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Der Borderirrtum - was denkt ihr?

  • Immer öfter, wenn nicht immer, lese ich, dass man einen Border, der ja leider fast zum Modehund tendiert, nicht richtig auslasten kann etc..


    Ich glaube allerdings, dass das Ganze ein wenig hochgepuscht wird. Oder ist er nicht ein normaler Hund wie andere auch? :irre:


    Ein Hund der auch gerne mal schläft u. der vllt durch diese ganzen Vorurteile missverstanden wird.


    In der Natur, in den Borders, wo er Schafe hütet, rennt der auch nicht den ganzen Tag wild rum! Er liegt da und bewacht. Wenn ein Schaf ausbüchst ist er da, aber sonst ist er auch mal ruhig...


    Was denkt ihr?

    Es grüßt Senta

  • Es geht ja nicht um die körperliche Auslatung!
    Wenn ein Border eine Schafherde hütete, ist das für ihn die totale Kopfarbeit!


    Und ich denke das man Border nicht glücklich bekommt wenn man ihm nur spazieren geht!
    Der Hund vom Kopf her total ausgelastet sein

    LG
    Tamara


    mit dem Chaoten
    Paco *10.08.2007

  • Den springenden Punkt hast du gerade selbst genannt: Er liegt da und bewacht! Er erfüllt seine Aufgabe, erledigt sozusagen die "Kopfarbeit" und das eben in einer ruhenden Position. Was man kaum damit vergleichen kann, wenn er in einem Wohnzimmer im Körbchen rumliegt oder unter dem Schreibtisch.


    Auslastung ist nicht gleichbedeutend mit Bewegung. Auslastung beinhaltet eben auch die mentale Forderung und Förderung.


    Vom Bewegungsanspruch würde ich einen Border auch nicht höher einschätzen als "normale" Durchschnittshunde, nur sind die Anforderungen an die Besitzer bei Arbeitshunden eben deutlich höher.


    Wer keine Aufgabe für einen Hund hat, der extra dafür gezüchtet wurde, der sollte sich eben nach einer anderen Rasse umschauen. Es gibt so viele viele tolle Hunderassen mit den unterschiedlichsten Anforderungen, da findet sich doch bestimmt auch eine, die den persönlichen Gegebenheiten entspricht.


    Ach ja, ich finde auch, dass das Thema Auslastung teilweise wirklich künstlich hochgepusht wird. Wenn ich mir das Pensum anschaue, dass manchen Welpen auferlegt wird, frage ich mich, warum manche darüber stöhnen, dass sie einen so unglaublich anspruchsvollen erwachsenen Hund haben. Man kann sich den Leistungssporter und das Arbeitstier auch selbst heranziehen. Trotzdem gibt es natürlich einfach Arbeitshunde, die eine Aufgabe brauchen. Der BC gehört für mich dazu.

  • Sehr zwiespältiges Thema.
    Einerseits denke ich, nicht jeder Border braucht unbedingt und unumgänglich Schafe... andrerseits muss auch nicht jeder einen Border haben.
    Ich schreibe mal, was ich beobachtet habe in Laufe der letzten 20 Jahre, wovon ich etwa 15 Jahre 2-3x pro woche am Hundeplatz stand.
    Als ich noch ein kleines Mädchen (4,5,6,7) war, war richtiger Hundesport vor allem VPG, IPO, UO/BGH/BH, Fährtenarbeit. Das Klientel setzte sich aus 2 "Sorten" HH zusammen:
    1.) normale HH, die keine Turnierambitionan hatte aber nen braven Hund wollten
    2.) richtigen Sportlern die Sonntagmorgen um 5 an der Fährte stehen, die ein noch wahnsinnigerer Helfer 3 Stunden früher da hingelegt hat; Leute die problemlos 3 Stunden über korrektes revieren diskutieren usw. Das waren auch die, die damals die "Cracks" geführt haben: Malis, Schäfer, Dobi usw...


