So , Spike ist nun kastriert.
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Nillay -
11. April 2008 um 16:53 -
Geschlossen
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ich geb`s auf ! Wenn Ihr meint , daß sei nun der richtige Weg , nun gut .
Ich persönlich finde es allerdings sehr schade .
Und ich denke , wir alle können mal in eine Situation kommen , wo wir derartige Entscheidungen treffen müssen .
Ich hoffe , es werden die Richtigen sein und alle , nicht nur der HH und sein Hund, können damit gut leben . In manchen Fällen hängt da ein bißchen mehr dran und niemand ist eine Insel .
Katzentier
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- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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agil
Hast Du Kinder? -
Auch ich empfinde es als heuchlerisch hier den HH zu trösten und zu bemitleiden. Er hat doch veranlaßt, daß der Hund jetzt Schmerzen leidet. Ich finde es auch geschmacklos, jetzt hier das Leiden und die Verwirrtheit des Hundes nach der Narkose, mitleidheischend ins Forum zu stellen.
Ich denke, es wurde sich nicht leicht gemacht und ausführlich mit dem TA gesprochen, folglich muß doch bekannt gewesen sein, daß eine Kastration nicht ist, wie einen Pickel ausdrücken.
Ich habe Idefix im Alter von 14 Monaten kastrieren lassen. Er ist ständig weg gelaufen. Wo er nicht rüber kam, hat er sich durch gegraben oder gebissen. Er hat zwei stark befahrene Hauptstraßen überquert, um eine Hündin zu decken. Da war er knapp ein Jahr alt. Außerdem war er unverträglich mit anderen Rüden, außer unserem Neufundländer, er bestieg stets und ständig Hündinnen, selbst wenn die nicht läufig waren, er heulte, jaulte, er zog alle Register. Auf Anraten des TA hatte ich mich dann zur Kastration entschlossen.
Was hat es gebracht. Der Hund ist heute fast 13 J. alt. Er haut nach wie vor ab. Er geht täglich seine Runden, alleine! Gut, seit er 10 J. alt wurde, geht er nicht mehr fremde große Rüden an. Er besteigt nach wie vor gerne Hündinnen, am liebsten seine beste Freundin, eine Wolfshündin. Idefix ist ca. 35 cm hoch und wiegt knapp 12 kg., schön, das Gejaule findet selten noch statt. Nochmals, was hat es gebracht? Außer, daß ich dem Hund ohne Not große Schmerzen zu gefügt habe.
Ich schäme mich heute noch dafür und würde es einem Hund nie wieder aus oben genannten Gründen antun.
Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Die Meinungen der Kastrationsgegener grenzen langsam an Fundalismus.
Es gibt nur eine korrekte Entscheidung und es gibt nur schwarz und weiß.
Gibt es dafür bald einen extra Verein den man beitreten kann ? -
Und ich bin der Meinung, wenn meine private Situation es nicht zulässt, dass ich mich auf diese individuellen Bedürfnisse (Eventualitäten) einstellen kann, dann sollte Mensch sich einen fertigen Hund holen und keinen Welpen oder sogar ganz auf Hund verzichten.
Mag für einige vielleicht Krass klingen aber so ist meine Meinung.LG
Ulli[/quote]
Fühle mich jetzt auch angesprochen.
Wenn man Familie hat, sollte man sich also dann NUR einen kastrierten, gut erzogenen Rüden aus dem Tierheim holen? Keinen Welpen? Ach so. Dann habe ich wohl auch etwas falsch gemacht. Wenn man Kinder hat, kann man sich leider nicht rund um die Uhr mit der Erziehung des Hundes beschäftigen.Gruß Anja
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Zitat
Die Meinungen der Kastrationsgegener grenzen langsam an Fundalismus.
Es gibt nur eine korrekte Entscheidung und es gibt nur schwarz und weiß.
Gibt es dafür bald einen extra Verein den man beitreten kann ?Genau so kommt es mir auch vor und da ich mit solchen Extremen einfach nix anfangen kann, wünsche ich Nillay weiter alles Gute und auch ihrem Rotzlöffen und verabscheide mich aus der Diskussion.
Es ist schade, daß sich in das Leben anderer menschen derart eingemischt wird - mit sowas kann ich einfach nichts anfangen. Setzt euch ruhig weiter in den Himmel, ihr, die ihr das ja nie tun würdet.
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Also, wenn sich das einer gut überlegt hat, dann ist es Nillay.
Weiterhin alles Gute
und ich verabschiede mich hier auch.
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Also ich sag da jetzt nochmal was zu und dann ist gut.
Ich habe niemals *mitleidheischend* oder um Bemitleidung bittend hier geschrieben.
Und ich habe auch nicht heuchlerisch um Mitleid gebeten...Es gab einfach Leute die sich dafür interessiert haben wie es dem Kleinen nach der Op geht. Die fragen mich mittlerweile auch nur noch per PM.
Und ich kann mich daran erinnern das hier schon einige Hunde nach der KastraOp, *gute Besserung* gewünscht bekommen haben , ohne das die HHs dafür zurechtgestutzt wurden.
Scheinbar stand mir das nicht zu?Der Hund ist fast 1 Jahr alt und ist seit fast 2 Monaten im Hormonrausch.
Der Ta ( dort bin ich seit 20 Jahren, Spike ist mein 4. Hund) hat der Kastration zugestimmt, weil auch er der Meinung ist , das der Hund permanent unter Stress steht wenn eine unkastrierte Hündin in der Nähe ist.
