So , Spike ist nun kastriert.

  • Langsam aber sicher frag ich mich, warum man ein Thread in einem Forum eröffnet, wenn man keine andere Meinung hören möchte.
    Es ist nun mal so, dass man nicht immer einer Meinung ist, warum sich dann aber sooooooooooo viele persönlich angesprochen fühlen, ist mir völlig unverständlich.
    Wenn mir jemand seine Meinung sagt und wie er eine Sache, ein Thema sieht, dann beziehe ich das doch nicht auf mich persönlich. Ja, ich höre es mir an und ich überlege auch ob vielleich etwas von dem, was mein gegenüber erwähnt auf mich zutrifft oder ob mir etwas davon sinnvoll erscheint. Manche Dinge nimmt man an und manche Dinge überzeugen einen eben nicht.

    Kastration ist ein heikles Thema und es gibt nun mal unterschiedliche Meinungen. So lange man sachlich bleibt und seine persönliche Meinung vertritt, kann doch jeder seine persönliche Meinung hier kundtun oder etwa nicht :???:

    Nehmen wir doch einfach mal das hier:

    Zitat

    Die Entscheidung kann Dir hier auch niemand abnehmen. Ich habe Hunde kennengelernt,die waren so schlimm und selbstzerstörerisch drauf,da musste kastriert werden. Aber..
    ich habe jetzt einen 8 Monate alten Labbi wo das Gehirn zeitweise voll auf Error geht. Dreht ab,nicht mehr anwesend,aufreiten ohne Ende ,schnüffeln wie mit Magnet am Boden fest, alle 5 Meter markieren. Sein Vater war hypersexuell.
    Man sagte mir ich könnte Chandro ab 6 Monate kastrieren lassen,also jetzt auf jedem Fall.
    Hallo !!!! Ich sollte ihn vielleicht erst mal erwachsen werden lassen. Es ist schlimm,aber da müssen wir durch. Sollte er mit 1,5-2 Jahren so schlimm drauf sein wie sein Papa, denke ich darüber nach. Auch eine Chemiekeule werde ich nicht so früh ausprobieren. Erst mal wird Bengel gross, und er hat das recht sich jetzt erst einmal stark zu fühlen. Auch später kastrierte Rüden wurden erfolgreich von ihrer Unruhe befreit. Ich lass mich da nicht unter Druck setzen. Ich fürchte Chandro geht den gleichen Weg wie sein Papa, aber erstmal bleibt das abzuwarten.So lange Dein Hund nicht extrem unter seinem Verhalten leidet, solltest auch Du Dich nicht drängeln und verunsichern lassen.
    Mein Sohn war auch eine Katastrophe, trotzdem hat er noch alles und ist heut viel viel erträglicher, sorry,Ironie

    Aus dem Thread: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ration&start=10

    Komisch, oder? Da wird doch tatsächlich gesagt, ’Ich lass meinen Hund erstmal erwachsen werden’. Nichts anderes sag ich doch auch.
    Mit 11 Monaten ist ein Hund aber noch nicht erwachsen, da ist der Hund voll im pubertären Alter.

    Warum also enttäuscht, nichts anderes ist doch auch meine Meinung. Ich bin doch nur der Meinung, dass die Kastration zu früh ist. Das man die pubertäre Phase abwarten sollte, bevor man sich letztendlich zu diesem Schritt entscheidet. Ist das jetzt flasch :???: ?

    Dann noch hierzu:

    Zitat


    Fühle mich jetzt auch angesprochen.
    Wenn man Familie hat, sollte man sich also dann NUR einen kastrierten, gut erzogenen Rüden aus dem Tierheim holen? Keinen Welpen? Ach so. Dann habe ich wohl auch etwas falsch gemacht. Wenn man Kinder hat, kann man sich leider nicht rund um die Uhr mit der Erziehung des Hundes beschäftigen.

    Gruß Anja

    Warum so persönlich und warum liest Du nicht was da steht?
    Da steht doch ganz deutlich: Ich bin der Meinung, wenn….

    Das ist meine persönliche Meinung.
    Das hat nix mit Kindern oder Familie oder Job zu tun, das hat in meinen Augen mit Verantwortung zu tun.
    Ich bin auch berufstätig und ich kann mich nicht 24 Stunden nur um den Hund kümmern. Das sage ich auch nicht und darum geht es auch nicht.
    Es geht einfach nur darum, dass ich der Meinung bin, wenn ein Hund in der Pubertät Problematisch wird, dann sollte man ihn nicht verstümmeln, bevor man nicht alles versucht hat. Ich gehe gern den komplizierten und anstrengenden Weg, weil ich das Paul schulig bin.

    Und noch mal Wiederholt: Ein Hund ist ein Lebewesen. Es gibt keine Garantie, wie sich ein Welpe entwickelt und welche Charaktereigenschaften er an den Tag legt. Sicher gibt es rassespezifische Merkmale aber auch die sind nicht unbedingt bindend. Und aus diesem Grund sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, dass Probleme auftreten können und wenn man dann nicht bereit ist, den für Mensch Anstrengendären Weg zu gehen, dann ist es besser für den Hund, wenn Mensch auf Hund verzichtet.

    Hier passt wieder ganz klasse die Ironie:

    Zitat


    Mein Sohn war auch eine Katastrophe, trotzdem hat er noch alles und ist heut viel viel erträglicher, sorry,Ironie

    Ich lassen jedem seine Meinung, kann es aber in solchen Fällen nicht lassen, meine Meinung kund zu tun :D

    :D
    Ulli

  • Zitat

    Es geht mir in diesem Thread mehr oder weniger um das, was Jörg schrieb. Dem Hund wird eine (unnötige, wenn das mit dem Alter stimmt) OP angetan und hier "für den Hund gejammert".

