gewalt in der hundeschule? achtung lang....

  • Interessanter Beitrag, viele Meinungen und jeder weiß bescheid.

    Vorweg möcht ich sagen, dass diemal nicht das Frauchen von Pauli, sondern der ranghöchste, das Herrli schreibt. Somit entschuldigt mal ausnahmsweise den Wortlaut von JackPauli.

    Was erwartet man von einer Welpenspielstunde?

    Dass die Trainerinen 3 Stunden für einen Befehl investieren, den kleineren erstmal niedertrampeln lassen, bevor dein Hund checkt, so gehts nicht?

    Sorry, aber ich kann deinem Beitrag keinen Funken Glauben schenken. Wieso stehst du so weit weg von deinem Hund und achtest nicht darauf, was er macht? Wie willst du beurteilen, die Trainerin schnappt sich einfach so dein Hundchen und unterwirft es ohne Vorwarnung ohne vorher schon ein paar Neins abgegeben zu haben?

    Ich kann deine Haltung gerade deswegen nicht verstehen, weil wir mit Pauli heute genau die gleiche Situatiuon hatten. Pauli fand es cool, auf 2 winzig kleine Welpchen rumzutrampeln. Im Gegensatz zu dir hatten wir Pauli im Auge und reagierten selbst. Da allerdings Pauli weiß, wer das sagen hat, reagiert er bereits auf NEIN.

    Ein Hund ist ein Rudeltier. Rudeltiere haben Rangordnungen und ein Unterwerfungsritual ist nun mal das was die Trainerin immitiert hat.

    Ich bin nicht der Meinung, dass Unterwerfung Agressionen des Hundes fördert, oder ihn verunsichert. Im Gegenteil. Es gibt ihm Sicherheit, wer der Macker im Haus ist, wenn z.B. Kommandos gnadenlos ignoriert werden.

    Ein Hund, der den Ranghöheren nicht sieht, versucht es irgendwann mal selbst zu werden. Viel Spaß dabei, wenn dein Hund mal irgendwann dich unterwirft.

    Wenn du allerdings eine feine partnerschafliche Beziehung mit deinem Hund willst... viel Spaß.

    Sorry für meine Ausdrucksweise, aber hol deinem Hund partnerschaftlich einen runter, wenn der zwischen Pubertät und Kastration dich besteigen will. Erbitte partnerschaftlich 3 Stunden lang geduldig das längst erlernte NEIN-Kommando, wenn er gerade am Rattengiftkeks knabbert und es ihm ja so gut schmeckt.

    Ich könnte dir in meinem bösen Sarkasmus noch viele Gelegenheiten schreiben, wo du in Alltagssituationen partnerschaftlich mit deinem Hund umgehen kannst, aber bedenke, du hast KEINEN Yorki der dir im schlimmsten Fall deinen Schnürsenkel attakiert.

    Ich möchte mit meinem Beitrag NICHT Gewalt für gut heißen. Unterwerfung sehe ich allerdings nicht als Gewalt an, und einem Hund, der zur Dominanz neigt, tut es nur gut, sogar in seiner Seele, wenn man ihm erklärt, wo er steht.

  • Zitat

    finde ich toll!!!
    das kann ich nicht mal mit 1 hund ;)!

    Find' ich auch gar nicht so wichtig :) Ich bin mir sehr sicher das ich mit meinen Viechern durch die Stadt und sie auch ohne Leine direkt hinter/neber mir laufen......aber warum soll ich ueberhaupt mit der ganzen Meute durch die Stadt marschieren.

    Was die "Alpha Rolle" (ich mag das Wort nicht und nehm's auch normalerweise gar nicht in den Mund) angeht......ihren Zweck hat sie schon, allerdings nur in extremen Situationen und ganz bestimmt nicht in Welpenklassen.

  • Hallo,

    ich finde es ist eine gute Entscheidung von dir, diese HuSchu nicht mehr zu besuchen! Diese Art von "Maßregelung" und "Erziehung" sollte man nicht unterstützen. Die "Rangordnung" kann man auch souveräner klären.
    Nicht alle Trainer sind so. Evtl. findet sich hier wirklich jemand, der dir einen Guten in deiner Nähe empfehlen kann.