Er hat sich das ganze 2x angesehen.
Ich konnte nicht mehr mit anderen Hunden vor die Türe, weder mit fremden noch mit den Hunden mit denen wir sonst morgends gelaufen sind.
Er hat sofort enorm angefangen zu sabbern, hecheln, aufreiten bis zum geht nicht mehr, >er hat nicht mehr gepinkelt, nicht mehr geka..., nicht mehr gerochen. Er hat das aufreiten nur unterbrochen um andere Rüden anzufallen die ihm zu nahe kamen , oder wenn die betroffene Hündin zu böse wurde.
Allerdings in dem Fall höchstens für 1 Minute.Er war stunden später noch total durch den Wind. Kam zuhause dann nicht mehr zur Ruhe.
Ich habe Einzelstunde bei meiner Hundeschule genommen. Der Huschumann hat sich das ganze angesehen.
Eine Hündin dazugeholt...Sofort wieder das gleiche. Auch er ist Kastrationsgegner. Er hat mir nach 3 Wochen und vielen Gesprächen ZUR Kastration geraten, um den Sexuellen Druck von Spike zu nehmen.Spike fing an während der Spielstunden in der Hundeschule selbst Rüden im alter von 16 Wochen böse anzugehen.
Also fielen die für Ihn auch flach.Das heisst für meinen Hund fielen ALLE sozialen Kontakte ausser den zu unserer kastrierten Hündin flach. Ist das im Intersse des Hundes?
Des Hundes den ich im Alter von 4,5 Monaten bekam, der nie andere Hunde kennengelernt hat, der sich vor Angst bald eingepieselt hat wenn ein anderer Hund kam? Der als er das erste mal ein Huhn gesehen hat bald nen Infarkt bekam?
Mit dem ich Monate jeden Morgen durch den Friedenswald getrabt bin um möglichst viele Hunde zu treffen um ihn gut zu sozialisieren?
Der in vielen Wochen gelernt hat das andere Hunde sooo prima sind , das man im Rudel super spielen kann?
Der dann nie mehr Probleme mit anderen Hunden hatte.
In seinen Erregungszuständen während und nach dem zusammentreffen mit fremden Hündinnen kam es immer häufiger zu Übersprungshandlungen. Er biss unsere Hündin....mehrfach...
Auch die Menschen hier in der Umgebung kennen ihn als den Aggressiven ColliMix....toll. Wer mag denn noch mit uns vor die Türe?Keiner!!
Alles in allem ist auch mein Privatleben in dieser Zeit etwar erschwert worden. Mein Sohn wird tagesklinisch behandelt, auch das kostet viele Nerven und viel Kraft.
Aber ich wusste nicht das ich nur einen Hund halten darf wenn ich keinerlei persönliche Probleme oder Kinder hab.
Als wir Spike aus dem Tierheim bekamen war all das nicht abzusehen.
Wäre es besser gewesen ihn wieder wegzugeben?....Wir sind ja schon die 2 . Halter?Natürlich ist dieses Lebensituationsgedönse doch nur typisch Menschlich, aber sind wir nicht alle Menschen, mit einem Leben das nicht immer nach Plan verläuft?.....
Ich hoffe das Ihr diese Entscheidung nie treffen müsst. Und das Eure Leben immer sooo überschaubar und vorausplanbar bleiben.
Vielleicht denkt ihr ich bin ja sooo von mir überzeugt?....
Nein auch ich mache mir Gedanken und ich HOFFE das es der richtige Weg ist. Sicher sein kann ich mir wohl erst viel später.Schade das es jetzt doch auf nur schwarz oder nur weiss hinausläuft.
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Zitat
Was hat es gebracht. Der Hund ist heute fast 13 J. alt. Er haut nach wie vor ab. Er geht täglich seine Runden, alleine! Gut, seit er 10 J. alt wurde, geht er nicht mehr fremde große Rüden an. Er besteigt nach wie vor gerne Hündinnen, am liebsten seine beste Freundin, eine Wolfshündin. Idefix ist ca. 35 cm hoch und wiegt knapp 12 kg., schön, das Gejaule findet selten noch statt. Nochmals, was hat es gebracht? Außer, daß ich dem Hund ohne Not große Schmerzen zu gefügt habe.
Ich schäme mich heute noch dafür und würde es einem Hund nie wieder aus oben genannten Gründen antun.
Hallo Quebeck.
ganz kurze Antwort auf deine Frage, falls diese nicht rethorisch gemeint war.
Was es gebracht hat?
Das der Hund nicht zig Hündinnen in seinem Leben begattet und dadurch viele viele Welpen verursacht hätte auf seinem täglichen Alleingang!!
Die Besitzer der Hündinnen hätten sich dann mit dem Problem auseinandersetzen muessen. Ich denke du hast eine Menge Elend verherhindert und es gibt NICHTS wofür du dich schaemen müsstest.
Ausser vielleicht deine Umgebung nicht ausbruchssicher (für den Hund) ist.
Und die Schmerzen hat er nach 3 Tagen vergessen.
Liebe Grusse,
Kat -
Nillay, Du musst Dich nicht mehr rechtfertigen, Du bist enttäuscht,ich bin enttäuscht. Wir möchten es eben lieber bequem haben und lassen dafür unsere Hunde leiden. Ich verabschiede mich hier auch.
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