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Beiträge von acidsmile

    Hab meine Hündin ja erst letzten Monat einschläfern müssen. Keine sorge, den richtigen Zeitpunkt erkennt man wenn es ums Körperliche geht. Meine Hündin hat sich auch beim Tierarzt nicht mehr zusammen gerissen, die lag da einfach nur und wimmerte leise vor sich hin.


    Bei dem geistigen Gemüts Zustand aber mache ich mir auch sorgen, ob ich es rechtzeitig erkenne. Mein Rüde hat wohl solche Deprivationsschäden oder er hat eine Art Autismus.
    Der hangelt sich eben den ganzen Tag von einem Ritual zum nächsten und dazwischen weiß er, das Ruhephasen sind. Und ihm das so beizubringen hatte sehr lange gedauert.
    Jetzt mit der Demenz hängt er sich manchmal auf, wie eine kaputte Schallplatte die immer wieder auf die selbe Stelle springt.
    Ich glaube solange es noch klappt, das ich Trick 17 anwende. >Ich beginne ein Ritual welches problemlos klappt und beende es, damit er wieder in die Ruhephase wechselt.<
    Wenn er sich aufgehangen hat, dann läuft der fiepend im Kreis.
    Das ist echt Krass und außer mit ihm ein Ritual beenden hilft auch nichts um ihn zur Ruhe zu bringen. Der kann sowas stunden lang machen. Wenn ich Besuch da habe, dann Funktioniert es leider nur, durch bei mir festhalten, da Besuch für ihn zu viel Unruhe rein bringt.
    Selbst meine 85 Jährige Oma ist ihm manchmal zu aktiv :headbash: .


    Zwischen neuen Tricks lernen und Alltagstauglichkeit liegen bei uns Welten :(. Fährten klappt immer noch wunderbar und neue Tricks lernen klappt bei ihm manchmal in 5 Minuten, das er ungefähr verstanden hat wodrum es geht. Darum denke ich manchmal auch an Autismus.

    Mützenmonster, tut mir leid für deinen Hund mit dem Knochenkrebs. Ich hoffe der Verdacht bestätigt sich nicht.
    Hab meine kleine auch erst letzten Monat einschläfern lassen, weil eine Behandlung eh nur wenige Wochen/Monate weiterleben bedeutet hätten und das unter schmerzen und jeden Tag leiden um am ende unter noch größeren Qualen zu sterben.
    Bei Krankheiten wo das Haustier eh dem Todgeweiht ist, spielt für mich nur noch Lebensqualität eine Rolle. Ist die nicht mehr gegeben, dann würde ich auch mit einer Millionen auf dem Konto trotzdem einschläfern.


    Ich finde es ist scheißegal wie viele hundert oder tausend Euro man spontan aufbringen kann. Auch braucht man keine OP Versicherung. Aber ich habe jeden Monat einen gewissen Betrag x über, den ich nur für Spaß ausgaben für mich nutzen kann. Für meinen Stamm-Tierarzt ist dieser Betrag für Ratenzahlungen auch ausreichend. Bisher hatte ich auch immer nur 2 Monatsraten zu zahlen, wenn mal was dringendes angefallen ist.

    Bei meiner Hündin hätte ich auch so gedacht. Aber bei meinem Rüden ist alles komplizierter. Ich hab ihn schwer Verhaltensgestört vor 5 Jahren aus dem TH geholt. Von Erziehung hatte er noch nie was gehört... .
    Und naja, mit zunehmender Demenz rutscht er in so manch altes Verhalten zurück :( : .
    Ich muss schon genau abwägen wo ich fünfe gerade sein lassen kann und wo nicht. Durch meinen 3 Monate alten Sohn gestaltet es sich noch etwas schwieriger. Früher hat mein Rüde ja Kinder gefressen, also sind die Zimmer mit Absperrgitter 2 geteilt. So kann er wie gewohnt am Familienleben teilhaben.
    Für mich ist es wichtig, das sich das zusammen Leben Artgerecht gestalten. Manchmal überleg ich ein anderes Zuhause für ihn zu suchen. Wo es eben nicht schlimm wäre, wenn er auf seine alten Tage wieder etwas Aggressiver werden würde.
    Es gibt nur kaum Menschen die ihn leiden können, weil er eine richtige Nervensäge ist.
    Sein andauerndes, ausdauerndes, nie endendes Fiepen, ist nur durch feste Rituale und Regeln auf ein erträgliches Maß reduzierbar gewesen. Umso Dementer er wird um so krasser wird es wieder. Wie ein nie endender Tinitus.
    Gesundheitlich ist alles abgecheckt. Bei ihm ist es einfach die Psyche die problematisch ist.
    Als ich in der Schwangerschaft für eine Woche im KH war, hab ich ihn mit Adrenalin geweiteten Augen kurz vorm Herzinfarkt oder Schlaganfall wieder bekommen. Er setzt sich mit seinen Verhaltensstörungen selbst unter Stress, wenn er sie zu stark ausleben kann.


