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Ich kann ihn nicht aufgeben ! Ich brauche Hilfe !

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    Ich brauche sooooo dringend Hilfe !
    Wir haben wirklich alles versucht, naja fast alles (keine ekligen Schockhalsbänder etc ) ... aber Emil kann und will einfach nicht alleine bleiben. Wir haben stunden- und tagelang trainiert, aber es klappt nicht. Er ist immer ausgelastet, wenn ich weggehen will und müsste eigentlich im Körbchen liegen und schlafen, aber sobald ich zur Tür gehe, geht das Bellen los. Ich hab soooo lange mit ihm trainiert und auch verschiedenste Dinge ausprobiert, also natürlich erst immer wieder reinkommen, wenn er leise ist, dann loben oder einfach ignorieren. Ich hab mich auch schon versteckt und mein Mann ist rausgegangen und wenn Emil dann gebellt hat, hab ich ihm ein Abbruchsignal gegeben etc.
    Er war von Anfang an nicht gern allein, aber ich hab mir gedacht, dass ich ihn mit konsequentem Training dazu bringen kann, mich wenigstens mal zwei Stunden wegzulassen.
    Ich bin Studentin und habe schon meinen ganzen Semesterplan so gestaltet, dass ich nie länger als zwei Stunden am Stück weg sein muss, aber noch nichtmal das geht. Emil bellt das ganze Haus zusammen, wenn ich die Wohnung verlasse. Wir wohnen im EG und im Haus befindet sich eine psychotherapeutische Arztpraxis und die haben sich schon mehrfach massiv beschwert und gesagt, dass sie den Vermieter informieren müssen, wenn das so weiter geht. Und sie haben da völlig recht : Emil hat ein furchtbar lautes Organ und sein Bellen schallt durch den ganzen Hausflur.
    Leider sind bei mir am Institut Hunde strengstens verboten also kann ich ihn auch nicht mit in die Uni nehmen. Als ich in meiner Not Emil doch einmal mitnehmen musste, hat der Hausmeister mich rausgeschmissen und ich konnte nicht zur Vorlesung gehen. Ich kann doch nicht mein Studium schmeißen, weil Emil mir verbietet das Haus zu verlassen !
    Was soll ich denn nur machen ? Mein Mann hat gesagt, dass wir den Hund abgeben müssen, wenn sich nicht was ändert, aber das will ich auf keinen Fall ! Ich habe auch eine sehr liebe, kompetente Hundetrainerin, aber irgendwie fruchtet das Training überhaupt nicht. Ich bin total verzweifelt und am Ende. Mir graut schon vor Donnerstag, weil dann die Uni wieder anfängt ... Tut mir leid, dass ich so konfus schreibe, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Es würde das Ende für mich bedeuten, wenn ich ihn abgeben müsste und deshalb will ich alles tun, damit es besser wird.
    Wer kann mir helfen ? Egal wie ! Ich danke Euch

    Liebe Grüße von Susanne mit ihren zwei Wauzis

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  • Alleine lassen ist kein Trainingsprogramm von TAGEN, sondern von WOCHEN - ggf. auch mal von Monaten.


    1. Schritt, du machst das, was du immer machst, wenn du das Haus verlassen willst: ziehst dich an, bleibst dann aber angezogen in der Wohnung, setzt dich gemütlich irgendwo hin.


    1 Woche lang, täglich



    2. Schritt: du bleibst in einem Zimmer in der Wohnung, Tür zu.
    (mit kleinen Einheiten anfangen, langsam steigern bis zu einer Stunde)
    immer mal wieder Hund Tür vor der Nase zu machen, ne Weile im anderen Zimmer bleiben.
    Das ganze auch mit "Ausgehkombi" kombinieren


    1 bis 2 Wochen, täglich




    3. Schritt
    Anziehen, Wohnungstür auf, rausgehen, tür zu, gleich wieder reinkommen.
    Dann langsam die Zeiten ausdehnen. MINUTENWEISE!!!!



    Bei all diesen Aktionen Hund überhaupt nicht beachten, auch nicht loben, nix. Das ist normaler ALLTAG, da musste ihn nur dran gewöhnen.


    Parallel dazu würde ich mit ihm auch üben, eine gewisse Zeit auf seiner Decke zu bleiben, wo er sich ohne deine Erlaubnis nicht erheben darf.
    Langsam anfangen (30 Sekunden, 1 Minute, etc.), bis zu einer Stunde ausdehnen.

  • Du müsstest mal ein bisschen mehr schreiben... Alter, Tagesablauf, Herkunft, wie ist das Verhalten im Haus, wenn Du Zuhause bist usw. usw... ;)

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  • Das ist wirklich ne saublöde Situation....


    Du hast geschrieben "...kann und will" nicht alleine bleiben.


    Und genauso hört sich das für mich an....daß er mehr nicht alleine sein "will" als das er nicht "kann".


    Wie ist denn sonst so Eure "Beziehung" ? Ich meine jetzt in der Art, fordert er Dich immer zum spielen auf....und Du reagierst dann. So als Beispiel mein ich jetzt.