    Aber letztendlich ist eine HuSchu nicht wirklich nötig, sofern du später keine Unterordnung sowie Hundesport machen möchtest.
    Wichtig ist in der Welpenzeit einfach nur, dass Hundi viel Kontakt zu anderen Hundis hat und, dass du in der Lage bist, ihm Grundgehorsam beizubringen. Dazu die passende Literatur und ihr habt eine solide Basis für ein gutes Team.
    :roll:

  • Haaaaaaaallo von welchem Planeten kommst du denn? :???:
    Dein ganzer Beitrag ist eine einzige Provokation.
    Ein Hund unterwirft sich IMMER selbst, wird nicht unterworfen
    Und wenn ein HT solche Methoden anwendet, ist es für mich das absolut letzte.


    Connydie bei diesem Beitrag nur noch den Kopf schütteln kann!

  • Jack pauli

    zu aller erst mal, spar dir dein sorry für deine ausdrucksweise, dann schreib lieber nix, bevors so unter die gürtellinie geht...das ist ja wohl das letzte...

    du glaubst mir nicht? dann lass es!
    warum steh ich wohl weiter weg? weil die hunde am spielen waren, rumgerannt sind...die leute standen verteilt auf dem platz...kapiert?

    wenn du deine meinung sagen willst, dann tus in einem normalen ton, ansonsten, spiel mit deinem pauli und halt dich bitte raus...

  • Zitat

    Ich bin nicht der Meinung, dass Unterwerfung Agressionen des Hundes fördert, oder ihn verunsichert. Im Gegenteil. Es gibt ihm Sicherheit, wer der Macker im Haus ist, wenn z.B. Kommandos gnadenlos ignoriert werden.

    Ich habe sehr oft Pflegehunde im Haus die so gut wie nicht sozialisiert sind mit Mensch & Hund......das ich der "Macker" im Haus bin merken sogar diese Hunde alleine an meinem Verhalten ihnen gegenueber und an meinem Auftreten...ohne das ich dabei Hand anlegen muss.
    Ein Hund soll sich unterordnen, ja, auf jeden Fall.....aber er soll dies von sich aus tun (und wie Conny sagte, das macht Hund automatisch ) und soll nicht koerperlich dazu gezwungen werden.
    Ich will das meine Hunde sich unterodnen weil sie mich als "Ranghoechsten" anerkennen, eben aus Respekt, nicht aus Angst vor mir!

    Mit Gewalt stellst Du keine Rangordnung her sondern ein verunsichertes, unruhiges Rudel.

  • Ich habe diese sogenannte Unterwerfung bei einem Nachbarn miterleben können, der vorher als (Hilfs-)Trainer beim Grenzschutz gearbeitet hat!

    Tut mir leid, aber das geht mir eindeutig zu weit, was da abgelaufen ist! Diesen Hund, den er da hatte, den hätte man auch ganz anders erziehen können, er war sehr leicht zu lenken, da hätte es gar nicht derart massiver "Erziehung" bedurft!

    Und, hätte er diese "Erziehung" bei meiner Jenny, die wirklich ein ganz anderes Kaliber war, als sein Hund, ausprobiert, wie er es mir mehrfach angeboten hatte...er hätte sein blaues Wunder erlebt!

    Ich habe im Umgang mit Jenny viel gelernt, vor Allem, Ruhe und Geduld zu bewahren, ihre Würde zu achten und ...Vertrauen zu haben! Sie hat mir vieles beigebracht, auch wie man junge Hunde erzieht! Und ich habe ein solches "Unterwerfungsverhalten" nie bei ihr beobachten können, den Welpen oder anderen Junghunden gegenüber!

    Sie hat mir vertraut und ich ihr! Und ich hätte das niemals zerstört durch solche Dinge! Aber so etwas war auch gar nicht nötig! Und ist es jetzt bei meinen Hunden auch nicht! Im Gegenteil, es wäre das Schlimmste, was ich bei diesen Hunden machen könnte!

    Steffi

  • Erstens, wir hatten gerade über die Umgangsart in diesem Forum hinreichend diskutiert. Ich finde hier wieder einen Beitrag, der genau das wieder völlig umschmeisst,schade.

