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Sensibilisierung auf den Clicker...aber wie?

  • Hallo ihr Lieben :!:


    Wir haben uns einen Clicker zugelegt. Wenn ich ihn clicke, erschrickt sich Lucky Luke ein wenig, aber er schaut interessiert hin.


    Aber wie sensibilisiere ich ihn auf den Clicker, damit er merkt, daß es etwas positives ist und er nach erfolgtem Clicken ein Leckerli bekommt?


    :oops: Oder kann es sein, dass ich mich dabei etwas blöde anstelle? :oops:


    Würde gerne von euren ersten "Gehversuche" mit dem Clicker hören, denn Bücher sind für mich nur Theorie, in vielen stehen unterschiedliche Vorgangsweisen drin, da vertraue ich doch lieber den praktischen Erfahrungen der Mitglieder :!:


    Danke schon mal im Voraus :!:

  • Hallo,


    wir machen es immer so, dass wir die Hunde "einklickern". :wink: Will heißen, dass wir etwas Futter, oder eben undekekse nehmen, den Klicker in den Hand halten und dann ein Klick = ein Keks. Solange, bis wir merken, dass der Hund zu verstehen beginnt, dass das "Klick" den Keks ankündigt.


    Dann klicker ich immer erst die Übungen, die der Hund ohnehin schon kann. Z.B. das Kommen, wenn ich ihn gerufen hab. Wenn er sich in Bewegung setzt, um zu mir zu kommen, dann kommt der Klick und sobald der Hund da ist, eben auch der Keks.


    Die erste Übung, die ich mache, wenn ich meine der Hund hätte das Klickern verstanden ist die Übung mit den beiden Fäusten, wobei man nur in einer Futter hat. :roll: Der Hund soll die leere Faust anstupsen, um aus der vollen einen Keks zu erhalten...


    Viel Erfolg und LG Julia & Meute


    P.S. mach deine ersten Klickerversuche mit einem Menschen, um das Gefühl dafür zu bekommen... :wink:

  • Hallo Lucky!


    Wir hatten am Anfang genau das Selbe Problem und ich hatte schon gedacht unsere Clickerkarriere endet, bevor sie überhaupt bekonnen hat :(


    Aber ich hab dann jeden Tag 5Minuetn geclickert, also so:
    Ich hab mich vor Joy gesetzt, sie saß auch, ich bewaffnet mit Clicker und den leckersten leckerchens überhaupt (bei uns Lachs-Putenschinken ;) ), dann ein Click, und sofort ein Stück von dem Leckerchen, dann wieder ein click, und das Leckerchen ...
    Da ganze haben wir fast ne Woche lang gemacht, und schon nach 5Tagen freute sich Joy diebisch wenn sie den Clicker sah *grins*


    Zwischendrin haben wir dann auch schon die Anfängerübung, wie Cappy sie beschrieben hat gemacht :)


    Was ich auch super toll finde als Einsteigerübung:
    Nehme dir einen großen stabilen Karton, und clickere ALLES was dein Hundi dir zeigt, egal ob er den Karton wegschubst, sich draufsetzt, ne Pfote draufhebt, einfach alles.
    So hat Joy sehr schnell verstanden das es nun darauf ankommt das sie mir sachen zeigen soll, und ich ihr nicht nur befehle ;)



    Liebe Grüße, und viel Erfolg :)
    Anika und Joy

  • Hallo!
    Hast ja schon ne Menge Tipps bekommen.
    Wenn Dein Hund wirklich Angst vor dem Geräusch hat und sich erschrickt, kannst Du ihn auch erst mal zu einem neutralen Geräusch machen.
    Dh, einfach mal möglichst leise clicken, dass er die Lautsstärke als ok empfindet und dann immer mehr zu dem normalen Geräusch übergehen.
    "Leise" clicken kannst Du, indem Du den Clicker zB in eine Socke einwickelst und auf dem Spaziergang, etc einfach mal so clickst und dieses Geräusch ignorierst.


    Das Konditionieren auf den Clicker geht meistens recht schnell. Ein paar kurze Einheiten mit ein paar mal Click=Leckerlie genügen meist schon.
    Dann kann es losgehen!
    Christine Tipps mit der geschlossenen Hand, die er anstupsen soll, damit sich die andere, volle Kekshand öffnet, sind sehr gut.
    Einfache Clickerübungen sind auch zB Blickkontakt clicken, zb stelle einen Teller mit den Leckerlies neben Dich. Dein Hund wird erst mal die Leckerlies anschauen. Irgentwann schaut er Dich kurz an-Click und Deine Hand geht zum Leckerlieteller!
    Oder einen Target touchen, zb eine Fliegenklatsche. Ist auch eine sehr gute Anfängerübung.


    Viel Spass!!!


    Liebe Grüsse, Marta&Monster

  • Hallo,


    vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.
    Mein Hund hat eine irgendwie seltsame Angst vorm Clicker.