    Wenn er Dich nämlich sozusagen im Haus halten will, weil er das gerne so möchte...dann muß man anders an die Sache gehen als wenn er wirklich z.B. Verlassensängste hat.


    Suse

  • Huhu!


    Das Problem ist ja, dass Du das Problem definitiv nicht bis Donnerstag lösen können wirst. Deshalb mein dringender Tip:


    Such Dir jemanden, der ihn (erstmal) für die Zeit, die Du in der Uni bist nimmt. Dann hast Du mehr Ruhe zum üben.


    Wenn ich lese, das bellen beginnt schon, wenn Du zur Tür gehst, habe ich den Verdacht, das Training wurde falsch aufgebaut. (Was schnell geht, Hunde sind verdammt schlau und verdammt gute Beobachter. Da reichen kleine Ungenauigkeiten.)


    Beschreib doch mal, wie Du das Training aufgebaut hast.


    Wenn Dein Hund wirklich Angst hat, darf er während der Übungsphase nie so lange alleine bleiben, dass er anfängt sich zu fürchten.


    Wenn ihm langweilig ist, könnte Musik und was zu knabbern helfen.


    Und nie begrüßen oder verabschieden. Das macht es auf jeden Fall schlimmer. Am besten eine Viertelstunde vorher und nachher nicht beachten.

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Ihr Lieben,


    danke für die Antworten. Also Emil ist jetzt 8 Monate alt und natürlich gerade in die Pubertät. Das Problem haben wir allerdings schon von Anfang an.
    Momentan ist er natürlich schon ein kleines Monster. Aber wir haben sonst eine sehr gute Beziehung. Er fordert mich nicht zum Spielen, Toben, Kuscheln etc auf, sondern ich bin immer die Initiatorin. So wie das auch sein soll ;) Es gibt für ihn im Haus auch Tabuzonen, er hat keinen freien Zugang zum Futter, ich beschäftige mich draußen sehr viel mit ihm, lasse ihn also nicht nur einfach rennen, sondern mache mit ihm Dummytraining und Fährtenarbeit. Er ist also kein Hund, der auch sonst immer die Kontrolle hat. Ganz im Gegenteil sogar. Deshalb wunder es mich auch, warum ausgerechnet ER so ist. Auch von der Rasse her ist er ja kein Hund, der ständig fordert, aufmüpfig ist und so einen großen Dickkopf hat.
    Er ist übrigens ein Barbet. Natürlich ist die Rasse hier nicht ausschlaggebend, aber er ist ansonsten eigentlich ein "führiger" Hund.


    @ Bungee


    Ich trainiere ja schon seit Monaten ... es klappt nicht.
    Eine Platzzuweisung hab ich von Anfang an gemacht und er bleibt auch immer auf seinem Platz liegen, wenn ich in der Wohnung bin. Aber sobald die Haustür ins Spiel kommt fängt er auf seinem Platz an zu fiepen und wenn ich dann nicht binnen einer Minute da bin, beginnt er laut zu bellen und dann erhebt er sich und rennt zur Tür.
    Er kontrolliert aber die Tür nicht, wenn zum Beispiel Besuch kommt, weil er sich nur auf Kommando vom Platz erheben darf.


    @ Paws


    Alter 8 Monate, Herkunft vom Züchter, natürlich im Haus aufgezogen

    Liebe Grüße von Susanne mit ihren zwei Wauzis

  • Hmm, kann dein Mann Emil nicht mitnehmen?


    Oder ihr müßt euch zur Not eine Tagesmutter für Emil suchen.


    Wie genau habt ihr Emil denn ans Alleinesein gewöhnt?
    Habt ihr schon über eine Box nachgedacht?

    liebe Grüße von Diana mit den Wischmops Kira und Nikan
    *********************************************


    Ich danke dem Alphabet für die zur Verfügung gestellten Buchstaben.

  • ich würde sein Fiepen nicht beachten
    und wirklich öfter mal diese Nummer mit dem Anziehen machen: dann aber wieder reinkommen, sich in voller Montur hinsetzen und lesen.


    Habt ihr ne Tür zum Flur?

  • Zitat von "Dr. Firlefanz"

    Hallo Ihr Lieben,


    Ich trainiere ja schon seit Monaten ... es klappt nicht.
    Eine Platzzuweisung hab ich von Anfang an gemacht und er bleibt auch immer auf seinem Platz liegen, wenn ich in der Wohnung bin. Aber sobald die Haustür ins Spiel kommt fängt er auf seinem Platz an zu fiepen und wenn ich dann nicht binnen einer Minute da bin, beginnt er laut zu bellen und dann erhebt er sich und rennt zur Tür.


    Das meinte ich...


    Wenn Dein Hund fiept, wenn Du an der Haustür stehst, dann gehst Du nicht raus, sondern übst das so lange, bis er brav still liegen bleibt. Erst dann gehst Du einen Schritt weiter. Bei manchen Hunden müssen die Schritte sehr klein sein. Also: zur Tür gehen, Türklinke berühren, Türklinke drücken (für viele Hunde ein sehr elektrisierendes Geräusch) usw.


    Wie lange soll Dein Hund denn alleine sein? Ich finde er ist mit acht Monaten noch ziemlich jung...

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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