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Beiträge von refeje

    Nun, mit einem Dogsitter zB lässt sich da schon was machen! Eine Bekannte von mir ist auch vollzeit berufstätig und hat zwei Hunde aus dem Tierschutz, die bei ihr den Himmel auf Erden haben.
    Sie tut allerdings auch einiges dafür: So steht sie um 4.30 Uhr morgens auf und läuft dann mit ihren Hunden eine große Gassirunde. Mittags kommt die Dogsitterin und läuft nochmals min. 2 Std. mit den Hunden. Jeden Tag!
    Abends läuft das Frauchen wieder. Die Wochenden und die freien Tage gehören ganz den Hunden.
    Sie entwicklen sich prächtig. Ich glaube, dass ein Hund es so wesentlich besser hat, als in einem TH.


    Andere Variante ist die hier angesprochene Tagesbetreuung. Auch da kenne ich einige Fälle und es klappt sehr gut!


    Ohne diese Möglichkeiten jedoch sind 11 Std. bei einem dreijährigen Hund in der Tag zu lang. Dann entweder sucht er sich dann Beschäftigung in Deiner Wohnung oder aber er kümmert vor sich hin! Ein dreijähriger Hund ist noch jung, der will noch beschäftigt werden! Ein älterer ruhiger Hund könnte damit klar kommen, wenn er mal raus gehen kann zwischendurch. Aber so ein junger Hund???

    Meine Hündin mag fremde Menschen, die ihr zu nahe kommen, absolut nicht! Sie braucht eine sehr große Distanz zwischen sich und Fremden! Sie ist kein Hund, der gern getätschelt wird, oder großen Körperkontakt haben möchte. Ich achte unterwegs immer darauf, dass sie genügend Raum um sich herum hat. Ist das mal nicht möglich, hole ich sie ganz nah zu mir, anders geht das nicht!


    Fremde, die hier zu Hause auf sie zukommen wollen, oder wie gerade erst erlebt, zB in der Tierarztpraxis, das mag sie gar nicht. Erst weicht sie aus, dann knurrt sie. Werden alle diese deutlichen Zeichen ignoriert, geht sie auch nach vorne.


    Dieses Verhalten ist so in ihr drin, so geprägt aus ihrer Zeit im TH, das ist nicht mehr umzupolen. Aber...sie hat eine lange "Vorlaufzeit". Sie zeigt wie im Lehrbuch beschrieben, ganz deutlich, was ihr unangenehm ist!


    Wir haben uns drauf eingestellt, wir können damit leben. Fremde und Freunde, müssen allerdings manchmal sehr nachdrücklich von uns angesprochen werden, sie hat ein sehr putziges Gesicht, das förmlich zum Tätscheln einlädt.


    Hat sie jemanden erstmal näher kennengelernt, dann ist sie einfach eine Zuckerschnute! Ein ganz anderer Hund.


    Übrigens sind ihr unterwegs interessanterweise andere Hundeleute nicht so supekt, wie Leute ohne Hund...:-))


    Vertrauen? Sie vertraut uns nach drei Jahren mittlerweile! Aber ich merke immer wieder, dass viele instinktive Verhaltensweisen in bestimmten Situationen wieder hochkommen.


    Ob diese Hunde überhaupt jemals wieder ein hundertprozentiges Vertrauen aufbauen können, das kann ich mir nicht so recht vorstellen, nachdem, was ich bisher so erlebt habe.


    Ich bin da lieber entsprechend vorsichtig! Zumindest, wenn wir unterwegs sind und Fremden begegnen!

    So häufig passiert uns das GsD auch nicht...aber es kommt eben leider doch schon mal vor.
    Ich garantiere auch für nix, aber in vielen Fällen doch recht wirksam!


    Und den Blick dafür, den habe ich mit der Zeit entwickelt, den hatte ich auch nicht von Anfang an. Aber nach nun 3 Jahren weiß ich doch so langsam, wie meine Hunde ticken und wie andere so drauf sein können und auch, wie sich das zeigt!


    Das wird Dir auch so gehen mit der Zeit... :smile:

    Ich habe zwei Varianten, die ich je nach Situation anwende! Bei der einen Variante entferne ich mich mit einem lauten und langezogenen "Hier" von den Hunden, und dann kommen meine normalerweise immer hinterher!


