So , Spike ist nun kastriert.
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Nillay -
11. April 2008 um 16:53 -
Geschlossen
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Ich habe hier kein Post gelesen, aus dem hervorgeht, dass jemand sauer ist. Wer ist denn hier sauer und sollte sich beruhigen
Hab ich etwas überlesen?Grundsätzlich ist es menschlich, den einfachsten Weg zu suchen und genau daran möchte ich anknüpfen.
Wenn man sich einen Welpen ins Haus holt, sollte sich meiner Meinung nach jeder darüber im Klaren sein, was das bedeutet.
In vielen Fällen wird einfach zuviel erwartet und vorausgesetzt.
Man kann nie im Voraus wissen ob der Hund ein leicht führiger Hund oder problematischer in der Erziehung wird.
Und ich bin der Meinung, wenn meine private Situation es nicht zulässt, dass ich mich auf diese individuellen Bedürfnisse (Eventualitäten) einstellen kann, dann sollte Mensch sich einen fertigen Hund holen und keinen Welpen oder sogar ganz auf Hund verzichten.
Mag für einige vielleicht Krass klingen aber so ist meine Meinung.LG
Ulli - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Du klangst in Deinen letzten Post etwas sauer . Sorry, wenn ich das fehlinterpretiert haben sollte .
Grundsätzlich stimme ich Deinen Ansichten ja zu .
Aber: Jetzt ist es für Einwände , Vorwüfe und ähnlichem zu spät .
Es bringt Spike seine Kronjuwel nicht wieder .
Insofern dreht sich die Diskussion hier jetzt im Kreis .
Liebe Grüsse,
Katzentier
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Ich nehme jetzt mal ganz bewusst nicht Nillays Hund als Beispiel.
All die Stammuser kennen hier doch bestimmt die Geschichte von Cerridwens Hund, der vor seiner Kastration rapide abgenommen hat, nicht mehr ohne Leine laufen gelassen werden konnte, der über Monate fast ununterbrochen unter Stress stand und kaum noch geschlafen hat...
Es würde mich wirklich mal interessieren was ihr (staffy, corinna und agil) mit so einem Hund machen würdet.
Ist das wirklich noch Lebensqualität?
Ich würde das verneinen und bei solchen und ähnlich gelagerten Fällen auch zur Kastration raten, obwohl ich eigentlich ein Kastrationgegner bin.staffy: Hab deine PN erhalten, war sehr aufschlussreich, aber du weißt ja, ich kann nicht drauf antworten...

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Zitat
1. wie jung ist eigentlich der Hund? (hab ich vielleicht auch überlesen und 2. welche medizinische Indikation hat der TA in seinem Aufklärungsgespräch vorgebracht?
Das würde mich dennoch interessieren. Ist vielleicht untergegangen

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@ Jörg:
Ich glaub 11 Monate. -
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Ah... doch so jung?