    Dann kam das, was ich gern "Funsportart" nenne: Agility, Flyball, später Treibball, Discdogging usw..
    Da konnte jeder mitmachen, recht schnell auf Turnieren landen usw. Es ging irgendwie auch das Bewußtsein flöten, dass ein sehr guter Grundgehorsam und Ruhe, Nervenstärke wichtige Schlüsselqualifikationen sind.
    Die Sache boomte einfach mal vor sich hin und man sah zu und förderte das Ganze- endlich machen die Leute was mit ihrem Hund, das sieht auch toll aus und es ist ja scheinbar sooo einfach :roll: .
    Mit der Zeit stellte sich raus, dass es bei diesen Sportarten hilfreich ist, einen schnellen, wendigen Hund zu führen. Und zaaack- die Leute kauften sich solche, Betroffene: Border, Aussie, teilw. Parson/Jack Russel und einige andere, sowie Mischlinge dieser.
    Und dann führen plötzlich Leute solche Hunde um schnell was zu erreichen- Hundi ist ja schlau, lernt schnell und ist auch sonst ein fixes Kerlchen... Problem: so ein Hund lernt alles, wie ein Schwamm, der kann nicht unterscheiden ob gut oder schlecht, man muss da gründlich und vor allem mit guten Nerven und Ruhe selektieren und reagieren. Die Hunde lernen einfach zu gut, für die Leute (böse gesagt, er ist zu schlau für s Einfamilienhaus mit Garten). Der will auch gut unterhalten werden, sonst sucht er sich selber ne Beschäftigung.
    Und dann gibts 3x die Woche Agility oder Flyball- der Hund soll ja ausgelastet sein- jaaaa, genau :roll: .
    Für den Hund ist das todlangweilig nach ner Weile, wenn er kapiert hat was er wo, wie tun soll, ist es ja immer das Gleiche- immer und immer und immer wieder...
    Ich kenne jemanden, der Flyball als Sport ansieht, der Hund: ein Border- Dalmi Mix... das kannst du einfach vergessen, dieser Hund erduldet sein Schikcsal, mal leiser mal lauter. Manchmal bindet sie ihn an den Laternenpfosten am Hundeplatz- in Wartezeiten wenn sie Kaffeetrinkt!!!
    Da geh ich einfach ko***.
    Der Hund ist natürlich Hyperheiß auf den Ball- immerhin das einzige, was er tun darf. Und dann kommt der Abschuss:
    Der Hund läuft, eh schon total heiß, und dann rundeherum: jaulende, kläffende Hunde und ein Team das gemeinsam den Hund bejubelt und zusätzlich heizt ("jajaaaaajaaaschneller, namevomhund usw").
    Und das ist kein Einzelfall- ich kenne reihenweise solche und ähliche Hundebesitzer- mit genau solchen Rassen.


    Dann denke ich, doch, bestimmte Hunde brauchen besondere Halter. So einen Hund hat man nicht nebenbei. Wer einen solchen Hund hat, bei dem sollte der Hund das Hobby Nummer 1 sein. Und zwar nicht im Sinne von: juhei, wir fahren dann und dann und dann und dann aufs Turnier, sonder täglich, im Umgang. Man sollte immer wieder was neues machen und sei es der größte Unsinn. Außerdem verlangt ein solcher Hund nach einem sehr ruhigen Besitzer. Ich halte es für furchtbar ungeeignet einem solchen Hund gegenüber laut zu werden, ihm hinterherzurennen, hysterisch nach ihm zu brüllen udgl. sowas macht diese Hunde "narrisch" sie heizen sich daran, sie haben keinen Plan mehr was man will und daran verzweifeln sie und werden mit dem Besitzer zusammen laut...
    Und leider schafft es auch nicht jeder seinem Hund klare Botschaften zu überbringen, was dann wiederum Verzweiflung und Agebote des Hundes und evtl. zunehmende Lautstärke zur Folge hat. Da sehe ich das größte Problem, oft hängen sich Hund und HH da richtiggehend aneinander auf.
    Das geht einfach nicht.
    Ich hab ab Donnerstag auch so einen Racker hier (12 Monate ACD/Aussie Mix). Der hat schon seine 3-4Std. Spaziergang, Spiel und Spaß am Tag eingeplant und das nur mit mir, also ohne Kinderprogramm etc.. da werden halt kleine Lernspiele eingebaut (suchen, apportieren) und Grundgehorsam abgefragt, und dann werden wir sehen. Der Grundgehorsam wird sicher erweitert, ich hab da hohe Ansprüche und ansonsten werden wir sehen, auch was er anbietet.
    Schafe hab ich keine, aber ich hoffe das ich dem Hund 15 Jahre gute Unterhaltung auf hohem Niveau bieten kann :^^:
    Hundeplätze werde ich aber meiden. Vielleicht laufen wir mal ne BH oder so, aber da trainier ich allein, und werd halt Mitglied fürs Leistungsheft. Auf Hundeplätzen wird man zu schnell aufs Agility abgestellt, dabei können die Hunde soviel mehr. Abgesehen davon sind HP mir suspekt geworden, jeder weiß es besser und anders und sowieso... mir ist diese Vereinstumelei zuviel, das nervt mich und hält mich davon ab entspannt mit meinem Hund zu arbeiten.