    Und die andere Variante ist für die Situationen, wo es wirklich eine sehr heikle Situation zu werden droht, bei uns meist dann, wenn ein anderer Rüde schonfixierend ankommt. Mein Rüde ist nicht agressiv und angriffslustig, aber da er kastriert ist, haben manche anderen Rüden ein Problem damit. In einer solchen Situation fahre ich wie ein Irrwisch schreiend und brüllend dazuwischen, und zwar mit den ganz üblichen normalen Kommandos, wie "Sitz oder Platz". Der Vorteil ist, dass diese Kommandos eigentlich alle Hunde kennen und tatsächlich darauf reagieren! Wenn es noch nachdrücklicher werden muss, knallt auch schon mal was vor sie auf den Boden. Bisher hatte ich Glück und das hat super gewirkt. Es war der reinste Zufall, der mich darauf brachte!


    Als einmal unterwegs ein Herdi auf meinen Rüden losging und dessen Herrchen, der mit dieser Attacke nicht gerechnet hat, war einfach zu weit weg, um einzugreifen, wußte ich mir nicht anders zu helfen und habe ein scharfes "Nein" gebrüllt und dann noch ein Kommando. Und ich war völlig platt, als sich beide Rüden hinsetzen und mich anschauten!


    Herrchen konnte seinen Rüden dann problemlos anleinen! Das habe ich nun schon einige Male ausprobiert und bis jetzt hat es gut geklappt. Ob das immer so funzt, weiß ich natürlich nicht, aber einen Versuch wäre es wert.


    Und um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen, ja mein Rüde lässt sich zu 99,9999999999% abrufen! Er ist sehr stark auf mich fixiert und mich zu verlieren, dass ist das Schlimmste für ihn!


    Und oft ist er auch sehr froh, von mir aus solchen Geschichten abgerufen zu werden. Das habe ich auch schon häufiger beobachtet.


    Richtige Rüdenraufereien finden eh nicht statt, weil ich es nicht dazu kommen lasse. Mittlerweile habe ich einen guten Blick für solche sich anbahnenden Situationen und reagiere dementsprechend frühzeitig.


    Meine Hündin...die ist eigensinniger...sie lässt sich nicht so ohne weiteres abrufen, wenn sie sich mit einer anderen Hündin in die Wolle bekommt. Von daher versuche ich natürlich, solche Situationen zu vermeiden!

    Zitat von "lotuselise"

    Bei gewissen Aktivitäten könnt ich mich jedesmal wegschmeißen. Hund dreht demonstrativ den Kopf weg und guckt intensiv die Schranktüre an.


    Das ist ja genial! Ich schmeiß mich hier auch grad wech...herrlich... :lachtot:

    Zitat von "schnauzermädel"

    :D Hier passen 2 Riesenschnauzer und ein Kleinteil (mittlerweile 55cm ) neben 2 Erwachsenen in ein 140er Bett.
    Und sollte es mal menscheln, dann gehen die Hunde stil und leise aus dem Bett um später still und leise wieder hereinzukommen. Sie respektieren ein wenig Privatsphäre für die Zweibeiner ohne besonderes Training einfach so.
    Den vor Jahren auf dem Sessel sitzenden und intensiv guckenden Kater, den fand ich höchst irritierend.


    LG
    das Schnauzermädel


    Jepp, so ist das bei uns auch...viel störender war da früher in der Tat unser Kater...ich musste grad so lachen, als ich das von Deinem Kater gelesen habe... :lol:


    Unsere Hunde dürfen auch mit ins Bett und sie lieben es auch sehr, obwohl es ja immer heißt, dass den Hunden ein Wasserbett zu unheimlich wäre...kann ich von unseren nicht sagen. Aber die Nacht über schlafen sie nicht mit uns im Bett, weil wir ihnen zu viel Platz brauchen und ich auch zu unruhig bin.


    Unsere Hündin, mittelgroß, kommt gerne ins Bett, wenn sie irgendetwas hat. Wie jetzt die Tage, als sie die Tröte umhatte, wegen eines Leckekzemes an den Pfoten.


    Die Hygiene...tja, mich nerven die Hundehaare auch etwas, aber wofür gibt es Waschmaschinen. Zecken und Co...hatten wir noch nie im Bett! Obwohl ich die Hunde nicht jeden Abend untersuche deswegen!


