Welpengruppe
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Co_Co Nein, es kommt drauf an. Wenn sie ihn ignorieren (breiter Weg andere Seite) kann ich ihn meistens gut zu mir ins Sitz nehmen und wir warten kurz, laufen weiter ohne Theater.
Letztens hatten wir hinter uns einen Hund ca. 10 Meter. Buddy schaute zurück, sah ihn, ich sagte dann direkt „weiter“ und wir liefen entspannt nach Hause…sobald sie zu nahe sind, wir nicht gross ausweichen können, probiere ich es auch ihn zur Seite zu nehmen, bei mir Sitz, ich stelle mich vor ihn, er will dann aber bellend an mir vorbei… nicht mehr ansprechbar.
Anstarren geht bei ihm gar nicht. Obwohl ich es den Leuten teilweise sage, sie sollen es lassen, wird es trotzdem gemacht. Das macht ihn verrückt, oder auch wenn mich jemand anspricht, wie süss er doch sei, dann gehts auch los. - Vor einem Moment
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Hi,
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Sie sagte mir ich solle schneller blocken, das ging nicht so gut, da sie ja nur ca. 1 Meter Abstand hatte, sie war immer sehr sehr nahe… ich sollte ihn blocken und ansprechen, auf mich lenken… wenns klappte belohnen… wenn nicht blocken und etwas zurückdrängen…
Das ist eine ganze schlechte Trainingstechnik bei einem Appenzeller. Damit bringst Du ihm bei Dir zu misstrauen, wenn er groß genug ist, dann auch gegen Dich zu gehen.
Lass Dir von wildsurf Mal einen Trainer vorschlagen.
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Ok, danke dir :) Ich wäre froh, hätte ich so einen vollen Werkzeugkoffer!
Was du schon machen kannst:
Dich selbst kontrollieren und zurücknehmen und den Hund beobachten: was macht er, wann steigt die Erregung beim Hund.
Guckt er kurz zu dir, um zu sehen, wie du reagierst? Oder bist du unwichtig in der Situation.
Wie reagierst du denn? Wenn du am Horizont was siehst und weißt, gleich legt dein Hund los?
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Besuch bellt er kurz, dann ist aber ok. Kein Anspringen, kein Knurren, keine Nackenhaare.
Es ist nur draussen, wenn sie zu nahe sind, was man nicht immer vermeiden kann…. Ab einer gewissen Distanz kann ich ihn schon besser auf mich umlenken als vor ein/zwei Wochen…
Der Hund ist noch super jung und knurrt jetzt schon Leute an. Das wird noch interessant. 🙈 Diese Art Hunde hat in der Regel erst im Erwachsenenalter seine genetischen Veranlagungen vollständig entwickelt. Der hat Wachen und Hüten veranlagt. So sehr du erklärst, dass ihr die Eigenschaften des Appenzellers "braucht", bezweifle ich, dass du weißt, was das bedeutet.
Ihr braucht nicht nur irgendeinen Trainer sondern einen, der sich mit diesen Spezialisten auskennt und die genetischen Veranlagungen in alltagstaugliche Bahnen lenken kann ohne dabei diese nur zu unterdrücken. Ich find es immer sehr schade, wenn ein Hund angeschafft wird und dann permanent daran gearbeitet werden muss, seine Genetik zu unterdrücken.
Im schlimmsten Fall werdet ihr in wenigen Jahren keinen Besuch mehr bekommen können, der Postkasten muss außerhalb des Grundstücks installiert werden und eure Kinder dürften sich nur dann bewegen, wenn der Hund meint, dass es okay für ihn ist.
Klingt wie Schwarzmalerei. Ist aber bei der Mischung nicht so unwahrscheinlich.
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Mehrhund Er steht vor mich hin und schaut, hört… in diesem Moment schaut er nicht zu mir. Ist genug Distanz kann ich ihn ansprechen, dann schaut er und kommt zu mir. Wenn der Reiz noch weiter weg ist….
Ich versuche ruhig zu atmen 🙈 ruhig zu bleiben und ihn bei mir zu behalten, also ansprechen a la „hier spielt die Musik“ , obwohl du was gesehen hast.
Ich versuche auch Distanz zu schaffen (damit er ansprechbar bleibt) ihn bei mir ins Sitz nehmen… sitzt er dann vor mir und schaut mich an. Die anderen gehen vorbei, er guckt, ich sprech ihn dann sofort wieder an a la „bleib hier bei mir“ . Wenn er ruhig bleibt belohne ich ihn und wir gehen weiter…
Klappt mal gut, mal gar nicht. -
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Wenn der Hund draussen etwas sieht, und du willst ihm vermitteln, ja da is was, geht dich aber nix an… wie lernt man dem Hund das? Auf Distanz gehen? Sich kurz vor ihn stellen, Richtungswechsel?Wir haben in der Hundeschule gelernt Blicke zu bestätigen.