    Ich würde das allerdings mit jedem Hund so halten und ich frage mich manchmal warum manche Menschen Hunde halten. Denn grundsätzlich sollte man jeden Hund gut unterhalten. Nur flippt halt nicht jeder Hund so aus wie ein Border o.ä. wenn er halt keinen Job kriegt und nix versteht.


    lg Susanne

    lg
    susanne mit Tucker (exklusiver Mix: australischer Betthund X australische Pottsau)


    ~~~~~~~~


    ACDs are getting enough attention these days, that a fair number of people are asking about them. And I'm convinced that most people really don't want one. They just think they do.
    (Mark Abbot)

  • Zitat von "Sentachen"

    Immer öfter, wenn nicht immer, lese ich, dass man einen Border, der ja leider fast zum Modehund tendiert, nicht richtig auslasten kann etc..


    Ich glaube allerdings, dass das Ganze ein wenig hochgepuscht wird. Oder ist er nicht ein normaler Hund wie andere auch? :irre:


    Ich denke auch, dass es hochgepuscht wird. Trotzdem ist er ein ganz anderer Hund als z.B. ein Labrador Retriever.


    Zitat


    In der Natur, in den Borders, wo er Schafe hütet, rennt der auch nicht den ganzen Tag wild rum! Er liegt da und bewacht. Wenn ein Schaf ausbüchst ist er da, aber sonst ist er auch mal ruhig...


    Nein, wenn ein Border Collie wild rumrennt bei den Schafen, dann sollte man dringlichst was dagegen tun :wink:


    Er liegt aber auch nicht nur rum und bewacht sie. Der Border Collie ist ein Koppelgebrauchshund. Das heißt, er "bewacht" die Schafe nicht beim Fressen, weil der Zaun fehlt, sondern er ist dafür gezüchtet die Schafe zu sammeln, wenn sie z.B. auf einer andere Weide getrieben werden sollen - und sie auch dort hintreiben, Klauenpflege ansteht, sie in den Hänger sollen oder oder...


    Die Hunde, die den "Lebenden Zaun" machen, sind ganz andere. Da findet man z.B. Altdeutsche Hütehunde, Deutsche Schäferhunde etc... Die laufen tatsächlich stundelange eine Strecke auf und ab.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich habe persönlich keine Erfahrung mit Border Collies, treffe aber fast täglich einen beim Spaziergang.
    Wir sind morgens meist so mit 3-5 Hunden unterwegs und dieser Border ist dann absolut in seinem Element - allerdings wohl ein bisserl anders, als es sich für einen Hütehund "gehört":
    Ein Hund wird sich von ihm recht willkürlich rausgepickt und der wird dann bewacht. Wenn die anderen Hunde mit dem Border spielen wollen, werden sie gar nicht beachtet, da der halt den einen Hund absolut fixiert. Zwar kann sich der "Behütete" frei bewegen, es gibt also keinen Stress deswegen, aber komisch kommt es mir doch immer wieder vor.


