Spaziergänge unter der Woche im Alltag

  • Hier ist das Wetter gerade, nun, mies... hilft nicht, das ist es ungefähr 90 Prozent der Zeit in den Wintermonaten hier und ich kann den Hunden schlecht erzählen, wir gehen dann so im März wieder spazieren. Wobei das Positive daran ist, dass man quasi alle Wege hier für sich alleine hat xD. Das nur als Background zu meinen heutigen Gedanken, die sich irgendwo in südliche Gefilde geträumt haben, aber auch mit einem Bogen zu den HH hier im Forum, die ja teilweise (?) sogar mehrfach am Tag "richtig" spazieren gehen, was ich so aus den Threads über die Zeit in Erinnerung habe. Und dazu halt Gedanken zu meinem Umfeld und zu mir selbst.


    Also zu meiner eigentlichen Frage:

    Geht ihr täglich bei jedem (?) Wetter mehrfach spazieren über Löserunden hinaus (Weltuntergang-Gewitter/Sturm mal außen vor)? Also so 1 Stunde und mehr? Wenn ja: wie vereinbart ihr das mit einem Job? Oder ist das eher so ein Rentner- und Teilzeit-Ding? Und auch im Dunkeln im Winter bei 2 Grad und ins Gesicht peitschendem Schneeregen? (Zusatzfrage: macht ihr das gerne |)?)

    Ich raffe mich ja fast jeden Tag auf (bin aber durchaus je nach Wetterlage froh, mich Montags mit unserem Hallentraining rausreden zu können :pfeif:) Und wenn man erstmal unterwegs ist, ist es gar nicht so schlimm (meist stimmt das, teils rede ich mir das ein). Aber zum einen wüsste ich nicht, wo ich neben der Arbeit noch Zeit für 2 größere Spaziergänge hernehmen sollte (vor allem im Hellen), zum anderen bin ich im Zweifelsfall eher stolz auf mich, mich zumindest einmal am Tag für 1,5 Stunden durch das Wetter gekämpft zu haben :ops:

    Also, ich will hier keine Absolution oder so, mich würde nur ernsthaft interessieren, wie recht engagierte DF-Hundehalter (sag ich jetzt mal so) das insbesondere in den Wintermonaten so halten =)

  • Hier ist es "ein Rentnerding", weil wir uns den Hund nur angeschaut haben, weil mein Mann in Rente ging. Ich hätte es neben meinem Volltimejob zur Zeit nicht geschafft einem Hund gerecht zu werden. So bin ich "Wochenendbespasserin".

  • Eigentlich gehe ich bei fast jedem Wetter richtig gerne Gassi. Klar, wenn es mal Bindfäden regnet, lassen wir auch mal eine Runde ausfallen, aber ansonsten laufen wir vor der Arbeit eine bis anderthalb Stunden und nach der Arbeit ebenfalls.

    Allerdings haben wir aktuell hier eine kleine sondersituation, weshalb tatsächlich mehr Runden ausfallen, als sie normalerweise tun würden. Ich hadere damit mehr als meine Hunde. Die nackigen sind sowieso froh über jede Runde, die sie nicht durch Schnee und Eis laufen müssen, Abrakadabra darf eh nicht rennen und toben.Die Senioren sind genügsam und der Rest passt sich einfach an.

  • Da ich getrennt mit den Hunden gehe, gehe ich jeden Tag mehrfach grosse Runden. Die Hunde nicht, die gehen jeweils eine grosse Runde. Und ja, unabhaengig vom Wetter (Extreme aussen vor). Gerne? Hmh...je nach Wetter: nein. Aber ich hab die Hunde, die wollen raus, also mach ich es :ka:

  • Ich arbeite fast Vollzeit (35 Stunde) im Homeoffice. Ich gehe in der Regel früh ca 20 bis 30 Minuten, mittags in der Woche eine knappe Stunde und abends nochmal so 20 Minuten. Das Wetter muss schon sehr mies sein, dass ich das nicht schaffe. Durch das Homeoffice bin ich zum Glück etwas flexibler. Länger schaffe ich in der Woche aber auch nicht, weil ich auch noch paar Hobbys habe und alleine Haus und Grundstück in Schuss halten muss. Zur Zeit sind die Gassigänge tatsächlich aber etwas kürzer da die Wege alle hier seit Wochen spiegelglatt sind.

  • Ich gehe tatsächlich - unabhängig von Wetter und Job - in der Regel nur eine große Runde am Tag und das gerne! Allerdings machen beide Hunde zusätzlich drei- bis manchmal viermal die Woche Hundesport oder arbeiten an den Schafen. An den übrigen Tage üben sie sich im süßen Nichtstun (außer der großen Runde natürlich)...

  • Wir haben durch meinen Job keinen festen Tagesplan. Mal fahren wir mittags in den Wald und machen eine große Runde und den restlichen Tag passiert nichts. Mal gibt es zwei kurze Spaziergänge. Oder wir gehen morgens Länger raus.
    Drei mal gehen wir seit dem wir den Garten haben gar nicht mehr raus. Nach größeren/aufregenderen Ausflügen ist er auch glücklich, wenn er einen Tag daheim chillt.

    Hank wirkt dadurch nicht gestresst und dem fehlt auch nichts. Er kann, wenn ich schwere Migräne habe auch den Tag mit mir daheim verbringen und nur eine Löserunde gehen.

    Rassetypisch ist es ihm ganz recht, wenn wir bei Regen oder Schnee nicht so oft draußen sind. Worauf aber bestanden wird: Bei Sonnenschein müssen die Polster raus. Damit er sich sonnen kann und gleichzeitig den Garten überwachen kann. Im Winter auch mit Decke 😄

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  • Ich muss zugeben, dass ich froh bin, dass meine Hunde selbst das Winterwetter nicht so mögen.

    Diesen Winter hatten wir bisher auch Pech mit 1x langwierige Pfotenverletzung bei Puck und dann heftige Erkältung bei mir, so dass wir, trotz Schichtdienst nur sehr unregelmäßig derzeit „große Runden“ (1h und mehr) gehen.

    Ab Februar ändern sich meine Arbeitszeiten beruflich bedingt weg vom Schichtdienst. Ich hoffe, dass wir dann auch alle gesund bleiben und wir wieder täglich eine große Runde drehen können. Mehr ist aber auch dann nicht drin - halben Tag arbeiten, Fahrzeit, Kind will auch seine Zeit, der Haushalt macht sich auch nicht von alleine, und meine Kraft (mental und körperlich) ist auch nicht unendlich.


    LG Anna

  • Momentan ist es hier großteils glatt, matschig, richtig eklig. Da haben die Jungs tatsächlich null Bock und ich würde zwar gehen, wenn sie wollten - beschwere mich aktuell aber definitiv nicht, dass wir mehr drin machen.

  • Bei Etagenwohnung ohne Garten war hier eine große Runde am Tag Pflichtprogramm. Ausnahme lediglich bei Krankheit oder absolutem Katastrophenwetter. Sonst hätte ich mir keinen Hund angeschafft.

    Und nein, es hat nicht immer Spaß gemacht, aber wenn ich dann mal draußen war, habe ich doch immer wieder festgestellt: Der Ausgang war doch ganz schön!

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