So , Spike ist nun kastriert.

  • Zitat

    Im Übrigen , warum melden sich erst hier etliche zu Wort und haben dies nicht schon in dem Thread getan , den Nillay bei ihrer Überlegung bezüglich der bevorstehenden Kastration eröffnet hatte ?


    Wenn du schon so fragst:
    Weil ich letztes Wochenende da war, um persönlich zu helfen ... fand ich einfacher, als zu schreiben.

    Gruß, staffy

  • Irgendwie finde ich es schon interessant.

    Mehrmals wurde nun schon darauf aufmerksam gemacht, dass die Entscheidung bestimmt nicht "leichtfertig" getroffen wurde.

    Aha.

    Die Schlussfolgerung daraus ist dann aber nicht zwangsläufig, dass es die richtige war. Oder ist eine Entscheidung immer richtig, nur weil man länger mal drüber nachgedacht hat? Scheint hier so zu sein...

    Und: Wie lange muss man drüber nachdenken, bis es okay ist?

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Es ist nun aber so das ich meine Hunde liebe, alles tue und mache., Hundeschule, Üben , Spazieren gehen....trainieren, u.s.w.Aber der Hund ist nicht mein einziger Lebensinhalt. Bin ich jetzt ein schlechter Hundehalter????Ich habe Familie...auch dort Sorgen und Probleme.....und ich bin nicht bereit mich 24 Stunden rund um die Uhr nur mit dem Hund zu betun.Das kann ich nicht und das will ich auch gar nicht. Ich denke aber das meine Hunde nicht nur so nebenher laufen. Wir machen eine Menge. Aber ich habe für mich und meinen Hund beschlossen das diese Kastration sinn macht. Kastration heisst nicht immer den einfachen Weg suchen, manchmal geht es für den Betreffenden einfach nicht mehr anders.Und auch das sollte so angenommen werden. Ich erwarte kein Lob oder Beifall...Aber Aktzeptanz und Toleranz wäre prima.

    Für mich sind diese Passagen Begründung genug , um Nillay`s Entscheidung zu akzeptieren und zu tolerieren .

    Erst recht , wenn ich sie im Zusammenhang mit Nillay`s Threads "Jetzt brauch ich Hilfe und Brauch mal einen Erziehungstip " sehe .


    Liebe Grüsse,

    Katzentier

  • Wow bezahlt ihr alle soviel für eine Kastration?? :schockiert: Haut mich ja vom Hocker.

    Ich wünsch euch aber für Spike, dass er nun nicht zu den vielen Rüden gehört die nun von allem und jedem untergebuttert werden.

    Gruß
    Sandra

  • Wie alt ist denn Spike jetzt, wenn man das fragen darf?
    Ist er schon vier und hat seine Entwicklung abgeschlossen?

    Ich frage mich, warum man sich einen Welpen anschafft, wenn man nicht bereit ist, die einzelnen Entwicklungsphasen mit ihm durchzustehen?

    Und ja, ich hätte auch gern eine Antwort auf Corinnas Frage: Wie lange denkt Mensch denn über so eine Entscheidung nach?

    Wieviel Zeit gibt man sich und dem Hund?

    Ein Hund ist ein Lebewesen! Wie jeder Mensch auch, durchlebt er unterschiedliche Entwicklungsphasen. Er hat seine Windelzeit, er hat seine Rüpelzeit, er hat seine Erwachsenenzeit und die Alterszeit.

    Wieviele Jahre gibt Mensch dem Hund für jede Lebensphase?
    Oder hat Mensch 'kurz' gegrübelt und dann den schnellen, einfachen Weg gewählt?

    LG
    Ulli

  • Ich find die Diskussion, gerade aus Sicht eines "neuen" Users interessant, der die Vorgeschichte nicht kennt. sie sagt einiges über die menschliche Art aus.

    Die Halterin von Spike macht mir nicht den Eindruck, als hielte sie Kastration für ein Erziehungsmittel. Sie macht auch nicht den Eindruck, dass sie erpicht darauf ist, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

    Jeder von uns ist ein denkender Mensch, der eine Meinung hat. Für diese Meinung pro/contra Kastration braucht sich wohl auch keiner zu schämen (oder warum trauen sich manche Leute nicht zu schreiben, dass sie ihren Hund kastrieren lassen). Entsprechend seiner Auffassung kommt jeder zu einer Entscheidung für seinen Hund.