    Aktuell haben wir glaube ich eine gewisse Grenze grad gefunden, die Artgerecht ist und genug Lebensqualität bietet.
    Aber manchmal denke ich, sollte es schlimmer werden, vielleicht bleibt dann nur einschläfern. Aber einschläfern wegen der Psyche?

    Also Bellen ist auch Stress abbauend^^.
    Wie alt ist dein Hund eigentlich?


    Ich hab vor über 2 Jahren ein sehr intensives Training mit Hilfe einer Hundetrainerin gemacht. danach hat es mit Allein bleiben soweit die letzten 2 Jahre geklappt.
    Bei mir ist jetzt nur nen Knick drin, weil meine Hündin verstorben ist und son Intensiv Training bei meinem Hunde Opa nicht mehr lohnt.


    bezüglich Hunde Aggression hilft zeigen und Bennen aufbauen. Mein Rüde bleibt entspannt, wenn ich ihm rechtzeitig sage "Ein Hund kommt". Die Überraschungs Momente mit anderen Hunden bringen meinen nur noch zum richtig ausflippen.

    Ja, meiner frisst auch andere Hunde auf :D . Ich sag ja, es ist verdammt schwierig^^. Man muss eigentlich sein halbes Leben um den Hund organisieren, bis er über die Regenbogen Brücke gewandert ist.... .
    Meiner bekommt einen Maulkorb um, wenn ich ihn betreuuen lasse. Scheint ihn nicht mehr zu stören.

    Es ist einfach schwierig :( . Tipps hab ich keine richtigen, mein Hunde Opi wird jetzt einfach nicht mehr alleine gelassen.
    Früher hat es funktioniert, das seine Betreuungs Person mit ihm ne Runde um den Block ist. Dann bin ich schnell abgehauen und mein Rüde war durch den kleine Spaziergang soweit abgelenkt, das er nicht gebellt hat.
    Jetzt sagt mir seine Betreuungs Person das er sich erst mal bis zu 30 Minuten ausbellen muss und erst dann legt er sich zu ihr.
    Hab glück das seine Betreuung das ganze so locker nimmt und es sie nicht stört.


    Außer Hund überall hin mit nehmen oder ihn betreuen zu lassen, hab ich sonst leider auch keine Ideen, wenn es sich um nen älteren Hund handelt.
    Beim jüngeren kann man ja vielleicht mit Hilfe eines Trainers noch was machen :).

    Ein Ritual ... das ihm ja auch Halt und Orientierung gibt. "Alte Menschen" brauchen das auch, Rituale, um nicht vollkommen den Faden im Kopf zu verlieren. Kann ja auch nur mal eine leckere Kleinigkeit sein, die er mag.
    Würde ihn auch verwöhnen und öfter mal nachgeben.

    Dieses Ritual wäre auch ein einziger Kampf das raus zu bekommen. Mit meiner Hündin war es einfacher mit dem Oldie. Er hat sich so gut an ihr Orientiert, das mir die ganze Zeit nicht auffiel, das seine Sehschwäche schon so stark ausgeprägt ist.


    Manche Schrulligen Besonderheiten sind auch echt süß und bringen mich zum lachen :D . Er braucht auch immer öfter eine extra Einladung. Vor allem mit dem Badezimmer, wenn ich ihm die Tür extra auflasse. Oder ich ihm die Decke anhebe, das er drunter kriechen kann... Und dann sucht er unter der Decke seinen "Stammplatz" und verläuft sich dann dadrunter. Dann steht er wieder bei mir, ich muss die Decke wieder anheben und er versucht es erneut :lol: .

    Ich probier es dann jetzt einfach mal aus :smile: .


    Futter denkt er, gibt es jedes mal nach dem Gassi gehen. Früher waren es 3 Mahlzeiten. Und so oft Fütter ich bisher auch immer.
    Jetzt gehen wir aber alle 4-6 Stunden, also denkt er auch es gibt immer was und steht entsprechend oft fiepend vor dem Napf.
    Manchmal gehen wir auch alle 3 Stunden, je nachdem.
    Schwierig oder hat jemand eine Idee dazu?