    Mit diesem Hund wird nicht speziell gearbeitet, ich denke, der geht einfach seiner Natur nach. Was sich aber leider so auswirkt, dass seine Besitzer nicht "normal" mit ihm spazieren gehen können. Trifft er einen anderen Hund, den es zu behüten gilt, hört und sieht der Border nix anderes mehr, ist nicht abrufbar und auch irgendwie nicht wirklich ansprechbar.
    Seit ich diesen Hund kenne, bin ich schon der Meinung, dass man mit diesen Hunden wirklich arbeiten sollten, weil sie sonst offensichtlich "einen Knacks" bekommen...

  • Ich finde BC rein vom Optischen her auch unheimlich sagen wir mal "schick". Und gelehrig ist er auch.
    Ich habe mir schon so meine Gedanken gemacht bevor ich mir meinen Hund geholt habe, o.k. ist jetzt ein Münsterländermix wohl auch eher ein Arbeitshund, aber ich bringe ihm auch "unmögliche" Sachen bei, wie: Leine selber tragen (die läuft eh nicht weg), schäm Dich, "Guten Tag" ist die rechte Pfote und "Guten Abend" die Linke.... und so Sachen die bei anderen HH wichtig sind wie "Bei Fuss" uns soetwas finde ich vollkommen unwichtig, mir ist es wichtiger das sie nicht zieht wenn sie an der Leine ist.
    Aber um mal zum Thema zurück zu kommen :ops:
    Bekannte von uns haben sich einen BC-Mix angeschafft und sich meiner Meinung nach überhaupt keine Gedanken über die Ansprüche die diese Rasse stellt gemacht. :irre:
    Die Hündin von denen ist nur zwei Wochen älter als meine, aber na, ja....
    Die können es überhaupt nich verstehen das ihr Hund Nachts die Wohnung auseinander nimmt und das obwohl man vorher mit ihr zwei Stunden draussen gewesen ist, damit sie sich "auspowern" kann. Genug Bewegung bekommt dieser Hund, meiner Meinung nach schon, auf jeden Fall laufen die schon halbe Marthons mit ihr. :irre:
    Als ich sie mal darauf angesprochen habe das ihr Hund wohl vom Kopf her mehr ausgelastet werden müsste, dann ist er auch irgendwann mal müde, bekam ich die Antwort: "Unser Hund springt wenigstens niemanden an, so wie Deiner" Die sind jetzt nämlich soooo schlau: Die haben ihrem Hund ein Halsband gekauft, aus dem kommt ein fieser Ton wenn der Hund springt!!!! :irre: :irre:
    Super, Klasse und damit sie nicht zieht an der Leine, wurde so ein Hundegeschirr gekauft das dem Hund die Vorderbeine wegzieht.


    Was machen die eigentlich wenn der Hund wirklich Verhaltensauffälligkeiten zeigt? Ich hoffe nur das dieser Hund nicht irgendwann man aggressiv oder überängstlich wird....


    SOLCHE Leute kann ich nicht verstehen. Dafür gibt es immerhin die verschiedenen Hunderassen, da weiß man welche Neigung die haben...
    Oder würde jemand auf die Idee kommen einen Dackelbeizubringen wie man Schafe hütet????

    Das Universum enstand als Gott durch Null teilte

  • Zitat von "Tucker"

    Ich schreibe mal, was ich beobachtet habe in Laufe der letzten 20 Jahre, wovon ich etwa 15 Jahre 2-3x pro woche am Hundeplatz stand.