    Wen ich wirklich nicht im Bett gewollt hätte, war unsere Neufilady. Sie hätte eindeutig zuviel Platz gebraucht und sie hätte das Bett dann auch zu ihrem gemacht... :???:


    Und unser Kater...wenn er früher mit im Bett lag, durften wir nicht einen Fuß bewegen, sonst hing er drauf! Manchmal bin ich nachts aufgewacht, weil er sich auf mir breit gemacht hatte, oder morgens meine Haare abgeleckt hat....er hatte immer einen etwas seltsamen Geschmack...mein Haarspray mochte er wohl ganz besonders gern... :roll:


    Ich genieße diese Nähe ganz besonders morgens, wenn mein Mann schon raus ist und wir noch mal eine Kuschelrunde einlegen. Und die Hunde finden das auch total Klasse!

    Ich reihe mich ein! Meine Hunde kommen aus dem Tierschutz und speziell meine Hündin braucht lange, um jemanden an sich heran kommen zu lassen. Da sie aber ein sehr putziges Gesichtchen hat, meinen die Leute immer, dass ich mich anstelle....das meinen sie solange bis meine Mausi mal ordentlich knurrt und vorwärts geht dabei.... :p
    Sie ist nicht leinenführig und möchte das auch nach drei Jahren hier mit Trainer und Hundeschule nicht lernen.
    Sie kann Hündinnen nicht leiden, weder on- noch offline. Und sie kann alle Hunde nicht leiden, wenn unser Rüde dabei ist, dann platzt sie vor Eifersucht!


    Nein, sie ist nicht einfach, aber das ist mir mittlerweile ziemlich egal. Es gab Zeiten, da stand ich total unter Stress und darauf hat sie sehr stark reagiert. Seit ich ruhiger geworden bin, ist sie es auch!


    Uns werden immer wieder solche Leute und Hunde überhaupt begegnen, aber ich sehe es mittlerweile relativ relaxt!


    Und ich habe in solchen Situationen dann zwei an der Leine, die ich bändigen muss, den Rüden, der sehr kontaktfreudig ist und unbedingt den anderen Hund begrüßen will und sie...die gerne genau diesen Kontakt unterbinden möchte... :headbash:


    Ich bin immer sehr höflich, und gebe allen Recht und mache mein Ding! Damit komme ich eigentlich sehr gut durch...es lohnt sich nicht, sich wegen unserer lieben Mithundehalter so aufzuregen, setze Deine Energie lieber für andere Dinge ein!


    LG, Steffi

    Zitat von "Lakasha"


    Wenn sie aus welchen Gründen auch immer Hündinen nicht abhaben kann, wird sich daran u.U. nicht all zuviel ändern. Aber sie wird besser zu handeln sein, sie wird kein Getöse mehr veranstalten und wird ein Nein auch dann akzeptieren, wenn es im Freilauf kurz vor einem Zusammenstoß stehen sollte.


    Bis dahin muß man allerdings viel trainieren, viel Geduld und Nervenstärke haben


    Ja, damit bin ich bei Ihr eh schon zwangsweise gesegnet....und ich habe es schon geahnt! Nun denn, dann ist es eben so!


    Darf ich mich mal einklinken, wir haben das in letzter Zeit auch dieses Problem! Unsere Hündin ist jetzt 3 Jahre alt und es geht hier nur um andere Hündinnen. Sowohl mit oder ohne Leine gibt es Ärger.
    Daher halte ich sie zurück, wenn wir anderen Hunden begegnen, und schaue mir das erst mal an. Sie wird jedoch, und das gerade in letzter Zeit, anderen Hündinnen gegenüber richtig zickig! Sie ist nun wohl erwachsen, das ist mir klar. Aber warum kommt das jetzt erst so stark durch?


    Ich laufe mit zwei Hunden, einem Rüden und einer Hündin. Ich habe schon gedacht, dass es vielleicht eine Ansage ist...so in der Art: "Das ist meiner!"


    Ansonsten prollt sie auch gern an der Leine, das haben wir aber langsam im Griff, es wird immer besser. Nur, bei anderen Hündinnen nicht, da ist eher umgekehrt!


    Ich habe hier schon gelesen, was Ihr dann so machen würdet, und das werde ich auch versuchen.


    Könnt Ihr denn sagen, das gibt sich irgendwann, oder muss ich damit rechnen, dass sie trotz Training nun lebenslang ein Problem mit anderen Hündinnen haben wird?

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