notfall mit mischlingshündin

  • Das mit dem Bett habe ich auch gemacht, das ist ok - insofern man es selber mag. Aber anbinden? Ach bitte. Ein Hund der neu in der Umgebung ist, der Angst hat und viele Unterschiedliche Geräusche hört - dann noch anbinden? *kopfschüttel*

    Wenn man zu faul ist seinen Hintern in der ersten Zeit auch Nachts regelmäßig vor die Tür zu schieben sollte man sich keinen Hund anschaffen.


    My 2 Cent!

  • Klasse Idee, tagsüber allein 10 Stunden und nachts angebunden oder in der box- das wird bestimmt ne ganz tolle hund- Mensch beziehung! Ironie aus.

    Manchmal habe ich das Gefühl, das es sich immer mehr Leute verdammt einfach machen. Macht der hund nachts rein- Box, kommt der 3 Monate alte hund nicht aufs erste rufen- Schlepp dran usw...
    Ich habe nix gegen diese Hilfsmittel, wenn sie zweckmäßig und sinnvoll eingesetzt werden, dass sollte aber gut begründet sein und nicht beim ersten Problemchen aufgefahren werden.
    Aber ist ja wurscht- Hauptsache schnell und einfach...
    macht ja nix, dass wir über einen 6 Monate alte Hund, mit nicht ganz klarer Vorgeschichte sprechen, der sich noch gar nicht dort einleben konnte und dessen völlig überforderte Menschen ihm scheinbar auch nicht wirklich dabei helfen können.

    lg susanne

  • Asmodiena,

    wenn man zum rausgehen keine lust hat, sollte man sich keinen hund anschaffen, sehe ich auch so.
    Wenn man für einen Hund keine Zeit hat, sollte man ebenfalls davon absehen.
    Bevor der Hund im Tierheim landet gebe ich lieber unkonventionelle Tipps. Das heißt ja noch lange nicht, das es das beste ist.
    Besser aber als wieder in die Zeitung zu setzen und weiter gegeben zu werden.

  • Zitat

    Gesunde Hunde machen nicht auf ihren schlafplatz.
    Eine box ist nichts anderes nur netter ausgedrückt.
    Ich habe ausdrücklich von nachts geschrieben. Tagsüber halte ich das alles auch für schwierig.
    Aber man könnte den Hund natürlich nachts auch mit ins Bett nehmen, dann würde man merken wann er unruhig wird und mit ihm rausgehen.


    Ich versteh schon, was Du meinst - aber dazu ist der Hund doch schon zu groß.
    Das macht man mit Welpen. Und dann steht man auch bei jedem Fiepen senkrecht im Bett. Da macht es Sinn, weil die lernen müssen, die Blase zu kontrollieren Das mit der Box wohlgemerkt, das Anbinden ist aus verschiedenen Gründen daneben. Aber das führt hier jetzt wirklich zu weit vom eigentlichen Thema weg.
    Einen traumatisierten Junghund in dem Alter, der aus seinem Zuhause gerissen wurde, um bei einem, sagen wir freundlich, unbedarften Paar mit schwachen Nerven aber großer Wohnung zu landen, das keine Zeit für ihn hat. Der Hund ist todunglücklich und hat Angst. Da kann man ihn nicht noch anbinden oder einsperren.
    Das Bett wär natürlich gut (auch wenn ich persönlich da meine Grenze ziehe - bei uns ist Bett no go) zum Aufbau einer Bindung. Aber eine Frau, die wegen zwei Haufen auf dem Boden einen Nervenzusammenbruch kriegt, wird wohl kaum einen haarigen Bettgenossen dulden, nehm ich an. Die kommt womöglich eher noch auf die Idee, ihn auch tagsüber einzusperren...

  • Sorry, aber das sehe ich anders!
    Lieber ne schnelle, unnötige und schlechte Erfahrung für den Hund, als die Chance auf einen passenderen Platz, die ein so junger Hund auf jeden fall hat???
    Besser bei Menschen die scheinbar überhaupt nicht wissen was ein Hund braucht, in einer Box, und 10 Std. am Tag alleine, als viellt. ein tolles zuhause wo jemand Erfahrung, Zeit und Lust hat sich damit zu befassen ohne zusammenzubrechen? Jemand der weiß was auf ihn zu kommt. Die Erwartungen die der TS hier anbringt, wird der Hund nicht erfüllen können, unter diesen Bedingungen wahrscheinlich nie.
    Komische Einstellung!