    Mein Hund ist ca. 17 oder 18 Jahre alt, etwas gebrechlich und nicht mehr 'gut zu Fuß'.
    Daher wollte ich ihm ursprünglich das Clickern gar nicht mehr 'zumuten'.
    Ich habe dann einen Clicker-Fernkurs gemacht und gelernt, dass ich mit meinem Hund auch Clickern kann, ohne dass er laufen oder springen muss und dass es auch und gerade den Älteren noch richtig Spaß machen kann.
    Weit sind wir dann aber leider in der Praxis nicht gekommen.
    Ich habe den Clicker von Karlie und der ist extrem laut. Eigentlich genau richtig, da mein Dicker altersbedingt auch nicht mehr viel hört.
    Dennoch... bei der Konditionierung (natürlich mit super Leckerchen) nahm er zwar das Leckerchen, ging aber dann SOFORT weg.
    Sobald ich hinter ihm her ging, verließ er SOFORT wieder möglichst den Raum. Es halfen auch keine Putenschnitzel oder dergleichen, obwohl er ansonsten sehr auf jegliche Art von Leckereien steht.
    Habe dann mit einer meiner Samtpfoten geclickert und selbst da, sobald er das Click auch nur erahnen konnte, wollte er weg von dort.
    Mein Hund ist selbstbewußt und in allen Situationen sehr souverän, so dass ich dieses Verhalten überhaupt nicht deuten kann.
    Jetzt nach Monaten habe ich den Clicker mal wieder hervorgeholt, ihn in Stoff eingepackt, damit er leiser ist und es nochmal versucht.... schlagartig das gleiche Meideverhalten.
    Ich vermute irgendeine, vielleicht uralte Verknüpfung, die ich jedoch nicht annähern deuten kann. Und wenn ich sie nicht mal mit Leckereien lösen kann, womit dann?


    Weiß hier vielleicht jemand Rat?


    Gruß
    Petra

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • da die clicker meist sehr laut sind, versucht es doch mal mit einen kugelschreiber die clicken sehr leise. fangt an immer vor dem futter geben oder noch besser ohne sich auf dem hund zu konzentrieren ist er bei euch click und futter fallen lassen.


    viel spass beim üben BC Momo

    Obwohl der Mensch mit der Gabe der Sprache gesegnet ist, nutzt er sie zum Teil ohne Sinn und falsch. Tiere haben nur eine Sprache, setzten sie aber nützlich und ehrlich ein und ein geringes aber wahres Wissen ist besser als eine grosse Lüge. Leonado da Vinci um 1500

  • Kugelschreiber ist zu leise, den hört er nicht mehr
    Gibt es etwas, was von der Lautstärke her dem Clicker ähnelt, was aber ein völlig anderes Geräusch macht?
    Habe es übrigens auch schon mit diesem kleinen Fahrradblinkrücklicht versucht, weil man ja bei tauben Hunden z.B. mit Taschenlampe clickern kann.
    Ergebnis war ziemlich ähnlich... Meideverhalten!

  • Hi Petra!


    Vielleicht solltest du deinen Senior dann besser auf ein Wort konditionieren. Bitte jetzt nicht gleich steinigen, liebe Clickerer... :hallo:
    Aber wenn dein alter Herr ein Problem mit dem Geräusch hat, würde ich es wirklich mal mit einem Wort, welches du nur dafür benutzt, ausprobieren.
    Ich habe meine Hunde alle auf Clicker und Wort konditioniert.
    Wenn ich mal den Clicker vergessen habe, kann ich mit dem Wort weitermachen.
    Bei Anton ist es z.B. das englische "Yes", beim Fenja das französische "Qui". Für Silas muß ich mir noch ein Wort ausdenken :flower:
    Also, du konditionierst das Wort genauso wie du den Clicker konditionieren würdest. Wort sagen = Belohnung, Wort=Belohnung.
    Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
    Viel Spaß beim ausprobieren!!

  • also jetzt mal ein ganz banaler tip,für diejenigen,den der click von normaler clicker zu laut ist-nehmt den deckel einer punicaflasche!
    mein bruder ging mir damit mal derart aufn keks,dass ich schon kurz vorm austicken war,aber dann kam mir eine "eingebung",denn ich hatte mal einen spaziergehhund,der auch so empfindlich war-hat super geklappt...


    bis denn

  • Zitat von "Heike"

    Vielleicht solltest du deinen Senior dann besser auf ein Wort konditionieren. Bitte jetzt nicht gleich steinigen, liebe Clickerer...
    Aber wenn dein alter Herr ein Problem mit dem Geräusch hat, würde ich es wirklich mal mit einem Wort, welches du nur dafür benutzt, ausprobieren.
    Ich habe meine Hunde alle auf Clicker und Wort konditioniert.
    Wenn ich mal den Clicker vergessen habe, kann ich mit dem Wort weitermachen.
    Bei Anton ist es z.B. das englische "Yes", beim Fenja das französische "Qui". Für Silas muß ich mir noch ein Wort ausdenken


    Das mit dem Wort ist wirklich sehr nützlich. Ich schussel vergesse ja immer den kleinen Kasten, deshalb gibt es bei mir auch ein Wort dafür :biggthumpup:
    Bewährt haben sich bei mir kurze Worte mit S-Laut (kann ein Hund gut von anderem Unterscheiden) wie "Super". Wichtig ist, dass man das Wort wirklich ganz anders betont, als sein eigenes Alltags-Kommandogegebe, dann klappts gut.


    Ansonsten kann ich auch nur dazu raten, das Click erstmal neutral zu machen, indem Du ständig rumklickst und er es ersteinmal nicht beachtet. Dann kannst Du mit dem Training richtig einsteigen. Habe ich bei Teak auch so machen müssen (ist mein kleines Hasenohr :flower: ).


    Gruß Corinna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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