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Hab solche Angst...

  • Hallo zusammen,


    vor längerem habe ich bei unserem Bärchen an eine Zitze einen KNubbel entdeckt. Daraufhin bin ich dann gleich zum TA. Inzwischen waren wir deshalb bstimmtz schon dreimal dort. Aber die Angst konnte uns genommen werden. Wir sollten beobachten, aber wahrscheinlich ist es harmlos.


    Gestern Abend habe ich wieder mit unserem Bärchen geschmust und da habe ich an einer anderen Zitze (am hinteren rechten Bein) einen neuen Knubbel bemerkt. Dieser ist größer als der andere. Ich hab immer gleich die Panik.... Bin dann heute um elf bei unserer Tierärztin gewesen. Bei ihr waren wir schon immer. Sie ist eine ganz nette...


    Nach längerem tasten sagt sie, dass das im Gesäuge ist. Und ich hab dann sofort Angst bekommen und gefragt, ob es Brustkrebs ist. Sie hat nur genickt....


    Das kann doch nicht sein. Nicht mein Bär. Auch wenn sie schon 12 ist.... Sie ist so fit. Ich liebe sie so sehr und sie tut mir so leid.


    Für eine komplette OP (da müsste irgendwie den ganzen Bauch entlang was gemacht werden) würde sie aufgrund des Alters nicht empfehlen. Wenn es ihr Hund wäre, würde sie "nur" den Knubbel entfernen. (Vollnarkose, OP Dauer ca. 2-3 Stunden). Risikolos ist aber auch das nicht. Haben jetzt für den 07.01. einen Termin um den Knubbel entfernen zu lassen.... Als ich zuhause war, habe ich jetzt für morgen früh 09:00 h noch einen Termin in der Tierklinik ausgemacht um dort noch eine Meinung einzuholen.


    Ich bin total durch den Wind. Sie liegt neben mir und tut mir so leid. Sie ist ein so wundervoller Hund. Das kann doch nicht sein....


    Bitte gebt Ratschläge. Kann das ein TA durch Tasten fühlen? Ist nach der OP wieder alles in Ordnung? Bin nur am weinen....


    Liebe Grüße

  • Hallo,


    das sind ja keine guten Neuigkeiten. Ob ein TA das erfühlen kann, kann ich Dir nicht sagen, aber ich denke wenn man als TA Erfahrung damit hat, dann kann dies schon möglich sein.


    Wegen der OP kann ich Dir keinen Ratschlag geben. Ich würde aber an Deiner Stelle eine zweite Meinung einholen (machst Du ja eh), den Hund komplett untersuchen lassen und mir das genaue Ausmaß, sowie die Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen lassen.
    Auch wie die Lebensdauer des Hundes ohne das komplette Entfernen des tumorösen Gewebes ist und wie die Chancen einer ganzheitlichen OP sind.


    Danach würde ich entscheiden.


    Es kommt eben auch immer auf den Hund an und wenn ein Hund ansonsten in einer guten Verfassung ist, dann würde ich, bei guten Chancen alles entfernen zu können, das Risiko eingehen und den Hund ganzheitlich operieren lassen.


    Sind die Chancen, alles zu entfernen, gering oder hat der Tumor schon gestreut, dann würde ich schauen, dass ich den Hund so lange als möglich schmerzfrei halten kann und ihm noch eine schöne Zeit mit mir bereiten.


    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Deinem Mädchen geholfen werden kann.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Hallo!


    Ach Mensch, so etwas möchte niemand erleben, aber irgendwann werden die Mäuse doch krank...


    Falls das jetzt gleich emotionslos klingt, sei mir bitte nicht böse, ich versuche alle Infos zusammenzubekommen.


    Also, ein Tumor ist erstmal nur ein "Gewächs", das dort nicht hingehört. Ob es gut- oder bösartig ist, sieht erst der Pathologe.
    Die Operation sollte mit einer Inhalationsnarkose und Monitorüberwachung gemacht werden, da ist die Überwachung besser und das ganze ist schonender, da man Narkosegas viel besser dosieren kann. Also es sollte eine Versorgung wie beim Menschen sein. Das kann nicht jeder TA, die Ausstattung ist teuer.
    Idealerweise würde man die gesamte Milchleiste entfernen und den Hund kastrieren, da solche Tumore auf die Hormonschwankungen reagieren. Aber so ein großer Eingriff ist für einen älteren Hund u.U. zu belastend.
    Gesäugetumore bei älteren Hündinnen gehören meist zu einer wenig aggressiven und langsamwachsenden Gruppe. Oft haben Hündinnen zwar diesen Krebs, aber wegen des hohen Alters sterben sie später an einer anderen Erkrankung, weil der Krebs sich so langsam ausbreitet. Die Prognose ist also gar nicht so schlecht, selbst wenn es bösartig ist.
    Bevor du den Hund operieren lässt, solltest du eine Röntgenaufnahme von Lunge und Leber machen lassen. Falls sich hier Tumore finden, würde ich dem Hund keine OP mehr zumuten.