Sieht Sammy zB. einen Hasen / Menschen / was auch immer und schaut sich das einfach ruhig an, ohne in die Richtung zu ziehen, zu bellen etc. bestätige ich das mit "Super gesehen." und gebe direkt den nächsten Auftrag - also Komm oder warte etc. Damit sage ich ihm: ja, da ist etwas, du hast es gesehen - ich auch - und absolut adäquat reagiert, ich leite dich durch die Situation.
Wenn er sich in so einer Situation dann noch zusätzlich rückversichert bei mir mit einem Blick, einem Ohr zu mir etc. gibt es ein Leckerchen und viel Lob dafür.
Aber ich kann dir leider echt nicht sagen, ob das auf deinen Arbeitsmix umlegbar ist, da ich einen Begleithund habe, der mir jeden Wunsch von den Augen ablesen will

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Co_Co Nein, es kommt drauf an. Wenn sie ihn ignorieren (breiter Weg andere Seite) kann ich ihn meistens gut zu mir ins Sitz nehmen und wir warten kurz, laufen weiter ohne Theater.
Warum gehst du nicht dran vorbei ? Du machst es ja schon zu etwas unnormalen das ihr Leuten begegnet dadurch .
Letztens hatten wir hinter uns einen Hund ca. 10 Meter. Buddy schaute zurück, sah ihn, ich sagte dann direkt „weiter“ und wir liefen entspannt nach Hause…Das ist doch gut.
sobald sie zu nahe sind, wir nicht gross ausweichen können, probiere ich es auch ihn zur Seite zu nehmen, bei mir Sitz, ich stelle mich vor ihn, er will dann aber bellend an mir vorbei… nicht mehr ansprechbar.
Anstarren geht bei ihm gar nicht. Obwohl ich es den Leuten teilweise sage, sie sollen es lassen, wird es trotzdem gemacht. Das macht ihn verrückt, oder auch wenn mich jemand anspricht, wie süss er doch sei, dann gehts auch los.Auch da, über das sitzen baust du bei ihm ja mehr Spannung auf. Was ist mit weiter gehen ?
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Sie sagte mir ich solle schneller blocken, das ging nicht so gut, da sie ja nur ca. 1 Meter Abstand hatte, sie war immer sehr sehr nahe… ich sollte ihn blocken und ansprechen, auf mich lenken… wenns klappte belohnen… wenn nicht blocken und etwas zurückdrängen…
Das ist eine ganze schlechte Trainingstechnik bei einem Appenzeller. Damit bringst Du ihm bei Dir zu misstrauen, wenn er groß genug ist, dann auch gegen Dich zu gehen.
Das will ich aus eigener Erfahrung nochmal hervorheben.
Ich würde hier nicht mit Druck arbeiten. Druck erzeugt Gegendruck beim Appenzeller und das ist nicht ohne. -
Co_Co habe ich auch schon versucht, dann hängt er bellend in der Leine, nicht mehr ansprechbar. Wäre mir aber auch lieber, wenn wir einfach vorbei laufen könnten….
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Sie hat nur gesagt, sie baue nun extra so grossen Druck auf, damit er lernt damit umzugehen, standzuhalten…
Überleg doch einfach mal - gesunder Menschenverstand - WIE soll er das lernen? Er wird bedroht und soll von ganz alleine drauf kommen, dass er das einfach ruhig über sich ergehen lassen soll?
Das ergibt doch absolut keinen Sinn. Jedes Lebewesen reagiert auf Bedrohungen - und wenn man sich nicht zurückziehen kann/darf - weil man festgehalten wird - oder möchte - weil man halt nicht der Typ dazu ist - dann reagiert man eben mit sich verteidigen.
Egal, ob ängstlich oder forsch - KEIN Mensch und KEIN Hund kommt auf die Idee, einfach gar nichts zu machen. Das ist doch logisch.
Du musst dem Hund helfen, zu erkennen, welche Dinge ihn was angehen und welche nicht, wie er reagieren soll, welches Verhalten erwünscht ist. Und, dass DU die Gefahr abwehrst! Indem du der Trainerin erlaubst, deinen Hund zu bedrohen, zeigst du ihm nachhaltig, dass du nicht in der Lage bist, euch zu schützen.
Ihr wolltet einen Wachhund - dazu passt die Erwartung, dass der Hund ruhig bleiben soll, wenn er bedroht wird, dass er sich von Fremden füttern und streicheln lassen soll und solche Dinge einfach nicht dazu.
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