch Vermeidung. Später dann auch gerne durch Kooperation, da es sich auch Lohnt, schon auf ein "Na" zu hören bei mir.
    Mein Kind dagegen wird irgendwann durch Logik verstehen, warum es wichtig ist sich an Regeln im Straßenverkehr zu halten.
    Menschen mit Schwerbehinderung, die auch als Erwachsene nicht in der Lage sind, über Logik zu Kompensieren, brauchen als Erwachsene dann manchmal Menschen als Betreuer, die größer und Stärker sind, wie sie. Damit der Pfleger Notfalls Schützende Gewalt anwenden kann.
    Und auch im Bezug auf Hunde, gibt es Charaktere, ganz gut bei Menschen aufgehoben sind, die sich Notfalls auch Körperlich schaffen durchzusetzen, wenn der Hund zusätzlich mit Maulkorb gesichert ist.

    Auf Kooperation zu setzen, Funktioniert nur für Bestimmte Typen.
    Auch die Typen für die das nicht Funktioniert, sollten die Chance auf die Teilnahme am Leben haben. Nur der Umgang muss in manchen Situationen dann eben anders sein.
    Autoritärer, Klarer.
    Und hat man ein Individuum vor sich, das auf Schützende Gewalt angewiesen ist um Gefahrlos durchs Leben zu kommen, dann braucht es auch einen Funken Dominanz beim Verantwortlichen für denjenigen.

    Auf Sixx gibt es eine Sendung die sich "Trouble Teenies" nennt. Da werden Menschen und Junghunde vom Hundetrainer Andre Vogt trainiert.
    Hab die Sendung mit dem Bruno bisher nur geschaut und fand es mal ganz nett, das nicht Futterbeutel werfen, dass allround Mittel gegen jedes Problem war.
    Die Folge war schon sehr Erheiternd. Der Bruno war ein herrlich frecher und Kluger Junghund xD .

    Wir finden auch nur die Spuren. Derzeit recht viele, da ein Teil des Waldes bejagt wurde und an der Stadtgrenze lang eben nicht.
    Aber zu sehen sind die Tagsüber da trotzdem nicht.
    Ich will mit Tiny zu einem Wildschwein Gehege bald fahren und ihr die Tierchen mal zeigen. Da bin ich auch schon gespannt auf die Reaktion. Die sind ja nicht gerade klein und die in dem Gehege sind so angefüttert durch Menschen und an Hunde gewöhnt. Sind sehr Entspannte Wildschweine, die sofort zum Zaun kommen.

    Und dann laufen in der Stadt auch noch im Minutentakt andere Menschen mit ihren Hunden an einem vorbei, während der Welpe "eigentlich" gerade Pieseln sollte :face_with_rolling_eyes: .
    Unsere nächste Wohnung hat hoffentlich auch einen Garten und dann will ich anfangen über das Thema Zweithund nachzudenken.
    Ich mags auch gar nicht mehr in der Stadt :frowning_face: .

    Bisher war ich gewohnt, dass das Thema Stubenreinheit eigentlich schnell erledigt ist. Mit Tiny hatte es doch ganz schön gedauert.
    Draußen war es ihr oft zu Aufregend und dann war sie sehr eigen mit den Löse Stellen(Ist immer noch so :rolling_on_the_floor_laughing: ). Moos sollte am liebsten unter den Pfoten sein. Fürs Häufchen am liebsten nur, mit eigenem Separee. Also Möglichst Blickdicht, im Unterholz hinter Büschen.
    Das mein Sohn es total Witzig fand, wenn sie in die Wohnung machte und ihr Lob und Kekse oft dafür spendierte, war dann auch nicht so Hilfreich für mich :tropf: .
    Dazu noch schlechtes Verstoffwechseln von manchen Futtersorten und ne kleine Allergie und dadurch öfter mal Futterumstellungen. Glaub eine Blasenentzündung hatten wir dann auch mal dabei...
    Zog sich ganz schön das Thema mit der Stubenreinheit.
    Wenn aber dann noch sehr geringe Abstände dazu kamen, haben wir lieber einmal zu oft, unnütz den Urin untersuchen lassen. Weil Blasenentzündung oder Steine, braucht man nicht auch noch dazu, wenn Fräulein Hund da eh schon so speziell ist :lachtot: .

    Ich hoffe, dass die nächste Läufigkeit noch lange auf sich warten lässt.
    Aktuell läuft alles so gut. So wie derzeit alles klappt, wäre es auch ok, wenn das so bleibt. Verbessern dürfte sich schon noch, dass ein oder andere, aber wir haben überhaupt keine schwierigen Baustellen. Das Fixieren, lässt sich über Signal abbrechen. Im Wald läuft Tiny regulär Offline. Sie läuft im Wald nicht zu Fremden Hunden hin. Sie wartet beim Apportieren wieder Brav auf ihrem Hintern, bis ich sie schicke, ohne das ich sie kurz wo anbinden oder festhalten muss.
    Sie Akzeptiert meine Entscheidungen und wirkt Zufrieden damit, zu Wissen was ich von ihr Erwarte und Diskutiert draußen nicht mehr so bockig :tropf: , wenn wir einen Interessenkonflikt haben.
    Wir können Ewig Wortlos durch den Wald laufen, weil sie viel mehr Körpersprachlich mit mir Kommuniziert, nachfragt, sich immer an mir Orientiert und insgesamt total Aufmerksam geworden ist. Wenn sie mal was Interessantes sieht, Arbeitet sie auch sofort mit mir zusammen.
    Wodurch sie nun auch viel mehr Freiheiten hat :smiling_face_with_hearts: .