notfall mit mischlingshündin
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Oh man die arme Maus, sie hätte jetzt eigentlich was besseres verdient..
Und wenn deine Freundin jetzt schon zusammenbricht weil der Hund 2 mal in die Wohnung gemacht hat, dann mal viel Spaß wenn sie in die Pubertät kommt..
So wie es sich anhört habt ihr euch überhaupt keine Gedanken über einen Hund gemacht..
Ich hoffe ihr reißt euch jetzt den Ar*** auf damit es der Kleinen bald besser gehen wird.
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Hi,
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Naja, das meiste wurde ja schon geschrieben (langsam aufbauen, erstmal ankommen lassen usw), aber seid Ihr sicher, daß der Hund schonmal alleine war? Wenn in der anderen Wohnung noch ein Hund und mehrere Katzen waren, ist es ja ziemlich unwahrscheinlich, daß der Hund irgendwann mal wirklich alleine war im alten Zuhause. Und das erklärt auch, warum das Alleinebleiben mit dem Hund des Vaters (?)funktioniert und er jault, wenn der andere Hund geht. Denn er scheint es ja gewöhnt zu sein, daß zwar nicht ständig Menschen in der Nähe sind, aber zumindest andere Tiere. Und wenn er ganz alleine sein nicht kennt, muss man es natürlich langsam aufbauen wie bei einem Welpen. Wie man es aufbauen kann, war ja hier schon genug beschrieben bzw. es gibt ja auch die Suchfunktion, da steht auch viel zum Thema "Alleine bleiben". Aber wenn ihr mal überlegt, was die Hündin momentan alles verarbeiten muss (Familie weg, neues Zuhause, keine anderen Tiere, kein bekannter Tagesablauf usw), dann ist es doch schon eine enorme Leistung, daß sie gut auf Dich hört. Klar ist es schwierig, einen Hund ganz langsam ans Alleinebleiben zu gewöhnen, wenn man keinen Urlaub hat oder nicht den ganzen Tag zuhause ist, aber vielleicht besteht ja doch die Möglichkeit, sie anfangs bei 'nem Dogsitter oder so unterzubringen und dann in der restlichen Zeit das Alleinesein ganz langsam aufbaut?
Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen, daß Ihr drei das hinbekommt!
LG Silke
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Hallo,
ich will Dir ja keine Angst machen, aber meine war erst mit 12 Monaten zu 100% dicht. Und dass obwohl ich mit ihr alle 4 Stunden raus gegangen bin (davor alle 3, 2 Stunden). Vom alleinebleiben wil ich erst gar nicht reden

Könnte nicht jemand von euch 2 Wochen Urlaub nehmen und langsam üben? Ich bin mir sicher die Maus ist noch nicht bei euch angekommen und möchte gerne wieder nach Hause, da hilft nur Gedult und üben.
Im übrigen finde ich auch nicht die qm einer Wohnung maßgebend sondern wie man sich mit dem Hund beschäftigt und wieviel Auslastung er bekommt.

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Danke für die Blumen junorfan :^^: .
Ich versteh ehrlich gesagt nicht, worüber sich der Threadstarter aufregt.
Habt ihr euch mal gedanken gemacht bevor ihr den hund aus "diesen sooo schlechten Verhältnissen" geholt habt? Glaubt ihr wirklich es geht ihm besser, 10 stunden am Tag allein auf 100qm??? das ist selbst für einen erwachsenen hund auf Dauer zuviel!
Ich bin wohl auch ein böööser Tierhalter- mein Hund (noch dazu ein sehr aktiver Hütehund) muss tatsächlich mit 2 Kindern, einem Erwachsenen und einer Katze eine 55qm wohnung teilen... der ist doch tatsächlich noch glücklich dabei.Eurem Hund bringen diese 100qm genau gar nix, wenn keiner da ist. Sie überfordern ihn höchstens.
Ich will mal versuchen, trotz der, meines Erachtens nach, völlig undurchdachten Anschaffung, ein paar sinnige tips zu geben:
Der Hund kann auf keinen Fall solange alleine sein. Es ist auch ungesund für die Nieren wenn sie 10 Stunden nicht piseln kann. Über nacht ist das grade ok, tagsüber sollte der hund mind. alle 6 Stunden raus. Wenn sie noch nicht richtig sauber ist, eher alle 2-3 Std. Dafür einen ruhigen Platz wählen, am Besten immer denselben.
Die Stunde nachmittags klingt gut. Übertags sollte jemand aufpassen (Verwandte, Dogsitter...). Bei Übungen zum Alleinebleiben den Raum beschränken auf ein bis zwei Räume (Flur, Küche, oder so). Ansonsten wurde der aufbau des alleinebleiben gut beschrieben. Das geht nicht in ein paar Tagen rechne mal mit Wochen bis Monaten bis ihr 5-6 Stunden hinkriegt.
Ihr müsst euch freinehmen. Ihr könnt doch nicht nen Hund anschaffen und den dann gleich den ganzen Arbeitstag alleine lassen!
Hier muss Bindung und Vertrauen aufgebaut werden, wie soll das gehen, wenn ihr den ganzen Tag weg seit.
Wenn sie angst vor Fremden hat, langsam ranführen, niemanden streicheln lassen, vermittelt dem hund, dass ihr auf sie aufpasst. Dabei aber nicht tröstlich reden oder ermahnen wenn sie Angst hat, sondern neutral bleiben, normal halt.
Welche erwartungen habt ihr eigentlich an einen 6 monate alten Hund?Ich muss aber, trotz aller Tips erlich sagen:
Aus meiner sicht seit ihr nicht gerade geeignete Hundehalter, jedenfalls nicht für diesen Hund und momentan auch für keinen anderen.