    Solange dann bei der Entscheidung im Interesse des Hundes entschieden wird, kann ich jede Position verstehen und prügel doch nicht auf die Leute ein! Jeder muss selbst wissen, was für ihn und seinen Hund der richtige Weg ist.

    Ich find es schlimmer, wenn Doppelmoral herrscht.
    Ich kenn genug Leute, die die Hündin im Interesse des Hundes nicht kastrieren lassen und dann -igitt, sie blutet!- den Hund nicht mehr auf Sofa und Bett lassen. Wenn ich die Einstellung hab, dann frag ich mich nach dem Interesse des Hundes: in der Zeit, in der die Hündin die Welt nicht mehr versteht, auch noch aus dem Wohnzimmer in den Flur verbannt zu werden, weil es sich dort auf den Fliesen leichter putzt; mit Freunden nicht mehr spielen dürfen, nur kurz an der Leine Gassi zu dürfen, in aller Einsamkeit zu Randzeiten.... demgegenüber die Chance theoretisch fortpflanzungsfähig zu sein (praktisch wäre ja schon wieder politisch unkorrekt) und zwei/drei PostOP Tage, die sicher nicht angenehme sind, zu ersparen.

    Was da wohl im Interesse des Hundes ist?

    P.S.: Ich kenn auch Rüden mit jährlicher Prostataentzündung. Ob das wohl angenehmer ist, als einmalig ein paar Tage PostOP?

  • Also ich möchte mich hier nicht in das Für und Wider einschalten und auch nicht ob die TE sich lange genug vorher gedanken gemacht hat.
    In irgendeiner Weise wird sie das ja getan haben. 2 Dinge sind für mich entscheidend: 1. wie jung ist eigentlich der Hund? (hab ich vielleicht auch überlesen und 2. welche medizinische Indikation hat der TA in seinem Aufklärungsgespräch vorgebracht?

    Einzig was mir persönlich aufstößt ist nicht die Tatsache das kastriert wurde, sondern die Art wie man nach einer Kastration jetzt darüber jammert wie schlecht es dem Hund geht usw. Ich meine, das war eine OP die man als Mensch wollte und nicht eine die zwingend notwendig war. Dem Hund kann mans nicht erklären...

  • Halli Hallo

    Ja ich habe lange überlegt und diskutiert. Aber ich habe niemals behauptet das diese Entscheidung DIE Richtige ist.

    Für uns in unserer Situation war es die Richtige Entscheidung. Aber ich denke das muss jeder mit sich ausmachen und diese Entscheidung treffen.
    Ich bin auch gegen viele Dinge und würde vieles anders machen wie manch anderer. Aber ich muss auch aktzeptieren und tolerieren.


    Schön finde ich das hier sachlich und freundlich diskutiert wird, und das niemand persönlich oder ausfallend wird.

    Staffy war an dem WE vor der Kastra hier und hat mir auch davon abgeraten. Aber sie hat mir auch viele tolle Tips gegeben. Von denen werden wir mit sicherheit eine Menge umsetzen.

    Danke nochmal.


    Ansonsten gehts dem Racker gut. Er ist leicht genervt vom Kragen aber die Wunde ist top, nix rot oder dick....

  • ich weiß , daß Du sauer bist , aber bitte beruhige Dich mal wieder .

    Für Vorwürfe , Einwände und ähnliches ist es jetzt zu spät .

    Auch wenn Nillay jetzt gefaltet wird , es ändert nichts an Spike`s Kastration .

    Dafür ist es jetzt im wahrsten Sinne des Wortes zu spät .

    Liebe Grüsse,

    Katzentier

  • Zitat

    P.S.: Ich kenn auch Rüden mit jährlicher Prostataentzündung. Ob das wohl angenehmer ist, als einmalig ein paar Tage PostOP?

    Da verwechselst du aber jetzt etwas. Ich bin auch völlig gegen das Kastrieren einfach so, aber aus medizinischen Gründen-immer!! Und das sieht hier wohl auch jeder andere so. Davon kannst du ausgehen.

    Einen Rüden mit Prostataproblemen herumlaufen zu lassen, ist Tierquälerei.

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