    Wow, bereits mit 7 Jahren auf dem Hundeplatz ... früh übt sich !
    :D

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • ich habe keine BC erfahrung. und das ist so , weil ich keine schafe mehr habe. echt - ich persönlich würde mir keinen hütehund nehmen, wenn ich nix zum hüten habe. ich wollte auch keinen jagdhund. man sollte sich die rasse aussuchen, der man das geben kann,was sie braucht. ist echt sehr verschieden von rasse zu rasse - daher hat man grosse auswahl. ich empfinde den BC nicht als modehund, bei uns jedenfalls nicht. ich sehe so gut wie nie BC's... ausser einer frau - die keine ahnung hat, und gleich 3 beschäftigen "muss". (mit ballspielen , weil das die ja soo mögen und gar nimmer aufhören wollen ... ach je... ) ich finde es verantwortungslos sich einen arbeitshund zu holen ohne mit ihm zu arbeiten. ja, mag jetzt wieder krass klingen , ja, es gibt auch ausnamen , mir egal , meine meinung.

    Fina, Geboren am 18. Oktober 2004, SWH/WSS

  • Hi,


    ich kann WoodyThe Dalmi nur zustimmen.


    Würden die zukünftigen HH sich mal mehr mit den einzelnen Rassen beschäftigen und Hunden icht nur nach dem Aussehen aussuchen oder einfach die Rasse nehmen die gerade alle halten gäbe es auch nicht so viele gestörte BC.
    Ich kenne leider sehr viele und in meiner Gegend sind sie absolut in Mode.
    Bei uns in der Huschu ist z.B. ein älteres Pärchen mit einem einjährigen BC der wirklich allen einfach nur leid tut. Sie gehen viel mit ihm spazieren und einmal die Woche 2 Stunden zum Agility - das wars. Beim gassi gehen machen sie nichts mit ihm sondern laufen einfach nur umher und lassen den Hund rennen. Sie kommen beide überhaupt nicht mit ihm klar und er fängt so langsam an aggresiev gegenüber anderen Rüden zu werden.
    Ich habe einmal eine Beißerei zwischen ihm und einem Appenzeller beobachten müssen und war extrem schockiert mit welcher Wucht der BC zubiss und vorallem nicht mehr zum loslassen bewegen zu war. Der Appenzeller schrie aus vollem Hals und die Besitzer haben es erst nach endlosen Sekunden geschafft den BC von dem Ohr des Appenzeller ab zu bekommen.
    Desweiteren ist dieser BC total überdreht und beherscht nicht ein Kommando auch nur halbwegs sicher. Die Besitzer üben zwar mit ihm aber er kann sich einfach nicht auf eine Sache konzentrieren und jede Bewegung eines anderen Hudnes auf dem Platzt lenkt ihn ab.


    Ich verstehe einfach nicht warum die Leute immer den Hund haben müssen den sie gerade so oft zu sehen bekommen. Da hat der erste nen Goldi und ein anderer überlegt sich nen Hund anzuschaffen. Natürlich nimmt er den Goldi weil sein Nachbar ja auch einen hat und der so lieb ist. Das der Nachbar aber auch was mit dem Hund macht sieht man nicht.
    Also sinds schon 2 Goldis im Ort und nach und nach kommen dann immer mehr dazu weil sie ja so hübsch und kinderlieb sind.
    Genauso geht es den Bordern und bei uns vorallem den Aussies weil wir hier eine Züchterin haben. Und wenn diese den Hund nicht hergibt weil sie die Leute für ungeeignet hällt holt man ihn sich halt woanders weil hier ja viele einen haben und da muss man mitmachen auch wenn man nur bereit ist ab und an mal mit dem Hund druchs Feld zu streifen und zu mehr keine Lust hat :kopfwand:
    Da wird sich garnicht die Arbeit gemacht sich genau über die Rasse zu informieren oder sich mal ein Buch mit mehreren Rassen zu kaufen und zu schauen welcher Hund, den man bis dahin vielleicht garnicht kannte, viel besser zu einem passen könnte.


    Also in meinem Umfeld hier finde ich nicht das das Thema Auslastung beim BcC zu hoch gepuscht wird da sich leider hier überhaupt keiner Gedanken darum macht. Die Hunde werden angeschafft, haben die Kinder zu bespaßen und schön auszusehen.
    Sehr schade für diese tollen Tiere.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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