Mir fehlen da die Hintergedanken, wie der Tag mit Hund zu organisieren ist, welche Bedürfnisse ein hund hat und überhaupt...
Ich würde ernsthaft dazu raten, ihr schnellstmöglich einen Platz bei Menschen zu suchen die Hundeerfahrung haben und willig sind Zeit und Geduld zu investieren und diese auch haben!Sorry für die harten Worte, aber das ist soviel Unerfahrenheit und Unkenntnis und das Hundekind ist dabei die Leidtragende, die all diese anforderungen erfüllen soll- kaum das sie da ist... mir tut das Hundchen grad echt leid- die versteht die welt nicht mehr.
lg susanne
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Zitat
kümmert euch wenigstens um einen Dogsitter oder einen Tierkindergarten o.ä. 10 STd. allein im Alter von 6 Monaten ist einfach nicht artgerecht
sowas geht gar nicht, egal, wie alt der hund ist.
darf ich fragen, warum ihr euch überhaupt einen hund geholt habt, wenn ihr beide so lange aus dem haus seit?
armes tier, vom regen in die traufe, wobei ich den regen schon besser finde, als das, was er jetzt hat.
gruß marion,
die der meinung ist, dass nervenschwache menschen sich keinen junghund ins haus holen sollten
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Hallo,
es wurde ja schon alles gesagt was das Thema alleine bleiben angeht.
Nehmt Euch Urlaub und gebt ihr erstmal Zeit.
Zum verdeutlichen:
Stellt euch vor ihr werdet einfach von zwei Menschen abgeholt und in eine neue, euch völlig unbekannte, Umgebung gepackt.
Dort sollt ihr dann für längere Zeit alleine bleiben. In diesem neuen Zuhause sind viele neue Geräusche, die ihr nicht kennt und die Euch vielleicht auch Angst machen.
Nichts ist mehr so wie es vorher war.Könnt ihr euch jetzt vorstellen wie es eurer Hündin geht?
Wenn ja, dann sucht nach Lösungen wie ihr die Zeit des Alleinbleibens überbrücken könnt bis sie sich eingelebt hat.Wie ist es denn mit dem Vater?
Er hat doch auch einen Hund und vielleicht wäre es ja möglich, dass ihr euren Hund zu ihm fahrt, oder er sie bei euch abholt.
Ansonsten bleibt euch nur noch eine Hundetagesstätte. Ich denke gerade in der Anfangszeit ist es wichtig, dass sie nicht alleine ist. Sie könnte auch solche Ängste entwickeln, dass sie auch künftig nicht mehr alleine bleiben möchte und lautstark jault und randaliert.
Man kann sich so eine richtige Trennungsangst heranziehen.
Diese dann zu beseitigen wird noch länger dauern.Wegen der Stubenreinhei:
Habt ihr vielleicht das Futter gewechselt, oder gebt es ihr zu einer anderen Zeit als sie es gewohnt ist?Liebe Grüße
Steffi
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Hallo, auch wir haben ja gerade einen Junghund (8 Monate) zu uns genommen.
Das wichtigste ist meiner Meinung nach erstmal, ihm zu zeigen, das ihr auf ihn aufpasst damit er Vertrauen aufbauen kann.
Wir haben dazu beide Urlaub genommen.
Ihr übernehmt das Kommando. Ihr entscheidet was der Hund darf und macht, nicht er.
Wenn er nachts nicht trocken ist, würde ich für eine Box plädieren oder ihn ganz einfach an seinem Schlafplatz festbinden.
Tagsüber würde ich versuchen jemanden zu finden, der mit ihm wenigstens einmal rausgeht.
Zudem loben,loben,loben für alles was er richtig macht. -
Zitat
Wenn er nachts nicht trocken ist, würde ich für eine Box plädieren oder ihn ganz einfach an seinem Schlafplatz festbinden.
Jetzt soll der arme Kerl auch noch festgebunden werden? Na, mit drückender Blase und kneifendem Darm im neuen "großen" Zuhause auf eineinhalb Quadramtmetern festzusitzen, wird ihm die Eingewöhnung enorm erleichtern. :banned:
Mann, Mann, Mann. Kopfschüttel, ausführlich.
Folgt den Tips von Steffie, besucht eine Hundeschule (am besten Deine Frau, bisschen Freiluft tut auch den Nerven gut) und/oder beauftragt einen Dogsitter (besser noch: Tagesbetreuung), nehmt soviel Urlaub wie möglich. Jetzt. Und lernt euren neuen Hausgenossen richtig kennen - und lieben.
Falls das nicht möglich ist: Fackelt nicht lange rum und sucht ihm das Zuhause, das er verdient. Wenigstens das seid ihr ihm schuldig!Viele Grüße
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Zitat
oder ihn ganz einfach an seinem Schlafplatz festbinden.
.NEIN! Bitte nicht. Wenn der Hund nicht stubenrein ist, dann geht man mit ihn alle 2 oder 3 Stunden vor die Tür - bis er es lernt. Das kann ja nicht zu viel verlangt sein! Schon mal daran gedacht das der Hund sich im Schlaf mit der Leine verheddern kann? Und gerade wenn er noch unsicher ist ... NICHT FESTBINDEN!!!!
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Gesunde Hunde machen nicht auf ihren schlafplatz.
Eine box ist nichts anderes nur netter ausgedrückt.
Ich habe ausdrücklich von nachts geschrieben. Tagsüber halte ich das alles auch für schwierig.
Aber man könnte den Hund natürlich nachts auch mit ins Bett nehmen, dann würde man merken wann er unruhig wird und mit ihm rausgehen. - Vor einem Moment
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