Unterstützung für angehende Hundetrainerin in Berlin

  • Ich drösel das mal auseinander. Ich lese hier, dass jemand den Weg gehen möchte Hundetrainer zu werden. Daran kann ich nichts Verwerfliches finden.

    Nun braucht es die Erlaubnis nach Paragraph 11 vom Veterinäramt. (Die Erlaubnis ist keine Qualitätsüberprüfung, sondern soll lediglich sicher stellen, dass beim Training keine tierschutzwidrigen Dinge passieren - das verwechseln ja manche.) Diese kann man unterschiedlich erlangen. Entweder legt man eine Ausbildung vor, die das Amt direkt anerkennt und durchwinkt. Welche dazu gehören, bestimmt das Amt selbst. Oder man macht die Prüfung direkt beim Amt. Da beide Wege rechtlich in Ordnung sind, gibt es nichts daran zu meckern, wenn man den einen oder den anderen wählt.

    Der zweite Teil ist die eigene Ausbildung bevor man sich vor den Kunden stellt. Das ist hier der Stein des Anstoßes. Ich habe aus dem Eingangsbeitrag nicht mal herauslesen können welcher Bereich das überhaupt werden soll - es gibt ja so viele Teilbereiche im Hundetraining. Keiner kann alle bedienen und muss es auch überhaupt nicht. Wie man sich in dem Bereich ausbilden lässt, den man gewählt hat, steht wieder auf einem anderen Blatt. Da führen viele Wege nach Rom. Nach diesen Wegen wurde aber im Eingangsbeitrag gar nicht gefragt, wenn ich das richtig verstehe.

  • Schade dass die Bereitschaft einer Person zu helfen die nicht die finanziellen mittel hat einen teuren kurs zu besuchen und viel Herzblut in das Selbststudium steckt hier so gering ist. Ich finde die Kommunikation sehr unsympathisch..

    Weißt du, wenn ich das Geld hätte, würde ich mir auch einfach ne Trainerausbildung gönnen... Hab ich aber nicht, also isses halt so... Vielleicht kann ich mir das irgendwann erfüllen? Wenn nicht kann ich immernoch schauen was alternativ geht... Und selbst wenn das auch nicht gehen sollte, dann kann ich mir den Hund zumindest als Inhalt meines Lebens erfüllen indem mindestens einer bei mir lebt.


    Aber falls es helfen sollte : Einmal jährlich verlosen Ziemer&Falke ein Stipendium. Meist irgendwann so gegen Jahresende. Mit viel viel Glück gewinnt sie das ja vielleicht sogar ? Das wäre aber auch die einzige Möglichkeit die mir dazu einfällt.

  • Zum Glück sind wir nicht auf euch angewiesen. Das war ein gescheiterter Versuch Kontakt mit Menschen aufzunehmen die vielleicht Mal in einer ähnlichen Situation waren und ihr Ziel erreicht haben.

  • Achso, noch zur Ergänzung: Ich kann zum Test nichts sagen, weil ich über meine Ausbildung direkt die Erlaubnis bekommen habe. Ich war "nur" jahrelang Praktikumsbetrieb für ein Ausbildungsinstitut.

  • (Die Erlaubnis ist keine Qualitätsüberprüfung, sondern soll lediglich sicher stellen, dass beim Training keine tierschutzwidrigen Dinge passieren - das verwechseln ja manche.)

    Das war mir (falls du mich u. a. meintest) schon klar, aber da ja Voraussetzungen erfüllt sein müssen (entweder Nachweise, oder eben ein Fachgespräch beim Amt direkt), wird ja zumindest verhindert, dass völlig Fachfremde da auflaufen, oder?

    Lui030 wie gesagt, erkundigt euch beim Amt direkt, was gefordert ist. Alles andere ist nur Stochern im Nebel.

  • Lui030 der erste Schritt für deine Freundin sollte sein: Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Vetamt, ob mit dem, was sie als Qualifikation vorweisen kann, tatsächlich nur die schriftliche Prüfung von ihr absolviert werden müsste. Wenn nämlich dem Vetamt ihre bisherige Selbstausbildung nicht reicht oder es generell drauf besteht, kommen zur Erlaubnis noch folgende Dinge:

    Fachgespräch

    Praktische Prüfung (Nachstellen Erstgespräch mit Anamnese und anschließend Nachstellen einer praktischen Stunde, Themenbereiche können von Leinenaggression, Leinenführigkeit, einfaches Sitz beibringen etc. sein)

    Die Fragen und Antworten fürs Fachgespräch und für die schriftliche Prüfung findet man übrigens durchaus in den Tiefen des Internets und in durchaus einigen Gruppen auf FB.

    Je nachdem, wie viel geprüft wird, ob du auch Gutachter für gefährliche Hunde als Prüfer anwesend hast, kann die Prüfung übrigens ganz gern mal 1500,- € kosten. Nur so als Warnung. ;)

  • Ich finde die Kommunikation sehr unsympathisch..

    Schade, hier haben sich viele Menschen mit Fachwissen, auch aktive Hundetrainerinnen, die Mühe gemacht, dir wertvolle Informationen zu vermitteln.

    Ihr seid ziemlich toxisch.

    Dein Kommunikationsstil ist jetzt auch nicht besonders sympathisch. Du schlägst Türen zu, obwohl einige dir und deiner Freundin wirklich helfen wollen. Schade.

  • Zum Glück sind wir nicht auf euch angewiesen


    Und zum Glück werde ich nicht auf euch angewiesen sein.

    Ein Training beim Hundetrainer kann ins Geld gehen.
    Und wenn ich das bezahle, dann möchte ich auch sicher sein,
    dass diejenige auch Ahnung von der Materie hat und nicht nur
    durch ein Fernstudium angelesenes „Wissen“.
    Und dann auch noch mögliche Prüfungsfragen/-abläufe vorher abfordern
    wollen. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln und finde das
    schon ziemlich dreist.

    Dazu noch deine frechen Antworten, die an geistiger Reife
    für eine Selbständigkeit zweifeln lassen.

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