    Was soll das?

    Viele Grüße
    Corinna

    Findest Du? Ich finde nicht, daß Nillay hier für den Hund "jammert". Sie berichtet lediglich, wie es Spike geht - wie es hier im DF wohl fast JEDER User nach irgendeinem Eingriff bei seinem Tier machen würde.

    Vielmehr hat sie eigentlich auch gefragt, wie man Spike die "Trichter"Zeit so angenehm wie möglich gestalten kann...

    Ich kann da kein Jammern raus lesen... jeder würde doch mit seinem Hund leiden... egal aus welchen Gründen... oder nicht?

    Was ist jetzt schlimmer daran, daß man mit seinem Tier leidet, weil man es hat kastrieren lassen, als wenn man mit seinem Tier leiden würde, weil es z.B. irgendeine andere OP hatte???

    Darf man nur deswegen nicht mit seinem Tier leiden, weil "man es ja so gewollt hat" ??? ICH denke nicht...

    Wir lieben doch ALLE hier unsere Hunde...
    Warum gibts denn hier beim Thema Kastration sooooo wenig Toleranz und Akzeptanz???

    Find ich manchmal schon traurig...

  • Eben! Bis jetzt hab ich nur mitgelesen, aber ich finde es schon erstaunlich, dass hier in diesem Thread, wo es um die Kastration als beschlossene und durchgeführte Sache, ging und wo natürlich post-OP berichtet wird und auch mitgefühlt wird, auf einmal wieder das pro und contra Kastra aufgeworfen wird und viele drauf eingehen. Ich finde nämlich auch, dass man sich als Antwortender etwas an das Thema halten sollte!
    Und das tu ich hiermit auch nicht, deswegen hör ich nu auch wieder auf...

    Dir, Nillay, alles gute und deinem Hundi natürlich ebenso...
    gute Nacht...Miri

  • Leider ist der Fred ja etwas ausgeartet, hatte ich so nicht erwartet. Schade.

    Aber, wenn es schon so ist, dann habe ich jetzt mal ne Frage

    Wenn ein Hund 24 Stunden am Tag seinen sexuellen Trieben folgen muss, weil er kann nicht anders, und diese nicht ausleben darf, sondern ständig nur ermahnt, weggezogen und zusammengefaltet oder, oder oder wird, was ist das?
    Wenn ein Hund tagelang das Fressen verweigert, nur heult, nicht mehr ansprechbar ist, was ist das?
    Da hat man seinen Welpen von Babybeinen an und schaut zu wie er dann mit 10, 11, 12 Montaten oder älter leidet. Und das 24 Stunden am Tag. Sorry, aber da hört Erziehung auf. Da heißt es der Hund muss erlöst werden, von diesen Qualen.
    Durch dieses ständige ermahnen usw. kann man viel mehr in der Beziehung zum Hund kaputt machen als alles andere. Der Hund kann doch gar nicht verstehen was man von ihm will, weil man erreicht ihn doch gar nicht. Wenn man ihn anspricht sieht man regelrecht die Herzchen in Heiligenscheinform über'n Kopf schwirren, und ist er losgelassen, kann man die Schnurr nach spannen, wo er wohl wieder hinrennt. Es ist halt ein natürlicher Trieb den der Hund nicht unterdrücken kann.

    So aber nun zum eigentlichen Thema

    Nillay, ich wünsche deinem Spike das es ihm bald wieder richtig gut geht und dir viele, viele schöne Jahre mit ihm.

    LG Conny

  • Zitat

    Wenn ein Hund 24 Stunden am Tag seinen sexuellen Trieben folgen muss, weil er kann nicht anders, und diese nicht ausleben darf, sondern ständig nur ermahnt, weggezogen und zusammengefaltet oder, oder oder wird, was ist das?

    Wenn Du die entsprechenden Beiträge richtig gelesen hättest, wüsstest Du es. Es ist normal :D

  • Das ist die Tatsache , daß Moderatoren hier massiv und polarisierend Stellung beziehen und Stimmung machen .

    Ich denke , dieses Verhalten ist einem Moderator nicht angemessen und sollte so nicht vorkommen .

    Soweit ich mich erinnere war eine der Hauptaufgaben des Moderators genau solche Situationen zu vermeiden und deeskalierend zu wirken und nicht in diese Situation mit sehr persönlichen Kommentaren bzw. Stellungnahmen noch zusätzlich aufzuheizen .

    Ich bin entsetzt und traurig darüber .

    In nächster Zeit bin wohl eher in anderen Foren zu finden als hier .

    Mit freundlichem Gruß,

    Katzentier

  • Traurige Angelegenheit und sehr schade, wenn User nicht damit umgehen können, dass Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Und besonders traurig ist es, wenn User wie Kindergartenkinder reagieren ’mt den Füßen aufstampfen’ und hilfesuchend nach einem Schuldigen ausschau halten, damit sie einen Grund haben warum sie denn mit ihrer Meinung nicht überzeugen können.
    Mit dem Thema hat das nu so garnichts zu tun und ganz ehrlich, das macht echt schlechte Stimmung. Bisher konnte ich in diesem Thread nur Beiträge lesen, in denen User und Moderatoren ihre Meinung mitteilten und versuchten – teilweise auch sehr kritisch - ihren Standpunkt zu erklären.
    Solche Beiträge wie deiner sind es, die die Gemüter hoch kochen lassen und nicht, wenn User und Moderatoren ihre Meinung äußern. Das dürfen nämlich beide, eine eigene Meinung haben und diese sachlich vertreten.
    So, das war nu das Schlusswort und damit ist jetzt hier zu.

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