    Ich bleib dabei, der hund wäre woanders besser aufgehoben. Das ist auch nix persönliches, aber die anschaffung des Hundes war offenbar sehr undurchdacht und um das passend zu machen, müssten sich die jetzigen Halter vollkommen ändern, in ihrem Tagesplan, ihren Erwartungen und sie müssten sich einmal eine Menge Grundwissen aneignen...

    lg susanne

  • Zitat

    Asmodiena,

    wenn man zum rausgehen keine lust hat, sollte man sich keinen hund anschaffen, sehe ich auch so.
    Wenn man für einen Hund keine Zeit hat, sollte man ebenfalls davon absehen.
    Bevor der Hund im Tierheim landet gebe ich lieber unkonventionelle Tipps. Das heißt ja noch lange nicht, das es das beste ist.
    Besser aber als wieder in die Zeitung zu setzen und weiter gegeben zu werden.

    Ich will dich ja nicht angreifen ;)

    Aber ich sehe keinen Sinn den Hund anzubinden. Er ist nicht stubenrein - also gehe ich in der Nacht mit ihn raus. Ende. Das bedarf in meinen Augen keiner Diskussion. Oder aber man lebt mit den Ergebnissen - was weder für Hund noch für den HH gut ist.

    Ich sehe nicht ein den Hund in der Bewegung einzuschränken. Ich schnalle meinen Hund sogar im Auto ab wenn er warten muss. Eben damit er sich nicht im Gurt verheddert. Und er hat zu Hause auch kein Halsband um.

  • Zitat


    Bevor der Hund im Tierheim landet gebe ich lieber unkonventionelle Tipps. Das heißt ja noch lange nicht, das es das beste ist.

    hallo,
    ich finde, im tierheim hat der hund es auf alle fälle besser, als zu den bedingungen jetzt. vor allem hätte er da eine sehr große chance, schnell ein gutes zuhause zu bekommen, bei menschen, die vielleicht vorher mal nachgedacht haben und zeit für das tier haben.

    gruß marion

  • Zitat

    hallo,
    ich finde, im tierheim hat der hund es auf alle fälle besser, als zu den bedingungen jetzt. vor allem hätte er da eine sehr große chance, schnell ein gutes zuhause zu bekommen, bei menschen, die vielleicht vorher mal nachgedacht haben und zeit für das tier haben.

    gruß marion

    :reib:

  • Och Keute,
    kommt doch mal bitte wieder ein bisschen runter.
    Auch wenn eure "Wut" berechtigt ist, ist es nicht gerade lustig, Post hinter Post nur noch solche Äußerungen zu lesen.

    Wem soll das helfen?
    Dem Hund sicher nicht und den Leute die da jetzt stehen und Hilfe brauchen auch nicht.
    Und Hilfe brauchen sie........unabhängig davon, ob die Übernahme des Hundes nun überstürzt und unüberlegt war oder nicht.

    Noch kann man alles gerade biegen, auch wenns ein hartes Stück Arbeit ist.........und man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.

  • Wenn der Hund nachts zwei mal in die Wohnung kotet, kommt sie einfach zu wenig raus. Mit 6 Monaten können Hunde die Nacht schon durchhalten. Hier ist ein regelmässiger Tagesablauf ratsam. Fütterungen um die selbe Zeit, abends noch ein ausgiebiger Gassigang. Die Letzte Mahlzeit sollte nicht zu spät gegeben werden.

    Zu aller erst muss der Hund Vertrauen aufbauen. Sollte nicht überfordert werden und es müssen feste Ablaufzeiten her.

    Trotzdem solltet Ihr überlegen, ob ihr einem Hund durch die langen Arbeitszeiten überhaupt gerecht werden könnt. Bei 10 Stunden Abwesenheit täglich wohl eher weniger.

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