    Die Hundeschule würde ich auch nicht mehr aufsuchen, ehrlich, wer bei einem Welpen schon solche Mittel anwendet, um angeblich "angesehen" zu werden,der tut mir in der Seele leid. Die Kleinen kennen es nicht anders,sie müssen erst mal Erfahrungen machen,irgendwann erwischt es sie,und sie werden vorsichtiger. Die Geschwister rangeln gut 6 Wochen so miteinander,da gibt es die Unterdrückten,und die Unterdrücker. Sie lernen dann,wie man es nicht macht,ganz von selber.
    Wenn man allerdings einen obermobbenden Welpen dabei hat, der einem anderen einfach nur angst macht, dann trennt man diese, man nimmt ihn mit einem Nein weg. das geht ohne Schmerzen(sowieso) und ohne das sich ein Kalb von Mensch auf ein Hundebaby wirft,um seine macht zu demonstrieren.
    Einfach nur lächerlich,äusserst fragwürdig in der Kompetenz und bei ganz viel Pech,negativ nachwirkend für den Welpen.

    Mach Du Dir keine Vorwürfe,ich habe auch schon danebengestanden und mir fehlten die Worte,weil ich es a. nicht besser wusste und b. immer davon ausging,das die die Ahnung haben (müssten ) heut weiss ich es auch besser und glaube mir,keiner macht mehr auch nur irgendetwas mit Chandro,was ich nicht will. da kommst Du auch hin,Du merkst ja jetzt schon,das etwas falsch läuft. Wünsche Dir viel Glück bei der Suche,es gibt nämlich Hundeschulen,wo wirklich Trainer mit Sachverstand arbeiten

  • Buchtips @ Jack_Pauli


    Anders Hallgreen "Das Alpha-Syndrom"
    Barry Eaton "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee?"
    James O'Heare "Die Dominanztheorie bei Hunden"
    und wenns richtig wissenschaftlich werden darf gibts dazu DAS Standardwerk von Scott und Fuller.
    DVDs: Dr. Ian Dunbar "Developments of social behaviour"

    Zu solch einem mittelalterlichen Schrott, den Du da abgelassen hast, braucht man eigentlich gar nichts zu schreiben, aber zu all den Punkten, die schon genannt wurden möchte ich nur noch was ergänzen.

    Der dominantere in einer Beziehung hat die vollständige kontrolle über sämtliche Resourcen und über das was wann wie wo getan wird.
    Diese Dominanz haben Menschen über Hunde fast automatisch, denn Hunde haben keinen opponierenden Daumen, und haben daher oftmals Probleme, Kontrolle über Dosenfutter und Schranktüren usw zu erlangen.
    Auch bestimmen seltenst die Hunde, wann zum Gassigehen rausgegangen wird, wann Hund "ins Bett" geht und wann es Futter gibt.

    Ausserdem Menschen sind weder Hunde noch Wölfe. Hunde sind weder Wölfe noch Menschen.
    Menschen sind "angeblich" die intelligentere der beiden GAttungen - wenn ich sollche Beiträge lese, kommen mir diesbezüglich allerdings jedesmal Zweifel...
    Benutz Dein Hirn, und überwinde 50 (FÜNFZIG) Jahre Forschungsfortschritt, dann brauchst nämlich Deinem Hund solch einen Schwachsinn nicht mehr anzutun!

  • Zitat


    Ein Hund soll sich unterordnen, ja, auf jeden Fall.....aber er soll dies von sich aus tun (und wie Conny sagte, das macht Hund automatisch ) und soll nicht koerperlich dazu gezwungen werden.
    Ich will das meine Hunde sich unterodnen weil sie mich als "Ranghoechsten" anerkennen, eben aus Respekt, nicht aus Angst vor mir!

    Mit Gewalt stellst Du keine Rangordnung her sondern ein verunsichertes, unruhiges Rudel.

    Genau so ist es.
    Auch bei mir gibt es jährlich mehrere "problemgasthunde" und noch NIE musste ich einen umdrehen...
    Mein Phex ist mitten zwischen Pubertät und Erwachsen-sein-Wollen und auch er musste noch nicht auf den Rücken fliegen...
    Schon garnicht für Lapalien...

    dafür dreht sich meine Alte von selbst auf den Rücken wenn ich (was extremst selten ist) wirklich sauer auf sie zustapfe. Und das auch ohne Berührung meinerseits...

    was hilft es mir wenn der Hund sämtliche Ressourcen frei verwalten darf und dafür täglich auf den Rücken fliegt?

    Und in der Grundausbildung sollte es grundsätzlich ohne solche Methoden gehen.

    Klar, nicht abwarten bis der kleinere Hund traumatisiert ist- aber so lernt der Größere höchstens Kleinere zu meiden oder als bedrohung zu sehen...

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