    Huhu,


    Jetzt wo meine Hündin verstorben ist und ich nur noch meinen alten Rüden (ca. 12-13 Jahre) habe, fällt mir auf, der ist verdammt tatterig. Das er eh nur noch 1-2 Kilometer schafft ohne das es ihm Probleme in der Hüfte bereitet war mir auch vorher schon aufgefallen. Aber das er wahrscheinlich nur noch einen halben Meter weit gucken kann, erst gestern. Und irgendwie lässt er sich ohne meine Hündin bei allem mehr Zeit. Ist gleichzeitig aber auch anhänglicher und irgendwie nervöser dadurch, weil ich so viel Nähe auch nicht durchgehen lassen konnte bei ihm. Wegen dem Alleine bleiben vor allem.


    Seit meine Hündin verstorben ist, ist das Alleine bleiben nu hinüber. Das Training damals, damit er es überhaupt geschafft hatte, war wahnsinnig anstrengend und Zeitintensiv... Würde ich das noch mal machen, wäre er wahrscheinlich schon Tod, bevor es richtig klappen würde. Lohnt sich das? Wirklich gerne ist er eh nie alleine geblieben.
    Seit ich ihn habe, will er auch immer mit ins Badezimmer. Lasse ich ihn vor der Tür fiept er und nervt. Lasse ich ihn mit rein, legt er sich einfach irgendwo hin und pennt. Wozu uns beiden den Stress weiter antun?
    Manchmal glaubt er im Gefühl zu haben, das wir Futterzeit haben. Läuft dann Fiepend am Napf auf und ab... Einfach ein wenig Futter in seinen Napf tun und ihm öfter kleinere Portionen geben, statt auf die echte Futterzeit zu warten? Mit der Gefahr er läuft dann von morgens bis abends fiepend am Napf auf und ab? (Er übersieht manchmal auch, dass Futter im Napf ist :hust: )


    Feste Regeln und Rituale haben gerade bei ihm immer geholfen gewisse Verhaltensstörungen, wodurch er sich selbst wahnsinnig gestresst hat im Zaun zu halten. Aber er bringt immer mehr Rituale durcheinander und die Konsequente Einhaltung dieser Rituale von meiner Seite aus, verursacht glaube ich mehr Stress als mich einfach anzupassen und es so anzunehmen.


    Kann man sich mit so einem alten Hund einfach zurück lehnen und sich einfach nach dem Hund richten?
    Ich bin ja eh in Babypause und muss mich nicht wahnsinnig verbiegen, um den Hund in meinen Alltag integriert zu kriegen.


    Also, soll ich es einfach lassen?

    Ich glaube, daß dieses in kleinen Schritten üben verkehrt ist. Meine Hunde hab ich im Alter von ca. 4 Monaten ins "kalte Wasser" geworfen. Ich bin dann einfach aus dem Haus, weil ich einkaufen oder sonstwas mußte.
    Besser als das was ich zuletzt gesehen habe: einen jungen Welpen, allein angebunden vor dem Discounter. Ich dachte, ich trau meinen Augen nicht. Bin dann da stehen geblieben, bis die Besitzerin kam, weil ich Angst um den Hund hatte.
    Wie sich herausstellte, war er 14 Wochen alt und die HH meinte, sie könne ihn doch nicht alleine zuhause lassen, in dem zarten Alter.
    Ehrlich gesagt hätte ich den Knirps dann lieber zuhause gelassen, statt ihn irgendwo anzubinden.


    Ich bin der Meinung, daß das alleinebleiben zu spät geübt wird und in zu vielen kleinen Schritten.
    Wenn der Hund es von Welpentagen an kennt, daß er mal "verlassen" wird, ist es für ihn später kein Problem.

    Genauso war es damals bei meiner Hündin auch. Ich musste Einkaufen und hab das Welpchen allein gelassen. Stand noch 10 Minuten an der Tür und hab gelauscht und war 30 Minuten später eh wieder da. Ich hab nie Probleme mit dem Alleinbleiben mit ihr gehabt.
    Anders mein Senior Rüde aus dem TH. Hab rund 1 1/2 Jahre geübt, bis ich ihn rund 8 Stunden alleine lassen konnte. Aber so ganz 100% zufrieden war er nie dabei. Das ging jetzt knapp 2 Jahre mal mehr, mal weniger gut. Nu ist meine Hündin verstorben und wir sind wieder bei 0.
    Jetzt hab ich kein Bock mehr ca. das letzte Jahr was er noch lebt mit Training zu verschwenden und Organisiere ihn lieber bei jemanden unter.


    Also Welpen können meiner Meinung nach alle Alleine bleiben lernen.
    Aber bei Alten Hunden die es nie gelernt haben, ist es nicht immer möglich. Und wenn doch, ist man von tief entspannt beim Alleine bleiben oft ne Ecke entfernt und bleibt es auch immer.

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