    Ich wünsche Euch alles Gute!
    Du musst jetzt erstmal den ersten Schock verarbeiten und das braucht Zeit. Denke immer daran, zur Zeit geht es deinem Hund gut, für ihn hat sich nichts geändert. Er hat ein hohes Alter und wahrscheinlich auch noch viel weitere Zeit.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Hallo,


    Danke, dass ihr so schnell geantwortet habt....


    schnauzermädel :
    Das mit der Milchleiste ist - glaube ich - die OP, die die TÄ nicht unbedingt machen würde. Denke, dass sie das gemeint hat, weil sie in diesem Zusammenhang auch die Kastration erwähnt hat...
    Meinst du wirklich, dass so etwas langsam voranschreitet? Ist es ein großes Risiko, dass schon was wo anders ist...?


    Steffi E:
    ja, ich werde all die Fragen morgen noch stellen. Hoffe, dass ich an alles denke.... Danke dir.


    Ich muss später auf den Geburtstag meiner Oma. Jetzt hab ich so ein schlechtes Gewissen, dass sie dann alleine daheim ist. Sie tut mir so leid. Ich liebe sie sooooo..... sehr. Mein kleiner Bär. Merkt sie was?


    Tausend Dank euch allen :-)

  • Hallo Du


    Das Gleiche musste mein Hund im Mai mitmachen. Sie hatte 5 Knoten. Bei ihr wurden die befallenden Zitzen mit entfernt und gleichzeitig eine Kastration durchgeführt. Die OP dauerte aber nicht so lange wie von Dir beschrieben.


    Es handelten sich hierbei allesamt lt. pathologischer Untersuchung um gutartige Geschwüre. Jule hat den doch massiven Eingriff mit ihren 8 Jahren sehr gut überstanden.


    Ich drücke die Daumen, dass Ihr das gleiche Ergebnis genannt bekommt.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also, meist schreitet es bei älteren Hunden langsam voran, junge Hündinnen bekommen wenn überhaupt dagegen meist schnellwachsende Arten. Das sind aber nur statische Werte, es kann auch ganz anders sein. Was genau vorliegt und wie das in Zukunft wird, weißt du, wenn das Ergebnis des Pathologen vorliegt.
    Wahrscheinlich ist nirgendwo anders etwas, aber in diesemAlter könnte der Hund auch andere Krebsarten haben, die man von außen lange nicht bemerkt. Eine Röntgenaufnahme ist nicht sehr teuer, lohnt sich hier aber durchaus.


    Dein Hund bemerkt nur dein verändertes Verhalten. Wenn der Knubbel und das sind sie meist, schmerzfrei ist, stört den Hund das erstmal gar nicht.
    Du kannst den Hund daher jetzt genauso allein lassen, wie in der letzten Woche auch. Dein Hund mag zwar etwas verunsichert wein, weil du so durch den Wind bist, aber der Hund kennt den Grund nicht. Und in einigen Tagen geht es dir auch wieder anders. Nach dem ersten Schock ändert sich dein Verhalten und deine Herangehenweise an des Thema erfahrungsgemäß noch. Du wirst mit Sicherheit kämpferischer und wirst das Beste aus der Situation machen.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Als ich die Knoten bei meinem Hund entdeckte, hatte ich auch grosse Panik. Tagelang konnte ich nicht schlafen, solche Sorgen habe ich mir gemacht. Ausgerechnet die Kleine - grad mal zwei Hand voll Hund. Dann diese riesen OP. Da geht einem ziemlich viel durch den Kopf. Aber ich habe mich zusammen gerissen - Hoffnung ist nicht nur ein Wort. Ich habe es als einen positiven Wink aufgefasst - hier ist etwas sichtbar - viel besser als ein bösartig tobendes Geschwür tief und unentdeckt im Körper.