Na zu dem anderen kann vielleicht die TE noch was sagen. Würde mich mal interessieren.
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Also um das Grundsätzlich zu klären, wenn es keine andere Möglichkeit gäbe und mir mein TA und die vielen anderen Tierärzte, deren Meinung ich noch einholen würde, aus gesundheitlichen Gründen zur Kastration raten würden, dann würde ich meinen Hund kastrieren lassen.
In dem von dir angesprochenen Fall, Björn, geht es um ein gesundheitliches Problem. Du beschreibst einen Rüden, der krank ist und dem mit einer Kastration geholfen werden kann.Wenn es sich jedoch um einen Jungspund handelt, der gerade in der Entwicklung ist, der voller Energie und Lebensübermut strotzt und da sieht Mensch sich überfordert und diese Entwicklungsphase passt nicht in die menschlichen Lebensumstände, dann tut es mir leid für den Hund.
Ich möchte noch Anfügen - wie bereits schon mal erwähnt - mein erster Hund musste mit 7 Jahren kastriert werden. Bevor es jedoch zur Kastration gekommen ist, bin ich alle vier Wochen zur Ultraschalluntersuchung zum TA. Es wurde immer kurz abgeklärt wie die Veränderungen an der Prostata waren und erst nach einem Jahr, war es bedenklich, so dass wir um eine Operation/Kastration nicht mehr umhin kamen.
Ja, es war teuer und es war lästig aber ich fand, dass war ich meinem Hund schuldig. Und ich würde es immer wieder so machen. Ich würde nicht um mir das Leben zu erleichtern eine operative Veränderung an meinem Hund vornehmen lassen.LG
Ulli -
Zitat
Ich nehme jetzt mal ganz bewusst nicht Nillays Hund als Beispiel.
All die Stammuser kennen hier doch bestimmt die Geschichte von Cerridwens Hund, der vor seiner Kastration rapide abgenommen hat, nicht mehr ohne Leine laufen gelassen werden konnte, der über Monate fast ununterbrochen unter Stress stand und kaum noch geschlafen hat...Habe ich nicht so richtig verfolgt den Fall.
ZitatEs würde mich wirklich mal interessieren was ihr (staffy, corinna und agil) mit so einem Hund machen würdet.
Ich - ganz persönlich -würde gar nichts machen, denn es ist ja mein Hund. Der Besitzer könnte aber von mir eine Beratung erhalten. Dazu würde ich allerdings ersteinmal eine ausführliche Bestandsaufnahme machen und alle möglichen Dinge abklären. Unter anderem das Alter des Hundes - welches ja oft schon ein guter Anhaltspunkt ist.
ZitatIst das wirklich noch Lebensqualität?
Das kann ich nicht beurteilen.
Es geht mir in diesem Thread mehr oder weniger um das, was Jörg schrieb. Dem Hund wird eine (unnötige, wenn das mit dem Alter stimmt) OP angetan und hier "für den Hund gejammert".
Was soll das?
Viele Grüße
Corinna -
Kennen wir Nillays Lebenssituation ?
Haben wir wirklich so viel Einblick in sämtliche Baustellen und Probleme ihres Lebens , daß wir hier es wagen können zu richten ?
Wie anstrengend ein JRT / PRT in der Pubertät sein kann , das habe ich am eigenen Leib erfahren und es hat mich oft an den Rand der Verzweiflung gebracht .
Wäre meine Tochter oder mein Sohn zu dem Zeitpunkt zu schwerwiegenden OP`s im Krankenhaus oder zur Nachbehandlung in der Reha gewesen - Ehrlich gesagt , ich weiß nicht , ob ich es dann mit ihm ohne Kastra gepackt hätte !
Und mir wurde von verschiedenen Leuten die Kastra mehr als empfohlen .
Was zu Nillays Entscheidung geführt hat können wir von unserem kleinen Ausschnitt , den das Forum uns bietet , doch gar nicht erfassen !
Und wer sagt uns denn , daß wir einer schwierigen Lebenssituation auch noch von einem pubertären Hund gnadenlos überfordert nicht genau dieselbe Entscheidung getrofffen hätten ?
Wer in diesem Punkt unschuldig ist , der werfe bitte den ersten Stein .
Ich bin es jedenfalls nicht .
Liebe Grüsse,
Katzentier
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Ich hätte diese Entscheidung nicht getroffen.
Für mich ist dieses ganze Lebensituationsgedönse doch nur typisch Menschlich.
Es ist so einfach und passiert täglich in der Hundeerziehung... der Mensch redet sich seine Entscheidung doch nur schön.
Wer bitte schön gibt dem Mensch das Recht so zu handeln?
Es handelt sich um ein Lebewesen, da schneide ich mal eben die kleinen Kügelchen ab, weil es nicht in meine Lebenssituation passt!
Super.Wie schon so mehrfach von mir erwähnt, ein Hund ist nicht immer Zuckerschlecken und passt unbedingt in den Alltag aber in dem Moment, in dem man sich für einen Hund entschieden hat, hat man die Verantwortung und muss in der Lage sein, sein Leben halbwegs passend zu machen und nicht durch Operationen den Hund passend machen.
Ach ja und noch was, es geht mir nicht um Nillary persönlich. Es geht mir darum, dass so leichtfertig von soooooooooooo Vielen mit dem Lebewesen Hund umgegangen wird. Und darum, dass der Mensch sich sooooooooooo oft den leichtesten Weg sucht. Es muss immer alles schnell, schnell gehen. Es wird sich nicht wirklich Zeit genommen.
LG
Ulli - Vor einem Moment
- Neu
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