    Ich habe die Kleine nicht in einer Klinik operieren lassen. Da vertraue ich meiner Tierärztin voll. Sie kennt meine Kleine ja schon viele Jahre. Nach der OP hat sie mir die Kleine schlafend mit nach Hause gegeben, damit sie in ihrer gewohnten Umgebung aufwacht. Sie hat sich schnell erholt, nur die vielen Narben an ihrem Bauchi holen mich manchmal wieder aus der Unbefangenheit zurück.


    Die erste Angst war überstanden. Die Nächste lauerte noch - das Ergebnis der Knoten. Ich habe alle Gewebeproben einschicken lassen, da es Mischformen gibt - leider liegt oft "gutes" neben dem "Bösen". Aber meine Kleine hat Glück gehabt. Bislang. Denn sie hat wieder einen sehr kleinen Knubbel. Den werden wir im neuen Jahr angehen.


    Es ist schlimm, dass man manchmal schlechte Nachrichten braucht, um die Liebe zu einem Tier richtig zu begreifen. Und man wird sich bewusst, wie kurz so ein kleines Hundeleben sein kann. Dieses Jahr war für mich das Jahr der Katastrophen, ich musste um alle drei Hunde und um ihre Leben bangen.


    Jetzt geniesse ich wirklich jeden Augenblick mit ihnen. Ich bin leider nicht so der Hundetätschler - aber das hat sich schon gebessert, weil ich das Gefühl habe, sie mögen es doch zuweilen sehr. Die Zeit ist viel zu kostbar, um sie traurig zu verbringen.


    Du siehst, Du bist mit Deiner Angst um Deinen Hund nicht alleine. Wir schaffen das. Egal, was passiert - wir sind für die Fellköpfe da und fangen sie auf - so wie sie uns mit ihren treuen Augen auffangen können.


    Kopf hoch. So wollen unsere Hunde uns haben.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Ach je, schlimme Nachrichten - aber ob gut- oder bösartig kann Dein TA doch sicher auch nicht durch abtasten wissen. Ich glaube, ich würde eine zweite Meinung bei einem andern TA erfragen.

    Liebe Grüße
    Silvia mit Pebbles und Leo

  • Hallo,


    ich erzähle Dir mal unsere Geschichte.
    Meine Hündin bekam auch mit ca. 12 Jahren Knoten im Gesäuge. Die TÄ sagte mir auch, dass man eigentlich die Milchleisten komplett entfernen müsste, man aber einem 12-jährigen Hund so eine schwere OP nicht mehr zumuten sollte. Weiter sagte die TÄ, dass es, falls die Knoten bösartig seien, es nicht viel bringen würde, nur die Knoten zu entfernen, weil dann höchstwahrscheinlich schon Krebszellen in der ganzen Milchleiste wären. Weiter meinte sie, dass diese Art von Krebs bei alten Hunden sich meist langsam entwickeln würde und die normale Lebenserwartung kaum beeinflussen würde.
    Und durch Abtasten kann man übrigens nicht erkennen, ob ein Knoten gut- oder bösartig ist.
    Ich habe mich dann dazu entschlossen, keine OP machen zu lassen. Damals habe ich auch tagelang gegrübelt, ob die Entscheidung richtig oder falsch ist.
    Heute ist Bonny 13,5 Jahre alt und putzmunter und ich hoffe sehr, das bleibt noch sehr lange so. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich so entschieden habe.
    Seit Bonny diese Knoten hat, lasse ich alle 6 Monate ein Blutbild machen und einmal im Jahr die Lunge röntgen. Bisher ist alles super in Ordnung.
    Wichtig ist vor allem auch eine getreidefreie Ernährung.


    Hoffe, ich konnte Dir damit ein bisschen weiterhelfen. Wenn Du noch etwas wissen willst, dann frag ruhig danach.


    Alles Gute für Dich und Deinen Hund.


    Liebe Grüße
    Andrea


  • Du sprichst mir da voll aus der Seele *heul*.
    Ihr seid nicht alleine mit der Angst, es gibt hier soviele Leute, die an Euch denken und Euch die Daumen und Pfoten halten!
    GinaBär: Wir denken an Euch! Versuche Dir nicht soviel Sorgen zu machen, Deinem Hund gehts gut und sie weiß nicht, dass sie vielleicht Krebs haben könnte. Behalte Deinen Alltag so wie immer, dann ist es am stressfreiesten für Deine Maus!


    LG Tina (die weiß, wie Du Dich fühlst!)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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